{"id":72750,"date":"2023-09-18T00:01:29","date_gmt":"2023-09-17T22:01:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72750"},"modified":"2022-02-25T19:53:22","modified_gmt":"2022-02-25T18:53:22","slug":"duldungsstarre","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/09\/18\/duldungsstarre\/","title":{"rendered":"Duldungsstarre"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man aus der Hochburg der Provinz herausf\u00e4hrt, verwandelt sich die Gegend ins Vorst\u00e4dtische. Die Suburbia passt sich den Bed\u00fcrfnissen der Mittelschicht nach Eigenheim, Shoppingmall und einem naturnahen Umfeld an. Man bewegt sich im blechgepanzerten Auto zur Arbeit, zum Shoppen oder zum Golfclub. Diese Aktivit\u00e4ten stehen unter der Pr\u00e4misse des Privaten. \u00d6ffentlichkeit holt man sich bei einem Event in der Stadt ab, oder zappt sie sich im TV her. Angenehm leer ist es in dieser Landschaft, seitdem die Menschen in der demografischen Zeitenwende ziellos mobil geworden sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heiner Zelmer f\u00e4hrt mit seinem Fahrrad, vorbei an Kiefern und Seen durch eine liebliche H\u00fcgellandschaft, das Gr\u00fcn der Weinberge vor den in der Ferne gestaffelten Mittelgebirgsh\u00f6hen, die hingekleckerten D\u00f6rfer mit ihren gef\u00e4ltelten Kirchturmspitzen scheinen Postkartenbilder einer Idylle zu sein, in der es ein bisschen s\u00fcdlicher zugeht als anderswo. Wie man vom Sonntagsausflug nicht erwartet, dass er \u00dcberraschendes bietet, Neues zeigt, sch\u00e4tzt er an dieser Gegend die Verl\u00e4sslichkeit. Heiner Zelmer stellt sich auf den Erkundungen die Frage nach der reinigenden Kraft der Zerst\u00f6rung. Im Forst sammelt er Steinpilze, Maronenr\u00f6hrlinge, Rotkappen, und Totentrompeten. Pilze sind f\u00fcr ihn das Wappenzeichen des Lebens: Organismen, die nicht zu den Tieren und nicht zu den Pflanzen geh\u00f6ren und die aus dem Verfall, aus der F\u00e4ulnis, ihr Leben gewinnen. Er trocknet die Pilze f\u00fcr den Winter. Schiesst Reh, Fasan und Wildschwein, tiefgefriert es, um sp\u00e4ter ein Couplet mit den Schwammerln zu kochen. Nimmt sich vor, dazu seine Gesch\u00e4ftspartner einzuladen, wenn die K\u00fcrbisse im Garten, vor allem der Hokaido, essensreif sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sein neues Laboratorium liegt in einem Industrieviertel. Aussen Gr\u00fcnderzeit, innen High\u2013Tech. Ein glas\u00fcberdachtes Atrium, innenliegende Glasaufz\u00fcge, fluide Innenw\u00e4nde mit Aluminiumprofilen und lichtdurchflutete R\u00e4ume. Exterritoriales Gel\u00e4nde der Unternehmen. Die Menschen zogen aus dem Reich der Natur in das Inferno des Brennofens, das sie durch die klimatisierte H\u00f6lle ihrer B\u00fcros steuern wollten. Ob am Fliessband, in der Schaltzentrale eines Atomkraftwerks oder am Verbrennungsofen im Lager: die zur Maschine gewordene Welt wollte den St\u00f6rfaktor aus Fleisch und Blut \u00fcberfl\u00fcssig machen. Vorbei die Zeit, in der man die Exkremente des Fortschritts von anderen entsorgen l\u00e4sst. Die hypermodernen Menschen haben den Erfolg zum Gegenstand ihres Begehrens gemacht. Heiner Zelmer hat zum Schleifen einstiger Herrschaftsanspr\u00fcche und zu dem Bleiben der Bauten in ihrer grandiosen Erhabenheit beigetragen, baut nun \u00e4sthetische Bastionen auf und will einen <em>Neuen Menschen<\/em> bef\u00f6rdern. Die B\u00fcrger des wohl organisierten Landes machen sich mit den Grenzen der Wirksamkeit ihres Staatswesens vertraut. Der F\u00fcrsorgestaat ist ebenso am Ende wie es die Staatsmaschinen der absolutistischen Zeit waren. Was einst f\u00fcr Z\u00fcnfte und Gilden galt, gilt nun f\u00fcr Gewerkschaften. Die Gesellschaft wird in das freie Wirtschaften zur\u00fcckgestossen. Der Spagat zwischen Anpassung und Individualit\u00e4t wird zur sportlichen H\u00f6chstleistung. Heiner Zelmer konstatiert eine Diskrepanz zwischen dem Herstellen und dem Vorstellen, zwischen den praktischen und den ethischen Kapazit\u00e4ten des Menschen. Die Befreiung von b\u00fcrokratischen Fesseln erfolgt wie die Resozialisierung von Strafgefangenen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Verh\u00e4ltnis zu seiner zweiten Frau Natascha zeichnet sich durch Nachsicht aus. Familien haben \u00c4rger und Konflikte mit der Aussenwelt, nach innen h\u00e4lt man zusammen. Der Streit, den es gibt, bleibt im engen Raum, er wird nicht nach aussen getragen. Die romantischen Ideale, mit denen die Beziehungspartner ihre Ehe in Sankt Petersburg begannen, \u00fcberfordern sie restlos. In der Verwandlung ist die Erstarrung zu erkennen. An die Stelle der notwendigen Rebellion ist das brave Bed\u00fcrfnis &#8222;alles richtig zu machen&#8220; getreten. Sie leben in der Totalit\u00e4t abendl\u00e4ndischer Mobilmachung und dr\u00f6hnender Selbstwiederholungen, pflegen souver\u00e4ne Spiessigkeit und huldigen einer Diktatur der verlogenen Bourgeoisie. Bewegen sich an der Grenze zwischen dem, was man wissen muss, und dem, was man sagen darf. Die Stummheit der Verzweiflung schlagen sie mit der Rede tot, und \u00fcberreden sie mit allen Mitteln der Kommunikation zur Hoffnung. Ihr Ideal ist das gekr\u00e4nkte Schweigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der t\u00e4glichen Auseinandersetzung mit der G\u00f6ttergattin, erz\u00e4hlt er Steffen vom letzten Feuersalamander, den er zwischen den Totentrompeten gesehen hat. Sein Sohn l\u00e4chelt sp\u00f6ttisch, nichts wirkt auf ihn so antiquiert wie die Avantgarde von vorgestern. Originalit\u00e4t hat f\u00fcr ihn nichts mehr mit dem Original zu tun.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heiner Zelmer sch\u00e4tzt das Solide: morgens fr\u00fch aufstehen, zur Arbeit gehen, seine Arbeit machen, abends nach Hause. Er hat eine Sehnsucht nach Ruhe, nach einer \u00fcberschaubaren famili\u00e4ren Oase, ohne deshalb die traditionellen Familienmodelle nachleben zu wollen. Sein Midlife\u2013Konservativismus ist gepaart mit Erscheinungen physischen Alterns und der R\u00fcckkehr zu wahren Werten. Gelegentlich mit den Kumpeln zum Fussball oder auf ein Bier in die Kneipe und auf rebellische Weise konservativ sein. Popmusik ist die letzte Str\u00f6mung, in der sich die Vergemeinschaftung vollzieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbRock&#8217;n&#8216; Roll war mal richtige Musik, h\u00f6llischer Krach, als Zugabe angewandte Konsumkritik, die als Gewalt gegen Dinge zudem kythartisch wirkte\u00ab, propagiert er einen neofeudalen Kommunitarismus mit einer Zunge die so schwer ist, als habe sie \u00fcber Nacht in Cognac gelagert. Allem Sprechen ist ein Gran Verachtung beigemischt. Er erfindet eine Sprachmelodie voller Girlanden und Windungen, die es ihm erlauben, das eigene Echo zu geniessen. Seine Kauwerkzeuge sind immer in Bewegung. Wenn er an seinen Lippen nagt, weiss man, dass er jetzt eine Idee f\u00e4ngt, die durch seinen Kopf saust. Er gef\u00e4llt sich als Raubtier, mit dem Gebiss will er das vertickende Leben festhalten. Die Z\u00e4hne bleckt er mehr f\u00fcr sich selbst, so wie er alles haupts\u00e4chlich f\u00fcr sich selbst tut, im Schein seines Gebisses erhellt sich der dunkle Weg, der vor ihm liegt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbRock&#8217;n&#8216; Roll wandelt sich zu einer Museumskultur! Das rockistische Authentizit\u00e4tsideal bedeutet: die Lippen st\u00fclpen. Runter in die Knie, den Oberk\u00f6rper nach hinten biegen, bis die Haare Hinterkopf den Boden ber\u00fchren, dabei weitersingen und sich nicht vom Mikrophonkabel behindern lassen\u00ab, macht sich Steffen mit einer Bedeutsamkeitsanleihe \u00fcber den Lieblingstraum seines Vaters lustig: auf einer Autobahn herumbrausen, an den Reglern des Autoradios drehen, und dann auf einem der unz\u00e4hligen Kan\u00e4le einen der Songs aus der wilden Jugendzeit h\u00f6ren. Der Alte wendet sich gekr\u00e4nkt von seinem Sohn ab. Die Niederschl\u00e4ge haben nur die Pilze hervorgelockt. Wenn er kotzen k\u00f6nnte, w\u00fcrde er stehen bleiben und einen Rastplatz versauen. Manchmal sind Erwachsene j\u00fcnger als Jugendliche \u2013 weil sie wissen, wie man \u00fcberlebt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Natascha strahlt eine Mischung aus umg\u00e4nglichem Charme, gebieterischer Strenge und Nervosit\u00e4t, die aus geb\u00e4ndigter Leidenschaft kommt, aus. Sex spielt f\u00fcr sie die Rolle des Generators von Phantasien. Zur Imagination geh\u00f6rt der Verlust, phantasiert wird \u00fcber das Abwesende. Sie spielt eine melancholische Pfadfinderin auf der Landkarte der Sehnsucht. D\u00f6st in einer Zwischenwelt aus Schl\u00e4frigkeit, in der sie Details wahrnimmt, nicht aber den Sinn f\u00fcr Dramaturgie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Steffen kostet vom s\u00fcndigen Leben, doch es bleibt hinter Milchglas verborgen. Er ist da und bleibt doch seltsam schattenhaft. Seine Realit\u00e4t ist eine Markenwelt, die Reklame ist Teil der modernen Kreativit\u00e4t. Der Sex mit seiner Freundin hat Verabredungscharakter. Sie verabreden sich f\u00fcrs Bett, wie sie sich f\u00fcr die Disco verabreden. Leihen sich die fremde Haut und stellen die eigene zur Verf\u00fcgung. Haben keine Herzensangelegenheiten, sondern Dr\u00fcsenangelegenheiten. Getriebene ohne Erdung suchen Sex und verwechseln ihn mit N\u00e4he. Der Voyeur ist irritiert, als ihm seine masturbierende Stiefmutter mit der linken Hand zuwinkt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unbedingt in der Liebe wie in ihren Rachegel\u00fcsten, kaum zu b\u00e4ndigen und doch von jener Anmut, die Besch\u00fctzerinstinkte weckt. Steffen haucht K\u00fcsse auf ihr Gesicht. Wird direkter, streichelt ihre Br\u00fcste. Ihre Brustwarzen werden hart, sie beginnt leicht zu st\u00f6hnen. Natascha sucht seinen Mund und ankert ihn mit einem Kuss. Er wandert tiefer und saugt sich an ihren Br\u00fcsten fest. Gleitet weiter zu ihrer blank rasierten M\u00f6se. Sie schmeckt herrlich, weil kein H\u00e4rchen st\u00f6rt. Sie reiben ihre angeheizten K\u00f6rper aneinander. Lustvolle W\u00e4rme durchdringt R\u00fccken und Oberk\u00f6rper. Ihr Atmen wird lauter und schneller. Er legt seinen Pint zwischen ihre Br\u00fcste, dr\u00fcckt sie zusammen und schiebt ihn hin und her. Sie biegt sich ihm entgegen, fordert harte St\u00f6sse und bringt ihm beim V\u00f6geln des Fliegen bei.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Natascha und Steffen verstellen sich nicht, verbergen sich bloss auf ungeschickte Weise. Fliehen auf eine Insel im Atlantik, wo die Sonne ihre Vergangenheit ausbrennt und ein neues Lebensgef\u00fchl entsteht. Haben nichts gemeinsam, ausser dem pr\u00fcfenden Blick, mit dem sie durchs Leben gehen und das Privileg, sich in jedem Moment neu zu erfinden. Planen kein Leben, h\u00f6chsten den n\u00e4chsten Monat. Lassen sich leiten von der Landschaft, schauen nicht in die Ferne, auf den Horizont. Lieben es, wenn sie etwas anzieht, lockt, treibt. Ideen und Bilder kommen zusammen, wie vor dem Einschlafen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als er den Abschiedsbrief liest, wird Heiner Zelmer klar, dass er die Anzeichen so leicht \u00fcbersehen hat wie die Tauben auf den Gehsteigen. Nun erlebt er den Unterschied zwischen Einsamkeit und Alleinsein. Wie alle hypermodernen Menschen ist er einsam, deshalb verletzlich und manipulierbar. Man glaubt immer, zueinander zu gehen, und man geht immer nur nebeneinander. Es handelt sich um nichts anderes, als um die Inszenierung einer Fantasie gegen eine todkranke Melancholie. Einsamkeit kann einen umbringen, Alleinsein kann ein sehr erleuchtender Zustand sein. Dieses Verlangen, nicht einsam sein zu wollen, zieht sich durch Trag\u00f6dien wie durch Kom\u00f6dien, und es l\u00e4sst alles M\u00f6gliche tun: eine Frau aus Russland umwerben oder eine Killerin engagieren. Grausamkeit ist untilgbarer Teil der menschlichen Triebhaftigkeit. Sie gibt es, ohne dass jemand gegen einen anderen grausam sein muss. Der Mensch ist in der Lage, grausam an sich selbst zu leiden. Was geschehen ist bleibt, als Narbe, als Erinnerung und Erfahrung im Ged\u00e4chtnis seines Lebens. Heiner kommt einen grossen <em>Schnitt<\/em> weiter, als er N@sty B. auf seinen Sohn und seine Frau ansetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<div id=\"attachment_20097\" style=\"width: 152px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-image-20097 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"207\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wenn man aus der Hochburg der Provinz herausf\u00e4hrt, verwandelt sich die Gegend ins Vorst\u00e4dtische. Die Suburbia passt sich den Bed\u00fcrfnissen der Mittelschicht nach Eigenheim, Shoppingmall und einem naturnahen Umfeld an. 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