{"id":72756,"date":"2023-07-17T00:01:53","date_gmt":"2023-07-16T22:01:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72756"},"modified":"2022-02-25T17:30:41","modified_gmt":"2022-02-25T16:30:41","slug":"metamorphose","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/07\/17\/metamorphose\/","title":{"rendered":"Metamorphose"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Shrillness<\/em>. Travestie wird zum Schl\u00fcssel zur Wahrhaftigkeit. Ein manieriertes Spiel mit Masken und Moden. Aufl\u00f6sung eindeutiger Geschlechtsidentit\u00e4t. Die Idee eines Originals ist getilgt, der imitierten Weiblichkeit geht keine genuine Weiblichkeit voraus. Lasziv wirft Michel die Federboa \u00fcber die Schulter. Dreht die H\u00fcften. Schwenkt die Zigarettenspitze. Schnippt die Asche ab. Stakst auf den Pumps durch den Raum. Jede Bewegung: praktizierte Geometrie. Mit flatternden H\u00e4nden st\u00fcrzt er sich in Gl\u00fcck und Leid, tauscht Hingabe gegen Verweigerung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das caf\u00e9 rosa ist <em>bumsvoll<\/em>. Nebelatmosph\u00e4re, Parfumschwaden und Saunatemperaturen. Das Publikum honoriert seinen Auftritt mit lang gezogenen Ahs und Ohs. Er dreht langsam die Runde. Bleibt hier und da kleben. Luppert linkerhand einen lukrativen Jobs. L\u00e4sst sich zu einem Drink einladen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Messerscharf geschminkte M\u00fcnder. Vaseline auf den Z\u00e4hnen, damit sie beim L\u00e4cheln gl\u00e4nzen. Uniformiert in Lack und Latex. Pralle Leiber in knallengen Korsetts, bestrapste Schenkel, die unter Netzstr\u00fcmpfen hervorblitzen. Lange Beine, die auf strassbesetzten High Heels herumst\u00f6ckeln, dazu viel nackte Haut, umspielt von T\u00fcll und schwarzer Spitze. F\u00fcr die Hardcore\u2013Lesben Jule und Annemarie ist wichtiger, was sie m\u00f6gen, als das, was sie sind. Ihre Selbstbilder sind Vort\u00e4uschungen einer Weiblichkeit, die nicht durch den m\u00e4nnlichen Blick konstruiert, sondern dem weiblichen Begehren selbst eingeschrieben sind. Sie klimpern mit angeklebten Wimpern. Sprachlich vermittelte Normen und Konventionen pr\u00e4gen ihre Identit\u00e4t. Nacktheit heisst: die Haut entbl\u00f6ssen. Sie ziehen sich nackt an. Ihre K\u00f6rper werden nicht durch Sprache und Diskurse konstruiert, sie entziehen sich der Benennung durch Worte, sie versuchen eine Sprache zu finden, obwohl Worte ihre Gef\u00fchle nicht wirklich beschreiben k\u00f6nnen. Sie suchen nach Bildern f\u00fcr ihre Vorstellungen. In rassistischen Diskursen wird versucht, K\u00f6rper durch sprachliche Normen zu kontrollieren, wird die Vorstellung von dem gesteuert, was als menschlich gelten darf, um Abweichungen von der Norm auszuschliessen. Paradoxerweise stellt jede Norm zugleich ein abstraktes Ideal dar, dem niemand ganz entspricht. Normen und Konventionen erm\u00f6glichen es diesen Menschen, sich zu verst\u00e4ndigen. Die Frage ist, ob sie davon vollst\u00e4ndig beherrscht werden. Jule und Annemarie sind gleichermassen von gef\u00e4hrlicher Eitelkeit gepr\u00e4gt. Sie erfinden sich st\u00e4ndig neu und spielen mit Identit\u00e4ten. Die geschlechtliche Identit\u00e4t ist nicht mehr fixiert. Sie interessiert nicht, wie man die Gestalt ihres K\u00f6rpers umgestalten k\u00f6nnte. Ihr Automatengestus ist eiskalt inszeniert. Ewige Routine stahlblau zementierter N\u00e4chte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbHall\u00f6chen, ihr Quarktaschen!\u00ab, winkt die Tucke zur Theke her\u00fcber. Einsamkeit ist gerade dort besonders greifbar, wo sie sich hinter der Maske des Klischees zu verbergen sucht. Michel blickt direkt in die gnadenlose Visage des Erfolgs. Unentwegt l\u00e4chelnd, die Haut brath\u00e4hnchenbraun, um den Nabel ein Waschbrett, ein Arsch zum N\u00fcsseknacken. Der ausgepr\u00e4gte K\u00f6rperkult ist eine Reaktion auf Aids. Zu dieser Zeit war der schwule K\u00f6rper ein sterbender, ein ausgemergelter, mit Wunden \u00fcbers\u00e4ter K\u00f6rper. Neben Aidsmedikamenten verabreichten die \u00c4rzte auch Steroide, damit Aidspatienten etwas Fleisch an ihre Knochen bekamen. Als diese Medikation anschlug und sie weniger krank erscheinen liess, wurden auch die K\u00f6rper immer umfangreicher. Kr\u00e4nklichen K\u00f6rper erschienen kr\u00e4ftiger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIn welchen Posen und in welcher Umgebung f\u00fchlen Frauen, dass sie erotisch aussehen?\u00ab, erfasst Michel die Tragik, die darin liegt eine Frau zu sein. Schwule beneiden Frauen um ihre Tiefe, sie sind oberfl\u00e4chlich, ihr Leben und ihr Willen, konzentrieren sich auf Sex. Die sexuell konnotierten Events haben nichts mehr mit der alten K\u00f6rperlichkeit der Sexualit\u00e4t zu tun. Sie sind nicht mehr per se auf einen Anderen gerichtet. Der K\u00f6rper ist das schw\u00e4chste Glied in der Kette der Sexualit\u00e4t. Er verwelkt, er ist hinf\u00e4llig, er hat Schw\u00e4chen und ihm sind Grenzen gesetzt. Die Fantasie kann \u00fcber diese Grenzen des K\u00f6rpers hinaus denken, sie ist allm\u00e4chtig. Das wird hier inszeniert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDu hast deinen Vertrag zu erf\u00fcllen\u00ab, spuckt Annemarie ihre Worte wie Eisw\u00fcrfel aus, klirrend fallen sie zu Boden. Jule wackelt im Takt mit ihren neu geformten Silikontitten. Tr\u00e4gt sie vor sich her wie einen Strauss sch\u00f6ner Blumen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWenn sonst nichts im Leben gekl\u00e4rt ist, wieso sollte es dann ausgerechnet die eigene Sexualit\u00e4t sein?\u00ab, kreisen Michels \u00dcberlegungen um den K\u00f6rper und seine Einschreibungen von m\u00e4nnlicher Macht oder weiblicher Unterwerfung. Das Pr\u00e4tenti\u00f6se und Glamour\u00f6se, das knallige Aufbrezeln und Angeben liegt Michel nicht. Er bleibt gelassen, weil er weiss, dass irgendwann die Zeit der aufgepumpten Silikontitten, der aufgepolsterten Lippen und der aufgeblasenen Egos vorbei ist. Die Festigkeit des Fleisches macht es nicht, die K\u00f6rpersprache ist wichtiger. Auf der Suche nach dem Fantom der Individualit\u00e4t findet er die Vielstimmigkeit des Ichs. Er w\u00fcrde ihnen gern trauen, wenn er nicht w\u00fcsste, dass ihnen alles zuzutrauen ist. Ihn \u00fcberschwemmt eine Welle lebenden Mitleids.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSelbst ist der Mann!\u00ab, legt Jule franz\u00f6sischen Champagner nach, um ihn in Stimmung zu bringen. Dies ist die Nacht des siebten Versuches.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Michel ist ein Unzeitgem\u00e4sser, der auch ein Ungleichzeitiger ist. Genervt wankt die Trine zum Klo. Rafft den Rock. Quetscht lustlos an der Extremit\u00e4t herum. Versucht sich an Lederm\u00e4nner mit Pornofilm\u2013Schnauzb\u00e4rten, zu erinnern. Der Pissbeckennachbar sieht gespannt zu. L\u00e4sst die enge Lederhose auf die Knie fallen, kn\u00f6pft das karierte Holzf\u00e4llerhemd langsam auf, l\u00e4sst sein Six\u2013Pack sehen. Greift zu. Ein Teel\u00f6ffel Ejakulat rinnt in das Gerix\u2013Glas.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Resultat in der Ampulle l\u00f6st Geifer aus. Zwei begehrte Pl\u00e4tze werden an der Theke frei. Michel thront entspannt auf dem Barhocker. Sieht sich die Nachtgestalten seiner Umgebung wie unter einem Brennglas aus der N\u00e4he an. Beobachtet ihre Herkunft und Bedingung, ihre erotischen Beziehungen untereinander. Registriert das nachhaltige Ungl\u00fcck der Frauen, das elendige Machogetue der M\u00e4nner; wie beide im \u00dcberschwang der Emotionen die Orientierung verlieren und sich im Karussell der Leidenschaften drehen, bis ihnen schlecht wird. Die Personenf\u00fchrung des Schankwirts ist bei dieser Party virtuos, lebendig, voller lasziver Anspielungen und historischer Zitate; seine G\u00e4ste lassen sich zu einem kurzen Rausch inspirieren und spielen bei der Erotisierung in diesem Verwechslungstrubel vital mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hintergr\u00fcnde auf der Oberfl\u00e4che. Michels Per\u00fccke liegt schief. Das Dekollet\u00e9 ist verrutscht. Sein Make\u2013up verschmiert. Die Tr\u00fcmmertrine klaubt sich einen Zigarillo. Raucht selbstgef\u00e4llig, nachdem ihr dieser truc gelungen ist. Blinzelt Helmuth zu, der sich in einnehmender Empfindsamkeit mit einer Flasche Schampus zu ihr setzt. Der Sugardaddy mit Bauch, Glatze, aber prallem Scheckbuch hat hier nicht ausgedient.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbJa, ich mein\u2026\u00ab, kreischt Annemarie hysterisch. Jule klappt die Motorhaube auf. Ein gezielter Schlag mit dem F\u00e4ustel wirft den Anlasser an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbVerfickte Technik!\u00ab, knurrt Jule zotig, grinst scharf und knallt die Autot\u00fcr zu. Beim Fisten hat sie gelernt, dass es bei sexuellen Gel\u00fcsten nicht prim\u00e4r um den Orgasmus geht, sondern um Erregung und ein Changieren zwischen Lust und Schmerz. Annemarie wirft ihr devote Blicke zu. Sie ist verunsichert. Legt den falschen Gang ein. Jule greift ihr unter den Rock. Die Reifen drehen durch. Sie rammt ein Fahrrad. Der Reflektor blinkt Morsezeichen in die Nacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Quecksilbrige Dramatik. Die Wohnungst\u00fcr f\u00e4llt zu. Im Flur dr\u00fcckt Jule ihrer Gespielin brutal die Zunge zwischen die Z\u00e4hne. Greift ihr unter den Rock. Zerreisst die Strapse. Sie sucht in narzisstischem Selbsthass nichts als die k\u00f6rperliche Preisgabe. Die Angst hat Annemarie hemmungslos geil gemacht. Zielorientiert folgt Jule bei dieser Session ihre Dienerin in das Schlafzimmer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbLeg dich auf das Bett! Dreh dich auf den Bauch\u00ab, befiehlt sie im <em>Slavespace<\/em>. Schlimm ist es f\u00fcr Annemarie, wenn mit ruhiger Stimme gedroht wird. Mit leisen Worten. Eiskalt. Jule greift gezielt unter das Bett. Schnappt sich die Ausr\u00fcstung. Schnallt den Dildo um. Die Symbole der ehemaligen Unterdr\u00fccker sind ihr Fetisch. Ihre Opfer sollen sich mit ihnen erotisch identifizieren. Sie schmiert das Horn mit Michels vermeintlichem Ejakulat ein. Bringt ihre Freundin in Stellung. Es kommt zur gr\u00f6sstm\u00f6glichsten physischen N\u00e4he<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihre Art von <em>Liebe<\/em> ist ein Spiel verhaltener Gesten, beil\u00e4ufiger, kaum sichtbarer Kleinigkeiten. Jede Nuance enth\u00e4lt einen Hinweis darauf, dass sich die Gewichte verschieben. Ein Blick, der einen Atemzug zu lang auf einer fremden Person ruht. Eine Hand, die sich, gerade noch offen, schliesst und zur\u00fcckzieht. Wenn sich Liebende so nah sind, dass es n\u00e4her nicht geht, muss man sich ein paar Tricks einfallen lassen, um auch diese N\u00e4he noch zu \u00fcberwinden. Ihre Liebe ist immer verschwenderisch, man hat sie im \u00dcberfluss und bekommt nicht genug davon. Wirklichen Respekt beweisen sie sich respektlos. Sie zeigen sich in dieser Nacht, wie K\u00f6rper zueinander finden k\u00f6nnen, wie sie sich Lust geben und Erf\u00fcllung. Das ist f\u00fcr beide immer noch so ergreifend wie am Anfang ihrer Beziehung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDu hast defensiv reagiert auf meinen verzweifelten Versuch zu provozieren\u00ab, ist Jule verbl\u00fcfft. Je \u00e4lter Jule wird, desto schwieriger wird es f\u00fcr sie, einen Sexualpartner zu finden, ohne daf\u00fcr zu zahlen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSo ist das mit Entschuldigungen: Hinterher nutzen sie keinem mehr\u00ab, seufzt Annemarie lakonisch. Sie hat alles richtig gemacht, weil sie nichts falsch gemacht hat. Die Grenzen sind nicht fest. Was sie reizt, ist nun das Verschieben von Grenzen. Dabei m\u00fcssen die pers\u00f6nlichen Limits immer neu ausgehandelt werden. Sie konstruieren ein Paralleluniversum des Feudalismus, in dem die Regeln von draussen nicht gelten, in dem man seinen eigenen L\u00fcsten, seinen eigenen Begierden nachh\u00e4ngen kann, ohne dass man sich reglementiert f\u00fchlt. Die Lernschritte, wenn es darum geht, sich den Realit\u00e4ten anzupassen, sind bei Annemarie betr\u00e4chtlich, manchmal h\u00e4tte sich Jule in ihrer neuen Rolle als Zofe ein bisschen mehr an intelligenter, engagierter Z\u00f6gerlichkeit gew\u00fcnscht, anstelle des \u00dcbereifers und Desinteresses.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Vorgriff auf die Zukunft fragt sich Annemarie im Morgengrauen, wie viel Kilo Gesinnung sie nach der Schwangerschaft abspecken muss, um machtlinienf\u00f6rmig zu werden. Rache soll f\u00fcrderhin ihre Abart von Treue werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<div id=\"attachment_20097\" style=\"width: 152px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-image-20097 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"207\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Shrillness. Travestie wird zum Schl\u00fcssel zur Wahrhaftigkeit. Ein manieriertes Spiel mit Masken und Moden. Aufl\u00f6sung eindeutiger Geschlechtsidentit\u00e4t. Die Idee eines Originals ist getilgt, der imitierten Weiblichkeit geht keine genuine Weiblichkeit voraus. 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