{"id":72503,"date":"1990-06-26T00:01:06","date_gmt":"1990-06-25T22:01:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72503"},"modified":"2022-02-27T14:04:52","modified_gmt":"2022-02-27T13:04:52","slug":"spurensuche","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/06\/26\/spurensuche\/","title":{"rendered":"Spurensuche"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Gew\u00f6hnliche ist eine abgestempelte Fahrkarte, die in einem sauber gefegten Rinnstein liegt und unaufhaltsam in den n\u00e4chsten Gulli gesp\u00fclt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Begeben wir uns auf die Suche nach dem gew\u00f6hnlichen Menschen, der diese Fahrkarte gel\u00f6st hat. Zuv\u00f6rderst gilt es, ein paar Worte \u00fcber das umweltfeindliche Verhalten dieses Menschen zu verlieren. Einer der unweltfreudlichen Papierk\u00f6rbe ist auch an dieser Haltestelle befestigt. Gew\u00f6hnliche Menschen achten nicht auf ihre Umwelt. Sie nehmen die Botanik nur als Hindernis wahr. In diesem Fall ist die Strecke zwischen der Agglomeration und dem barocken Stadtkern das Hindernis f\u00fcr diesen Menschen. Nachdem er diese Strecke \u00fcberwunden hat, wirft er das l\u00e4stig gewordene Billett achtlos auf den B\u00fcrgersteig. Dort liegt der Fahrschein, bis er von einem Passanten bed\u00e4chtig mit dem Fuss in den Rinnstein geschoben wird. Aus dem zerkn\u00fcllten Ticket l\u00e4sst sich weiterhin ableiten, dass der ehemalige Fahrkartenbesitzer beide H\u00e4nde frei hatte. Dies ist auf den ersten Blick ungew\u00f6hnlich. Gew\u00f6hnliche Menschen tragen bei diesem Wetter einen Regenschirm bei sich. Diese Menschen planen gern. K\u00f6nnten sie doch nur das vor ihnen liegende Leben in Zeiteinheiten festlegen. Fahrplanm\u00e4ssig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besagter Mensch, nehmen wir an, er sei von heller Hautfarbe, m\u00e4nnlich, Mitteleurop\u00e4er und in der Midlife\u2013Crisis; nehmen wir f\u00fcrderhin an, er hiesse Urs Schl\u00e4fli und stamme geb\u00fcrtig aus dem Kanton Uri. Besagter Schweizer Stimmb\u00fcrger geht in die Werkstatt am Ortsausgang von Soleure Richtung Lyss. Die Autoreparaturwerkstatt liegt der Bushaltestelle direkt gegen\u00fcber. Er hat dort sein Auto, das er k\u00fcrzlich als Occasion g\u00fcnstig erworben hatte, zur Inspektion gegeben. Gew\u00f6hnliche Menschen sind peinigend ungeduldige Menschen. Urs Schl\u00e4fli macht da \u00fcberhaupt keine Ausnahme. Ganz im Gegenteil. Seitdem er einen verchromten Herzschrittmacher tr\u00e4gt, hat er das Gef\u00fchl, seine Uhr l\u00e4uft ab, obwohl gerade er ein <em>urchiger<\/em> Typ ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr den Nachmittag hat Urs einen exakten Zeitplan geschmiedet. Er weiss genau, was er wo in welcher Reihenfolge einzukaufen oder abzuholen hat. Heute ist er im Stress, er muss f\u00fcr die Verwandtschaft ein Nachtessen zubereiten. Ruedi V\u00f6gele, der Mechaniker der Reparaturwerkstatt <em>Zaugg<\/em> macht ihm einen Strich durch seine Rechnung. Ein Ersatzteil sei vom Werk zu sp\u00e4t angeliefert worden, das Auto deswegen erst eine halbe Stunde \u00fcber den vereinbarten Termin hinaus fahrbereit. Im prickelndsten Sachbearbeiterdeutsch gew\u00e4hrleistet der Mechaniker eine baldige Erstellung. Das t\u00f6nt eidgen\u00f6ssisch zeitgen\u00f6ssisch und wird auch nicht durch den Sch\u00fcmli\u2013Kafi gemildert, den man ihm kredenzt. Er l\u00e4sst die Tasse unber\u00fchrt, f\u00fcr ihn bedeutet Rausch der stumme Blick ins leere Bierglas.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urs Schl\u00e4fli greift sich ans Herz, wo die Brieftasche steckt, und jault kleinkr\u00e4merisch auf. Er f\u00fchlt sich devitalisiert, in einem Stadium, in dem es unm\u00f6glich wird, Gefallen an den angenehmen Seiten des Lebens zu finden, in dem Dinge, die eigentlich nicht so schmerzhaft sind, Schmerzen bereiten. Seine Realit\u00e4tskontrolle ist beeintr\u00e4chtigt. Negative Gef\u00fchle tauchen ohne Grund auf und vergr\u00f6ssern sich grotesk. Seine Angst ist ohne Objekt. Er verbringt die Zeit damit, einen Zigarillo nach dem anderen zu rauchen und die Unzul\u00e4nglichkeiten anderer Menschen in einem inneren Monolog voller Daseinsekel und Anw\u00fcrfe an die Undiszipliniertheit anzuklagen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAutofahren ist gef\u00e4hrlich f\u00fcrs Klima. Ich muss vom Benzinfresser zu einer Mobilit\u00e4t kommen, die umweltvertr\u00e4glich ist \u2026\u00ab, k\u00f6nnte er wenigstens seinen Rasenm\u00e4her aus der Reparatur holen, der gleichfalls mit einem Kolbenfresser in der Gartencenter\u2013Reparatur\u2013Werkstatt ist und im Lauf der Rekonstitution umweltvertr\u00e4glich auf Bleifrei umgestellt werden soll. Er denkt dar\u00fcber nach, ob er das Automobil verkaufen, f\u00fcr Kurzstrecken auf&#8217;s Velo und mittels Generalkarte f\u00fcr l\u00e4ngere Reisen auf \u00f6ffentliche Verkehrsmittel umsteigen soll\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urs Schl\u00e4fli starrt auf Bauarbeiter, die das Belagmischgut wegr\u00e4umen. Sein herziger Biedersinn hat seine materielle Basis im global organisierten Hehlertum der helvetischen Banken. <em>Switzerland Inc<\/em> ist ein Land von Zollbeamten. Man kann in der Bibel nachlesen, was das f\u00fcr ein Menschenschlag ist. Z\u00f6llner machen aus allem Geld. Sie wissen: &#8222;Wir haben einen Durchgang&#8220;, egal, wie viel die Menschen daf\u00fcr bezahlen, dass sie passieren d\u00fcrfen, es kommt sie billiger, als wenn sie aussen herum m\u00fcssten. Der Reichtum dieses Landes basiert auf fremden Geldern. Heutigentags exportiert die neutrale Schweiz Waffen. In diesem Alpenreduit treffen sich Wegsperrmentalit\u00e4t, Fremdenfeindlichkeit, Kleingeisterei und verklemmte Sexualmoral. Urs Schl\u00e4fli leidet unter absoluter Erinnerung. Nichts, was er jemals gesehen oder geh\u00f6rt hat, entschwindet seinem Ged\u00e4chtnis. Er macht sich auf die Suche nach dem verlorenen Wissen \u00fcber Harmonie, der Unruhe am Rand der Sch\u00f6pfung, die auf Mythen, Magie und Unerkl\u00e4rlichem basiert. \u00c4ngstigt sich vor einer Wirklichkeit, die Gesetze von Zeit und Raum, Regeln der Logik und des linearen Erz\u00e4hlens negiert. Optische T\u00e4uschungen erkennt der ge\u00fcbte Blick, aber eine akustische T\u00e4uschung?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbMuss man die Konsumideologie nicht in den Rang einer Weltreligion erheben?\u00ab, hinterfragt er, ob sich die Mehrheit der Stimmb\u00fcrger, das <em>Volksmehr<\/em>, daf\u00fcr mobilisieren l\u00e4sst. Er \u00f6ffnet sie Augen. Seine Miene hellt sich auf, als die Belagarbeiten abgeschlossen sind. R\u00fcmpft die Nase ob des frischen Teergeruchs. Die Sperre der bisher signalisierten Umleitung wird abgebaut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urs Schl\u00e4fli rechnet die Wege durch, vielleicht kann er seinen Zeitplan einhalten. Die neue Verkehrsf\u00fchrung spart einen Umweg von 3 Minuten. Nichts widerstrebt ihm mehr als einzukaufen. Wie alle M\u00e4nner, will er diese schreckliche Tat schnell hinter sich bringen. Vroni, sein Weib, hingegen, geniesst die Qual der Wahl. Sie zeigt sich beim Einkaufen informiert und bed\u00e4chtig, w\u00e4hrend er zwischen Ratlosigkeit und Verschwendungssucht schwankt. Aus Gr\u00fcnden der Haushaltsdisziplin nimmt er es auf sich, mit ihr einkaufen zu gehen. Die Migros hat auf diesen Trend reagiert. In Damenabteilungen werden mitgebrachte M\u00e4nner sinnvoll besch\u00e4ftigt, damit sie nicht mit einer weichk\u00e4sehaft quengelnden Stimme n\u00f6rgeln und fortstreben. In einer <em>M\u00e4nnerecke<\/em> k\u00f6nnen sich die Typen der Lekt\u00fcre eines Computer\u2013, Sport\u2013 oder Herrenmagazins widmen. Leider liegt in der Reparaturwerkstatt noch nicht einmal der <em>Blick<\/em>aus; aus Verzweiflung liest er den Service\u2013Brief und st\u00f6sst auf die \u00dcberschrift: Content.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDie Verwendung von Anglizismen t\u00e4uscht Bildung und Weltl\u00e4ufigkeit nur vor\u00ab, flucht Urs Schl\u00e4fli. Fastfood\u2013Restaurants sieht er als Speerspitze der westlichen Marktwirtschaft und ihrer Konsumideologie. \u201eZuv\u00f6rderst kommen Hamburgerketten, dann Superm\u00e4rkte und zuletzt Shopping Malls.\u201c Er nimmt sich vor, die Hochsprache vor der feindlichen \u00dcbernahme zu sch\u00fctzten und in seinem Kanton ein Sprachschutzgesetz einzufordern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urs Schl\u00e4fli hat einen Sinn f\u00fcr den Humor der Verzweiflung, Slapstick und Melancholie. Er f\u00fchlt eine wachsende Diskrepanz zwischen dem Tempo und der Reichweite \u00f6konomischer Prozesse und globaler Entscheidungen einerseits und der Langsamkeit und M\u00fchseligkeit politisch\u2013demokratischer Prozesse und institutioneller Entscheidungen andererseits. Sie erz\u00e4hlen ihm von der unl\u00f6sbaren Spannung, die zwischen Privatheit und gesellschaftlicher Moral herrscht, zwischen Hingabe und Begehren auf der einen Seite, Macht und Stolz auf der anderen Seite. Wenn sich das Sch\u00f6ne als h\u00e4sslich erweist, das Wahre als L\u00fcge entlarvt wird und das Gute niemand mehr finden kann, muss das Gew\u00f6hnliche, das Monstr\u00f6se des Menschen gezeigt werden, um auf diese Weise das Versch\u00fcttete, Verlorene wieder zu finden. Wer kein Bed\u00fcrfnis mehr hat, an dem Vorhandenen, Erprobten, Durchgesetzten zu zweifeln, es zu kritisieren und auf alte Fragen neue Antworten zu finden, hat nirgendwo etwas verloren. Urs Schl\u00e4fli erlebt diesen Problemstau auch als eine Art von Bewusstseinsstau und beobachtet \u00dcbernahmeschlachten zwischen Konzernen, bei denen innerhalb weniger Tage Entscheidungen fallen, die zehntausende von Menschen existenziell betreffen. In der Politik wird dagegen monate\u2013 oder jahre\u2013, manchmal jahrzehntelang um eine Entscheidung, manchmal um ein kleines Detail gerungen. Diese Diskrepanz nimmt er mit grosser Beunruhigung und zunehmender Sensibilit\u00e4t wahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Urs Schl\u00e4fli erlebt eine beschleunigte \u00f6konomische, technologische und soziale Entwicklung. Mit einer Versp\u00e4tung von 26 Minuten bekommt er endlich sein Automobil, muss weitere drei Minuten darauf warten, bis der Automat seine Golden\u2013Card akzeptiert. Anschliessend setzt sich der Lenker hinter das Steuer seines Wagens. Hochmotiviert und im Bewusstsein eines Menschen, der glaubt, verlorene Zeit durch \u00fcberh\u00f6hte Geschwindigkeit wieder aufzuholen zu k\u00f6nnen. Er tippt auf&#8217;s Gas, l\u00e4sst die frisch aufgezogenen Reifen durchdrehen, rast los. Kommt allerdings nur bis zur n\u00e4chsten Ampel. Der Schaltvorgang von gelb auf rot hat sich gerade vollzogen. Diese Situation wird der Ausgangspunkt f\u00fcr einen folgenschweren Verkehrsunfall. Ein Lastkraftwagen stoppt den Eilfertigen. Urs Schl\u00e4fli macht einen Flug \u00fcber das Lenkrad, wartet vergeblich auf den sich aufbl\u00e4henden Airbag, der anscheinend nicht instandgesetzt worden ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eRekurs\u2026\u201c, denkt er noch, wird vom Sicherheitsgurt nicht zur\u00fcckgehalten, weil er ihn noch nicht eingeklickt hat, zerschl\u00e4gt mit seinem Dicksch\u00e4del die Windschutzscheibe, sackt mit dem Kopf 29 Zentimeter herunter, sp\u00fcrt das Sekuritglas an der Halsschlagader, liest am Hinweisschild des Signalgebers die Aufforderung &#8222;Fussg\u00e4nger dr\u00fccken&#8220;\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Polizei trifft 7 Minuten sp\u00e4ter am Unfallort ein. Die Beamten nehmen einen Tatbestand ohne Knackn\u00fcsse auf. Eine Minute darauf trifft der Krankenwagen des B\u00fcrgerspitals ein. Der Notarzt kann nicht verhindern, dass der Lebenssaft in den Rinnstein fliesst. Und dort die Fahrkarte in den Gulli sp\u00fclt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der breiige Himmel \u00fcber dem Mittelland \u00f6ffnet seine Pforten, um mit verst\u00e4rktem Nieselregen die Situation undurchsichtig zu machen. Unter einem Baum wollte Urs Schl\u00e4fli begraben sein. Wurzeln faszinierten ihn seit jeher. Hommage ist, was man z\u00e4rtlich macht. Die Vorstellung, dass Kinder um den Baum herum spielen, und er Teil ihres Spiels sein w\u00fcrde. Und dass seine Frau Vroni auf diesen Gottesacker in bukolischer Landschaft kommen, sich in den Schatten dieses Baums setzen und mit ihm reden w\u00fcrde\u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Monster<\/strong>, Short-Stories von A.J. Weigoni. Krash-Verlag 1990<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a class=\"image-anchor\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1990\/01\/Monster_Cover.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-48067\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1990\/01\/Monster_Cover.jpeg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"281\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Reihe Gossenhefte zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen. Der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Dem Begriff <em>Trash<\/em> haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt Trash als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Aussenseiter partizipiert. Dieser angeschmutzte Realismus entzieht sich der Rezeption in einer \u00f6ffentlichen Institution. Daher sei sei Enno Stahls fulminantes Zeitdokument\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26047\">Deutscher Trash<\/a> ebenso eindr\u00fccklich empfohlen wie Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Die <strong>Monster<\/strong> Short-Stories waren die Vorstufe zu <strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A.J. Weigoni, Edition Das Labor 2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt zu <strong>Zombies<\/strong> einen Artikel von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/05\/turbokapitalistischer-realismus\/\">Kultura-extra<\/a> aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.fixpoetry.com\/feuilleton\/kritiken\/andrascz-j-weigoni\/zombies-0\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>. Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Das Gew\u00f6hnliche ist eine abgestempelte Fahrkarte, die in einem sauber gefegten Rinnstein liegt und unaufhaltsam in den n\u00e4chsten Gulli gesp\u00fclt wird. Begeben wir uns auf die Suche nach dem gew\u00f6hnlichen Menschen, der diese Fahrkarte gel\u00f6st hat. 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