{"id":72029,"date":"2000-07-04T00:01:02","date_gmt":"2000-07-03T22:01:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=72029"},"modified":"2020-11-25T17:36:46","modified_gmt":"2020-11-25T16:36:46","slug":"monolog","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/07\/04\/monolog\/","title":{"rendered":"Monolog"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 111\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: justify\">&#8222;Eine grunds\u00e4tzliche Frage ist es, ob wir zweifeln und warum. Zweifeln wir erstes an uns, dann legt dies sicherlich offen, dass wir grunds\u00e4tzlich mit uns und unserem Verhalten in verschiedenen Kontexten unzufrieden sind. Wir hadern daran, dass wir uns als zu schlecht oder zumindest nicht angemessen empfinden und \u00fcbert\u00fcnchen dies allzuh\u00e4ufig mit technokratischem Auftreten gegen- \u00fcber den anderen oder einem allzu forschen. Zweifeln wir zweitens an den Anderen, dann zeigt dies, wie sehr wir uns missverstanden f\u00fchlen, dass die Gesellschaft auch einfachste Dinge nicht zu durchschauen vermag. Vor allem aber, dass wir ein grundlegendes Misstrauen in das Gegen\u00fcber mit uns, in uns tragen. Der Andere wird uns nie etwas recht machen k\u00f6nnen, allein schon weil er bestimmende intellektuelle F\u00e4higkeiten nicht besitzt.&#8220;, dachte Herr Nipp, nachdem er nun schon zwei Stunden lang auf den M\u00fclleimer neben seiner Lieblingsbank eingeredet hatte und dieser nicht ein kleines St\u00fcckchen von Erregbarkeit oder gar Einsicht zeigte.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"page\" style=\"text-align: justify\" title=\"Page 107\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: justify\">\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: center\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Das Mittelma\u00df der Welt<\/strong>, unerh\u00f6rte Geschichten von Herrn Nipp, KUNO 1994 &#8211; 2019<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/Herr-Nipp-Frontbild.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-71748\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/Herr-Nipp-Frontbild.jpg\" alt=\"\" width=\"217\" height=\"229\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/Herr-Nipp-Frontbild.jpg 217w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/01\/Herr-Nipp-Frontbild-160x169.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die <em>unerh\u00f6rten Geschichten<\/em> von Herrn Nipp sind glossierende Anmerkungen die sich schnoddrig mit dem Zeitgeist auseinandersetzen. Oft wird in diesen Kolportagen ein Konflikt zwischen Ordnung und Chaos beschrieben. Wir lesen sowohl \u00fcberraschendes und unerwartetes, potentiell ungew\u00f6hnliches, das Geschehen verweist auf einen sich real ereigneten (oder wenigstens m\u00f6glichen) Ursprung des Erz\u00e4hlten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0<\/strong><strong>\u2192\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zum Thema K\u00fcnstlerbucher lesen finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">Artikel<\/a> von J.C. Albers. Papier ist autonomes Kunstmaterial, daher ein vertiefendes <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Haimo Hieronymus \u00fcber Material, Medium und Faszination des Werkstoffs Papier.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die bibliophilen Kostbarkeiten sind erh\u00e4ltlich \u00fcber die Werkstattgalerie Der Bogen, Tel. 0173 7276421<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &#8222;Eine grunds\u00e4tzliche Frage ist es, ob wir zweifeln und warum. Zweifeln wir erstes an uns, dann legt dies sicherlich offen, dass wir grunds\u00e4tzlich mit uns und unserem Verhalten in verschiedenen Kontexten unzufrieden sind. 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