{"id":72470,"date":"2010-06-18T00:01:52","date_gmt":"2010-06-17T22:01:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72470"},"modified":"2022-03-06T19:47:10","modified_gmt":"2022-03-06T18:47:10","slug":"amplikationsfetischismus","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/06\/18\/amplikationsfetischismus\/","title":{"rendered":"Amplikationsfetischismus"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mildes Ockergr\u00fcn moduliert die <em>Aufzeichnungsanstalt f\u00fcr musikalische Momente<\/em>, das durch ein verglastes Fensterband von oben beleuchtet wird. Dadurch entsteht ein introvertierter Meditationsort. Der Maschinist legt den Hebel von <em>off<\/em>nach <em>on<\/em>. Das zitternde Peakmeter leuchtet im Spiegel seiner gr\u00fcnblauen Augen auf. Zonker bet\u00e4tigt den kleinen Hebel am Turntable, der im Stahlregal ein Stockwerk h\u00f6her steht. Der runde Teller beginnt sich langsam und ger\u00e4uschlos zu drehen. Die Welt ist eine Scheibe, weil sich alles im Kreis dreht. Eine Nadel in der Rille. Die Nadel tastet ab. Seine besten Tracks sind asymmetrisch: Verschiedene Klangreize bewegen sich auf Parallelspuren, gerne in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Vielen Tracks ist es egal, ob man sie auf 33 oder 45 abspielt, zum pers\u00f6nlichen Feintuning benutzt er einen Plattenspieler mit Pitchcontrol: plus minus acht. An Musik interessiert ihn vor allem, wie man sie aus dem Takt bringt, wie man mit Sounds die Zeit manipulieren kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zonker setzt den dynamischen Kopfh\u00f6rer auf, um sich abzuschrmen. Dreht an den Equalizern und weiteren Einstellungsm\u00f6glichkeiten zur Manipulation. Mit einem z\u00e4rtlichen Griff entkleidet er das schwarze Vinyl. Stellt die Kopulation zum Teller her. Der Musikethnologe fixiert das VU\u2013Meter verbindet Dancehall mit hartem Electronic\u2013Sound. Pegelt nach. Sucht aufmerksam nach der bestm\u00f6glichen Aussteuerung. Bet\u00e4tigt den Lift, um sich dem Aufnahmeger\u00e4t widmen zu k\u00f6nnen. Der Arbeitsablauf, den er fast zur Perfektion gebracht hat, verl\u00e4uft auch diesmal kongruent. Ein malizi\u00f6ses L\u00e4cheln huscht durch seine Gesichtsmuskeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">N@sty B. und Zonker haben ein Gesp\u00fcr f\u00fcr den Zeitgeist entwickelt. Sie sind zur Stelle, als die Anonymit\u00e4t des DJs als Sackgasse und das Gl\u00fccksversprechen des Dubtechno als leere Phrase entlarvt wird. Als Pop und Tanzboden eine Liaison eingehen, sind Gesichter zur elektronischen Musik gefragt und Inhalte. Sie arbeiten mit Elektronikern aus S\u00fcdamerika, russischen R&#8217;n&#8217;B\u2013Musikern und laotischer Hiphopern zusammen, der globalisierte Zustand der Popkultur birgt f\u00fcr sie die Chance, sich von der \u00fcberlebten Idee des Anglozentrismus zu l\u00f6sen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Datendandy arbeitet an der einsamen Empfindsamkeit des Computert\u00fcftlers. Zonker deckt das Bed\u00fcrfnis nach unabh\u00e4ngiger Musik ab; seine Komposition f\u00fcr N@sty B. gibt der Aggressivit\u00e4t und dem Hass, die in der Gesellschaft herrschen, Ausdruck. Er schreibt eine schockierend realistische Musik, die das Drama der Existenz auf der B\u00fchne in obsz\u00f6ne Klangbilder von grellster Konkretheit \u00fcbersetzt. Es geht ihm darum, etwas zu produzieren, das lebt. Er setzt auf Flow, auf offene, narrative Strukturen, eine smarte Mischung von geisterhaften Popmelodien, komplexen Rhythmen und faszinierenden Klangexperimenten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zonker begreift Musik als Einheit von Text und Klang und addiert dazu ein paar obskure St\u00f6rger\u00e4usche, um dem Werk eine gewisse Spookyness zu verleihen. Und er betont die politisch Bedeutung dieser Einheit f\u00fcr die Humanisierung der gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse. Mit dem Bewusstsein \u00fcber das Unbehagen in der Kultur ist das Behagen in der Unkultur unvereinbar. Dieses Unbehagen bestimmte die Texte von N@sty B. in der Phase ihres Entstehens. Ihre Kritik zielt auf Fragen der Machtverteilung in zwischenmenschlichen Verh\u00e4ltnissen, der Entfremdung und der Selbstverwirklichung, sie reflektieren den Zusammenhang zwischen Neoliberalismus und Popmoderne, die Teleologiekritik aufzugeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten Entw\u00fcrfe britzeln vor sich hin. Der Sound sch\u00f6pft die R\u00e4ume aus, kleistert sie aber nie zu. Die angekanteten Gitarren gehen vortrefflich zusammen mit dem zweistimmigen Chorgesang. Zonker konterkariert kalten Electrofunk mit den melancholischen Streicher\u2013Arrangements, holt sich Anleihen beim dunkelsten europ\u00e4ischen Industrial mit einer gepflegten Jazz\u2013Sensibility, und peppt den Retro\u2013Futurismus mit dem Wissen um die Vergangenheit auf. Die Tracks fliegen als Daten zwischen ihren Rechnern hin und her.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">N@sty B. streut eine Moritat voller Schwermut ein. Generiert die Hochspannung in ihrer Musik aus dem Kontrast zwischen unterk\u00fchlten Klanglandschaften und dem Feuer ihrer wandelbaren Stimme. In den Songs arbeitet sie eine neoliberale Kriegsidentit\u00e4t heraus, milit\u00e4rische Codes durchdringen die Subjektivit\u00e4t der Einzelnen. Die Gesellschaft gilt als Kampfzusammenhang und das Individuum als konkurrenzbereites Subjekt, das sich in einem lebenslangen Wettbewerb zu behaupten hat, sich geistig und k\u00f6rperlich permanent fit machen will. Utopie verdichtet sich im Ausprobieren von M\u00f6glichkeiten, die lebhaft zwischen subversiver Beweglichkeit und neoliberaler Flexibilit\u00e4t changieren. Musik ist ihre Schnittstelle nach aussen, mit der sie mit der Welt in Verbindung tritt. Und ihre Musik wird zu einem Filter, um die Welt zu verstehen. Diese souver\u00e4ne Aufgabe von kreativer Kontrolle r\u00fcckt N@sty B. erst recht wieder ins Zentrum ihrer Musik. Alles dreht sich um ihre Stimme, alles kreist um diese vakante Stelle mitten auf dem Dancefloor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIst das Datenm\u00fcll, den man im Internet einfach mitnimmt, oder tats\u00e4chliches Interesse?\u201c, stellt Zonker seine Arbeit in Frage. Beim Pluralismus der Stile und Szenen findet jeder seine Lieblingsmusik. Trends und Hits werden nicht mehr von grossen Konzernen gepusht, sondern entstehen innerhalb der Fangemeinden durch Propaganda per eMail. Nachdem N@sty B. nach ihrem Deb\u00fctalbum wegen mangelnder Kommerzialit\u00e4t fallen gelassen wurde, gr\u00fcndete sie mit Zonker ein Label, das ihre Alben \u00fcber das Netz vertreibt. Sie lassen die neuen Songs in einem Blog diskutieren. Das alte Musiksystem mit der Macht der grossen Schallplattenfirmen, den Mainstream\u2013Charts und Formatradios, die wegen des Quotendrucks den H\u00f6rgewohnheiten der Mehrheit folgen, wirkt demgegen\u00fcber wie eine veraltete Konsensmaschine: Sie l\u00e4sst nicht nur viele Musiker und Musikerinnen durchs Raster fallen, sondern auch viele H\u00f6rer und H\u00f6rerinnen. Von ihren Apologeten wird der Netsound als Demokratisierung und Sieg der Vielfalt gegen den Einheitsterror gefeiert, doch die Erz\u00e4hlung von der kommerzfreien Grassroot\u2013Bewegung ist so alt und tr\u00fcgerisch wie der Pop selbst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWir brauchen &#8217;n Clip. Was h\u00e4ltst du von Doc Hecl als Duett f\u00fcr <em>The Beauty &amp; the Beat<\/em>\u00ab, schl\u00e4gt Zonker den vielseitig gescheiterten Blueser vor. Die Essenz seines Blues ist die F\u00e4higkeit, emotional am Abgrund zu stehen und von dort aus mit Nonchalance von der Liebe zu singen. Er erz\u00e4hlt vom Leid, das der Liebe immer schon mitgegeben ist, setzt aber zugleich Energien der Erl\u00f6sung frei. Zorn, Trauer und Hoffnung, dieser Dreiklang ist tonangebend in seinem neuen Leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDoc Hecl ist ein fragiler Berserker, dem die Welt zu eng, das Herz zu gross, die Leidenschaft zu schwer und der Geist zu schwach ger\u00e4t und der sich offenen Auges, aber mit beschr\u00e4nktem Wissen in die Schreddermaschine des Schicksals fallen l\u00e4sst\u00ab, textet N@sty B. voller Bewunderung. Nachdem er von der Industrie erbarmunglos aussortiert worden ist, wird es Zeit f\u00fcr ein Comeback.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zonker feilt insektenforschergleich an einem St\u00fcck, das aus Facettenaugen in die Welt hinausschaut. In einer Zeit, in der Pop nurmehr als emotionaler Klingelton interessiert, machen N@sty B. und Zonker die Zweifel musikalisch h\u00f6rbar. Mit Pop assoziieren sie Popcorn, deshalb lassen sie es ordentlich krachen, blasen L\u00e4rm durch den Verzerrer und machen ihn funky. Bei ihren neuen Songs klingt die d\u00fcstere Grundierung aufregend, parodistisch und post\u2013apokalyptisch. Allm\u00e4hlich sch\u00e4len sich melodische Pop\u2013Perlen voller Melancholie heraus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">N@sty B.s Stimme stemmt sich wuchtig heraus. Scharf verbindet sie sich mit einem Bl\u00e4serriff aus der Steinzeit des Soul und den angezerrten Glockent\u00f6nen eines elektrischen Wurlitzerklaviers. Sie wirkt dabei nicht kokett, sondern aufrichtig euphorisch, l\u00e4sst ihre Stimme mal hinter den Beat fallen und phrasiert sie auf den Punkt, verschleift die T\u00f6ne oder l\u00f6st sie in ein Stakkato auf. Im schnellen Wechsel der Perspektiven und Rollen hintertreibt N@sty B. die Identifikation, die dem Publikum den schnellen Zugang zu einem Song erleichtert. Stattdessen bietet sie ihm eine Beobachterposition, von der aus es einen ganzen Kosmos an Emotionen \u00fcberschauen kann. Ich ist eine andere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zonker setzt seine Plattensammlung im Rechner neu zusammen und zimmert raue Tanzbretter daraus. Am Powerbook mixt er zum Lauf seiner Basslinien Samples aus den Begleitsongs seines Lebens, bis daraus eigene Lieder entstehen, zu denen er seine Genrebilder entwickelt. Er mischt die Klangfarben der Musikgeschichte auf seiner eigenen Palette, verwandelt den Pointillismus aus T\u00f6nen, mit dem er Kl\u00e4nge malt, in Action\u2013Painting. Jeden Fund erkl\u00e4rt er zum Objekt der Kunst. Jedes seiner St\u00fccke basiert auf einem Song, den es schon gibt. Allerdings bis zur Unkenntlichkeit autorenhaft zu eigenem Material verarbeitet. Das Vertraute scheint entr\u00fcckt in ferne Zeiten der Industrialisierung, die Musik kokettiert derweil mit kontrollierter Psychedelik. Man h\u00f6rt etwas Tingeltangel, man meint, Russ und Rauch zu riechen. Und, obwohl kurz, fasern viele Songs br\u00fcchig aus. Die Tracks sch\u00f6pfen aus der jamaikanische Tieftonmusik und machen Dub salonf\u00e4hig. Der Klangnavigator bringt elektrifizierte Instrumente mit der Wucht von Orchestern zusammen, stellt die metallischen Kl\u00e4nge der Fender\u2013Stratocaster vor ein atemberaubendes Geigen\u2013Crescendo und generiert Krachkaskaden aus gebrochenen Rhythmen brachial, dreckig und knarzig zusammengeschraubte Beats. Pop ist rhythmisierte, klangerf\u00fcllte Zeit, man dr\u00fcckt die Reset\u2013Taste und die Ausl\u00f6schung beginnt von neuem. Jede Anspielung, mit der er in seinen St\u00fccken arbeitet, ist mikrofein am Computer ziseliert worden, bevor sie als Loopschnipsel in die weiten Fl\u00e4chen des House of Sounds eintaucht. Zonker generiert Echor\u00e4ume, durch die er die Chords wandern lassen, und das endlose granulatgraue Rauschen, das entsteht, wenn ein akustisches Signal wieder und wieder durch Echokammern wandert. Zitate werden zerschnitten, verfremdet, aus dem Kontext gerissen und in die Soundmaschine geworfen. Mit Tonkaskaden jagt er durch immer exzessivere St\u00fccke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufbegehren muss Stil haben. Der Frickler setzt den Kopfh\u00f6rer auf, rhythmisch pulsieren Grooves in die Ohren. Sein sympathisches Nervensystem wird durch diese Reize innerviert. Der Beat entwickelt sp\u00fcrbaren Druck, den die Bassfrequenzwellen ihm in die Eingeweide dr\u00fccken. Zonker rebelliert gegen den technokratischen S\u00fcndenfall der elektronischen Tanzmusik und formiert eine androgyne, antisexistische Form von Popmusik. Dancemusic without Dance.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<div id=\"attachment_97950\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-97950\" class=\"wp-image-97950 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Zombies-e1645795065341.jpeg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-97950\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Mildes Ockergr\u00fcn moduliert die Aufzeichnungsanstalt f\u00fcr musikalische Momente, das durch ein verglastes Fensterband von oben beleuchtet wird. Dadurch entsteht ein introvertierter Meditationsort. Der Maschinist legt den Hebel von offnach on. 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