{"id":72781,"date":"2021-12-12T00:01:43","date_gmt":"2021-12-11T23:01:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72781"},"modified":"2022-02-17T16:55:08","modified_gmt":"2022-02-17T15:55:08","slug":"trieboekonomie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/12\/12\/trieboekonomie\/","title":{"rendered":"Trieb\u00f6konomie"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Lachsstrudel und franz\u00f6sischem Weisswein plaudert es sich angenehm. Der Textilkaufmann Wolfram Keyl umgarnt seinen Gesch\u00e4ftspartner Hagen Wundschick. Er beherzigt, dass man Menschen so elegant \u00fcber den Tisch ziehen muss, dass die dabei entstehende Reibungshitze als Nestw\u00e4rme empfunden wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSch\u00f6nheit und Sexualit\u00e4t sind wegen der Hormone in den Lebensmitteln und der Antibabypille durch Produkte erh\u00e4ltlich\u00ab, beschreibt Wolfram Keyl das Wachstum und strebt die konsumistische Gleichschaltung der Gesellschaft an. Emotionen sind die neue Herausforderung des Marketings. In Zukunft wird es nicht mehr ausreichen, eine Handelsmarke zur Marke des Vertrauens aufzubauen. Nur wer es schafft, sein Produkt in eine Lovemark zu verwandeln, wird beim Konsumenten eine Loyalit\u00e4t bar jeder Vernunft erzeugen, und so im \u00fcbers\u00e4ttigten Weltmarkt \u00fcberleben. Information, Vereinfachung und Verdummung sind traditionelle, aber anachronistischen Elemente der Werbung. Die Zauberformel lautet: Mysterium, Sinnlichkeit und Intimit\u00e4t. Es reicht nicht mehr, dass eine Marke nur respektiert, bewundert und benutzt wird, das sind reine Vernunftgr\u00fcnde, um etwas zu kaufen, Vernunft f\u00fchrt nur zu \u00dcberlegungen. Emotion verleitet dagegen zu Aktion. Deswegen muss eine Marke beim Verbraucher wahre Liebe und Leidenschaft erzeugen. Mit diesem Marketingkonzept beliefert seine Firma <em>Textile Elastics<\/em> die Miederwarenindustrie mit Maschenstoffen, aus denen Slips, Bodys, Tops und BHs gefertigt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDer B\u00fcstenhalter ist das komplizierteste aller Kleidungsst\u00fccke. Das Material muss in seinem Dehnungsverhalten absolut zuverl\u00e4ssig sein. F\u00fcnf Millimeter mehr oder weniger entscheiden \u00fcber Tragekomfort\u00ab, gibt Hagen Wundschick mit erheblichen b\u00fcrotrockenen Anteilen im Wortschatz zu bedenken. Ihm f\u00e4llt auf, dass in den westlich dominierten Gesellschaften zu viele zentrifugale und zu wenig zentripetale Kr\u00e4fte wirken. Er will, sobald er es sich leisten kann, lieber in Entwicklungsland leben, weil er zu Hause nicht mehr gl\u00fccklich ist. Hier haben die Menschen keinen Sex, d\u00fcrfen an immer weniger Pl\u00e4tzen rauchen, ihr Leben erm\u00fcdet und langweilt sie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWir entwickeln einen Halter, der das Wackeln bremst. Piezoelektronische Streifen im BH setzen die Bewegung des Busens in elektrische Energie um, die \u00fcber einen Widerstand die BH\u2013Tr\u00e4ger strafft und die Br\u00fcste stabilisiert\u00ab, beschreibt Keyl die Entwicklung intelligenter Textilien. Klassische Gewebe aus Kunstfasern werden mit Zusatzfunktionen versehen. Sie k\u00f6nnen Strom leiten oder Ger\u00fcche aufnehmen, K\u00f6rperfunktionen messen oder ihre Farbe ver\u00e4ndern. Das Sexualleben entwickelt sich nach dem Muster einer deregulierten Konsumwirtschaft, in der Individuen Anbieter und Abnehmer zugleich sind, das eigene Selbstwertgef\u00fchl und der Wert jedes anderen sind einem ununterbrochenen brutalen Wettbewerb ausgesetzt. Liebe und Eros schrumpfen zum nackten biologischen Vollzug der Sexualit\u00e4t, deren Zweck nicht Fortpflanzung ist, sondern egoistische Lustmaximierung. Biologisierung und Zwecklosigkeit gehen eine Verbindung der Erbarmungslosigkeit ein. Triebhaftigkeit und Leere kumulieren sich zum gr\u00e4sslichen Ekel am Leiblichen. Wundschick ist von den neuen K\u00f6rbchen begeistert, was liegt n\u00e4her, als ihn zu einem abschliessenden Test in ein Bordell einzuladen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWir m\u00f6chten uns am\u00fcsieren\u00ab, gibt Keyl Travis, dem Taxifahrer, als Fahrziel an. Der versteht. Setzt die Fahrg\u00e4ste vor dem Nobelpuff ab. Wartet ein paar Minuten im Auto. Geht zum T\u00fcrsteher und kassiert sein Honorar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbMensch, du machst mich heute Abend arm. Ist schon die dritte Fuhre.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIch kann die n\u00e4chsten G\u00e4ste auch zur Konkurrenz fahren\u00ab, erwidert Travis gleichm\u00fctig. In seiner Jugend war er <em>politisiert<\/em>, seine Kritik richtete sich nicht gegen die Emanzipation, sondern gegen <em>das System<\/em>, dem sie zugute kommt, die westliche Weltkultur. Er arbeitete an einem Gegenentwurf, in dem die sexuelle Freiheit nicht zur Befestigung eines unfreien Zustands dient. Nun profitiert er ohne analytische Distanz von der konsumistisch deregulierten Sexualit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sexbar mit Showeinlagen. Lustbereite K\u00f6rper werden nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage getauscht. Die Gesch\u00e4ftsleute bummeln durch die Liebe hindurch wie durch eine Boutique. Sie haben die Huren Lisa und Mona aus dem Angebot dieses Dienstleistungsbetriebs gebucht, weil sie die sehnige, z\u00e4he, eher zierliche Physis von Ausdauerathleten haben, nicht das aufgepumpte Muskelwerk von Bodybuildern. F\u00fcr die Liebesdienerinnen funktioniert Prostitution ganz ohne Umwege und authentisch, so wie Sexualit\u00e4t ein direkter Impuls ist. Sie gefallen einem Mann, geben ihm ihren K\u00f6rper, und daf\u00fcr bekommen sie Geld: also ein St\u00fcck Freiheit. Wie Wolfram Keyl und Hagen Wundschick an der B\u00f6rse spekulieren, spekulieren Lisa und Mona mit ihrem K\u00f6rperkapital. Brust raus, Schulter zur\u00fcck und Verf\u00fcgbarkeit suggerieren, das ist ihr Job. Eine gute Hure dominiert den Gast, nicht umgekehrt. Daran halten sie sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWill die mit den langen Haaren, weil man sich damit den Schniedel abwischen kann!\u00ab, gr\u00f6lt Keyl, nachdem sie eine Flasche Champagner geleert haben. Lisas Nachteil ist ihr Aussehen: blond, langbeinig, mit weissen Strahlez\u00e4hnen und breitem L\u00e4cheln. Sie r\u00e4kelt sich schmollm\u00fcndig in Luxuslimousinen, schmiegt sich an den Hals weisser Pferde, \u00f6ffnet ihr Dekollet\u00e9 bis zum Anschlag und entspricht damit den Erwartungen reifer Herren, die an Hotelbars auf blaue Augenaufschl\u00e4ge warten, der Sophisticated Lady zunicken und als Cocktail <em>The Look Of Love<\/em> bestellen. Kontrolle von Lust, die K\u00e4uflichkeit von Sexualit\u00e4t und der Kitsch haben ein und dasselbe leere Gesicht. Lisas lange Haare erweisen sich als praktisch, weil der Blow\u2013Job aus einer ge\u00fcbten Handmassage besteht. Vor allem bei diesen angetrunkenen G\u00e4sten l\u00e4sst sich leicht <em>eine Falle schieben<\/em> und simultan eine Show <em>like a Pornstar<\/em> bieten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mona spricht mit einem Timbre, f\u00fcr das <em>rauchig<\/em> noch ein schwacher Ausdruck ist. Sie mag malizi\u00f6s und zickig tun, bei allem Kokettieren bleibt sie stets ein junges M\u00e4dchen, dessen schn\u00f6d ausgestelltes Selbstbewusstsein das \u00e4ngstliche Fiebern nach aufregendem Leben schlecht kaschiert. Ihr Verhalten ist von einer rohen, fiebrigen Intensit\u00e4t, ihre Augen gl\u00fchen, der ganze K\u00f6rper bebt, sie k\u00e4mpft um ihr Leben wie ein verwundetes Tier. Wundschick penetriert <em>die Nutte<\/em> mit der Kerze, die er bei der Vers\u00f6hnung mit seiner Ehefrau als Beleuchtungsk\u00f6rper f\u00fcr ein Candellight\u2013Dinner verwendet. Er ist ein Fall von Grossstadthospitalismus: Konsumjunkie, Globalisierungsopfer, Selbstverk\u00e4ufer. Im Schlamassel des wohlgef\u00e4llig aufbereiteten Elends. Ein Mensch im letzten Lebensstadium, der noch einmal zeigt, wie viel Kraft er hat. Sein Elend ist auf dem Weg aus der Wirklichkeit zur netten Anmutung abgebogen. Er setzt in seinem Jargon auf Pointen, hat eine grelle Biografie zu bew\u00e4ltigen, gewinnt aber doch keine Seele.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verpufft im sinnfreien Raum. Die Abgestorbenheit, der hospitalistische Affektentzug zeigt sich bei Mona und Lisa in der Sprache. Ihre klaustrophilen Dialoge sind Variationen um den Satz \u201eIch halte das nicht mehr aus\u201c \u2013 und meinen immer etwas anderes, als sie zu sagen wagen. Sie stolpern durch ihr dysfunktionales Dasein und fl\u00fcchten aus der Konversation. Erfahrungen werden zum Panzer des eigenen Ichs. Ihnen fehlt jedes Pathos, aber auch die F\u00e4higkeit zum Selbstbetrug. Ihnen ist sp\u00f6ttisch und pointiert zumute, aber ohne jede Spur von prononciertem Willen nach Grundsatzdebatte und Weltver\u00e4nderung. Sie haben sich fr\u00fch eine Medienintelligenz angeeignet, die mit den \u00fcblichen Massst\u00e4ben von Bildung, Moral und Rollenverhalten nicht fassbar ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mona und Lisa legen zur Erholung Musik\u2013 und Tanznummern ein. Gebr\u00e4unte K\u00f6rper bewegen sich rhythmisch. Beim Table\u2013Dance herrscht Distanz. Ist Anfassen verboten. Geraten High Heels zu martialischen Instrumenten, die gleichzeitig verlocken und abstossen. F\u00fcr diesen Look sind Modelmasse nicht vonn\u00f6ten. Nur eines sollte da sein: Selbstbewusstsein. Ihre Erotik liegt in einer geschlechtlichen Ambivalenz und der impliziten Negierung jeder Leidenschaft bei gleichzeitiger Verlockung. Entleerte Blicke, kostbare Gesten, kein Feuer, nirgends, aber es z\u00fcngeln kleine Flammen der Begehrlichkeit. Anders halten sie es nicht mehr aus, weil ihnen das eigene Ich abhanden kommt und eine Bewusstseinsd\u00e4mmerung einsetzt. Sie sind bis zum Tr\u00e4nenkanal gef\u00fcllt mit quicklebendiger Todessehnsucht, angereichert mit blutr\u00fcnstigen Schockeffekten und nekromantischer Angstlust. Jeder sein eigener Unternehmer, jeder ein menschlicher Dienstleistungsbetrieb. T\u00e4glich 24 Stunden ge\u00f6ffnet, versuchen sie dennoch ein Privatleben hinzukriegen. Wenn ihnen einmal alles \u00fcber den Kopf w\u00e4chst, kaufen sie sich ein schickes Nervenkost\u00fcm. Konzentrierter Einsatz von K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten bringt \u00e4sthetischen Gewinn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein guter Ruf verhallt irgendwo in von der emotionalen Glut beleuchteten Raum. Das dicke Auto und die Brilliant\u2013Uhr ersetzen den schlechten Leumund. Wolfram Keyl hat sich selbst als M\u00e4rtyrer gesehen. Als jemanden, der allen \u00fcberlegen war, aber immer unterdr\u00fcckt wurde, immer rausgeworfen wurde. Immer alles verboten bekam, immer geh\u00e4nselt wurde. Er redet. Irgendwas. Von Stimmen, Sinn und Hoffnung. Und von besseren Zeiten. Er redet und redet. Immer weiter. Auch dann noch, als er sich selbst schon l\u00e4ngst nicht mehr glaubt. Sein Leben ist eine einzige Anlage, Kapital kann er aus allem schlagen. Da er kein Bargeld bei sich hat, schreibt er Schecks aus. L\u00e4sst sich eine Quittung geben. Will den Bordellbesuche beim Finanzamt als <em>Bewirtungskosten<\/em> absetzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Morgen ist auf die Wirklichkeit Verlass. Der Textilkaufmann l\u00e4sst die Schecks sperren. Die Huren beweisen, dass der Taillenumfang einer Frau sich nicht umgekehrt proportional zu ihrer sozialen Stellung verhalten muss, fordern die Abschaffung der Diskriminierung und klagen. Der junge Richter pr\u00e4sentiert sich in seinem ersten Prozess einerseits im bescheiden\u2013kunstlosen Alltagskleid des Understatements, lebt andererseits von \u00dcbertreibungen, Zuspitzungen, Idiosynkrasien und bietet ausserdem Indizien, die auf leichten Gr\u00f6ssenwahn schliessen lassen. Mona und Lisa erkennen die Gesichter der Macht, bevor sie zu Verk\u00fcndungsfassaden werden. Der Jurist gibt den Huren einen Korb:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEs ist ein unsittliches Rechtsgesch\u00e4ft. Der Freier kann nicht belangt werden.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mona und Lisa werden zuk\u00fcnftig auf bargeldlosen Verkehr verzichten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<div id=\"attachment_20097\" style=\"width: 152px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-image-20097 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"207\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Bei Lachsstrudel und franz\u00f6sischem Weisswein plaudert es sich angenehm. Der Textilkaufmann Wolfram Keyl umgarnt seinen Gesch\u00e4ftspartner Hagen Wundschick. 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