{"id":7225,"date":"2011-09-08T00:01:59","date_gmt":"2011-09-07T22:01:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=7225"},"modified":"2021-10-23T17:14:01","modified_gmt":"2021-10-23T15:14:01","slug":"sein-und-werden-uber-wechselwirkungen-gegensatzlichen-grundlagen-des-lebens-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/09\/08\/sein-und-werden-uber-wechselwirkungen-gegensatzlichen-grundlagen-des-lebens-der-welt\/","title":{"rendered":"Sein und Werden &#8211; \u00dcber Wechselwirkungen gegens\u00e4tzlicher Grundlagen des Lebens \/ der Welt"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Das Notwendigste, was die Welt braucht,<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>um gl\u00fccklich zu werden, ist Einsicht.<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Bertrand Russel (1872 &#8211; 1970)<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Cover1.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7245\" title=\"Cover\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Cover1-190x300.gif\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Cover1-190x300.gif 190w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Cover1.gif 302w\" sizes=\"auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/a>Eine berechtigte Frage an Kinder und Jugendliche, um sie aus dem satten und unbeschwerterem DaSein der Anfangsjahre in den streckenweise Hunger zu versp\u00fcrenden und leidvollen Weg bewusster Entwicklung zu bewegen, lautet: Was m\u00f6chtest du einmal werden? Wohl dem der da unter Anleitung entsprechender Vorbilder \u00fcber seine\u00a0 Lebensgrundlagen zu philosophieren wei\u00df, um zu den k\u00fcnftigen \u00e4u\u00dferen Unabh\u00e4ngigkeiten auch seine inneren zu erringen. Das Klein-Ich, welches mit beweglichem Guckloch an Neugier und Unternehmungslust ausgestattet ist, <em>wird\u00a0<\/em> zum Gro\u00df-Ich, das philosophierend interessierte Ich. Friedhelm Moser schreibt dar\u00fcber in &#8218;Kleine Philosophie f\u00fcr Nichtphilosophen&#8216;, dass das Klein-Ich nur ein Stecknadelkopf sei in Raum und Zeit, eine zuf\u00e4llige fl\u00fcchtige Zusammenballung von Atomen im Wirbel der Galaxien, die Erde darin als ein Teil des Sonnensystems, die Sonne als nur eine von Milliarden Himmelsk\u00f6rpern in der Milchstra\u00dfe, in der st\u00e4ndig Geburten neuer Sterne vor sich gehen und ebenso wieder &#8222;sterben&#8220;( vergl\u00fchen, explodieren, etc). Welche Unendlichkeit im Kreislauf der Lebenswelten. Das Gro\u00df-Ich welches unendlicher ist als die Unendlichkeit nimmt diese grenzenlose Welt in sich auf. Jeder Mensch mit einem Gro\u00df-Ich sp\u00fcrt, dass er alles und mehr ist als alles. Und er ertr\u00e4gt die aberwitzige Kluft zwischen Klein-Ich und Gro\u00df-Ich, die ein Grundparadoxon unseres Lebens bildet, weil wir den Widerspruch ebenso in uns tragen wie den Wunsch alle Widerspr\u00fcche zu beseitigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>W\u00f6rtergewimmel<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Karl_Jaspers-BA.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-7258\" title=\"Karl_Jaspers-BA\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Karl_Jaspers-BA-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Aus dem anst\u00fcrmenden W\u00f6rtergewimmel unterschiedlichster Theorien der verschiedenen Wissenschaftsvertreter versucht das sich formende philosophierende Gro\u00df-Ich die Komplexit\u00e4t zu erfassen. Es ergreift sich seine Gedankenspeisung wie das Kind am Strand, das in ein selbstgebuddeltes Loch nun das gro\u00dfe Meer hineinsch\u00f6pfen m\u00f6chte. In diesem Augenblick ist es in seinem (gedanklichen) Tun, das ein ganzes Sein von ihm abverlangt dabei, durch dieses Ereignis hindurch ein Anderes\/ein Anderer zu werden. Der Prozessdurchlauf, die Wechselwirkungen zwischen der Materie &#8211; der matieriellen als auch der imateriellen &#8211; bringt das zu Wege. Doch davon sp\u00e4ter mehr. An dieser Stelle sei Karl Jaspers erw\u00e4hnt, der meinte, dass jeder Gedanke uns aus dem Seienden l\u00f6st. Er zwinge uns zur Umkehr aus jeder Verfestigung einer Sackgasse, ein uns gleichsam umwendender Gedanke. Ein Werden ohne erst als solches bezeichnet werden zu m\u00fcssen? Anstatt tiefgr\u00fcndiger Beantwortung, lassen Sie mich hier einen unangestrengten Versuch starten, einen anderen Weg zu nehmen. Philosophieren hat ja viel mit Um &#8211; und Abwegen, mit umherspazierenden Gedanken zu tun, mit ungew\u00f6hnlichen Zug\u00e4ngen zu den ganz gew\u00f6hnlichen Dingen des Lebens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Begriff des Seins<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/220px-Aristotle_Altemps_Inv8575.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-7259 alignright\" title=\"220px-Aristotle_Altemps_Inv8575\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/220px-Aristotle_Altemps_Inv8575-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>In der traditionellen Herangehensweise der Philosophie steht der Begriff des Seins im Vordergrund. &#8222;Die Philosophische Hintertreppe&#8220; Wilhelm Weischedels, mit 34 gro\u00dfen Philosophen in Alltag und Denken, gibt in Taschenbuchformat einen \u00dcberblick. Das Sein als zentraler Grundbegriff beh\u00e4lt auch in der ontologischen Tradition (Metaphysik) von Aristoteles ausgehend, und verstanden als &#8222;Erste Philosophie&#8220;, seine Vorrangstellung, insofern sie nach den ersten Gr\u00fcnden und Urspr\u00fcngen des Seienden als Seienden fragt und thematisch das Sein selbst (Ontologie), das g\u00f6ttliche Sein ( philosophische Theologie), das seelische Sein (Psychologie) und den Zusammenhang alles Seienden im Ganzen (Kosmologie) zu ihrer Disziplin gemacht hat, wie dem dtv-Atlas zur Philosophie sehr anschaulich und \u00fcbersichtlich zu entnehmen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Bild als komplexes Gewebe<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Bild.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-7250\" title=\"Bild\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Bild-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Bild-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Bild.jpg 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Das Werden hingegen ist ein Grundbegriff der dialektischen Logik, der das Prozesshafte der Welt beschreiben soll. &#8222;Werden&#8220; bezeichnet &#8211; im Gegensatz zur Ver\u00e4nderung &#8211; ein aus sich selbst entwickeltes Geschehen. Wenn wir nochmals einen Schwenk zur\u00fcck zum Bild des Kindes am Strand machen, das aus eigenem Antrieb aus der Auseinandersetzung mit sich und den Materien hervorgeht, indem die Erfahrungtr\u00f6pfchen beim sch\u00f6pferischen Akt ineinandergreifen, kann das Gleichnis des Werdens vielleicht besser nachvollzogen werden. Bildanalytisch betrachtet, erscheint die Situation (das Bild) als komplexes Gewebe von Beteiligtem und Geschehen, als Pr\u00e4sentation von Gleichzeitigkeiten, wie sie &#8211; abgesehen von unseren Gef\u00fchlen und da vordergr\u00fcndig vom Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen &#8211; nur das Auge, als wesentlicher Teil unserer Sinnlichkeiten, erfassen und unser Gehirn aufgrund seiner vernetzten Neuronenverschaltungen verarbeiten kann. Der Plot des Filmbildes ist \u00fcbersichtlich, was uns ein m\u00fcheloses Heranzoomen an die einzelnen Abschnitte und deren Betrachten erm\u00f6glicht. Wir k\u00f6nnen nicht in den Kopf des Kindes hineinsehen, nicht in seine Gedanken und nicht in seine emotionale Welt. Doch aufgrund der Beobachtung der Wechselwirkung der einzelnen Substanzen (Sand, Wasser, Hand(lungsk\u00f6per-)Ich, Sch\u00f6pfkelle), der Wechselwirkungen zwischen dem Kind selbst und seiner Umwelt, der Entwicklung des Ereignisses als struktur gebende Erfahrung, vollzieht sich vor unserem Beobachterauge ein Prozess, aus dem auch wir anders hervorgehen als wir hineingegangen sind. Die Wechselwirkung zwischen Beobachter und Beobachtetem vollzieht sich bei uns ebenso wie bei diesem Kind. Wir werden in das Geschehen des Prozesses hineingezogen, bleiben als integere LeserInnen jedoch nur in der Teilidentifikation, werden nur kurzweilig zum Kind, l\u00f6sen uns nach der Beobachtung aus der angenommenen Rolle, aus der Identifikation als Zugang zu einer \u00e4sthetischen Erfahrung und reflektieren in unserem jetzigen Sein \u00fcber das Werden, so es geschehen ist. Jedes Werden enth\u00e4lt ja immer auch ein Nicht-Werden, da e i n Mensch nicht alle(s) werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>panta rhei<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/220px-Sanzio_01_Heraclitus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-7260 alignright\" title=\"220px-Sanzio_01_Heraclitus\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/220px-Sanzio_01_Heraclitus-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Schon Heraklit &#8211; ein Philosoph der Antike &#8211; befasste sich mit den Fragen des Werdens. Nicht zu verwechseln sei dabei seine Art Vorstellung mit der von H\u00f6lderlin, der sich mit dem &#8222;Werden im Vergehen&#8220; besch\u00e4ftigte, eine andere Art der Wechselwirkung von Prozessen. Heraklits Besch\u00e4ftigung mit dem, nat\u00fcrlichen Prozessen innewohnenden, best\u00e4ndigem Werden und Wandel wurde in sp\u00e4teren Zeiten auf die popul\u00e4re Kurzformel des &#8222;Alles flie\u00dft&#8220; (panta rhei) gebracht. Erst zweieinhalb Jahrtausende sp\u00e4ter l\u00f6st ein anderer Philosoph die festgehaltene Sicht auf die Best\u00e4ndigkeit der Dinge als Mittelpunkt philosophischer Sichtweisen ab, um das Werden wieder in die Mitte der Philosophie zu stellen, Whitehead, ein im englischen Ramsgate geborener Brite (1861 &#8211; 1947), der sich mehr im anglophonen als im deutschsprachigen Raum als wichtiger Erneuerer der Metaphysik einen Namen machte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dithyrambos-Ges\u00e4nge<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Donau.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-7251\" title=\"Donau\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Donau-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Um einen Denker zu verstehen sei auch die Welt zu bedenken, aus der er stammt. Heraklits genaue Lebensumst\u00e4nde sind wie der Aufbau seines Werkes zwar ungekl\u00e4rt. Doch entfaltet sich zur Zeit als er seine Schrift im Artemis-Tempel zu Ephesus niederlegt, unter den H\u00e4nden von Aischylos und Sophokles die attische Trag\u00f6die zur Bl\u00fcte Griechischer Dichtung. Aus dem vierten Kapitel von Aristoteles Poetik erfahren wir, dass sich die Trag\u00f6die aus den Dithyrambos-Ges\u00e4ngen, dionysische Kultlieder, entwickelt hat, der Urgrund der Trag\u00f6die\u00a0 daher im Singen und Sprechen, nicht aber im Spielen oder mimischen Darstellungen liegt. Einen wichtigen Schl\u00fcssel f\u00fcr den widerspr\u00fcchlichen Gott Dionysos liefert Heraklit in seinem 15. Fragment, in dem er sagt, dass Hades und Dionysos einer und derselbe sind, die Einheit der Gegens\u00e4tzlichkeiten wohl \u00fcberhaupt das auffallenste Merkmal dieses Gottes, jedoch auch der Kernthematik Heraklits Philosphie ist. Das Wesen der Trag\u00f6die, ein kultisches Geschehen in der der Mensch seine Ich-Grenze \u00fcberschreitet und in Kontakt kommt mit seinen unbewussten Triebkr\u00e4ften, zeigt sich im Verzicht auf Handlung, l\u00e4sst somit das Unsichtbare sichtbar machen, offenbart den Sinn des Inhaltes. Erwarten wir heute vom Theater das Spiel und die Dramatik des Geschehens, wurde dort nur gesprochen. Ein <em>Antworter<\/em> der aus dem Chorgesang der Raserei und Heiligem Wahnsinn heraustrat, sprach in jambischen Trimetern, wobei die Spannung zwischen Chor und &#8222;Schauspieler&#8220;, zwischem Gesungenem und Gesprochenem entstand, die sp\u00e4ter auch bei Nietzsche als Grundspannung zwischen dem Dionysischem und Apollonischem anzutreffen ist. Die Handlung der Trag\u00f6die (aus dem Griechischen w\u00f6rtlich Bockgesang) war meist vor Beginn der Trag\u00f6die geschehen oder fand hinter den Kulissen statt. Das Wesen der attischen Trag\u00f6die ist also reine Reflexion und unterscheidet sich streng von all dem was sp\u00e4ter noch den Namen Trag\u00f6die tragen wird. Im antiken Griechenland waren Trag\u00f6dienauf\u00fchrungen f\u00fcr die Gemeinschaft eine M\u00f6glichkeit, sich auf allgemein akzeptierte Art von Druck zu befreien. Die Menschen erkannten sich in den gesichtslosen Figuren auf der B\u00fchne wieder, durchlebten ihr Schicksal und befreiten sich von aufgestauten Affekten. Das Durchlaufen einer Trag\u00f6die als Prozess, ein Werden mittels lebensweltlicher Erfahrungen wie sie im Allgemeinen jeder Mensch macht und, so er denn laut Heraklit zu den Belehrbaren z\u00e4hlt und zu tieferer Erkenntnis vordringen kann, die oberfl\u00e4chlichen Realit\u00e4tswahrnehmungen und seine Lebensart ver-wandelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Feste Substanzen als Grundbausteine der Welt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/588px-Bertrand_Russell_01_edit.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-7261 alignright\" title=\"588px-Bertrand_Russell_01_edit\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/588px-Bertrand_Russell_01_edit-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die \u00dcberwindung partieller Erfahrungen und Teilwahrheiten zu einer Gesamtsicht zu bringen, aus st\u00fcckweisem Sein ein gr\u00f6\u00dferes, ein Ganzes werden zu lassen, geh\u00f6rt zu wiederholten Ausgangsgedanken des herakltischen Philosophierens. Alfred North Whitehead, vor allem bekannt geworden f\u00fcr seine monumentale mit Bertrand Russel verfasste Principia Mathematica (1910 -1913), als idealer Philosoph des 20. Jahrhunderts bezeichnet weil er auch Naturwissenschaftler, also Mathematiker und Physiker war, stellte ebenso fest, dass &#8211; nicht das Individuum oder Subjekt aus seiner Beobachtungstheorie, sondern die Wissenschaften die die Welt erkl\u00e4ren m\u00f6chten &#8211; diese Welt immer nur in einzelnen Teilen betrachtet werden kann, dass der Biologe die Welt anders schaut als der Chemiker, u.s.f. Er stellte das Manifest auf von der Aufgabe der Philosophie, alle Teilgebiete zusammenzudenken, die Verbindungen zwischen den wissenschaftlichen Erkl\u00e4rungen und dem allt\u00e4glichen Wissen herzustellen. Er beanspruchte wie Heraklit eine von allen herk\u00f6mmlichen Vorstellungsweisen verschiedene Einsicht in die Weltordnung. So lehnte er feste Substanzen als Grundbausteine der Welt ab. F\u00fcr ihn sind Grundbausteine nicht materielle Entenit\u00e4ten, sondern Prozesse, Bindungsenergien als das &#8222;Ende&#8220; von Materie beim endlosen Zerlegen bis auf die kleinstm\u00f6glichen Teilchen, &#8222;Wechselwirkungssubstanzen&#8220; wie er diese benennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Archetypen des Seelischen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Antigone.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7247\" title=\"Antigone\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Antigone-300x187.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"187\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Antigone-300x187.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Antigone.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wenn ich von Prozessen, Bindung, (Lebens-) Energie und Wechselwirkungen lese, f\u00e4llt mir analog die Prozesserkenntnis in der Psychotherapie ein: In der Tiefe werden Probleme \/Seelenbilder einander immer \u00e4hnlicher sodass sie &#8211; bis auf die kleinsten Prozesseinheiten heruntergebrochen &#8211; keine pers\u00f6nlichen Z\u00fcge mehr tragen, d.h. je tiefer eine Therapiemethode in das Seelische des Menschen hinabzusteigen vermag, umso weniger indiviuell erscheint das Seelische in ihrer &#8222;Grundsubstanz&#8220;. Die Unterschiede von Individuum zu Individuum treten immer weiter zur\u00fcck zugunsten der Geimeinsamkeiten von Bildern bis hin zu Gleichheiten. Tiefenpsychologie wird damit gleichsam archetypisch indem sie zu den &#8222;Grund legenden&#8220; Strukturen des Bewusstseins durchdringt. C.G. Jungs Archetypen des Seelischen waren ein spektakul\u00e4rer Ansatz, doch auch Ausgangspunkt f\u00fcr grundlegende Meinungsverschiedenheiten im Lehrer-Sch\u00fcler-Verh\u00e4ltnis, (s)einem pers\u00f6nlichen Werden mittels Abl\u00f6sung aus dem Generationenkonflikt, aus dem &#8222;Bild-Verbot&#8220; heraus. \u00c4hnliche Werde-G\u00e4nge von Vater-Sohn-Konflikten (Lehrv\u00e4ter- Lehrs\u00f6hne-Problematiken) deren Aufl\u00f6sung nicht gelungen ist, gibt es sowohl in der Geschichte als auch in Literatur und der modernen Prominenz. Friedrich der Gro\u00dfe und sein Vater Friedrich Wilhelm I, Franz Kafka und sein Vater Hermann, Michael Jackson und sein Vater Joseph, litten ebenso unter wechelseitigen Beziehungsschwierigkeiten, weil sie unter dem Eindruck eines dominant V\u00e4terlichen standen, das das Neue nicht neben dem Althergebrachten als Seinsweise wertsch\u00e4tzend stehen lassen konnte, was f\u00fcr die Reifung, das weitere Werden beider Beteiligten, n\u00f6tig gewesen w\u00e4re. So artete der rechthaberischen Machtkampf aus und jeweils beide blieben in einer Entwicklung stecken, ungeachtet welchen Weg sie dann einschlugen. Der Vater-Sohn-Konflikt drehte sich in der \u00e4lteren Literatur vor allem um die Herrschaft der &#8222;wirklichen&#8220; Thronfolge. Die neuere Literatur verlegt den Kampf um das geistige Erbe, eine Darstellung von Menschen die ihr Werden der Welt pr\u00e4sentieren m\u00f6chten. Das Zerw\u00fcrfnis zwischen Whitehead und seinem Sch\u00fcler Russel ging nicht nur auf pers\u00f6nliche Gr\u00fcnde des ersteren zur\u00fcck, der seinen Sohn im 1. Weltkrieg verlor, in dem sich Russel als Pazifist gab, und somit keinen w\u00fcrdigen &#8222;Sohn-Ersatz&#8220; darstellte. Auch die gemeinsame Arbeit an dem monumentalem dreib\u00e4ndigen Werk f\u00fchrte die beiden an ihre physischen und vor allem psychischen Grenzen. Whitehead der beim Erstellen der Ver\u00f6ffentlichungen zeitweise samt Familie in Russels Haus wohnte , stellt die &#8222;Generationenfolge&#8220; ebenso auf den Kopf wie Freud, der sich in einem intensiven Briefverkehr eine gr\u00f6\u00dfere Kollegialit\u00e4t (&#8222;Gleicheit unter Gleichgesinnten&#8220;) erhoffte, als m\u00f6glich war. Freud selbst schrieb den 20 Jahre J\u00fcngeren zun\u00e4chst mit &#8222;Lieber Freund und Kollege&#8220; an, sp\u00e4ter mit &#8222;Lieber Freud&#8220;, w\u00e4hrend C.G.Jung stets bei der Anrede &#8222;Hochverehrter Herr Professor&#8220; blieb, auch als er selbst erfolgreiche Vortr\u00e4ge auf Kongressen hielt mit denen er seinen Lehrvater verteidigte, weil dieser\u00a0 lange angezweifelt wurde. Doch die &#8222;wechselseitigen Substanzen&#8220; die nicht miteinander harmonierten wie im Falle Russel-Whitehead, Freud-Jung, bezogen sich eher auf die zu unterschiedlichen Herk\u00fcnfte und kulturellen\/sprachlichen Sozialisationen. Russel war aus gebildetem wohlhabendem Haus, er erhielt sogar einen Nobelpreis f\u00fcr Literatur, Whitehead, aus einfacheren Verh\u00e4ltnissen abstammend, wurde zwar mit etlichen wissenschaftlichen Preisen versehen, produzierte ein umfangreiches Werk, in dem er sich jedoch eher als Meister von Neologismen (Wortsch\u00f6pfungen) einen Namen machte, weswegen er schwer zu lesen \/zu verstehen ist. C.G.Jungs Vorbehalte gegen\u00fcber Freud betrafen nicht haupts\u00e4chlich die umstrittene Theorie, dass alle Neurosen ausschlie\u00dflich aus dem Sexuellen erwachsen, sondern dessen Herkunft aus einfacher Familie mit begrenzter Bildung. Jungs Buch &#8222;Wandlungen und Symbole der Libido lie\u00dfen Freud erkennen, das Jung nicht vorhatte seine Sexualtheorie anzuerkennen. So schied der Meistersch\u00fcler aus, wurde ebenso wie davor Alfred Adler, der die reine Lehre Freuds verlassen und den Trieb nach Macht in seine eigene Theorie miteingeschlossen hatte, &#8222;versto\u00dfen&#8220;. Was ihnen aber eher zu ihrem eigentlichen Werden verholfen hat als in der bedachten Rolle als Nachfolger und \u00dcbernehmende eines noch nicht zur G\u00e4nze ausgereiften Gedankengutes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirkliche Wechselwirkungssubstanzen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Meer1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-7267 alignright\" title=\"Meer\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Meer1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>In einer Psychoanalyse\/ tiefenpsychologisch orientierter Psychotherapie geht es nie um ein Sein ODER Werden. Das Werden im Sein zu erlangen, wie ein spielendes Kind, das Sein im Werden halten zu lernen wie ein Boot auf ruhiger\/bewegter Ausfahrt auf die Offene See, ist die Freiheit f\u00fcr die es sich zu entwicklen, zu wandeln lohnt. Die Wechselwirkungen in der Verbindung mit dem\/der PsychotherapeuttIN, der Prozess der Wandlung, sind das Heilende: die Beziehung. Die emotionale Bezogenheit aufeinander unter Aufrechthaltung der notwendigen Abstinenz (= das Privatleben des Therapeuten\/der Therapeutin nicht in die Therapie miteinzubeziehen; siehe auch Wirkung der gesichtslosen Masken der Griechischen Trag\u00f6die), haben sich nachweislich als \u201ewirkliche Wechselwirkungssubstanzen&#8220;, als evaluierte Therapierfolgstr\u00e4ger, erwiesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zwischen den Zeilen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/220px-Sigmund_Freud_LIFE.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-7262\" title=\"220px-Sigmund_Freud_LIFE\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/220px-Sigmund_Freud_LIFE-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Methodisch geht die klassische Psychoanalyse\/Erkenntnismethode den Weg \u00fcber die Sprache in der sie- \u00e4hnlich der Metaphysik- den Niederschlag des Wirklichen und Nichtwirklichen wiederzufinden glaubt. Neu w\u00e4re der anerkannte Ansatz \u00fcber das Vorsprachliche (das Bild), bzw. das Komplexsprachliche , das Sprachbild ( das Gleichnis). Die Leib-Seele-Aufspaltung wie bei Freud, bzw. die Gegens\u00e4tze von Geist und Materie wie bei Descartes oder die Kantschen Gegens\u00e4tze von metaphysicher und physikalisch-empirischer Realit\u00e4t w\u00fcrden in einem komplexeren Ansatz \u00fcberwunden werden. Die Erweiterung der Verbalsprache durch Systeme von Zeichen die Informationen transportieren, die nicht an Schallwellen gebunden sind, bzw. die Kommunikation &#8222;zwischen den Zeilen&#8220; gleichnishaft &#8222;zur Sprache bringt&#8220;, kann das Sprachtor zum Anderen\/ zu Anderen (im weitesten Sinn) \u00f6ffnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Selbstreflexion<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Gucken.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-7268 alignright\" title=\"Gucken\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Gucken-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Gucken-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Gucken-300x300.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/Gucken.jpg 403w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Die (Verbal-)Sprache als Mutter aller Missverst\u00e4ndnisse, wie Moser im bereits erw\u00e4hnten Werklein sein Kapitel \u00fcber die Sprache beginnt, hat einen begrenzten Geltungsbereich trotz oder wegen dem Meer von Mehrdeutigjkeiten. Dem Seienden erspart sie deswegen nicht die <em>Sein<\/em>sfrage nach dem &#8222;Wer bin ich&#8220;<em>. <\/em>In einer prozesshaften R\u00fcckschau &#8211; ob in einer literarischen Form einer ver\u00f6ffentlichten Autobiographie oder einer philosophischen \/ psychotherapeutischen Selbstreflexion oder einfach nur mittels Tagebuch &#8211; die den Kopf aus den Vorstellungswolken holt und den Nachdenkenden auf die Umsetzungserde stellt &#8211; kann erfahren werden, dass wir auch immer das <em>sind,<\/em> was wir geworden sind. Und was wir geworden sind, unser <em>Werden<\/em>, h\u00e4ngt vornehmlich davon ab, welchen Menschen wir begegnet sind, welche Erfahrungen wir mit ihnen gemacht haben und wie wir diese Erfahrungen bewerten. Das philosophisch interssierte Gro\u00df-Ich ist ebenso abh\u00e4ngig davon wie das Klein-Ich, zuerst die Voraussetzung der Begegnung mit einem Nicht-Ich, von dem es begrenzt ist, zu erf\u00fcllen. Parmenides von Ela, Zeitgenosse von Heraklit und ein Dichter, der seine philosophischen Gedanken nicht nur politisch sondern auch in Versen vortrug, leugnet ein Nicht-Sein und somit das Werden. Ich halte es mit Heraklit, der eine untrennbar verschr\u00e4nkte Einheit in der Untersuchung des Verh\u00e4ltnisses von Sein und Werden herausgefunden hat, die Best\u00e4ndigkeit des Flusslaufes bei gleichzeitiger Ruhelosigkeit des Flie\u00dfens, die er sehr bildlich in seinen Worten wiedergibt: &#8222;Selbigkeit als Best\u00e4ndigkeit einerseits, Herbeikommen von anderem und immer anderem andererseits&#8220;. Die\u00a0 Einheit der Gegens\u00e4tze als Kernelement der heraklitischen Lehre sind darin ebenso enthalten wie das Flussgleichnis das f\u00fcr eine Gesamtheit von Werden und Wandel, das Weltgeschehen als Seinsgesetz steht . Damit setze ich einen (vorl\u00e4ufigen) Schlussstein in diesen Gedankenfluss \u00b0 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Autorin ist u.a auch multimediale Kunsttherapeutin in \u00d6sterreich, einer staatlich anerkannten Zusatzausbildung. Sie befa\u00dft sich seit 30 jahren mit dem &#8222;BILD&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Notwendigste, was die Welt braucht, um gl\u00fccklich zu werden, ist Einsicht. Bertrand Russel (1872 &#8211; 1970) &nbsp; Eine berechtigte Frage an Kinder und Jugendliche, um sie aus dem satten und unbeschwerterem DaSein der Anfangsjahre in den streckenweise Hunger zu&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/09\/08\/sein-und-werden-uber-wechselwirkungen-gegensatzlichen-grundlagen-des-lebens-der-welt\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":25,"featured_media":18332,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[469],"class_list":["post-7225","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-ju-sophie-kerschbaumer"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7225","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/25"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7225"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7225\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7225"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7225"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7225"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}