{"id":72738,"date":"2017-03-30T00:01:22","date_gmt":"2017-03-29T22:01:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72738"},"modified":"2022-03-07T13:08:20","modified_gmt":"2022-03-07T12:08:20","slug":"das-fragezeichen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/30\/das-fragezeichen\/","title":{"rendered":"Das Fragezeichen"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Wind verl\u00e4ngert an diesem Abend die Ger\u00e4usche auf eine befremdende Art und Weise: Es hat den Anschein, als versuche er die Zeit zu dehnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Florin sieht von seinem Schreibtisch auf und bemerkt, dass im Spiegelbild der Fensterscheibe Buchstaben auf\u2013 und abtanzen. Sofort schliesst er die Augen. Verschiedene Erkl\u00e4rungen hasten durch seinen K\u00f6rper. Schon seit einiger Zeit ist er daran gew\u00f6hnt, nachts zu arbeiten, weil er zu dieser Zeit die Ruhe hat, die er f\u00fcr seine Arbeit braucht. Keine Geschehnisse werfen ihn so aus seinem Rhythmus, den er f\u00fcr seine Klausur gew\u00e4hlt hat, so glaubt er. Morgens geht er, wie Millionen andere Menschen, zum Kiosk, um die Tageszeitung zu kaufen, in der er dann nachlesen kann, was am Tag zuvor Nennenswertes passiert ist. So vergewissert er sich, nichts verpasst zu haben. Auch der B\u00e4cker kennt ihn bereits. Jeden Morgen kommt Florin \u00fcber den Hinterhof in die Backstube. Wechselt ein paar Worte mit dem Gesellen und darf sich die knusprigsten Br\u00f6tchen aussuchen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Melancholiker ist die Zeit eine Wunde, die niemals verheilt. Als Florin die Augen wieder \u00f6ffnet, sind die Buchstaben verschwunden. Nur ein Fragezeichen ist schwach zu erkennen; aber das hat er in der letzten Nacht mit dem Finger dort hingepinselt. Er will sich wieder der Tastatur seines Personal\u2013Computers zuwenden und weiterarbeiten, bemerkt, dass alle Buchstaben von den Tasten verschwunden sind. Nur neben der Taste, auf der normalerweise die Null angebracht ist, kann er schwach das <em>?<\/em> erkennen. Sich einer Laune hingebend hat er nach dem Fr\u00fchst\u00fcck nicht geschlafen. In einem Zustand zwischen M\u00fcdigkeit, Langeweile und Neugier sass er in einem Park, um dort Menschen zu beobachten. Menschen, die einem geregelten Tagesablauf nachgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum allf\u00e4lligen Nachdenken besucht Florin das <em>Caf\u00e9 Imperial<\/em>. Hier l\u00f6st sich das Mond\u00e4ne in b\u00fcrgerlicher Biederkeit auf. Er reicht den Mantel der k\u00fchlen Garderobiere und erh\u00e4lt daf\u00fcr ein rotes Nummernk\u00e4rtchen in einer Plastikh\u00fclle. Die Kellner tragen Dreiteiler und kommen nur selten an die Tische. Lassen ihn mit dem <em>Kleinen Braunen<\/em> allein. Florin sucht nach der M\u00f6glichkeit, einen Bereich zu definieren, versucht, sich \u00fcber den vitalen Irrsinn klar zu werden, den man braucht, um auf der Welt zu bleiben. Er sitzt Nacht f\u00fcr Nacht am Schreibtisch. Den Blick auf seine Finger. Das Papier. Die Augen auf Worte gerichtet, die sich zu Satzgebilden auft\u00fcrmen, in logische Abschnitte einfliessen, in Kapitel geb\u00e4ndigt werden, sich einst zu einem Ganzen f\u00fcgen sollen. Ihm geht die Frage weiterhin nicht aus dem Kopf, warum es ihm noch wichtig ist, zu promovieren. Er wendet die Frage vom Wirklichkeits\u2013 zum M\u00f6glichkeitssinn. Ersinnt die wirklichste und die unm\u00f6glichste Antwort. Nur die, auf die es ankommen w\u00fcrde, kommt ihm vorerst nicht in den Sinn. Es ist ein Kennzeichen des europ\u00e4ischen Geistes, sich immer wieder in Frage zu stellen, das ist zugleich die Grundlage der europ\u00e4ischen Offenheit gegen\u00fcber anderen Zivilisationen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Belag auf seiner Zunge signalisiert Durst. Florin m\u00f6chte die aufkeimenden Selbstzweifel mit Dosenbier runtersp\u00fclen. Er schlurft in die K\u00fcche. \u00d6ffnet den K\u00fchlschrank. Schliesst ihn sofort wieder. Setzt sich auf den Fussboden und starrt fassungslos auf den Griff. Versteckt sich im Windschatten der eigenen Versiertheit. Nach einer Weile wiederholt er die Handbewegung und stellt erneut fest, dass sein K\u00fchlschrank keine Lebensmittel, sondern B\u00fccher beinhaltet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Florin macht einem Spaziergang, um Schritt f\u00fcr Schritt, Atemzug um Atemzug die Gedanken abzulegen. Er atmet die kalte Nachtluft bis in die \u00e4usserten Lungenspitzen ein. Seine Umwelt nimmt er als ein stark unterbelichtetes Foto wahr. Erst im Lauf der Zeit kann er Einzelheiten durch die Tiefensch\u00e4rfe seiner Wahrnehmung feststellen. An einer gr\u00f6sseren Strassenkreuzung ist die Lichtzeichenanlage noch auf Betrieb geschaltet. Weil ein Polizeiauto an der Linksabbiegerspur h\u00e4lt, beschliesst er, sich regelgerecht zu verhalten. Ein fr\u00f6stelnder Schauer l\u00e4uft \u00fcber seinen R\u00fccken, als er merkt, dass er beobachtet wird. Der Beifahrer hat das Fahndungsbuch aufgeschlagen und bl\u00e4ttert aufgeregt darin. Er sieht dem Fahrer in die Augen und findet dort das \u00a7\u2013Zeichen seines Keyboards. Nerv\u00f6s blickt er auf die Ampel. H\u00e4lt den Atem an. Schliesst die Augen. Tastet mit den F\u00fcssen die Vertiefung ab. Atmet wieder auf, als das rhythmische Klacken des Summers ert\u00f6nt und er die Strasse der Regel gem\u00e4ss \u00fcberqueren kann. Er sp\u00fcrt, dass die beobachtenden Blicke sich in seinem R\u00fccken festkrallen. Er wird nicht durch einen Schuss aus einer Dienstwaffe aufgehalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er nimmt einen Umweg \u00fcber eine Seitenstrasse. Ein paar Strassenz\u00fcge weiter weist die Neonbeleuchtung hinter sch\u00e4bigen Fassaden ein anderes Stadtviertel aus. Glitschiges Kopfsteinpflaster. G\u00e4hnend offene Tore. Dunkle Hinterh\u00f6fe. Kleine Schauk\u00e4sten mit Fleischauslage. Ein T\u00fcrsteher spricht ihn an:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbGn\u00e4diger Herr! Wenn Sie mit der Freiheit nicht klarkommen, versuchen Sie es doch mal mit Frauen. Kleine Unterhaltung gef\u00e4llig?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Trieb ist sein Antrieb. In einer Mischung aus Ekel, Faszination und Neugierde steigt er die Stufen hinab. Schleicht wie ein vertrockneter Visualerotiker durch das sexuelle Arrangement. Stakst durch den Raum. Sucht nach Halt und findet ihn am Messingrohr an der Bar. Setzt sich hinter die Theke und ordert einen Highball, weil er das so in einem Film einmal gesehen hat. Der Barkeeper nennt ihm einen Betrag. Florin sieht in seine Geldb\u00f6rse und stellt fest, dass ihm nur mehr ein paar Cent verbleiben. Daf\u00fcr sind die Streichh\u00f6lzer <em>f\u00fcr lau<\/em>. Er verbraucht das halbe Heftchen, um sich eine geschnorrte Zigarette anzuz\u00fcnden. Inhaliert den Rauch, hustet ihn weg und sieht sich um.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gruselkammer des schlechten Geschmacks: Dorische S\u00e4ulen in Phallusform, Jugendstilsessel, Nierentische als Luxus der Form und nicht des Gedankens. Eine Gummizelle mit H\u00e4kelgardinen w\u00fcrde stimmiger wirken. Die Musik ist akzeptabel. Nach einiger Zeit wird ihm klar, dass der Mann hinter der Trompete Miles Davis ist. Die Musik kommt von einer rauschenden Compact\u2013Cassette. Mit Silikon bewehrte Frauen produzieren sich in Leopardenkost\u00fcmen mit emotionslosen Verrenkungen, die an Aerobic\u2013Videos erinnern, und ziehen das Ausziehen hinaus. Florin betrachtet die wenigen M\u00e4nner, die breitbeinig um die B\u00fchne herumsitzen. Eine vollbusige Stripperin beugt sich zu ihnen herab und schwenkt ihre Silikontitten mit der Gleichg\u00fcltigkeit gespielter Lust. Quetscht sie mittig zusammen, macht ein dummes Gesicht und h\u00e4lt den hinteren Tangafaden ins Publikum. Dreht sich gekonnt herum. Ein biederer Familienvater hakt umst\u00e4ndlich den BH aus. Ein Bauer, der schon arg gepichelt hat, darf das Heu einfahren und den Slip behalten. In ihrer Arbeitskleidung spielt die Stripperin mit einschl\u00e4gigen Tanzschritten an einer Stange die Codes der sexuellen Verf\u00fcgbarkeit durch. Am Ende erstarrt sie versandfertiges St\u00fcck Fleisch. Die M\u00e4nner johlen und klatschen am Ende der Nummer <em>Beiphall<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem smarten Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer missf\u00e4llt Florins Interesse an den G\u00e4sten. Er schickt ihm eine abgemagerte Br\u00fcnette auf den Hals. Der Bohnenstange ist das Abkratzen bisher misslungen, er sieht ihr auf f\u00fcnf Meter Entfernung an, dass sie sich \u00fcber kurz oder lang mit <em>H<\/em> erschiessen wird. Sie n\u00e4hert sich ihm wie eine Schlange. Florin tut ihr nicht den Gefallen, das Kaninchen mit Brille zu spielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEin X just for U!\u00ab, verr\u00e4t eine Stimme zwischen den Untertiteln, dass ihre Besitzerin Jane\u2013Mansfield\u2013Filme im Original gesehen hat. Auf dem Weg von der Magie des Mehrdeutigen zur Banalit\u00e4t des Eindeutigen blickt er ihr in die Augen und findet dort das $\u2013Zeichen seines Keyboards.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWir sind nicht in Entenhausen\u00ab, kichert er. L\u00e4sst die Pf\u00fctze im Glas, das Gerippe und den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer stehen. Die unschuldige Morgenluft tut ihm gut. Ein M\u00fcllwagen spielt den Vorboten des kommenden Tages. In wenigen Minuten wird der Fr\u00fchverkehr den Sauerstoff mit Blei geschw\u00e4ngert haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Florin t\u00e4nzelt \u00fcber eine Verkehrsinsel und macht einen Umweg ins <em>Nachtcaf\u00e9<\/em>. Schaub\u00fchne der K\u00fcnstlichkeit. Die Szene hat etwas Suchbildhaftes. Hier herrscht koloristische Feindschaft zwischen dem Menschenaquarium in der Mitte und der schlafenden Welt drum herum. Erstarrte Verschr\u00e4nkung. Die giftgr\u00fcne Leiste bildet die Grenze: ein magischer Zirkel, um Menschengespenster gezogen. Abgestandene Luft schl\u00e4gt ihm entgegen, als er eintritt. Jens wirft ihm einen Blick zu, der besagt, dass er m\u00fcde sei, wie er. Sie beschliessen sich in schweigsamer \u00dcbereinkunft zu langweilen. Auch die anderen G\u00e4ste scheinen sich auf diese Vereinbarung eingelassen zu haben. Ausser Jens, der den verchromten Kaffeeautomaten blankputzt, befinden sich noch drei G\u00e4ste im <em>Nachtcaf\u00e9<\/em>. Ein Typ wirkt wie erstarrt, vom Packeis der Einsamkeit \u00fcberzogen. Eine Frau mit einem auffallend roten Abendkleid, das stilgerecht mit dem Lippenstift harmoniert. Ein weiterer Typ, der ihr Begleiter sein k\u00f6nnte und durch seinen kobaltblauen Anzug auff\u00e4llt. Nachtschw\u00e4rmer, die zwischen Neonlicht und Dunkelheit eine Heimat suchen, die ihnen ihr Zuhause nicht mehr bieten kann. Sie sind ohne Zeitgef\u00fchl, \u00fcberm\u00fcdet, aber letztlich doch gesch\u00e4rften Sinnes. Jeder von ihnen hat die abgewetzte W\u00fcrde des Authentischen. Er kann nicht sagen, ob diese Typen nun <em>echt<\/em> sind oder nicht, und niemand kann verstehen, wie sich da, vor seinen Augen, Leben in ein St\u00fcck Kunst verwandelt. Die Anwesenden registrieren ihn mit einem Interesse, das nichts aussagt, herablassend nichts. Die Metropolen haben eine neue Art der Verlorenheit geschaffen, nie f\u00fchlte sich der Mensch in der Masse so einsam. Das Leuchtband \u00fcber der T\u00fcr verk\u00fcndet in Leuchtziffern die neuesten Krisen, B\u00fcrgerkriege und Staatsgr\u00fcndungen. Nach dem Sport st\u00fcrzt der Computer ab. Buchstaben purzeln. Die Leuchtschrift verlischt. Zu seiner Verbl\u00fcffung legt Jens eine Kassette ein, deren Musik er als <em>Sketches of Spain<\/em>identifiziert. Florin l\u00e4sst sich Zeit. Lauscht dem Mann mit dem Horn. Nippt hin und wieder an dem Milchkaffee. Denkt zum ersten Mal nach langer Zeit nicht an B\u00fccher und seine Arbeit. H\u00f6rt nur dem Blechbl\u00e4ser zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Florin legt den Deckel auf die Tasse. Verl\u00e4sst die Szenerie. F\u00e4hrt mit dem Lumpensammler schwarz. Geht nicht in die Backstube, obwohl er anschreiben lassen k\u00f6nnte. Stibitzt auf dem Weg zu seiner Wohnung einem Boten die Zeitung aus der Karre. Im Arbeitszimmer faltet er die Zeitung auseinander. Schneidet mit der Schere Buchstaben heraus und klebt sie, als Erpresserbrief an sich selbst, in einer anderen Reihenfolge auf die Tasten des Keyboards.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<div id=\"attachment_20097\" style=\"width: 152px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-image-20097 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/ZombiesCover3.jpg\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"207\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-20097\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Wind verl\u00e4ngert an diesem Abend die Ger\u00e4usche auf eine befremdende Art und Weise: Es hat den Anschein, als versuche er die Zeit zu dehnen. 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