{"id":72407,"date":"2010-03-26T00:01:42","date_gmt":"2010-03-25T23:01:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72407"},"modified":"2022-03-06T19:44:47","modified_gmt":"2022-03-06T18:44:47","slug":"der-datendandy","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/26\/der-datendandy\/","title":{"rendered":"Der Datendandy"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine perfekte Tarnung kann es nicht geben. Zonkers Grundregel lautet: &#8222;Traue niemandem!&#8220; Sie erfordert die Ein\u00fcbung in eine dauernde Selbstkontrolle und lauernde Wachsamkeit. Das eingeschossige Geb\u00e4ude in dem sich sein Studio befindet, l\u00e4sst sich durch verschiebbare W\u00e4nde beliebig verwandeln. Zonker hat sich f\u00fcr eine labyrinthische Streckenf\u00fchrung entschieden. Auf diese Weise liegen der erste und der letzte Raum letztlich Wand an Wand und sind nicht nur durch einen schmalen Schlitz in Fussbodenn\u00e4he miteinander verbunden. Zus\u00e4tzlich durchbricht eine minimalistische Stahlrohr\u2013Skulptur die Trennwand, um auf der anderen Seite als simples Regalsystem wieder aufzutauchen. In dieser Mutation des autonomen Kunstwerks zum Gebrauchsgegenstand zeigt sich Zonkers ehrgeizige Mission: Vers\u00f6hnung von Kunst und Design, von Dekor und Gesellschaftskritik, von Autonomie und Funktion.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Recomposed. Als Sammler fr\u00f6nt Zonker seiner Vorliebe f\u00fcr die sch\u00f6ne Form. Seine Installationen sollen politische Gef\u00fcge, kulturelle Machtspiele und eingefahrene Geschlechterrollen kritisieren, als Ornament. Abgelenkt vom sch\u00f6nen Schein, haben es die Besucher, die an CD\u2013Covern, Glasziegelw\u00e4nden und Holzt\u00e4felungen vorbeiflanieren, freilich nicht immer leicht, die angestrebten politischen Statements zu identifizieren. Selbstsicherheit bis zur \u00dcberheblichkeit und Verachtung f\u00fcr alle Zweifelnden, Z\u00f6gernden, Zaghaften: Das sind seine auff\u00e4lligsten Merkmale, flankiert durch schwarz ger\u00e4nderten Humor, die subversive Lust an versteckten Bosheiten und \u00fcberzeichneten Sentimentalit\u00e4ten. Sein wohlfeiler Zynismus wirkt als Coolnesssimulation. Sein Gesicht ist eine Fassade, mit Sonnenbrille erscheint es endg\u00fcltig zur undurchdringlichen Maske verkleidet. Er h\u00fcllt sich in eine Einsamkeit, die ihm wie vom teuersten Schneider massgeschneidert steht, nicht anders als die makellos sitzenden Sakkos, M\u00e4ntel, Trenchcoats. Die einzige Disziplin, die ihm etwas gilt, ist die Genauigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eWenn Pr\u00e4zision die einzige Moral ist, die uns bleibt, dann wird ein \u00dcbel zum Gut erkl\u00e4rt. Moral wird \u00e4sthetisiert. Dann ist auch das pr\u00e4zise Ausbalancieren moralisch\u201c, gibt er per mail als Anregung an N@sty B. weiter. Am Rechner macht Zonker die Knoten in den sauber getrennten Diskurssph\u00e4ren sichtbar. Der <em>Trickster<\/em> verf\u00fcgt einerseits \u00fcber einen Mangel an Moral nach dem Kodex der feinen Gesellschaft, andererseits fungiert er als Vermittler und \u00dcbersetzer zwischen der menschlichen Sph\u00e4re und dem Technoidem, zwischen verschiedenen Sprachen und diskursiven Systemen. Am Computer verwandelt er die analoge Lebenswirklichkeit in digitalen Horror: ein von Gewalt, Begehren und Verfall bestimmtes Konstrukt, als einen erotisch aufgeladenen Organismus, auf dem rassistische und sexistische Graffiti erbl\u00fchen, durch den K\u00f6rper und Tr\u00e4ume hindurchgepumpt werden wie Blut. Zonker sucht in den virtuellen Archiven nach Gesichtern, deren Anmutung die Leerstelle zwischen Typ und Pers\u00f6nlichkeit besetzen. Er ist mit grosser Ernsthaftigkeit darum bem\u00fcht, aus sich eine m\u00f6glichst gelungene Form von Mensch zu machen. Der Plan seiner Selbstinszenierung hat mit einer durchaus radikalen Selbstverwirklichung zu tun. Er lebt engagiert sein sch\u00f6pferisches, sinnliches Leben und teilt die \u00e4usseren Arbeitsergebnisse mit ihr. In den Labyrinthen des Sehens setzt sich N@sty B.s Bild als Widerhaken in seinen Gedanken fest, bringt Erinnerungen und Fragen hervor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn N@sty B. durch seine Haust\u00fcr geht, zieht sie einen unsichtbaren Strudel energischer Nervosit\u00e4t hinter sich her. Glamour ist weder Sch\u00f6nheit noch Luxus, sondern ein imaginativer Prozess, der eine spezifische emotionale Reaktion hervorruft, eine scharfe Mischung aus Projektion, Verlangen und Bewunderung. Er weckt Hoffungen und Tr\u00e4ume und l\u00e4sst sie erreichbar erscheinen, w\u00e4hrend er zugleich gen\u00fcgend Distanz aufrechterh\u00e4lt, um der Phantasie weiter Nahrung zu geben. Ihr gelingt jener Balanceakt zwischen Divenhaftigkeit und Nahbarkeit, bei dem verbissenere K\u00fcnstler\u2013 und Kunstfiguren andauernd ins Straucheln geraten. Betrug und Ausschweifungen geh\u00f6ren essenziell zu der Figur, als sie sich inszeniert: ein widerborstiger, von kranken Fantasien getragener Geist in einem durchtrainierten K\u00f6rper, mit tr\u00fcben Augen und dem Teint einer Toten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eM\u00e4nner k\u00f6nnen unm\u00e4nnlich sein, Frauen unweiblich. Wahre M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit stellt sich erst her, wenn sich das biologische Geschlecht mit einem gesellschaftlich akzeptierten Verhaltenskodex verkoppelt. Bleibt die Frage: Was macht den Mann zum richtigen Mann?\u201c, erkundigt sich N@sty B. in einer feMail. Die beste Art ist einfach zu leben und zuzuh\u00f6ren. Frauen f\u00e4llt es leicht zu reden. Das Problem ist, dass ihnen keiner zuh\u00f6rt. Es ist eine Frage der Sensibilit\u00e4t. Die Vern\u00fcnftigen existieren, die Unvern\u00fcnftigen lernen die Angst zu \u00fcberwinden, sich zu lieben und auszuhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dankbarkeit ist eine Last, die man niemandem aufb\u00fcrden sollte. Wenn Zonker verbietet sich eine spontane Reaktion, weil hinter Zweisamkeitsbotschaften der Drang nach ungez\u00e4hmtem Eigensinn verbirgt. Er nutzt seine Nachdenklichkeit zu einem Spaziergang um den Block. In den st\u00e4dter\u00e4umlichen Erektionen bildet sich eine Gesellschaft ab, deren bevorzugtes Liebesspiel <em>Monopoly<\/em> heisst. Zonkers psychische Pr\u00e4senz an der Innenstadtfront hat etwas vom Geworfensein des existenzialistischen Menschen; ein Opfer allein schon durch den menschlichen Zustand und die Mechanismen des Weltgetriebes \u2013 aber ein Opfer, dessen unterk\u00fchlte Ironie daran erinnert, dass sogar im Scheitern die M\u00f6glichkeit selbstkritischer W\u00fcrde und Ehre besteht. Er ist das Individuum, das im Konflikt mit der Gesellschaft auf seiner Subjektivit\u00e4t besteht \u2013 auch hier greift Identifikation. Er unterscheidet sich von anderen Menschen dadurch, dass er Furcht zeigen kann, und diese Furcht ist das Organ seiner Wahrnehmung einer d\u00fcsteren Welt. Ihn treiben greuliche Selbstzweifelattacken ebenso um wie massloser Narzissmus. Sein Schmerz ist nicht messbar, auch nicht der Schmerz, den Worte erzeugen k\u00f6nnen. Das heisst aber noch nicht, dass es ihn nicht gibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unabh\u00e4ngig voneinander merken N@sty B. und Zonker, was sie am Sehen hindert: das Licht, das sie blendet. Der Blick in den Spiegel ist f\u00fcr sie kein symbolischer Akt, sondern eine sehr konkrete Frage an die Selbstwahrnehmung, das Bild t\u00e4uscht gerade durch seine \u00c4hnlichkeit. Weil jede Spur von einer Erz\u00e4hlung, von Anekdotischem in ihren Arbeiten fehlt, sch\u00e4rft sich der Blick f\u00fcr die reine Form \u2013 und f\u00fcr die Pr\u00e4senz der Dinge. Das Stillleben wird zum Medium der Reflexion expressiver Direktheit und ger\u00e4t dabei selbst an seine Grenze. Die Entkoppelung von Form und Struktur, die Freude an der Verunsicherung durch Torsion und Verfremdung ist etwas, das sie mit den Manieristen verbindet. Man kann seinen Augen und Ohren nicht trauen: Der Erfahrungsschatz des Gehirns wird ausgekuppelt. Das Sterben der Natur bewahrt eine Erinnerung daran, nicht als erpresste Vers\u00f6hnung, sondern als erlittene Sehnsucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kultur wird zu Zonkers elit\u00e4rem Distinktionsmerkmal, er zelebriert sie mit Voliebe in einem Kaffeehaus des 19. Jahrhunderts. Seine Ersatzv\u00e4ter sucht er sich unter K\u00fcnstlern und Intellektuellen. Die Wahrheit seiner Biographie ist keine Frage des einen, dominierenden Blicks, sondern der Perspektiven. Wer man ist, entscheiden die anderen mit. Unter der Lekt\u00fcre registriert der Datendandy, dass die hypermodernen Menschen unter einer Informationsverschmutzung leiden, die flaches, einseitiges und fl\u00fcchtiges Denken bef\u00f6rdert. Sie leben in einer Zeit der rasenden Beschleunigung und des Schnellverbrauchs, auch des Ged\u00e4chtnisses. Egal ob sie frustriert, \u00fcberheblich, verwirrt oder handgreiflich sind, immer haben sie Worte, die gezielt vernichten. Wie Geschosse fliegen Worte und S\u00e4tze durch den Raum. Ihr technokratisches Markenzeichen sind Stimmen, die schillernd im elektronischen Echo ihrer selbst nachklingen. Wenn sie sich einmal wirklich nahe kommen, reissen sie sich gegenseitig die Haut vom Leib. W\u00e4hrend es in der eigentlichen Pornografie immer weniger um den K\u00f6rper geht, sondern um eine Art kulturelle Sublimierung, n\u00e4hert sich der Konsum von Kultur immer mehr dem pornografischen Erlebnis an: Film, Kunst und Musik dienen haupts\u00e4chlich dazu, das eigene Befinden zu stimulieren. Die hypermodernen Menschen versuchen mit einem falsch verstandenen Authentizit\u00e4tsanspruch eine mystische Kerzenlichtaura zu verbreiten, nicht die k\u00fcnstlerische Selbstinszenierung als Opfer steht im Zentrum, sondern die R\u00fcckeroberung des Bildes als \u00c4quivalent der Haut.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zonker beobachtet, wie die hypermodernen Menschen das Unbedingte suchen und nur Dinge finden. Design steuert ihr F\u00fchlen, Denken und Handeln. Design ist omnipr\u00e4sent und in seinen Aufgaben, Funktionen und Auswirkungen weit \u00fcber die einst klar umrissene Entwurfspraxis hinausgewachsen. Diese Spezies wird zu ihrem eigenen Designer, indem sie ihre K\u00f6rper als Kunstform inszenieren. Die Stigmatisierung durch Branding und Piercing ist eine aktuelle Form des autoerotischen Narzissmus, die genoptimierte, knitterfreie Cyberspace\u2013Sch\u00f6nheit bleibt noch die grosse Utopie im pr\u00e4formierten Menschenpark. Design will nicht mehr erziehen, sondern strebt nach der totalen Manipulation. Unsichtbar steuert es inzwischen das Verhalten und Empfinden der Menschen, fixiert durch \u00e4sthetische Signale die Gruppenzugeh\u00f6rigkeit und indoktriniert sogar das Konsumverhalten und die Essgewohnheiten. Design ist ein raffinierter Botschafter der Illusionen und der geheimen Tr\u00e4ume, denn es jongliert mit Farben und Ger\u00fcchen, aber auch mit akustischen und sensorischen Effekten. Das Versprechen von Gl\u00fcck ist immer die Basis dieses psychologisch aufger\u00fcsteten Designerparks, in dem die konkrete Wirklichkeit wie aufgehoben erscheint. Zonker scannt ihre Oberfl\u00e4chen ab. Die Hypermoderne ist bis zur Un\u00fcbersichtlichkeit ausdifferenziert. Der Rekurs auf die angenehme Vergangenheit erzeugt in der Gegenwart ein Retro\u2013Styling, das wie ein anmutiger Fremdk\u00f6rper bei diesen Menschen um Unterschlupf nachsucht. Seltsam, wie falsch und nutzlos das Altvordere wiederkehrt. Verbl\u00fcffend ist \u2013 das trotz aller stilistischen Disparit\u00e4t \u2013 nie der Eindruck der Beliebigkeit entsteht. Es sind nicht Personen oder Gef\u00fchle, die hier miteinander kommunizieren werden, sondern Stimmungslagen, Positionen, Medien. Das k\u00f6nnte, trotz aller Abstraktion, interessant werden, wenn diese Diskurse eigenes Leben entwickeln w\u00fcrden. Aber nachdem die Positionen gekl\u00e4rt sind, finden keine Entwicklung und auch keine Zuspitzung statt. Es geht dem Datendandy nicht um Werktreue. Es geht ihm um mehr: um Treue zu sich selbst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A. J. Weigoni, Edi\u00adtion Das Labor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\n<div id=\"attachment_97950\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-97950\" class=\"wp-image-97950 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Zombies-e1645795065341.jpeg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-97950\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Anja Roth<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Eine perfekte Tarnung kann es nicht geben. Zonkers Grundregel lautet: &#8222;Traue niemandem!&#8220; Sie erfordert die Ein\u00fcbung in eine dauernde Selbstkontrolle und lauernde Wachsamkeit. 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