{"id":72430,"date":"1990-03-26T00:01:43","date_gmt":"1990-03-25T22:01:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72430"},"modified":"2022-02-27T14:01:20","modified_gmt":"2022-02-27T13:01:20","slug":"migropolis","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/03\/26\/migropolis\/","title":{"rendered":"Migropolis"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Katerstimmung. Tr\u00fcbe Lider. Tr\u00e4nens\u00e4cke. Das eingefallene Gesicht im Spiegel zeigt sein Feindbild. Je genauer er hinsieht, desto gr\u00f6sser werden die Details und die Konturen seines Ichs verschwinden. Jeden Morgen stellt er dem Mann im Spiegel die gleiche Frage. Schneidet sich beim Rasieren am rechten Nasenfl\u00fcgel. Dunkelrotes Blut rinselt durch weissen Rasierschaum. Tropft in das Becken. Verw\u00e4ssert. L\u00e4uft in den Siphon. Er schabt sein Gesicht frei. Nackt erkennt er, was von ihm \u00fcbrig geblieben ist. Das Rasierwasser verh\u00fcllt es kaum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Nachrichtensprecher im Fr\u00fchst\u00fccksfernsehen verk\u00fcndet l\u00e4chelnd das concerto chaotico. Hinter der Maske seines L\u00e4chelns lauert der Pesthauch des inneren Zerfalls. Der Toaster kokelt das Brot an. Das Spiegelei zerbr\u00e4t. Der pechschwarze Kaffee schmeckt bitter. Die Vitamintablette pusht nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verkehrsinsel. An einer Ampel stehen Kinder in Startposition. Autofahrer sehen gelb. Die Kinder starten zum Sprint. Hoppeln los, als seien sie Spielzeughasen. Das J\u00fcngste ist zu langsam. Es hat die Mutprobe nicht bestanden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSie nutzen nur 80 % der Ihnen zur Verf\u00fcgung stehenden Kapazit\u00e4ten. Wollen Sie einen Pers\u00f6nlichkeitstest machen?\u00ab, beklagt der Vertreter einer Sekte mit reisserischer Stimme den Verlust tradierter Identit\u00e4ten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbTut mir leid, bin schon dreimal durchgefallen\u00ab, l\u00e4chelt der Kuttentr\u00e4ger den Lebenszeitvampir nieder und verzichtet auf modulare Dienstleistungen. Der Rocker ist ein Ph\u00e4notyp vergangener Juvenilit\u00e4t. Was einst rebellische Wildheit verk\u00f6rperte, ist Alterungsprozessen unterworfen. Die Formation rebellischer Unangepasstheit ruft heutigentags den Eindruck von Bed\u00fcrftigkeit wach.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Vorplatz des U\u2013Bahnhofs proben Skateboardfahrer f\u00fcr den Winterurlaub. Ihr Ziel ist der Umweg. Die Slalomstangen sind beweglich. Eine alte Frau zieht ihren Einkaufswagen ungl\u00fccklich zur Seite. Das Kamikaze\u2013Kid kommt mit einer Platzwunde davon. Es muss heute nicht zur Schule.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Skin wird erwischt, wie er einer t\u00fcrkischen Hausfrau im Supermarkt Schokolade in die Einkaufstasche steckt, um nachher die Belohnung f\u00fcr Ladendiebstahl zu kassieren. Der wahre Taschendieb fl\u00fcchtet mit seiner Beute \u00fcber die Gleise. Er achtet nicht auf die entgegenkommende Bahn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Morgens im \u00f6ffentlichen Nahverkehr sieht man die Wurmhaftigkeit des Menschen, dessen Unf\u00e4higkeit zu Gl\u00fcck, erl\u00f6sendem Wandel der Optionen, wachsendem Kunstverstehen. Er sitzt \u00fcber diese Menschen nicht zu Gericht; verzeichnet beil\u00e4ufig ihr Leid. Menschlichkeit erscheint als die Schw\u00e4che des Anderen. Er registriert mit analytischem Verstand, was geschaffen wurde und wie es gemacht ist. Ihre Hautausd\u00fcnstungen verraten die schlechtverdaute Mahlzeit vom Vorabend. Die Mitreisenden greifen nach den Haltegriffen und l\u00fcften ihre Achseln. Er riecht nach Ohrenschmalz, Haarfett und Gel. Der Fr\u00fchverkehr stockt. Die Straba steckt im Verkehrsstau. Er steigt um. H\u00e4lt den Anschluss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbEh, Alterchen, Bock auf &#8217;ne kurze Nummer auf&#8217;m Klo?\u00ab, fl\u00fcstert ihm eine Hure in der voll besetzten S\u2013Bahn ins Ohr. Er wendet sich ihr zu. Sie ist jung. Etwa im Alter seiner Tochter. Hat w\u00e4hrend der Nachtschicht nicht genug verdient. Er greift unauff\u00e4llig unter ihren Minirock. Tastet \u00fcber ihren Oberschenkel. Schiebt einen Geldschein unter ihren Slip. Sie geht auf die Toilette. Verriegelt die T\u00fcr nicht. Er steigt eine Haltestelle zu fr\u00fch aus und sucht vergeblich nach Blickachsen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vitrine des Verfalls. Die Arbeitersiedlung wird nicht saniert, da es mehr Profit bringt, sie als Filmkulisse zu vermieten. Die Ruinenbewohner m\u00fcssen nicht mehr ausgebeutet werden, sie werden nicht mehr gebraucht. Vorschriften sind dazu da, die Menschen zu dem\u00fctigen, so kann man einander Gewalt antun, ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Gewalt ist nicht in den Stahl einer Waffe eingegossen, sie ist ein Verh\u00e4ltnis der Menschen untereinander. Das, was man strukturelle Gewalt nennt, wird immer von Menschen an Menschen ausge\u00fcbt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eckensteher greifen zu Tricks, um beim Verteilungskampf um Waren und Geld nicht aussen vor zu bleiben. Pitbullhalter sammeln Elektro\u2013Schrott, z\u00fcnden ihn an und verkaufen das gewonnene Altmetall, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Antriebsschw\u00e4che f\u00fchrt zu einer inneren Leere, die nicht mehr gef\u00fcllt werden kann. \u00c4usseres Elend schl\u00e4gt in Selbstverwahrlosung um, aus Missachtung wird Selbstverachtung. Das Warten in den Fluren der \u00c4mter, die wachsende Wut und Hilflosigkeit, der aufkommende Selbsthass, weil man nichts zustande bringt und aus dem System ausgeschlossen bleibt. Das Leben hat diese Menschen befallen wie eine b\u00f6sartige Krankheit. Sie trinken, bis sie m\u00fcde genug zum Schlafen sind. Ihr aktives Sterben ist die radikalste Form ihres Protestes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Stadtteil wird von sch\u00f6nen Menschen regiert, die von riesigen Plakaten hinabl\u00e4cheln. Sie tragen Armani\u2013Anz\u00fcge und Gucci\u2013Kost\u00fcme. Sind jung, sexy und offenbar reich. Wirken bestimmt, geordnet, bleiben cool und surfen elegant auf der Geldwelle. Die Drogenh\u00e4ndler auf dieser Strasse sind Kapitalisten, die Chancen erkennen, Unternehmergeist zeigen, ein investitionsfreundliches Klima schaffen und zwischen legaler \u00d6konomie und Schattenwirtschaft unterscheiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rapper, Schlepper, Bauernf\u00e4nger. Das Problem besteht darin, St\u00e4dte zu schaffen, die sich anpassen an die neue Gesellschaft und an die sich abzeichnenden neuen Menschen. Realit\u00e4t ist eine Peripherie, deren Randst\u00e4ndigkeit um so trostloser erscheint, da es ein Zentrum nicht gibt. Im Gewirr des neuen Verkehrsleitsystems ist alles dem Verfall preisgegeben. Der Strassenbelag wird aufgerissen. Malocher erneuern die marode Kanalisation. Presslufth\u00e4mmer lassen ein Crescendo erklingen. Der Vorarbeiter pfeift den Gassenhauer \u00fcber die Berliner Luft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aush\u00e4usiger Hospitalismus. Obdachlose unterhalten sich mit rudernden Armbewegungen. Wollen das Leben nicht, aber es muss gelebt werden. Es sind dauerhaft \u00fcberfl\u00fcssige Menschen, die vom Wirtschaftsprozess ausgespieen wurden und am Rande des Vergessens liegen. Sie bilden in einer Gesellschaft der Arbeitsreligion keine Reservearmeen f\u00fcr kommende Produktionsfeldz\u00fcge. Ihre Arbeitskraft zu nutzen, erscheint auf absehbare Zeit niemandem mehr rentabel, der \u00f6konomische Effekt, den sie als Konsumenten machen, bleibt marginal.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er weicht diesen Typen aus, tritt auf den Hut eines Bettlers. Das Elend bekommt ein Gesicht. Es schaut einen mit leeren Augen und versteinerter Miene an. Das Risikoerleben hat einen Eigenwert bekommen. Der Systemwechsel hat Neureiche produziert, die nicht \u00fcber die Quelle ihres Reichtums Auskunft geben. Der Beinamputierte hat keine Kraft mehr, sich zu wehren. Er k\u00fcmmert sich darum, den Tag zu \u00fcberstehen. Wer nicht gewinnt, wird nachdenklich. Wer dauernd verliert, \u00e4rgert sich. Flehend h\u00e4lt ihm der sozial Entkoppelte seinen Hut hin. Entschuldigend l\u00e4sst er einen Schein hineingleiten. &#8222;Eigentum verpflichtet&#8220;, heisst es im Grundgesetz. Reichtum eigentlich noch mehr. Die wahre Revolution w\u00e4re Steuerehrlichkeit. Devot bedankt sich der Berber und w\u00fcnscht einen sch\u00f6nen Tag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbGuten Morgen, mein Engel.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbTach Chef. Schlecht geschlafen, woll?!\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbSag mir &#8217;n triftigen Grund daf\u00fcr, warum und vor allem, wof\u00fcr wir noch leben.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDenk&#8216; dar\u00fcber nach, wenn du die Midlife\u2013Crisis \u00fcberwunden hast\u00ab, schnoddert sie dahin. Verpeiltes Hippstertum. Sharon ist eine aufgetriedelte Hippieschnecke voller Wortgew\u00f6lk und Lifestyleschmus. Sie seufzt mitleidig, setzt den Kopfh\u00f6rer auf und tippt ein Diktat ab. Frauen m\u00fcssen in dieser Firma tagt\u00e4glich bem\u00fcht sein, die Differenz durch \u00dcberanpassung zu negieren. Deshalb reagiert sie gereizt, wenn man sie auf ihr besonderes weibliches Berufsverm\u00f6gen anspricht. Ihm reicht es, dass die Daktylografin seine Termine koordiniert und das Softwarepaket beherrscht. Bei seinen anderen Mitarbeitern verlangt er analytisches Denken und legt Wert auf Softskills. Wichtige Aspekte der Pers\u00f6nlichkeitskompetenz sind f\u00fcr ihn: Ver\u00e4nderungsbereitschaft, Belastbarkeit, Einstellung zur Arbeit, Kritikf\u00e4higkeit und die Bereitschaft zur Selbstreflexion. Denkapparate funktionieren auf den Schienen verschiedener Parallelrealit\u00e4ten, zwischen denen sie hin\u2013 und herschalten k\u00f6nnen. Keine ihrer Realit\u00e4ten ist prinzipiell realer oder auch irrealer als eine andere.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er greift die Post. Geht in sein B\u00fcro. Sortiert auf dem Weg die l\u00e4stigen Briefe aus. Entsorgt sie in die Rundablage. Setzt sich an den Arbeitsplatz. Schaltet den Rechner ein. Schl\u00fcpft in seine Hausschuhe. Z\u00fcndet sich seine erste Arbeitszigarette an. Sichtet seine eMails und das FAX\u2013Ger\u00e4t. Auf dem Bildschirm des Computers leuchten nur noch Fragmente der Programme auf. Ein t\u00fcckischer Virus hat die Festplatte wegge\u00e4tzt. Wie bei jedem Aufsteiger, der sich durch die sozialen Schichten gefr\u00e4st hat, ist auch sein gr\u00f6sster Albtraum, dass ihn seine Vergangenheit einholt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seine Forschungsergebnisse der letzten Monate sind abgest\u00fcrzt. Er lehnt sich zur\u00fcck, greift nach seiner B\u00fcroflasche, giesst sich einen Drink ein und sp\u00fclt den schalen Geschmack aus dem Mund. Von innerer Unruhe getrieben, stellt er sich ans Fenster, um die Wolken beim Vor\u00fcberziehen zu betrachten. Sie skizzieren keinen Entwurf, transportieren keine Bedeutung, verk\u00fcnden keine Botschaft, bestehen aus kleinsten Wassertr\u00f6pfchen oder Eiskristallen. Die Ikonen des Augenblicks erscheinen ihm als Spielb\u00e4lle der Elemente, vom Wind getrieben, beim ersten Anstieg vorm Gebirge beginnen sie sich zu entleeren und damit aufzul\u00f6sen. Verf\u00fchrerisches Spiel der Schatten, das \u00d6ffnen der Wolkendecken erscheint ihm als Vorhang f\u00fcr ein St\u00fcck. Er will die Wolken mit einer Poesie des ersten Blicks einfrieren und die Welt noch einmal neu entstehen lassen und versucht die Wirklichkeit da zu verstehen, wo sie nichts preisgeben m\u00f6chte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im B\u00fcro auf dem Lichthof gegen\u00fcber liegt die Chefsekret\u00e4rin mit gespreizten Beinen auf dem Schreibtisch. \u00dcber sie gebeugt sein Vorgesetzter, der in der Eile vergessen hat, die Vorh\u00e4nge zuzuziehen und sie wie ein Presslufthammer pudert. \u201eDas L\u00e4cherliche ist immer auch traurig, das H\u00e4sslichste und Albernste kann einen Wimpernschlag lang das Allersch\u00f6nste sein. Man darf es nur nicht festhalten wollen\u201c, denkt Zelmer, l\u00e4chelt diabolisch, greift zu seinem Feldtelefon und ruft bei seinem Chef an. Dieser nimmt nach einer Weile schnaufend ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbGott beobachtet dich!\u00ab, fl\u00fcstert Heiner Zelmer sinister. Sein Vorgesetzter greift sich an die Brust und bricht zusammen. Zelmer giesst sich einen weiteren Drink ein, greift mit der anderen Hand zum Haustelefon und ruft den Rettungsdienst an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Monster<\/strong>, Short-Stories von A.J. Weigoni. Krash-Verlag 1990<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a class=\"image-anchor\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1990\/01\/Monster_Cover.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-48067\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1990\/01\/Monster_Cover.jpeg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"281\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Reihe Gossenhefte zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen. Der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Dem Begriff <em>Trash<\/em> haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt Trash als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Aussenseiter partizipiert. Dieser angeschmutzte Realismus entzieht sich der Rezeption in einer \u00f6ffentlichen Institution. Daher sei sei Enno Stahls fulminantes Zeitdokument\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26047\">Deutscher Trash<\/a> ebenso eindr\u00fccklich empfohlen wie Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Die <strong>Monster<\/strong> Short-Stories waren die Vorstufe zu <strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A.J. Weigoni, Edition Das Labor 2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt zu <strong>Zombies<\/strong> einen Artikel von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/05\/turbokapitalistischer-realismus\/\">Kultura-extra<\/a> aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.fixpoetry.com\/feuilleton\/kritiken\/andrascz-j-weigoni\/zombies-0\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>. Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Katerstimmung. Tr\u00fcbe Lider. Tr\u00e4nens\u00e4cke. Das eingefallene Gesicht im Spiegel zeigt sein Feindbild. Je genauer er hinsieht, desto gr\u00f6sser werden die Details und die Konturen seines Ichs verschwinden. Jeden Morgen stellt er dem Mann im Spiegel die gleiche Frage. 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