{"id":72474,"date":"1990-07-26T00:01:17","date_gmt":"1990-07-25T22:01:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72474"},"modified":"2022-02-27T14:03:33","modified_gmt":"2022-02-27T13:03:33","slug":"notturno","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/07\/26\/notturno\/","title":{"rendered":"Notturno"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der ausschwingende Kl\u00f6ppel in der Kirchturmuhr schl\u00e4gt eisern zu. Metall auf Metall. Nachhall scheppert durch hohle Gassen. Es ist null Uhr. Geisterstunde. Florin liegt in Embryostellung auf seinem Bett. W\u00e4lzt sich unruhig umher. Findet die n\u00f6tige Bettschwere nicht. Der Tag rauscht im Schnelldurchlauf vorbei und atmet ihn aus. Standfotos. Bilder, Ger\u00e4usche und Gespr\u00e4che tauchen in hektischer Abfolge auf und wieder unter. Der asoziale Wohnungsbau l\u00e4sst kaum einen R\u00fcckzug in die Privatsph\u00e4re zu. Die Haust\u00fcr wird aufgeschlossen. Die Treppenhausbeleuchtung angeplockt. Schleppende Schritte schlurfen \u00fcber die Stufen. Im Dachgeschoss wird die Wohnungst\u00fcr ge\u00f6ffnet. Von der Strasse her sind vorbeifahrende Automobile zu h\u00f6ren. Zuerst eine m\u00e4nnliche Stimme:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbZungen zischeln\u2026 Laute\u2026 Sprache\u2026\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann, in den Zwischenr\u00e4umen, eine Vokalise:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbTongue\u2026 Voices\u2026 Language\u2026\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Paar von nebenan braucht N\u00e4he, aber nicht den Dialog, sie reden nicht durcheinander, sondern \u00fcbereinander und nebeneinander her. Leidensf\u00e4higkeit ist eine Frage der Hormone. Die Tochter kreischt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbI had it on the tip of my tongue.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sturm bl\u00e4st ein frischkomponiertes Minimalst\u00fcck durch den Fensterkitt. Ein heftiger Regenguss klatscht auf die Fensterscheibe. Die Regenrinne l\u00e4uft \u00fcber. Eine schwefelhaltige S\u00e4ure tropft auf das Linoleum. Florin dreht sich der Wand zu. Dr\u00fcckt mit der Stirn einen Fettfleck auf die Tapete. Schliesst die Augen. Versucht mit einer Fussmassage seine Druckpunkte zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Untermieter torkelt angetrunken durch das Treppenhaus. Stolpert auf dem Flur. Flucht. Klappert mit seinem grossen Schl\u00fcsselbund. Knallt seine Wohnungst\u00fcr zu. Rumort in seiner Wohnung. Schaltet den Fernseher ein. Sucht einen Kanal. Ein Politiker predigt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbUnd nun, da wir uns darauf geeinigt haben, dass endg\u00fcltig Feierabend sei! Was nun? Was danach? Weil das nun Vergegenw\u00e4rtigung ist!?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Untermieter schnackert den K\u00fchlschrank zu. Schaltet um. Ein schlafwandelnder Jugendlicher setzt seinen DVD\u2013Player unter Strom und knallt metallische Grooves durch seine selbstgebastelten Lautsprecher. Dumtschak. Fritz M\u00fcller schl\u00e4gt seine Frau, weil sie nicht gef\u00fcgig ist. Worte knallen wie Kn\u00fcppel, Vokale heulen wie Sirenen. Schreie, Fl\u00fcstern. Selbst ihr Atmen ist Ausdruck von Trauer oder Wut. Jedes Wort f\u00e4llt wie ein Axthieb. Der wird zur Splittergranate, mit der die verletzte Frau sich an ihrem Gatten und der Welt r\u00e4cht. Hinter den sich beschlagenden Fenstern wird der Sex angeknipst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist Vollmond. Anscheinend kann niemand einschlafen. T\u00fcren knarren in den Scharnieren. Schritte scharren \u00fcber die Dielen. Wassersp\u00fclungen werden bet\u00e4tigt. Der Sch\u00e4ferhund jault. Florin dreht sich auf den R\u00fccken, starrt an die Zimmerdecke und macht sich Gedanken. Sind diese Gedanken seine Gedanken, oder denkt er nur das, was andere vor ihm gedacht haben?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Student in der Dachkammer bearbeitet seine manuelle Schreibmaschine. Er arbeitet schnell. Florin h\u00f6rt zu, wie sich der Gedankentransfer \u00fcber die Nervenbahnen, in die Fingerspitzen, auf das Papier vollzieht, welches nun dem geneigten, hier vorgeneigten Ohr, eine Spiegelung bietet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachtgedanken. Der Saxophonist im Keller spielt round midnight. Alles scheint zusammenzupassen und doch nicht zu stimmen. Schlafgedanken. Silbe f\u00fcr Silbe ablegen. Den Sprachk\u00f6rper ber\u00fchren. Ausgiebig durch die transparente Haut das Buchstabenr\u00fcckgrad sehen. Das Pumpwerk steht still. Und niemand st\u00f6bert in der Bibliothek von Alexandrien. Nur der Student klappert munter weiter. Florin steht auf. Schreitet gemessenen Schrittes sein Arbeitszimmer ab. Findet keinen Endpunkt f\u00fcr die Unruhe. Es hat sich ausgeregnet. Die Wolkendecke reisst auf. Der pralle Mond lugt in das Zimmer. Hinter dem Grauschleier liegt die Milchstrasse. Dahinter das nichts. Eine Katze schreit. Erb\u00e4rmlicher noch: Das Baby aus dem Souterrain bekommt die ersten Z\u00e4hne. Ein Paar streitet sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWas interessiert also?\u00ab, fr\u00e4st sich die n\u00f6selige Stimme durch die schlecht geklebten Tapetenschichten. Ganz Ohryeur n\u00e4hert sich Florin der Wand. H\u00e4lt seine Ohrmuschel vorsichtig an die Raufaser. Meint, kriechende Tiere unter dem Putz zu h\u00f6ren. Wartet bang und ungeduldig auf die Erwiderung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbNa, das, was immer wirklich interessiert! Das Fliessen und Zerfliessen, das Aufl\u00f6sen, dieses Ineinanderfliessen, grenzenlos geliebt, ohne wenn und aber\u2026\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sprecher beginnen zu schweigen. Der Saxophonist im Keller intoniert den blues for alice. Sein Nachbar h\u00f6rt im Radio eine arri\u00e8regardistische Arbeit, die ein altes Aufnahmemedium, den Kunstkopf, mit einer zu dieser Zeit aktuellen Aufnahmetechnik koppelt. Damit verwandeln die Klangartisten jeden Raum in ein Aufnahmestudio und machen Road\u2013Radio. Erarbeiteten Soundscapes und er\u00f6ffnen der Poesie neue Klangr\u00e4ume. Die Notwendigkeit ihrer Arbeit ergibt sich aus dem Verfall der klassischen H\u00f6rkultur und dem fortschreitenden Verdr\u00e4ngungsprozess auf dem durch Hochtechnologie gepr\u00e4gten Medienmarkt. Florin schaltet den Apparat neben seinem Bett ein. Dreht fieberhaft an der Skala. Findet die richtige Frequenz. H\u00f6rt Stimmen aus dem Lautsprecher:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbUnd selbst du, H\u00f6rer, weisst du dich l\u00e4ngst in Sicherheit, dieser zeitversetzten, in der unsere Gegenwart voneinander entfernt ist. \u2013 Neige dich vor, dem Lautsprecher n\u00e4her zu, unser gemeinsames Wort lautet: Tod.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Ohrenkanap\u00e9 des Schreckens \u00fcber Gnade, Grausamkeit, Macht und Moral mit einer Handlung, die widerspr\u00fcchlich und vielschichtig ist. H\u00fcbscher Stachel im satten Fleisch der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft, der immer dann sticht, wenn der B\u00fcrger sich in Bigotterie und Sexualfeindlichkeit zur\u00fccklehnen will. Florin wirkt wie ein Mann, der aus Angst vor dem Tod in die Schlaflosigkeit fl\u00fcchtet und am Morgen unterm Lesel\u00e4mpchen entschlummert. Der Mensch ist dreigeteilt in Hirn, Herz und Bauch, in Gedanken, Gef\u00fchl und Emotion. In der Jugend dominieren Emotionen, mit dem Alter kommen die Gedanken und das Mitf\u00fchlen dazu. Musik kann in den besten Momenten diese Sph\u00e4ren harmonisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Florin pellt sich aus dem durchgeschwitzten Laken. Bleibt mit den verschwitzten F\u00fcssen auf dem Linoleum kleben. Platscht in eine Pf\u00fctze. Will sich auf den Weg machen. Jeder Gang l\u00f6st bei ihm eine vielschichtige Metamorphose aus. Wird als berauschender Sinneswirbel wahrgenommen. Wird zur Bereitschaft, sich der Unendlichkeit und Vielfalt der Existenz zu \u00f6ffnen. Er rutscht aus. Torkelt in die K\u00fcche. Setzt sich auf den K\u00fcchenstuhl. Zwirbelt sich eine Zigarette. Steckt sie hinters Ohr. Die Leere des K\u00fchlschranks g\u00e4hnt ihn an. Die Binse, dass Kreativit\u00e4t aus Mangel entsteht, beweist sich immer wieder auf&#8217;s Neue. Schimmelige Marmelade, Kr\u00e4uterbutter\u2026 doch kein Riesling aus dem Rheingau mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Melancholiker befindet sich in der schlechtesten Gesellschaft der Welt: seiner eigenen. Deshalb wirft Florin den Trench \u00fcber. Schl\u00fcpft in die Slipper. Geht vorbei an einer Ausfallstrasse mit steigender Spelunkendichte. Begibt sich ins <em>Lohaus<\/em>, seiner Stammkneipe im B\u00fcgeleisenhaus. Zieht sich in seine Affektnische zur\u00fcck. Setzt sich zu den Nachtschw\u00e4rmern an den Schanktisch. H\u00f6rt mit Anteilnahme ihrem Geraune zu. Sie erz\u00e4hlen in jeder Sekunde vom Scheitern, zart und behutsam setzen sie wenige T\u00f6ne, die auf einen Aufschwung zielen, auf einen Anfang. Doch schon fehlt der Mut fortzufahren. So keimt aus einer kleinen Geste der Vergeblichkeit ihr ganzes Leben. Vom proletarischen Stallgeruch umweht, sind sie in einer parf\u00fcmierten Gegenwart auf ewig zum Unterprivilegiertendasein verdammt. Es ist eine verlorene Generation, der die Werte der Wohlstandsgesellschaft nichts bedeutet und die Aggressionen hemmungslos auslebt. Authentische Primitivlinge provozieren mit Plattheiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWenn ich schon einsam bin, dann will ich nicht allein sein!\u00ab, m\u00f6chte Otto dabei Gesellschaft haben, ins Vergessen zu segeln. Eine Einsamkeit, bei der er zus\u00e4tzliche Kraft gewinnt, wenn er beispielsweise \u00fcber eine Insel l\u00e4uft, liegt hinter seinem Vorstellungshorizont. In der Stadt kann man zwar aufregende Menschen treffen, bei n\u00e4herem Hinsehen sind sie genauso gew\u00f6hnlich und egoistisch wie auf dem Dorf. Otto gibt sich in der g\u00e4ngigsten aller rhetorischen Posen. Sein Kunstgeschmack ist gusseisern, seine Ausdruckskraft steifleinen, sein Nationalpopulismus krachledern. Der falsche Applaus ist ihm allemal sicher. Er befriedigt die Aussteigersehns\u00fcchte der Kleinb\u00fcrger, die Frustration der ewig Benachteiligten, bedient politische Inkorrektheiten des reaktion\u00e4ren Volksmunds. Als wahrhaft radikale Erneuerer halten sich die Saufkumpane gar nicht erst mit dem Neuen auf, sondern verwursten schonungslos die Zukunft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWat biss&#8217;e so stickum, Jong?\u00ab, erkundigt sich Heinz, der Wirt, besorgt bei Florin. Er versteht die Tragik grosser Denker, die oft an kleine Geister geraten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWenn ich mich zum Schlafen lege, bedr\u00e4ngen mich Erinnerungen. Diese Erinnerungen gehorchen nicht meinem Willen. Dem Vergessen bin ich genauso ausgeliefert. Das findet einfach statt. Fr\u00fcher war alles bewusster, da konnte ich das sogar steuern. Mein Kopf trifft eigene Entscheidungen, die Gedanken haben sich von meinem Willen emanzipiert\u2026\u00ab, h\u00e4lt sich der Humor von Florin am Rande der Verzweiflung auf, er versucht sich damit zur Vergangenheit nicht taktisch zu verhalten, \u00bb\u2026 Ziele sind f\u00fcr eines gut: Je h\u00f6her du sie steckst, desto weiter kommst du. Die meisten Menschen haben aber keine Ziele. Sie verhalten sich so, als w\u00e4ren sie lobotomisiert. Die meisten, mit denen ich in der Schule war, denken nicht mal im Traum daran, ihren Reisepass zu benutzen.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWas magst du an den neuen Deutschen?\u00ab, ist der Wirt verwundert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSie strahlen eine stille W\u00fcrde aus, versuchen dabei nicht zu gefallen und wollen sich selber akzeptieren\u00ab, schw\u00e4rmt Florin und erh\u00e4lt zur seiner Verbl\u00fcffung ein Freigetr\u00e4nk. Wo mehr als zwei Menschen beieinander hocken, handelt es sich in dieser Region um eine gef\u00e4hrliche Zusammenrottung, besch\u00f6nigend Heimat genannt. Die Geschichte webt hier das Leichentuch, in dem Revolution\u00e4re als Patrioten zu Grabe getragen werden. Reale Todesn\u00e4he vertreibt depressive Todessehnsucht. Die Depressiven sind Diesseits eingefroren, Florin blickt ins Jenseits. Weil ihm nicht gef\u00e4llt, was er sieht, l\u00e4sst er die Leere zulaufen. Er bleibt so lange im <em>Lohaus<\/em>, bis er auf seinem Deckel nackte Strichm\u00e4nnchen sieht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Monster<\/strong>, Short-Stories von A.J. Weigoni. Krash-Verlag 1990<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a class=\"image-anchor\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1990\/01\/Monster_Cover.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-48067\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1990\/01\/Monster_Cover.jpeg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"281\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Reihe Gossenhefte zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen. Der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Dem Begriff <em>Trash<\/em> haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt Trash als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Aussenseiter partizipiert. Dieser angeschmutzte Realismus entzieht sich der Rezeption in einer \u00f6ffentlichen Institution. Daher sei sei Enno Stahls fulminantes Zeitdokument\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26047\">Deutscher Trash<\/a> ebenso eindr\u00fccklich empfohlen wie Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Die <strong>Monster<\/strong> Short-Stories waren die Vorstufe zu <strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A.J. Weigoni, Edition Das Labor 2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt zu <strong>Zombies<\/strong> einen Artikel von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/05\/turbokapitalistischer-realismus\/\">Kultura-extra<\/a> aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.fixpoetry.com\/feuilleton\/kritiken\/andrascz-j-weigoni\/zombies-0\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>. Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #999999;\">Redaktionelle Anmerkung:<\/span> Dieses Thema sollte Weigoni in seinem zweiten Roman <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/01\/18\/im-grossstaedtischen-dorf\/\"><em>Lokalhelden<\/em><\/a>\u00a0vertriefen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der ausschwingende Kl\u00f6ppel in der Kirchturmuhr schl\u00e4gt eisern zu. Metall auf Metall. Nachhall scheppert durch hohle Gassen. Es ist null Uhr. Geisterstunde. 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