{"id":72398,"date":"1990-12-26T00:01:21","date_gmt":"1990-12-25T23:01:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72398"},"modified":"2022-02-18T20:58:21","modified_gmt":"2022-02-18T19:58:21","slug":"werbungsblock","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/12\/26\/werbungsblock\/","title":{"rendered":"Werbungsblock"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angelina arbeitet als VJane bei einer Musikclip\u2013Versendestelle. Sie tr\u00e4gt bei der Mediation von <em>Electric Gipsyland<\/em>einen Strickpulli mit kleinteilig gemusterten, grellbunten Zickzacklinien und Rechteckrastern, die aus der Ferne zu einer flimmernden Farbfl\u00e4che verschwimmen. Sie hat die Pullovermuster als Kl\u00e4nge wahrgenommen, als sie zum ersten Mal im Laden vor ihnen stand. Angelina ist Syn\u00e4sthetikerin. In ihrem Kopf verwandeln sich Bilder, Formen und Farben unwillk\u00fcrlich in Rhythmen und T\u00f6ne. Sie kann die Kl\u00e4nge auf der Zunge schmecken und die D\u00fcfte auch mit den Ohren wahrnehmen, die Durchl\u00e4ssigkeit der Sprachgrenzen wird f\u00fcr sie anders erfahrbar. Auch zu Labyrinthen, Spinnennetzen oder geometrischen K\u00f6rpern assoziiert ihr Gehirn Musik. F\u00fcr undurchschaubarste musikalische Formverl\u00e4ufe hat sie eine Bildvorstellung parat. Ihre Pupillen reisen st\u00e4ndig, von links nach rechts, dem Teleprompter nach:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbUnser Problem ist die Multioptionalit\u00e4t: Wir sind Hausfrau, Managerin, Geliebte. Dabei f\u00fchlen wir uns wie eine Jongleurin, der st\u00e4ndig einer der B\u00e4lle auf den Boden f\u00e4llt. Entweder kommt die Fitness zu kurz oder wir selbst\u00ab, wischt sie sich zur Best\u00e4tigung die Hautausd\u00fcnstung mit dem Handgelenk\u2013Schweissband aus Frottee von der Stirn. Frauen wie sie haben die Schl\u00fcsselpositionen der Bewusstseinsbildung besetzt, weil eine \u00fcberkomplexe Gesellschaft ihnen die Moderation unl\u00f6sbarer Konflikte \u00fcbertragen hat. Ihr K\u00f6rper strahlt Leistungsf\u00e4higkeit aus, ruht in sich selbst und ist es allemal wert, begehrt zu werden. Nachdem das Tr\u00e4umen von besseren Welten aufgegeben wurde und utopische Gesellschaftsentw\u00fcrfe in die Archive verbannt wurden, hat sich das utopische Denken auf den K\u00f6rper verlagert. Das Ende von Krankheit und Alter kann keine gesellschaftliche Ordnung versprechen, wohl aber die Arbeit am K\u00f6rper und dessen Verbindung mit Maschinen im Cyborg.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bilderschaschlik bei der n\u00e4chsten Einspielung. Rave provoziert das Plakative, den Glauben an das Gewicht der Zeichen und Worte, die Feier der Tat. Doch Rave liebt in seiner medialen Collage auch die Unbestimmtheit der Signale, die im Mix von Ton, Text und Bild zu schillern beginnen. Eine Verschwendungskraft der Zeichen, die auf keine Regiegesetze achten, tobt sich aus. Es sind keine Melodien, es sind Schallgewitter, die der Dee Jay niederbratzen l\u00e4sst, 158 Schl\u00e4ge in der Minute, hart und unerbittlich. Musikalischer Rhythmus als gegliederte Zeit. Die Bassdrum legt Tempo vor. Dem Dee Jay geht es darum, zu jenem magischen Punkt vorzudringen, an dem Kl\u00e4nge isolierte Gef\u00fchle sind. Er nimmt mit seinen Fingern die Platte vom Teller, h\u00e4lt sie mit beiden Armen in die H\u00f6he und zeigt sie den Massen wie eine Hostie. Nicht jede Form muss ein Freiheitsversprechen bergen. Lifestyle\u2013Rebellen k\u00f6nnen von jedem Bild auf ein anderes schneiden. Weltanschauungsk\u00fcnstler beeinflussen das transhumane Publikum zutiefst. Die hypermodernen Menschen bewegen sich durch eine durchrationalisierte Welt, die entmythologisiert ist, deshalb m\u00fcssen sie fortw\u00e4hrend eigene Mythologien produzieren. Ein Paradox des Pops ist die R\u00fcckkehr des authentischen Stars in einem beschr\u00e4nkten Repertoire konventioneller Gesten und Songstrukturen: Je bekannter der Sound, desto direkter und unverstellter wirkt der Selbstausdruck. Alle Individualit\u00e4t wird auf schnellstem Wege Allgemeingut, jeder Widerstand zum Mainstream. Kopieren ist das neue Echte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterdessen bereitet sich Angelina auf den Studiogast von <em>Electric Gipsyland<\/em> vor: einen Schauspieler des niederen Selbst, der alle aufm\u00fcpfigen Facetten idealtypisch darstellt. L\u00e4ssig stolziert der Hohepriester des Aussenseitertums in das Studio, so als sei er mit ihr auf einen Espresso verabredet. Mit der zerfurchten Stirn, dem schmalen Mund, den hochgek\u00e4mmten Haaren, der aggressiven K\u00f6rpersprache wirkt er wie ein authentisches Rocktier. Als Selbst\u2013 und Fremddarsteller hat er dem veralteten Image den coolen Dandy entgegengesetzt, der sich vor dem Spiegel selbst entwirft. Ein in W\u00fcrde gealtertes Symbol f\u00fcr galantes Machotum, reine Pr\u00e4senz. Auf fast provozierende Art ganz bei sich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDein neues Album enth\u00e4lt k\u00fchle Beobachtungen und bittere Gef\u00fchlsregungen \u00fcber den Lauf der Zeit. Hast du eingespielte Muster verlassen, um k\u00fcnstlerische Gr\u00f6sse zu erreichen?\u00ab, weiss Angelina nicht, was sie zwischen schmelzenden Dioden und subsonischem Geplucker atemberaubender findet: Die instrumentelle Kunstfertigkeit, die perfide Zitierwut oder das historische Musikged\u00e4chtnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIch hab&#8216; nie das Vertrauen zu Songs verloren, sie lenken die Konzentration des H\u00f6rers auf das stupide Rock&#8217;n&#8217;Roll\u2013Image von Pers\u00f6nlichkeit\u00ab, torpediert Doc Hecl mit seinem bizarren Humor nicht die Hochachtung, die sie vor ihm hat. Der moderne Eklektiker ist ein Brausekopf, polemisch, unsachlich und beleidigend. Seine beschw\u00f6renden, polternden, fliessenden, abrupten S\u00e4tze klingen noch genau wie damals, nur das Publikum hat sich ge\u00e4ndert. Er erkl\u00e4rt das Verwesen in einer gravit\u00e4tischen Gr\u00fcndlichkeit und zeigt die desillusionierende Demontage eines Menschen, der einmal einen Anspruch an das Leben hatte und es nicht schafft, die Erinnerung daran durch Sex, L\u00fcgen und Alkohol zu bet\u00e4uben. In einem Geschmackskokon eingekapselt, versucht er der Orientierungslosigkeit zu entgehen, mit der er zusieht, wie ihm die Welt entgleitet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDu spielst einen Sound, der sich seiner Wurzeln bewusst ist, diese aber so gut in eine Gegenwart \u00fcbersetzt, dass es nahezu unm\u00f6glich ist, die Musik noch irgendwo einzuordnen. Man merkt dem Album den Kunstwillen an und ist ger\u00fchrt von der Emphase, mit der das Authentische gegen das Gemachte, Produzierte in Stellung gebracht wird\u00ab, h\u00e4lt sie sein Desinteresse f\u00fcr cool. Gerade weil sein Charakter so ausgewaschen ist wie seine Kleidung, bietet er eine ideale Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr Erl\u00f6sungsfantasien. Immerhin steckt in ihm noch eine animalische Sexualit\u00e4t, das gibt ihm den Reiz des Gef\u00e4hrlichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDas Album ist ein Notprogramm, aus keiner Not geboren. Ich glaube, dass die Musik, wie ich sie mache, viel mehr Menschen h\u00f6ren w\u00fcrden, wenn es nur die Kan\u00e4le g\u00e4be, damit man sie auch zu h\u00f6ren bekommt\u00ab, versuchte er eine Exkursion durch die Aggregatzust\u00e4nde der tanzenden Gesellschaft. In dieser Szene finden sich Junge und \u00c4ltere, Schwule und Heteros, sie sind stylisch und minimalistisch. Die reale Welt wirkt so verst\u00f6rend auf sie, dass sie sogar Taubheit durch die wuchtigen, das Ohr verletzenden B\u00e4sse bewusst in Kauf nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Konzept: \u201eArt + Electricity = Rock\u201c setzt er musikalische Aggressivit\u00e4t um, ohne damit einen unangenehmen Machismo zu pflegen. Angelina f\u00fchrt vor, dass man Musik sehen kann und spielt das Video von DOC HECL &amp; THE JIVES ein. Dieser Song zeigt in karger Schwarz\/Weiss\u2013\u00c4sthetik abgr\u00fcndigen Soul in Moll, tiefschwarzen Blues voller Wut und Wehmut, und eine ironisch gebrochene Exkursionen zu den dunklen Seiten der Seele, die von seiner Band druckvoll und mit r\u00fcden Dissonanzen in den \u00c4ther gepumpt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rock&#8217;n&#8216; Roller verkaufen eine Illusion. Daneben gibt es Rough&#8217;n&#8216; Roller, die verkaufen die Behauptung, keine Illusion zu sein. Ihre Musik ist nie der Aufschrei aus der Arbeiterklasse gewesen. Je lauter der Weltlauf verlangt, Position zu beziehen, desto fragw\u00fcrdiger wird die popkulturelle Haltung. Erfolg ist nicht so konstruierbar, wie es sich Konzernstrategen w\u00fcnschen. Perfekte Illusion braucht, um Glamour zu entfalten, das Wissen, dass hinter der Fassade echte Leidenschaft schlummert. Menschliche Abgr\u00fcnde aber kann niemand so inszenieren wie Doc Hecl. Lakonisch belegt er, dass er die bitters\u00fcsse Melancholie so weit abstrahieren kann, dass er der Vorgabe einer nonlinearen Musikstrecke gerecht werden, ohne die Grundstimmung seiner Arbeit zu verlieren. Es lotet die Grenze aus, wo Pomp in Grazie umschl\u00e4gt. Und Kitsch in Wahrhaftigkeit. Hier wird kein Sound neu erfunden, sondern entlegener Trash wiederholt, brachial, aber mit Attit\u00fcde. Es ist, als sei der <em>King of Darkness<\/em> da hingekommen, wo sein Herz schl\u00e4gt: Bei der aufgedrehten Inbrunst, beim \u00fcbergeschnappten Exzess, beim bizarren Schwulst. Mit &#8222;There is no yes in yesterday \/ and who knows what tomorrow brings or takes away\u2026&#8220;, croont Doc Hecl mit r\u00e4udiger Stimme, deren Metall ein Rost angesetzt hat. Er zieht die T\u00f6ne samtweich in Baritontiefen und schenkt ihnen sein schmeichelndstes Vibrato. Anders als viele Musiker hat er keine Angst, zuweilen emotionell ehrlich und unironisch zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDer Song ist so direkt, als w\u00fcrden ihn zwei Babys einander vorsingen. Solche emotionelle Direktheit fehlt heutigentags in der Musik\u00ab, versucht die Moderatorin Worte wie &#8222;Imagetransfer&#8220; oder &#8222;Vermarktungszusammenhang&#8220; zu umgehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbIm Gegensatz zu Pianisten muss ich nicht sieben Stunden t\u00e4glich daf\u00fcr \u00fcben. Entweder man kann Songs schreiben oder eben nicht. Es gibt nicht viel, was man dar\u00fcber wissen muss. Nur ein paar Melodien\u00ab, bezieht sich Doc Hecl mit der Geste grosser Selbstverst\u00e4ndlichkeit und verspielter Ironie auf das Eigentliche und vereinigt als Zielgruppenabweichler elektronische K\u00e4lte und utopische Verschmelzungsphantasien zu einem neuen, synthetischen Mythos. Seine Pop\u2013Mythologie funktioniert in den besten Phasen wie ein Spiegel der Welt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDu h\u00e4ltst dich weder f\u00fcr einen guten Musiker noch f\u00fcr einen guten S\u00e4nger?\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbMeine Mutter sang die ganze Zeit, ich war umgeben von Musik, sog die Songs, die ich sp\u00e4ter singen sollte, f\u00f6rmlich in mich auf, ohne dass es mir gross bewusst war. Meine Songs entstehen mit einer Melodie, dann fange ich mit beidem gleichzeitig an: mit einer Textzeile und einer musikalischen Phrase. Es ist \u00e4hnlich wie bei einem Kuss: Da weiss man auch nie, wer zuerst mit der Zunge im Mund des anderen war. Aber man weiss, dass da ein Kuss war\u00ab, bemerkt er mit der Attit\u00fcde eines <em>Hobo Sapiens<\/em>, der es nicht n\u00f6tig hat, irgendetwas in seine Songs hineinzulegen und liefert Klangh\u00fclsen, die man selber mit Gef\u00fchl f\u00fcllen muss.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbWelches Gitarrensolo, welche Melodie, welcher \u00fcberraschende Akkordwechsel k\u00f6nnen heute noch so etwas wie eine Signifikanz haben, wo doch alles schon gesagt wurde?\u00ab, provoziert sie einen Rausschmeisser.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbMusik wird von Leidenschaften gesteuert, die sich keinen Normen unterordnen. Es ist die Sehnsucht nach einer Freiheit, die es nie gegeben hat\u00ab, macht Doc Hecl klar, dass einem das begehrte Andere genauso wenig geh\u00f6rt wie die Individualit\u00e4t, die man der Verwertungsmaschinerie abtrotzt. Musik bringt die Welt in den Gleichklang, ihr fragiler Wohlklang schafft Ermutigungsmelancholie. Kaum ist sie verklungen, erschallen bereits wieder die Disharmonien des Alltags.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Monster<\/strong>, Short-Stories von A.J. Weigoni. Krash-Verlag 1990<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a class=\"image-anchor\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1990\/01\/Monster_Cover.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-48067\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1990\/01\/Monster_Cover.jpeg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"281\" \/><\/a>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Reihe Gossenhefte zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen. Der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Dem Begriff <em>Trash<\/em> haftet der Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik, Kunst oder Film gilt Trash als Bewegung, die im Klandestinen stattfindet und an der nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer Aussenseiter partizipiert. Dieser angeschmutzte Realismus entzieht sich der Rezeption in einer \u00f6ffentlichen Institution. Daher sei sei Enno Stahls fulminantes Zeitdokument\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26047\">Deutscher Trash<\/a> ebenso eindr\u00fccklich empfohlen wie Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Die <strong>Monster<\/strong> Short-Stories waren die Vorstufe zu <strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von A.J. Weigoni, Edition Das Labor 2010<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> KUNO \u00fcbernimmt zu <strong>Zombies<\/strong> einen Artikel von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/10\/05\/turbokapitalistischer-realismus\/\">Kultura-extra<\/a> aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.fixpoetry.com\/feuilleton\/kritiken\/andrascz-j-weigoni\/zombies-0\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>. Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Angelina arbeitet als VJane bei einer Musikclip\u2013Versendestelle. Sie tr\u00e4gt bei der Mediation von Electric Gipsylandeinen Strickpulli mit kleinteilig gemusterten, grellbunten Zickzacklinien und Rechteckrastern, die aus der Ferne zu einer flimmernden Farbfl\u00e4che verschwimmen. Sie hat die Pullovermuster als Kl\u00e4nge wahrgenommen,&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/12\/26\/werbungsblock\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":98402,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628],"class_list":["post-72398","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72398","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=72398"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72398\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98461,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/72398\/revisions\/98461"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98402"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=72398"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=72398"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=72398"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}