{"id":72518,"date":"2010-09-25T00:01:46","date_gmt":"2010-09-24T22:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72518"},"modified":"2022-03-06T19:43:37","modified_gmt":"2022-03-06T18:43:37","slug":"lichtspielhaus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/25\/lichtspielhaus\/","title":{"rendered":"Lichtspielhaus"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kassiererin liest einen Arztroman. Ihre Seele mag Ursprung \u00e4usserer Regungen sein, doch gleichzeitig wirkt eine Bewegung nach innen, in die Tiefe ihrer Empfindung. Sie weiss nicht, ob ihr K\u00f6rper das Gef\u00e4ngnis ihrer Seele ist oder die Seele eine Last f\u00fcr ihren K\u00f6rper. Sie unterbricht die Lekt\u00fcre. Tauscht mit einem von Haarspray eingehegten L\u00e4cheln den Geldschein gegen ein Billett. Richtet danach ihre verkrachte Existenz wieder in einer Puppenstube ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Taschenlampe des Kartenabreissers hat einen Wackelkontakt. Xaver Abmayr tr\u00e4gt bei aller gesch\u00e4ftsm\u00e4nnischen Souver\u00e4nit\u00e4t einen Ausdruck fast dem\u00fctiger Melancholie im Gesicht. Es ist der Stand\u2013by\u2013Blick des Ge\u00e4chteten, der vergeblich versucht hat, in die Gesellschaft hereinzukommen und nun \u00fcber die eigene Fragmentierung gl\u00fccklich ist. Ein Interface, der nichts vermisst, weil nichts in ihm ist. Darin unterscheidet er sich nur unwesentlich vom Massendandy, der sich zwar f\u00fcr einzigartig h\u00e4lt, jedoch der Poseur des Individuellen ist, der am meisten verbreitete Individualist der Welt, ein &#8222;Think different&#8220; f\u00fcr alle. Sie sind Sklaven, aber sie merken es nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hennes besucht Nachmittagsvorstellungen, weil ihn st\u00f6rt, dass Sitznachbarn sich gegenseitig die Handlung erkl\u00e4ren. Feldtelefone l\u00e4uten. Die Nachbarin beim G\u00e4hnen aus dem Mund riecht und jemand von hinten die Knie gegen seine R\u00fcckenlehne presst. Er l\u00e4sst sich in den Sessel sinken, geniesst die Leere des Saals. Es ist der Blick des wahrhaft Suchenden, der mit allen Mitteln herausfinden will, was das g\u00e4nzlich Andere ist. Er schliesst die Augen und h\u00f6rt auf die Musik, die in diesem Haus vor dem Vorprogramm l\u00e4uft. Erkennt im Kopfsatz das alle formalen Regeln sprengende A\u2013Dur\u2013Konzert von Wolfgang Mozart.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der leicht muffig riechende Kinosaal ist so intim wie der Mutterleib. Langsam zieht der Vorf\u00fchrer die Beleuchtung herunter. Alle Menschen tr\u00e4umen, aber nicht auf gleiche Weise. Filmtitel sind wie Frauen, sie sollten leicht zu erinnern, aber nicht vertraut sein, anziehend aber niemals offenkundig, warm aber erfrischend. Kino ist der letzte Ort, wo man fremdgehen darf, ohne sich sch\u00e4men zu m\u00fcssen. Hier versteht man Realit\u00e4tsflucht als Hingabe an das Unbekannte. Fr\u00fcher glaubte man, dass das Licht im Kino gel\u00f6scht wird, damit man die Bilder besser sehen kann, nun weiss man, dass es dunkel ist, damit die Zuschauer besser tr\u00e4umen k\u00f6nnen. Ein Film besteht aus Bildern und T\u00f6nen, die aneinander gelegt werden. Man muss sich nur seiner Wahrnehmung \u00fcberlassen. Paradoxerweise \u00fcberl\u00e4sst man, sobald man im Kinosessel Platz genommen hat, seine Wahrnehmung voll und ganz einem anderen. Und so konfrontiert uns jeder Film mit einer anderen individuellen Sichtweise auf die Dinge, auf die Welt und die Menschen darin. Hollywood produziert einen Echtheits\u2013Fetischismus, der glaubw\u00fcrdige Bilder erzeugen m\u00f6chte, auch wenn diese ganz offensichtlich Fake sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erst an der Leerstelle zwischen Worten und Bildern kann die Fantasie entstehen. Film ist eine Sprache. Und Sprache besteht, neben W\u00f6rtern und S\u00e4tzen, aus rhetorischen Figuren. Der eigentliche Reiz des Kinos ist, mit unserer Wahrnehmung spielen, uns bel\u00fcgen, irref\u00fchren und verunsichern zu k\u00f6nnen. Und alles auch noch zu unserem Vergn\u00fcgen. Dasselbe Bild kann in einem anderen Kontext eine andere Bedeutung annehmen, was wirklich und wahr ist, l\u00f6st sich zwischen den Projektionen auf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vorf\u00fchrer setzt die 70mm\u2013Projektion auf der leicht gekr\u00fcmmten Leinwand in Gang. Hennes studiert die zu Fleisch gewordenen Sponsorenfantasien, die gutgelaunt Tabakwaren feilbieten. Teilnahmslos, mit entleerten Gesichtern schauen diese Models ihre Betrachter an, sch\u00f6n, aber unnahbar. Ein Spot aus den Folterkammern der Werbeagenturen folgt dem n\u00e4chsten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Low Frequency Oscillation. Ein elektronischer Zerrer auf der Tonspur k\u00fcndigt den Vorfilm an, die digitalisierte Version einer 16mm\u2013Produktion. Eine Hand legt ein Tape mit einem diabolischen Track in den Rekorder ein. Auf dem Schulhof rocken asiatische <em>Girrrls<\/em> in Uniform zu dreckiger Maschinenmarschmusik ab. Ihre K\u00f6rper zucken und schweben zwischen Plattenbauten und Stahlgittern. Aus der dystopischen Brache der Lernkaserne erklingt eine Maschinenmusik, die in verlassenen Schulhallen den idealen Resonanzraum f\u00fcr detonierende B\u00e4sse, Synthesizerschauer und ausserirdische Signale findet. Mit einer Karambolage infernaler Beats verwandeln sich Unschuldsmienen der M\u00e4dchen in b\u00f6se Fratzen. Ihre Uniformen stehen mit tausend Zipfeln vom K\u00f6rper ab wie das gestr\u00e4ubte Fell einer erschrockenen Hy\u00e4ne. Der polymorph perverse Regisseur des Vorfilms hat den Ursprungsmythos der maschinenverliebten Loop\u2013\u00c4sthetik des Techno in das repressive Setting einer chinesischen Metropole verlegt. Fernab der \u00fcbers\u00e4ttigten St\u00e4dte, wo exzessives Feiern noch eine subversive Haltung symbolisiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Saalbeleuchtung wird abermals eingeschaltet. Die Kassiererin versucht mit Eisverkauf dazuzuverdienen. Erneut vollzieht sich das Ritual von verl\u00f6schendem Licht und beiseite gleitendem Vorhang. Der L\u00f6we br\u00fcllt. Es riecht nach Popcorn und Chewing\u2013Gum. Noch tuscheln Einzelne. Nach dem Vorspann verstummen auch sie. Das Kino \u00fcbernimmt die Funktion der Kirche. And\u00e4chtig lauscht die Gemeinde der Botschaft, fast glaubt man, das Popcorn fallen zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was mit einer Explosion beginnt und sich langsam auf dem schmalen Grat zwischen Schmerz und Lust, Unterwerfung und Erniedrigung steigert, analysiert der Regisseur mit klinischen Blick und seiner seltsamen Obsession f\u00fcr das Gef\u00e4lle zwischen der Zivilisation und ihren Niederungen. Mit atemberaubender Geschwindigkeit dreht er filmische Gewaltentladungen, in denen das Leben nur als Exzess und eine Beziehung nur als grausamer Unterwerfungsakt denkbar ist. Die Hauptdarstellerin sehnt sich danach, diese Grenze zu \u00fcberschreiten, und so verliert sie die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit am Leitfaden der Sexualit\u00e4t. Hennes sp\u00fcrt direkt, dass hier Brutalit\u00e4t Verzweiflung ist, ein einziger Aufschrei der verletzten Kreatur. Der Regisseur inszeniert Liebesszenen wie Morde und Morde wie Liebesszenen. Dieser Film beginnt mit einem Kuss, schl\u00e4gt auf dem H\u00f6hepunkt in kannibalistischen Terror um und wird blutiger Ernst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Cineast liebt gerne gegen Widerst\u00e4nde an, daraus ergibt sich Intensit\u00e4t. Im Lichtspielhaus wirkt Liebe in ihren dem\u00fctigendsten Spielarten als Kunstform. Eine zu zur pornografischen Mechanik depravierte Liebe trifft auf das sprachliche Ringen um die romantische Liebe und ihre Unm\u00f6glichkeit. Was das Kino zu einem erotischen Erlebnis macht, ist die Reibung zwischen dem Gezeigten und dem Nichtgezeigten. Innerhalb der dauerkopulierenden K\u00f6rperutopie, die in diesem Film durch Schnitt und Montage beg\u00fcnstigt wird, bleibt dem Zuschauer keine Vagheit, die er ausf\u00fcllen k\u00f6nnte. Hennes m\u00f6chte Menschen beim Spiel zusehen und nicht die Wunder der plastischen Chirurgie betrachten, entt\u00e4uscht steht er auf und nickt dem Platzanweiser Xaver Abmayr beim Verlassen zu.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abmayr war zur Zeit der B\u00fcrgerrechtsk\u00e4mpfe ein junger Mann, wurde w\u00e4hrend der Sinnsuche der Hippie\u2013\u00c4ra erwachsen, erlebte die ersten H\u00f6hepunkte seiner Karriere zur Zeit der \u00fcberpsychologisierten Me\u2013Generation. Seine humanistischen Werte versuchte er mit seiner affirmativen Haltung zu den neuen Technologien zu vereinen. W\u00e4hrend die Dot\u2013Coms die neuen Errungenschaften aus Informatik, Kommunikation und Biologie prim\u00e4r als Werkzeuge zum Geldverdienen betrachtete, versuchte er die Werte in der Technikeuphorie zu sehen. Dies reichte vom Glauben an die globale Demokratisierung durch die neuen Medien, \u00fcber die Hoffnung auf ein medizinisches Utopia, bis zu den M\u00f6glichkeiten, die Grenzen des menschlichen Geistes mit k\u00fcnstlicher Intelligenz zu \u00fcberwinden. Abmayr liess sich zu k\u00fchnen Utopien hinreissen\u2026 und rutschte w\u00e4hrend des Paradigmenwechsels von der politischen zur technokratischen Gesellschaft in die Dienstleistungsgesellschaft. Hehre Motive bewegen ihn keine mehr. Gem\u00fctshygiene steht im Vordergrund.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dem Begehren entkommt Abmayr nicht. Nahezu alle Menschen meistern ihr Leben nurmehr, wenn sie regelm\u00e4ssig von Ekstasestromschl\u00e4gen vorangepeitscht werden. Sie wollen aus den Schl\u00e4gen, die sie erhalten, eine Sprache herauslesen. Sie wollen den Orgasmus verstehen und sich seiner als w\u00fcrdig erweisen. Sie erkennen den ganzen Liebesbetrieb als ein uraltes Gleichnis, in dem sie nun eben selbst mitspielen und durch das sie hindurch m\u00fcssen. Der strenge Ernst von Pr\u00fcflingen ist ihnen anzumerken. Sie f\u00fchlen sich, w\u00e4hrend sie miteinander intim sind, von der ganzen Gattung beobachtet und auf die Probe gestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dauernd flieht er vor seinem Schatten. Xaver Abmayr m\u00f6chte sich entlasten vom \u00dcberdruck des Zorns auf den Unsinn, der ihm unabl\u00e4ssig zugemutet wird. Die Pornografie steckt latent im Unterhautgewebe der hypermodernen Menschen. Auf der Leinwand bleibt Sex ein Spezialeffekt, der jede Lust t\u00f6tet. Sexualit\u00e4t ist zu einer Ware geworden, bei der Attraktivit\u00e4t die W\u00e4hrung ist. Was z\u00e4hlt, sind ein guter K\u00f6rper, Sch\u00f6nheit und Jugend. Niemand m\u00f6chte wirklich auf den Teufelskreis aus Sexualit\u00e4t, Best\u00e4tigung und Selbstverliebtheit verzichten. Das Begehren l\u00e4uft ins Leere und verzehrt sich selbst. Die erotische Nahrungskette bietet eine symbolische S\u00e4ttigung. Abmayr erlebt Menschen, die sich in sexuellen Ego\u2013Manien, Orgasmus\u2013Beschw\u00f6rungen und hysterischer Selbst\u2013Bespiegelung ergehen und verzweifelt versuchen, Spass zu haben. Ihr pornografisch abgeschmirgeltes und postlibert\u00e4res Bilderged\u00e4chtnis ist zu kaum einer Speicherlust mehr zu bewegen. Sie versuchen, sich durch Sex zu ber\u00fchren. Setzen Sexualit\u00e4t als ein verzweifelt misslingender Versuch der Kommunikation. Die Pornoindustrie bringt das Dilemma auf den Punkt. Auf der einen Seite das Verlangen nach rationaler Beherrschbarkeit und perfekter K\u00f6nnerschaft, auf der anderen Seite der Wunsch nach Ekstase bis zum Wahnsinn. Die Beine werden l\u00e4nger, die Hintern fester und die Br\u00fcste runder. Der Sex wird schneller, heftiger, sch\u00e4rfer, \u00fcberm\u00e4chtiger. Und irgendwann ist er nicht mehr da.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Xaver Abmayrs Miene spiegelt sich eine verwirrende Mischung aus Trotz und Schmerz, aus Anspannung und M\u00fcdigkeit. Es ist das Gesicht eines Menschen, der unter grossen Anstrengungen \u00fcberlebt hat \u2013 und dem nun das Weiterleben die letzte Kraft raubt. Das Leben an sich ist f\u00fcr ihn unertr\u00e4glich geworden, es gibt nurmehr Momente, die er als sch\u00f6n empfindet und die ihm helfen, sich von einem auf den anderen Tag zu ziehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<div id=\"attachment_97950\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-97950\" class=\"wp-image-97950 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Zombies-e1645795065341.jpeg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-97950\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Kassiererin liest einen Arztroman. Ihre Seele mag Ursprung \u00e4usserer Regungen sein, doch gleichzeitig wirkt eine Bewegung nach innen, in die Tiefe ihrer Empfindung. 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