{"id":72466,"date":"1990-05-26T00:01:30","date_gmt":"1990-05-25T22:01:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72466"},"modified":"2022-02-27T14:05:51","modified_gmt":"2022-02-27T13:05:51","slug":"geburtstagsgeschenk","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/05\/26\/geburtstagsgeschenk\/","title":{"rendered":"Geburtstagsgeschenk"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten Sonnenstrahlen bringen den Tau zum Schmelzen. Nebelschwaden steigen auf. Umh\u00fcllen eine Reihenhaussiedlung am Stadtrand. Die Stille erinnert hier an ein Totenhaus. Als w\u00fcrde man einmal pro Woche lebendig zu Grabe getragen. Maria schleicht durch den Vorgarten. Legt das Geschenk behutsam vor die T\u00fcr. Geht den Feldweg zur\u00fcck. Weicht einem asthmatischen Dauerl\u00e4ufer aus. Steigt auf ihr Motorrad. L\u00e4sst die Vorstadt voll wohlgen\u00e4hrter Biografien hinter sich. Das Leben beginnt sie auszuscheiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Maria f\u00e4hrt zum Dom. Kniet nieder. Der Beichtstuhl ist frei. Sie nutzt diese Dienstleistung. Entfaltet in einem inst\u00e4ndigen, zunehmend selbstqu\u00e4lerischen Monolog das Psychogramm einer neurotisch\u2013\u00fcberspannten Beziehung \u2026 die Gleichung war denkbar einfach. Er liebte sie. Sie liebte ihn. Er akzeptierte ihre kommunikative Kompetenz. Sie sein konstruktives Misstrauensvotum. Er macht ihr klar, dass die Institution Ehe dazu gut ist, aneinander zu leiden. Sie nehmen sexuelle Befriedigung gegen den Stolz, selbige verursacht zu haben. Er betrachtet sie mit liebloser Gleichg\u00fcltigkeit als <em>Fremdk\u00f6rper<\/em>. Alles in ihrem Leben geschah aus Angst vor dem Schmerz, deshalb wurden sie immer mehr zu Schauspielern ihrer Gef\u00fchle. Sie lebten zusammen. Oft auch miteinander. Er w\u00fcnscht sich ein Kind. Sie will ein Kind von ihm. Sie scheut die Konsequenz, bevorzugt die Fristenl\u00f6sung und macht ihn daf\u00fcr verantwortlich\u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Priester Ludgerius h\u00f6rt mit gleichg\u00fcltiger Anteilnahme zu. Erkennt das Muster des depressiven Heroismus, bei dem die Gl\u00fcckskonstruktion auseinander bricht: Frauen hoffen auf den richtigen Mann und bekommen nur den zweckm\u00e4ssigen. M\u00e4nner opfern daf\u00fcr jede Solidarit\u00e4t mit den Freunden. Der neue Begriff f\u00fcr diese Marginalisierung: \u201eein gutes Investitionsklima schaffen\u201c. Er hat diese S\u00fcndenbekenntnisse schon oft geh\u00f6rt, lauter Elegien \u00fcber Gef\u00fchle, die nicht ins Bild passen, \u00fcber Begehren und Sehns\u00fcchte, die im Keim erstickt werden, weil es f\u00fcr die, die sie empfinden, keinen gemeinsamen Ort gibt; selten ist ein Frevel wirklich neu. Der Priester verabscheut die austauschbaren Module der Menschelei und verachtet die Freibeuter des Elends. Mitleid hat er nur mit geistig Zur\u00fcckgebliebenen. Sie sind die menschliche Oberfl\u00e4che, auf die er seine Gef\u00fchle projiziert. Nach vollzogenem Oralsex schiebt er ihnen liebevoll eine Hostie in den Mund und segnet sie. Kirche erscheint ihm als Sinnbild einer Sch\u00f6nheit, die dem Untergang geweiht ist, ein idealer Ort, wie geschaffen f\u00fcr Bilder von Sehnsucht und Ausschweifung, Wunsch\u2013 und Albtr\u00e4umen. Die katholische Kirche ist ein frauenloses Terrarium mit vielen Homosexuellen. Wer keine Aff\u00e4ren mit Frauen hat, hat beste Chancen, auf der kirchlichen Karriereleiter aufzusteigen. Das oberste Gebot f\u00fcr den gesamten Klerus lautet: Keine Skandale mit Frauen. Die Struktur der katholischen Kirche beg\u00fcnstigt damit Homosexualit\u00e4t. Die Homosexuellen unter den Kirchenf\u00fcrsten haben kein Problem mit dem Z\u00f6libat. Sie wollen im Gegenteil mit Z\u00e4hnen und Klauen an ihm festhalten, um ihr ideales Biotop nicht zu verlieren. Heterosexuelle Priester wie er haben unter der monosexuellen Struktur des Vatikans zu leiden, weil nur f\u00fcr sie die Aufhebung des Z\u00f6libats interessant w\u00e4re, f\u00fcr den Vatikan hingegen nicht. Zwischen Wahrheit und L\u00fcge zu entscheiden, langweilt Ludgerius; er legt nurmehr die Konstruktionsbedingungen von Wahrhaftigkeit und Konstruktion offen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Affekttote Stickluft. Sie sind Teil einer Generation, die zwischen den historischen Umbr\u00fcchen verloren gegangen ist. Die Welt ist mehr als das Bild von ihr; unter der erkennbaren Oberfl\u00e4che schlummern tiefere Wahrheiten. Ihr Leben, eine Illusion, hinter der sich die Realit\u00e4t der Tr\u00e4ume offenbart. Eine Liebe jenseits aller Pheromone. Maria begreift, dass sie einsame W\u00f6lfe waren, die sich trockene Wortgefechte lieferten, durchsichtiges Desinteresse heuchelten und die Schw\u00e4chen des anderen austesteten, bis sie sich ihren Gef\u00fchlen \u00fcberliessen. Dass eine Frau von einem Mann in die Freiheit gef\u00fchrt wird, machte sie misstrauisch, weil diese Freiheit darin bestand, dem vorgegebenen Frauenbild aus freien St\u00fccken zu entsprechen. Sie versucht im Gespr\u00e4ch mit Pater Ludgerius schlechte Gef\u00fchle zu verdauen, indem sie den Hass aufisst. Sie zerkaut den Groll, schleust ihn durch ihr System wie durch einen grossen Entgiftungsfilter. Nach der Beichte ist ihre grimmige Heiterkeit v\u00f6llig klar, die zersplitterte Welt erlaubt nicht mehr, von endg\u00fcltig gewonnenen oder verlorenen K\u00e4mpfen zu reden. Sie ist ersch\u00f6pft von den Schlachten, die l\u00e4ngst als gewonnen gelten und verl\u00e4sst das Kirchenschiff. Bet\u00e4tigt den Kickstarter und rauscht Richtung S\u00fcden davon.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manche m\u00fcssen auf die B\u00fchne, um herauszufinden, wer sie sind. Anfangs ging es Jupp darum, Musik politisch zu machen, sozial bewusst, politisch w\u00fctend und symbolisch militant. Jupp hat das Reihenhaus von den Tantiemen gekauft. Seine Musik war h\u00e4rter, die Parolen auch. Er spielte amtliche Bekanntmachungen mit Gitarren, von wirklicher Politik hatte er keine Ahnung. Sein Vokabular speiste sich aus dem Reservoir der Fantasie, er folgte dabei seiner Intuition, bediente sich der Mittel des Films, der Musik und moderner Technologien. Versuchte alles \u00dcberfl\u00fcssige zu vermeiden, leitete seine Gedanken mit pr\u00e4ziser Logik her und f\u00fchrte sie mit Gewandtheit aus. Jupp merkte schnell, dass die westlichen Gesellschaften wenig Wert auf intellektuelle Meinung legen. Macht und Geld sind im Kapitalismus das Mass der Dinge. Wer kein Geld oder keine Macht hat, dessen Meinung hat keinen Wert. Die ganze Radikalit\u00e4t des Punkrocks war eine k\u00fcnstlerische Ausdrucksform. Punk war linksradikaler Glamrock.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jupp eilte der Ruf voraus, ein wandelndes Kraftwerk, ein ganz beschleunigter Denker zu sein: Rocker, Theoretiker und Lebensk\u00fcnstler. Er war Trendsetter des Nonkonformismus, hat Stimmungen ausgedr\u00fcckt, die in der Luft lagen und war kaum in der Lage, einen Durakkord zu spielen. Als Sprecher der Punkbewegung hatte er die zentrale Idee der Rockkultur, dass der Performer und seine Rolle so identisch wie m\u00f6glich sein sollten, dass also die Rocker authentisch von sich selbst erz\u00e4hlten, und damit auch die zentrale L\u00fcge dieser Kultur entdeckt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf Partys fingen Frauen an, ausdrucksstark zu tanzen, wenn sein Album aufgelegt wurde, das eine Stimmung beschwor, in der die Nacht noch jung war und das Begehren am richtigen Fleck. So lernte er Maria kennen. Sie umkreiste ihn voller Unschuld, die alles vermag, und verf\u00fchrte ihn durch den Witz des Einfalls. Bei ihm arbeitete ein kalter Verstand, der sich kokett mit Wahnsinn parf\u00fcmierte, bei ihr tickte der helle Wahnsinn, der sich in glasklaren S\u00e4tzen ausdr\u00fcckte. Ihre Codes gestalteten sich so abgehoben wie seit dem Rokoko nicht mehr und gleichzeitig waren die Authentizit\u00e4ts\u2013Poseure s\u00fcchtig nach Echtheit. Ihre Liebe funktionierte dysfunktional. Die Liebesalgebra war logisch und hochabstrakt, denn die Unm\u00f6glichkeit ihrer Zweisamkeit war so sicher, wie in dem Wort gemeinsam sein Gegenteil schon enthalten ist: einsam.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Scherbenspur ihrer Beziehung ist lang, und die Splitter stecken noch in den Schuhsohlen. Der Differenzfeminismus hat dem Prinzip <em>des survival of the prettiest<\/em> zum Durchbruch verholfen. Die Semiotisierung der Sch\u00f6nheit wurde f\u00fcr Maria zu einer fatalen Konsequenz: Sch\u00f6nheit ist nicht ehrlich, sondern im Wettr\u00fcsten der Geschlechter T\u00e4uschung und Schein. Diese Sch\u00f6nheit hat einen sexuellen Ursprung und dient einer Verschiebung und Sublimierung der genitalen Erregung ins intermedi\u00e4re Sexualziel des Schauens. Ihr K\u00f6rper wurde vom Ornament der Kleidung verh\u00fcllt. Sch\u00f6n zu sein erh\u00f6ht ihre Paarungschancen, aber nicht unbedingt den Reproduktionserfolg. Weil sie als Schwan nicht immer mit einem Raben tanzen wollte, verliess sie ihn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Von dem Versprechen der Sch\u00f6nheit bleibt f\u00fcr Jupp wenig: ein Motor sozialer Anpassung. Sch\u00f6nheit wird in den vertr\u00e4umten Alltagswelten der Hypermoderne zur Pflicht, Gegenstand einer Biopolitik k\u00f6rperlicher Attraktivit\u00e4t. Die sowohl mit vergeblicher Arbeit am eigenen K\u00f6rper als auch mit der Verg\u00e4nglichkeit erreichter Sch\u00f6nheit assoziierten Depressionen und K\u00f6rperbildst\u00f6rungen stellen f\u00fcr Jupp ein verzerrtes Echo seiner Trauerarbeit dar, mit der Sch\u00f6nheit f\u00fcr die klassische \u00c4sthetik notwendig verbunden ist. Weil er den rebellischen Gestus des Befreiungsk\u00e4mpfers als Pose empfindet, lebt in einem fingerhutkleinen Vorort, zur\u00fcckgezogen im <em>Bergischen Land<\/em>. Flieht die Stadt, ihren Verf\u00fchrungen, und der eigenen Geschichte. Lies sich auch von einem Produzenten nicht mit einen Scheckbuch k\u00f6dern. Retro\u2013Ph\u00e4nomene meinen nie die Originale, sondern ihre medialen Nachbilder. Migration, Marginalit\u00e4t und Borderline\u2013Existenzen wie er, werden als schm\u00fcckendes Ornament in ein Radical\u2013Chic\u2013Konzept implementiert, um im kapitalistischen Verwertungskreislauf neue M\u00e4rkte zu erschliessen, die auf dem Gef\u00fcgigmachen und der Ausbeutung dieses Anderen beruhen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ohne \u00e4ussere Anspannung fehlt Jupp ein Ferment, das er durch die innere Struktur ersetzt. Dass der Zwang zur Konzentration die Produktion f\u00f6rdert, geh\u00f6rt zu den Paradoxien seiner Kreativit\u00e4t. Er verteidigt die Kultur des Wortes gegen die Bilder und Bytes. Im Lesen und Schreiben steckt etwas, das weit \u00fcber eine blosse Technik hinausgeht. Es ver\u00e4ndert seinen Geist, gibt ihm analytische Kraft. Lesen bedeutet f\u00fcr ihn eine Bef\u00f6rderung des rationalen Denkens. Er ist nie ohne entsichertes Notizbuch zu sehen und sperrt jede Beobachtung in seine literarische Vorratskammer. Jupps Frisur ist genau die Spur zu weit herausgewachsen, um noch chic zu sein. Er \u00f6ffnet die Haust\u00fcr. Blinzelt in das Tagesgestirn. Die Sonne scheint, da sie keine Wahl hat, auf nichts Neues. Beim Griff zur Tageszeitung stolpert er \u00fcber das P\u00e4ckchen. Eine Hutschachtel. Eingeschlagen in gelbes Packpapier. Sein Fuss verf\u00e4ngt sich in der blauen Schleife. Verwundert tr\u00e4gt er das Geschenk in das Haus. Mit einem lebhafteren Mienenspiel, in dem sich Intelligenz, Brutalit\u00e4t und infantile Z\u00fcge vermischen, stellt er das Pr\u00e4sent auf den K\u00fcchentisch. Streift die Schleife ab. L\u00f6st das Packpapier. \u00d6ffnet die Hutschachtel. Greift hinein. Bef\u00f6rdert ein gl\u00e4sernes Gef\u00e4ss an das Tageslicht. Eine glibberige Masse, die einmal ein Kind h\u00e4tte werden k\u00f6nnen, schwimmt in einem Reagenzglas. Sein Gesicht ist der Schauplatz des Schreckens. Er st\u00fctzt seine Arme in die H\u00fcften, wie schwangere Frauen es gerne tun. Je weiter sich Jupp von einer Sache entfernt, desto sch\u00e4rfer kann er beim Zur\u00fcck\u2013Sehen die Optik einstellen. Das Objekt erstarrt im Angeblickt\u2013Werden, wird von seinem Blick eingefroren und aufgespiesst wie ein getrockneter Schmetterling.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Monster<\/strong>, Short-Stories von A.J. Weigoni. Krash-Verlag 1990<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a class=\"image-anchor\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1990\/01\/Monster_Cover.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-48067\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1990\/01\/Monster_Cover.jpeg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"281\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Reihe Gossenhefte zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen. Der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Dem Begriff <em>Trash<\/em> haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt Trash als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Aussenseiter partizipiert. Dieser angeschmutzte Realismus entzieht sich der Rezeption in einer \u00f6ffentlichen Institution. Daher sei sei Enno Stahls fulminantes Zeitdokument\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26047\">Deutscher Trash<\/a> ebenso eindr\u00fccklich empfohlen wie Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Die <strong>Monster<\/strong> Short-Stories waren die Vorstufe zu <strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A.J. Weigoni, Edition Das Labor 2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt zu <strong>Zombies<\/strong> einen Artikel von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/05\/turbokapitalistischer-realismus\/\">Kultura-extra<\/a> aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.fixpoetry.com\/feuilleton\/kritiken\/andrascz-j-weigoni\/zombies-0\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>. Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die ersten Sonnenstrahlen bringen den Tau zum Schmelzen. Nebelschwaden steigen auf. Umh\u00fcllen eine Reihenhaussiedlung am Stadtrand. Die Stille erinnert hier an ein Totenhaus. Als w\u00fcrde man einmal pro Woche lebendig zu Grabe getragen. Maria schleicht durch den Vorgarten. Legt&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/05\/26\/geburtstagsgeschenk\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":98402,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628],"class_list":["post-72466","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72466","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72466"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72466\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101002,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72466\/revisions\/101002"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98402"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72466"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72466"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72466"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}