{"id":72482,"date":"2010-08-18T00:01:32","date_gmt":"2010-08-17T22:01:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72482"},"modified":"2022-03-06T19:50:56","modified_gmt":"2022-03-06T18:50:56","slug":"das-dom-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/08\/18\/das-dom-jubilaeum\/","title":{"rendered":"Das Dom\u2013Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine Stimme ist \u00fcberzeugend, tief und erfahren, so dass die Jahre von ihm abfallen, wie Firnis von einem alten Bild abbl\u00e4ttert. Er hat die cham\u00e4leonhafte Begabung, sich immer wieder neu zu erfinden und sich dabei doch treu zu bleiben. Seine Inventionen dokumentieren die Hilflosigkeit der Religion innerhalb der allgegenw\u00e4rtigen visual culture. Sie tragen drei hervorstechende Merkmale: Moralit\u00e4t, Authentizit\u00e4t und die Sehnsucht nach Originalit\u00e4t. Glaubw\u00fcrdig ist er in seiner Geste, sich nicht von politisch korrekten Massst\u00e4ben verbiegen lassen zu wollen, wie verwerflich man sie auch finden mag. Originell ist Priester Ludgerius, weil er Schlagzeilen produziert. Auch wenn das noch keinen Wert an sich darstellt: Dies sind Eigenschaften, die, wenn es um weniger brisanten Stoff geht, von Zeitgenossen geradezu erwartet werden. Letztendlich ist jeder Mensch, was er zu sein vorgibt, darum muss man sich gut \u00fcberlegen, wer oder was man zu sein vort\u00e4uscht. Der religi\u00f6se Testfall ist und bleibt der Tod.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWir brauchen keine Wallfahrten zum Fetisch Ware. Die Erhabenheit liegt nicht in der Natur, sondern in dem Verm\u00f6gen, das in uns gelegt ist,\u00ab bricht es aus ihm heraus, nachdem sie den <em>Themenblock S\u00fcndenerlass<\/em> besprochen haben. Sein Gesicht ist puterrot und mit einem d\u00fcnnen, gl\u00e4nzenden Schweissfilm \u00fcberzogen. Sein Mund funktioniert wie ein Druckluft\u2013Ger\u00e4t, mit dem Handwerker N\u00e4gel in die W\u00e4nde schiessen. Er spuckt die harten Konsonanten aus. Immer wieder presst er Worte hervor, als wolle er sie beschleunigen, damit sie ihre Durchschlagkraft nicht verlieren, wenn sie bei den Zuh\u00f6rern ankommen. Seine Stimme verliert dabei ein bisschen Substanz, wie ein Reifen, der beim Bremstest etwas Gummi auf der Strecke l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAlle grosse Kunst handelt von Verlust und Tod, von der Verg\u00e4nglichkeit der Liebe und des Lebens\u00ab, stellt Steffen Zelmer fest, der auf dem Weg zur Rehabilitierung schon ein gutes St\u00fcck vorangekommen ist. Die potentielle Parodie wird bei ihm zum realen Charakter, er hofft, dass die Heiterkeit des Losers allm\u00e4hlich dem Ernst der sozialen Aufgabe weichen wird. Im Knast lernt er, ungezwungen zu wirken und dabei undurchdringlich zu bleiben. Bald schwebt er als <em>Freig\u00e4nger<\/em> mit der Aura der Erfolgsmenschen federleicht \u00fcber dem Boden. Weiss, wie man den Zweifel ausknipst. Verk\u00f6rpert Kernkompetenz: die \u00dcberlebenskunst. Die Live\u2013\u00dcbertragung zum 500\u2013j\u00e4hrigen Dom\u2013Jubil\u00e4um ger\u00e4t zum \u00f6ffentlichen Exorzismus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDer Abschied vom Prinzipiellen verkennt den Unterschied zwischen antikem Mythos und biblischer Religion, zwischen Bewusstseinsformen vor und nach Christus. Nicht nur die linken Kinder der Aufkl\u00e4rung, auch die konservativen Nachfahren von Goethes Bildungsreligion sind zunehmend blind f\u00fcr die <em>elementare<\/em> Unterscheidung von Polytheismus und Monotheismus. Egal, ob es sich um kannibalistisches Gelage oder Abendmahl, Heidentum oder Christentum handelt, dem popmodernen Bewusstsein gilt alles als rein mythisch\u00ab, beklagt der Kirchenmann die so genannte Vielfalt auf unterem Niveau, die seiner dem\u00fctigen Ansicht nach zum fast fl\u00e4chendeckenden Gleichklang geworden sind. Sein Anzug betont eine gewisse Zierlichkeit in der Erscheinung, die in jedem seiner Schritte nachfedert. Seine Figur ist ungeheuer elangeladen, jeder Knochen elektrifiziert, bis zum kleinen Zeh. Cool, swell und swing.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAn die Stelle des Wissens \u00fcber eine lineare Kette von Aktivit\u00e4ten im Laufe der Zeit tritt ein anderes: die Kenntnis von gleichzeitigen Aktivit\u00e4ten, verteilt \u00fcber den kulturellen Raum und die Nischen der M\u00e4rkte\u00ab, versucht der Interviewer f\u00fcr die H\u00f6rer nachvollziehbar eine Reaktion auf die Krise, seine Beziehung zur Realit\u00e4t, und eben dieser Realit\u00e4t herzustellen, indem er dem Priester mit dem Mikrofon ganz nah auf die Pelle r\u00fcckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbNiemand entgeht diesem System, selbst die Opposition ist immanent und inszeniert. Die Angst, sich selbst nur als Effekt einer Machtstruktur zu erleben, ist so gross wie der Widerstand, durch die Naturgesetze erkl\u00e4rbar zu sein. Die meisten Menschen leiden am Misstrauen in die eigene Motivation; sie glauben sich selbst nicht mehr. Dieses Hadern mit der eigenen Haltung, dieses Vermissen von ethischen Massst\u00e4ben, diese Bewaffnung mit Zynismus, diese dauernden Schuldgef\u00fchle. Doch die Selbstanklage hat nichts vom Exhibitionismus der Mediengesellschaft, nichts von der spekulativ inszenierten Peinlichkeit der aufgerissenen Privatheit\u00ab, geisselt der Priester die Haltung \u00e4sthetizistischer Apathie als Zeiterfahrung des permanenten Momentanismus und will vermitteln, dass die Medien nicht dar\u00fcber entscheiden, was als <em>wirkliche<\/em> Realit\u00e4t gilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbW\u00e4hrend die L\u00fcge einzigartig bleibt, wird die Wahrheit vielf\u00e4ltiger\u00ab, hilft ihm Steffen mit diskreter Intensit\u00e4t, sich im Rausch der Rede federleicht \u00fcber die Verh\u00e4ltnisse zu erheben, sich selbst als Symptom einer nur in Images existierenden Welt lieben zu lernen und ist dankbar f\u00fcr einen knackigen Soundbite, der sich im Nachrichtenblock auswerten l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDie Werbewelt ist ganz fantastisch funktionierende Propaganda. Sie schafft das, was die armselige kommunistische Kulturwelt nie erreicht, aber immer versucht hat: Propaganda und Werbung f\u00fcr ihr eigenes System so zu machen, dass die Leute gl\u00fccklich und ganz \u00fcberzeugt davon durch die Gegend laufen. Einkaufen hat nichts Freiwilliges, die Konsumenten m\u00fcssen sich bestimmte Dinge anschaffen, damit sie weiter in der Gesellschaft drin sind.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAus heutiger Sicht ist die Idee der Emanzipation praktisch ohne Chance\u00ab, wirft der Interviewer kurz dazwischen, kann die Suada damit aber nicht stoppen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDer Produktwerbung bleiben es \u00fcberlassen, die Sehns\u00fcchte der Menschen zu visualisieren. In den Abstellkammern des Kapitalismus warten Menschen und Material auf ihren Neueinsatz, parken Ideen und Potenziale in der Warteschleife, versuchen, die Betriebstemperatur zu halten und suchen nach einem einzigartigen Verkaufs\u2013Argument. Erfolg gibt es nurmehr durch Selbstaufgabe\u00ab, prognostiziert der Priester mit dem gelichteten Haar und dem sanften B\u00e4uchlein der 50\u2013J\u00e4hrigen. Der Mann hat die Gabe, sich selbst zu inhalieren. Magisch ist seine Textgenauigkeit: Das Rolltempo eines inneren Teleprompters bestimmt seine Antworten. Er erkennt zentrale Aspekte urbanistischer Anthropologie: Einkaufen und Shopping Mall, Individualisierung und soziale Gruppenbildung, Freizeitgestaltung im Kollektiv, Mobilit\u00e4t und Bauten f\u00fcr den Verkehr sowie die Idee von der Gartenstadt und die Sehnsucht nach dem Leben im Gr\u00fcnen. Materielle Werte stehen f\u00fcr ihn weiterhin zur\u00fcck, der Priester bevorzugt das Abenteuer, das geistig\u2013intellektuelle ebenso wie das k\u00f6rperlich\u2013sinnliche, gegen\u00fcber allen Sicherheitsversprechungen einer b\u00fcrgerlichen Existenz. Die Religion l\u00e4sst Ludgerius das Mass der Menschen erkennen und die Gr\u00f6sse Gottes in jedem.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEs gibt keine Identit\u00e4t ohne Geschichte, und es gibt keine Geschichte ohne Identit\u00e4t\u00ab, wirft der Interviewer eine kurze Sentenz mit Blick auf das Sendeschema ein. Hinreissend ist bei diesem Priester die Kontrolliertheit im Exzess. In der gezielten Beschr\u00e4nkung der Mittel entfaltet sich der zerrissene Kosmos einer Seele. Das Leben hat ihre K\u00f6rper eingeschn\u00fcrt wie ein Korsett, und so stehen sie mit eingeknickten Schultern und Knien da, als versuchen sie, sich mit ihren \u00fcberaktiven Armen freizurudern. Mal leuchten die Augen vor hellsichtiger Verzweiflung, mal bricht die Stimme in melancholischer Selbstbegeisterung. Ein Monument verh\u00e4rmten Pathos&#8216;. Die Medientheorie bringt die letzte narzisstische Kr\u00e4nkung des modernen Menschen auf den Punkt: dass Denken und kulturelle Ausdrucksform in einem radikalen Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis stehen. So wie die Sprache unser Denken bedingt, pr\u00e4gen die Medien unsere Kommunikation und modellieren unsere Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWenn man niemand ist, kann man nur jemand werden, wenn man jemand anderes wird. Identit\u00e4t ist f\u00fcr die Hypermodernen eine nutzlose Kategorie. Eine klare Definition von sich selbst zu haben, ist eine Vorstellung, die ihn erschreckt. Damit w\u00e4re er bereits am Ziel, h\u00e4tte abgeschlossen mit sich und der Welt. Die eigene Identit\u00e4t ist f\u00fcr ihn immer Teil dessen, was er gerade durchmacht und durchdenkt. Und da er sich st\u00e4ndig weiterentwickelt, kann er seine Identit\u00e4t nicht aufrecht erhalten und deshalb auch nicht definieren. Seine Idee von Identit\u00e4t ist die Abwesenheit von Identit\u00e4t\u2026\u00ab, antwortet Ludgerius nicht mehr gesellschaftskritisch, sondern gesellschaftsverzweifelt. Seine Gedanken sind so schwarz wie die Soutane, die er tr\u00e4gt, und statt einer freundlichen Geste w\u00fcrde man eher erwarten, dass er im n\u00e4chsten Moment eine halbautomatische Handwaffe zieht und aller H\u00f6flichkeit ein Ende bereitet. Diese Verzweiflung schl\u00e4gt, weil sie ihre Kraft der verst\u00f6rten Kopflosigkeit des unmittelbaren Eindrucks verdankt, allerdings sofort wieder in grimmige Schockscherze um, \u00bb\u2026 Ihre Generation hat versucht, Rituale und Traditionen zu sprengen und alles aufzugeben, was sie eingeengt hat. Jetzt stellen die Hypermodernen fest, dass es in vielen Bereichen schwierig ist, ohne Formen zurechtzukommen. Wir haben die Rituale der Trauer v\u00f6llig vergessen und wissen gar nicht mehr, wie Trauern funktioniert. Nat\u00fcrlich gibt es in jeder Kultur weise Vorstellungen, wie man mit dem Tod umgehen sollte. Das haben wir verdr\u00e4ngt und vergessen. Jetzt m\u00fcssen wir neue Formen erfinden.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbUnd damit gebe ich zur\u00fcck in das angeschlossenen Funkhaus\u00ab, verabschiedet sich Steffen von den H\u00f6rern, um ein Praktikum im Printbereich zu machen. Ins allt\u00e4gliche Leben zur\u00fcckzufinden, ist niemals sein Ziel gewesen, denn das wahre Leben liegt naturgem\u00e4ss woanders. Die Einsicht, dass Menschen, bei allem, was sie tun, letztlich vor einer ihnen \u00fcberlegenen Gewalt kapitulieren m\u00fcssen, einer unermesslichen Gewalt, der sie prinzipiell unterlegen sind, und die in nichts anderem besteht als dem Leben selbst, ist Steffen Zelmers quintessenzielle Botschaft. Er ist nurmehr mit dem eigenen Leben bewaffnet. Belastet sich nicht mehr mit Authentizit\u00e4t, sondern verk\u00f6rpert eine Figur. Am Ende bleibt nichts als Erinnerung. Diese schneidet sich ins Fleisch. Ihm wird klar, dass ein Mann seine W\u00fcrde nur einmal verkaufen kann, und zur Wiederherstellung der Ehre die Existenz auf&#8217;s Spiel setzen muss. In seinem Kopfh\u00f6rer geht es weiter mit einer Art von Musik, die den direktesten Zugang zum K\u00f6rper hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<div id=\"attachment_97950\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-97950\" class=\"wp-image-97950 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Zombies-e1645795065341.jpeg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-97950\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Seine Stimme ist \u00fcberzeugend, tief und erfahren, so dass die Jahre von ihm abfallen, wie Firnis von einem alten Bild abbl\u00e4ttert. 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