{"id":71530,"date":"2022-02-04T00:01:24","date_gmt":"2022-02-03T23:01:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=71530"},"modified":"2022-02-17T13:52:41","modified_gmt":"2022-02-17T12:52:41","slug":"das-herz-des-gartens","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/02\/04\/das-herz-des-gartens\/","title":{"rendered":"mikroprosa der toleranz"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbHerr Nipp \u2013 Guppy in Gin\u00ab enth\u00e4lt neue nipp-geschichten von haimo hieronymus, entstanden 2020, die mich, wie schon die fr\u00fcheren aus \u00bbDie Angst perfekter Schwiegers\u00f6hne \u2013 ernste Geschichte von Herrn Nipp\u00ab, 2011, \u00bbUnerh\u00f6rte M\u00f6glichkeiten \/ Kurznovellen aus dem Nippiversum\u00ab, 2012, und \u00bb\u00dcber Heblichkeiten \u2013 Floskeln und andere Ausrutscher\u00ab, 2017, alle ebenfalls erschienen in der \u00bbEdition Das Labor\u00ab, durch die figur des herrn nipp an bertolt brechts \u00bbGeschichten vom Herrn Keuner\u00ab erinnerten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">der klappentext hinten ist die parodie eines klappentextes, die endet mit: \u00bbdass so ein R\u00fcckentext meist eben nicht gelesen wird, einfach weil jeder wei\u00df, dass das alles gelogen ist, nur eben bei Herrn Nipp nicht!\u00ab das vorwort gibt ratschl\u00e4ge zur lekt\u00fcre des buches: \u00bbVorsicht! Lesen macht s\u00fcchtig! In keinem Fall sollten viele der Texte nacheinander in einem Rutsch gelesen werden, es k\u00f6nnte sein, dass sich das Opfer in widerspr\u00fcchlichen Gedankenfallstricken verheddert.\u00ab das schallwort rutsch bezeichnet eine gleitende abw\u00e4rtsbewegung, einen kleinen, kurzen ausflug, eine landpartie oder spritztour, bayrisch und \u00f6sterreichisch rutscher, sowie oberdeutsch, k\u00fcnftig zunehmend aktuell und f\u00fcr menschen gef\u00e4hrlich, einen erdrutsch oder bergsturz. das auch kindersprachliche \u00bbRi-ra-rutsch\u00ab, die fortsetzung lautete \u00bb\u2212 Wir fahren mit der Kutsch.\u00ab, stammt aus dem berlinischen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbDenken Sie bitte nicht mit beim Lesen, das macht schon Herr Nipp f\u00fcr Sie, alles andere z\u00e4hlt sowieso nicht.\u00ab und: \u00bbLassen Sie das Lesen besser ganz sein, es k\u00f6nnte Sie auf eigene Gedanken bringen und wir wissen doch nun wirklich, wohin das f\u00fchren kann.\u00ab damit werden lesegewohnheiten verspottet. es gibt wirklich menschen, denen das wichtigste beim lesen ist, da\u00df sie nicht denken m\u00fcssen, und schon mehrere wochen nach der lekt\u00fcre eines buches nicht mehr wissen, da\u00df sie es \u00fcberhaupt gelesen haben. sie lesen, um, wie sie sagen, \u00bbabzuschalten\u00ab, also geistesabwesend zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbGl\u00fccklicherweise liest niemand, was ich schreibe, dachte Herr Nipp, also schreibe ich weiter.\u00ab die unabh\u00e4ngigkeit vom publikum kann beim schreiben ein vorteil sein. herr nipp und sein autor nehmen sich gern zur\u00fcck, wie im gedicht \u00bbFenster\u00ab, das den band beendet: \u00bbDer Blick hinaus \/ Sich zur\u00fccknehmen \/ Im Dunkel \/ Vielleicht in das Tal \/ In den Garten \/ Anr\u00fchren lassen \/ In Gedanken versinken\u00ab. in einer kleinstadt, in der er lebt, findet man leichter mu\u00dfe und konzentration. jean paul kannte freilich auch \u00bbPhrasenkleinst\u00e4dterei\u00ab und einen \u00bbWinkel-Schul-Direktor\u00ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbLieber Leser, du solltest wissen, dass Herr Nipp es etwas n\u00fcchterner mag. Kein Getue, keine \u00dcbertriebenheiten, nichts Gestelztes. Er mag es ehrlich und beil\u00e4ufig.\u00ab hieronymus und herr nipp m\u00f6gen understatements und vermeiden allzu gro\u00dfe \u00fcbertreibungen und zuspitzungen, obwohl sie auf probleme und konflikte, paradoxes und absurdes hinweisen, das sie aber ma\u00dfvoll und relativierend betrachten. er beschreibt die lebenswirklichkeit, bei aller kritik im einzelnen, insgesamt tolerant, ja nachsichtig, und sieht auch seine eigenen geschichten mit humor. f\u00fcr ver\u00e4nderungen bevorzugt er kleine schritte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">man sollte herrn nipp indes nicht mit dem autor verwechseln, obwohl er manche erfahrungen und ansichten mit ihm teilt. in der figur kann hieronymus distanz zu sich selbst schaffen und das eigene reflektieren, neben dem anderen. nipp spricht ann\u00e4hernd so wie menschen im alltag sprechen. theoretische, begriffliche, abwertende und vulg\u00e4re worte meidet er oder verwendet sie nur scherzhaft und parodistisch, philosophische und dichterische manchmal, sp\u00f6ttische \u00f6fter. slogans mi\u00dftraut er. englisch slogan = slogan, schlagwort, werbespruch geht zur\u00fcck auf schottisch slog orne und g\u00e4lisch sluaghgairm = jeweils feldgeschrei, schlachtruf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">meist sind die nipp-geschichten alltagsepisoden, oder basieren auf solchen, und kommentieren h\u00e4ufig lebensformen. der autor beschreibt ganz gew\u00f6hnliche tage des postmodernisierten kleinstadtlebens. der name nipp assoziiert nippes, das urspr\u00fcnglich zur zierde aufgestellte figuren oder gegenst\u00e4nde meinte, abgeleitet von franz\u00f6sisch nippes = putzsachen, schmucksachen, kleidungsst\u00fccke. seit mitte des 19. jahrhundert gibts das wort nippsachen im deutschen. einige texte schildern keine fundamentalen, aber kleine ausbr\u00fcche aus der konventionellen wohlf\u00fchlgesellschaft, die den blick beschr\u00e4nken sowie illusionen und vorurteile sch\u00fcren kann. zudem gibt es parodien der politischen und moralischen korrektheit, wie im titeltext \u00bbGuppy in Gin\u00ab, wo herr nipp m\u00fcckenlarven in einem glas mit wasserpflanzen hat und nicht wei\u00df, ob und wie und mit welchen fischen er sie tilgen soll und darf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">indem hieronymus von erlebtem und beobachtetem erz\u00e4hlt, in das er mitunter informationen aus nachrichten einbezieht, manchmal auch umgekehrt, hinterfragt er herrn nipps wirklichkeit. in \u00bbAbdriften, um zum Ziel zu finden\u00ab hei\u00dft es: \u00bbHerr Nipp hatte einen Onkel, der ihm an langen Abenden auf dem Balkon diese Technik des Hinterfragens beigebracht und sie mit ihm durchexerziert hat.\u00ab hinterfragen und exerzieren sind freilich gegens\u00e4tze. haimo hieronymus, bildender k\u00fcnstler und autor sowie lehrer f\u00fcr deutsch und kunst, leitet eine theatergruppe an seinem gymnasium und ist \u00fcberhaupt vielf\u00e4ltig kulturell engagiert. doch im unterricht wird ein lehrer leider manchmal zum exerzieren gezwungen. denn nicht alle sch\u00fcler lernen gern und denken mit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">im text \u00bbDie Tasche\u00ab zitiert der autor den spruch \u00bbLehrer pflanzen Samen des Wissens.\u00ab, oder besser s\u00e4en. in der brechtschen geschichte vom herrn keuner, oder herrn k., dem denkenden, der figur eines gelehrten und lehrers, einer art selbstportr\u00e4t brechts, \u00bbWenn Herr K. einen Menschen liebte\u00ab hei\u00dft es: \u00bb&#8220;Was tun Sie&#8220;, wurde Herr K. gefragt, &#8222;wenn sie einen Menschen lieben?&#8220; &#8222;Ich mache einen Entwurf von ihm&#8220;, sagte Herr K., &#8222;und sorge, da\u00df er ihm \u00e4hnlich wird.&#8220; &#8222;Wer? Der Entwurf?&#8220; &#8222;Nein&#8220;, sagte Herr K., \u00bbder Mensch.&#8220;\u00ab heute w\u00fcrden sich wahrscheinlich die meisten dagegen verwahren, da\u00df ein anderer entw\u00fcrfe f\u00fcr ihr leben macht. brecht glaubte sicher nicht an die m\u00f6glichkeit der programmatischen f\u00f6rderung und entwicklung aller, und damit jedes, menschen entsprechend ihrer begabungen, sondern allenfalls einzelner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">georg christoph lichtenberg bemerkte: \u00bbIch f\u00fcrchte, unsere allzu sorgf\u00e4ltige Erziehung liefert uns Zwerg-Obst.\u00ab, karl kraus, der es noch drastischer mochte: \u00bbWas die Lehrer verdauen, das essen die Sch\u00fcler.\u00ab friedrich nietzsche schrieb: \u00bbAllm\u00e4hlich ist mir das Licht \u00fcber den allgemeinsten Mangel unserer Art Bildung und Erziehung aufgegangen; niemand lernt, niemand strebt danach, niemand lehrt \u2212 <em>die Einsamkeit ertragen.<\/em>\u00ab und er wies darauf hin, da\u00df man einen zuf\u00e4lligen, also ungewollten, lehrer an sich abb\u00fc\u00dfen m\u00fcsse. man mu\u00df dann alles verinnerlichte falsche, das einen nicht so werden l\u00e4\u00dft wie man ist, wieder aus sich heraussto\u00dfen, also erbrechen, und meist vielfach. lichtenberg sah: \u00bbWenn wir die M\u00fctter bilden, das hei\u00dft die Kinder im Mutterleibe erziehen.\u00ab und \u00bbWenn man die Menschen lehrt WIE sie denken sollen und nicht ewig hin, WAS sie denken sollen, so wird auch dem Mi\u00dfverst\u00e4ndnis vorgebeugt.\u00ab beides war weit in die zukunft vorausgedacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">johann gottfried herder fragte: \u00bbWer lernt nicht, indem er lehrt?\u00ab peter sloterdijk erkl\u00e4rte in einem gespr\u00e4ch unterm titel \u00bbLernen ist Vorfreude auf sich selbst\u00ab: \u00bbWer f\u00fcr die Mu\u00dfe lernt, \u00fcbt eine freie T\u00e4tigkeit aus.\u00ab, und postulierte: \u00bbDie Rettung kognitiver Libido m\u00fc\u00dfte das Kernprojekt der Schule werden.\u00ab wir m\u00fc\u00dften dort \u00bbwieder einen Lebensraum aufbauen, in dem Menschen mit ihrer eigenen Intelligenz in ein libidin\u00f6ses Verh\u00e4ltnis treten.\u00ab auch meinte er, der gute lehrer sei jener, der sich f\u00fcr ablehnung zur verf\u00fcgung stelle, und damit das kritische denken der denkbereiten f\u00f6rdert, nicht zuletzt seinen eignen argumenten gegen\u00fcber. nietzsche mahnte: \u00bbZur Humanit\u00e4t eines Meisters geh\u00f6rt, seine Sch\u00fcler vor sich zu warnen.\u00ab die keuner-geschichte \u00bbDas Lob\u00ab berichtet: \u00bbAls Herr K. h\u00f6rte, da\u00df er von fr\u00fcheren Sch\u00fclern gelobt wurde, sagte er: &#8222;Nachdem die Sch\u00fcler schon l\u00e4ngst die Fehler des Meisters vergessen haben, erinnert er selbst sich noch immer daran.&#8220;\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">w\u00e4hrend der achtziger jahre lie\u00df einmal ein zeichenlehrer seine sch\u00fcler schmore zeichnen und malen, was f\u00fcr aufsehen und diskussionen unter seinen kollegen sorgte. zuvor wurden schwein, rind, hirsch oder gans gemalt, weil es schweinebraten, rinderbraten, hirschbraten und g\u00e4nsebraten gibt, und schmorbraten, den marcel proust ausgiebig beschrieb. die gemalten schmore waren alle s\u00e4ugetiere, doch unterschiedliche. einige wenige sch\u00fcler, und das sind sicher die kreativ begabtesten gewesen, schufen mischwesen, die merkmale verschiedener tiere aufwiesen, wie wir sie etwa aus dem surrealismus des altertums kennen, der assyrischen und keltischen kunst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">in \u00bbZur Ruhe kommen\u00ab erkl\u00e4rte herr nipp: \u00bbWenn Yoga, wie ich k\u00fcrzlich h\u00f6rte, bewusstes Atmen ist, dann ist Herr Nipp ein praktizierender Yogi. Ohne K\u00f6rperverrenkungen.\u00ab yoga\u00fcbungen wurzeln in konzentrations\u00fcbungen, die vedische dichter nutzten. muslime hingegen, die beten, sind sozusagen praktizierende gymnastiker, die orthop\u00e4dischen sch\u00e4den vorbeugen. manche pneumatiker, also gnostiker, meinten, sie k\u00f6nnten mit atem\u00fcbungen, indem der mikrokosmos ihres k\u00f6rpers auf den makrokosmos des universums einwirkt, den umlauf der gestirne \u00e4ndern. wer ganzheitlich wahrnimmt, kann so etwas glauben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">der anfang von \u00bbBaumarktopfer\u00ab erinnerte mich an gustave flauberts schelmenroman \u00bbBouvard und P\u00e9cuchet\u00ab, der in der tradition von fran\u00e7ois rabelais und miguel de cervantes steht und wie ein vorl\u00e4ufertext des absurden theaters wirkt. herr nipp hat schon briefmarken, m\u00fcnzen, mineralien, druckgrafiken, fotos, pflanzen und pilze gesammelt, hobbys, die manche pl\u00f6tzlich wie eine berufung entdecken, ehe das interesse daran, da sie nur kompensationen sind, schnell versiegt, wie bei bouvard und p\u00e9cuchet, die, eigentlich kopisten, gr\u00f6\u00dfere gesellschaftliche erneuerungen im sinn haben, von der architektur bis zum gartenundlandschaftsbau, von der philosophie bis zur p\u00e4dagogik, von der arch\u00e4ologie bis zur geologie, von der biologie bis zur medizin, von der lebensmittelkonservierung bis zur schnapsbrennerei, aber bei jedem projekt als laienhafte weltver\u00e4nderer scheitern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">andere texte von hieronymus lie\u00dfen mich, aufgrund ihrer ironischen und humorvollen schreibart, die sie auch entspannend macht, \u00fcber zwei jahrtausende hinweg, an antike satiriker wie martial, den begr\u00fcnder des literarischen, und oft sp\u00f6ttischen, epigramms, und lukian, den ungl\u00e4ubigen, denken, was zeigt, wie wenig sich die menschen seither ver\u00e4ndert haben. der glaube an mythen und g\u00f6tter hatte im ersten und zweiten jahrhundert deutlich nachgelassen. doch man mochte bizarre und absurde geschichten und glaubte an nichts und alles. skepsis und leichtgl\u00e4ubigkeit lagen dicht beieinander, fast so wie heute. wenn jemand, der in 2000 jahren lebt, den heutigen menschenpark s\u00e4he, w\u00fcrde er wahrscheinlich sagen, da\u00df ihm die zweibeinigen ungefiederten und breitnageligen wesen darin seltsam bekannt und bekannt seltsam vorkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbGedr\u00e4nge\u00ab handelt vom beginn der corona-pandemie: \u00bbFr\u00fcher ist es ihm nicht so aufgefallen, das Gedr\u00e4nge allerorten. Zu manchen Veranstaltungen geh\u00f6rt es einfach, Kirmes, Fu\u00dfballstadion, Openairkonzert und wahrscheinlich vielen anderen. Es war ihm allerdings nie so bewusst wie jetzt, dass es Menschen gibt, die es auf Ber\u00fchrungen und k\u00f6rperliche N\u00e4he anlegen. Menschen, die er nicht kennt, quetschen sich ganz konsequent an Stellen durch, die schon ohne sie voll sind. Erst seit Covid-19 sieht Herr Nipp dieses Verhalten kritisch. Worum geht es diesen Leuten? Brauchen sie den Kick, andere wildfremde Menschen anzufassen oder zu sp\u00fcren? Brauchen Sie die Ungewissheit, ob sie sich anstecken?\u00ab sie wollen wohl, sofern nicht psychische defekte vorliegen, die mehr oder weniger jeder hat, nat\u00fcrliche, man k\u00f6nnte auch sagen animalische, bed\u00fcrfnisse nach dem ber\u00fchren und ber\u00fchrtwerden befriedigen und ignorieren daher verhaltensregeln, die ihnen wom\u00f6glich spie\u00dferhaft scheinen, und gefahren. vermutlich werden sie in ihrem sonstigen leben zu wenig ber\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">menschen machen durch corona die erfahrungen von hunden: \u00bbIch darf hier nicht rein!\u00ab oder \u00bbIch mu\u00df drau\u00dfen bleiben!\u00ab gibts auch schilder \u00bbVorsicht kranker Mensch!\u00ab an hauseing\u00e4ngen oder vorg\u00e4rtenz\u00e4unen? die ungesch\u00fctzten kundgebungen folgen einem egoismus, der freiheiten mi\u00dfbraucht. einige verwechseln pers\u00f6nliche freiheit mit verantwortungslosigkeit. zur positiven freiheit geh\u00f6rt verantwortung \u00fcber die eigene person und gruppe hinaus, notfalls bis zum freiwilligen verzicht, und nicht der mangel an vorsicht und r\u00fccksicht. zu handeln wie wenn der kleine private vorteil, keine stoffmaske anzulegen, wichtiger sei als die gef\u00e4hrdung und krankheit oder gar der tod anderer menschen, entspricht einem groben mangel an empathie. die vernunft der freiheit verlangt die verantwortung des einzelnen und umgekehrt. lichtenberg wu\u00dfte: \u00bbGrade das Gegenteil tun ist auch eine Nachahmung.\u00ab<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">lukian schrieb: \u00bbMan erz\u00e4hlt, einem gewissen K\u00f6nig von \u00c4gypten sei einst die Laune angekommen, Affen tanzen zu lehren. Die Affen, wie es ihnen leicht ist, alle menschlichen Handlungen nachzumachen, lernten auch so gut, da\u00df sie bald imstande waren, sich mit ihrer Kunst, in Purpurr\u00f6cken und mit Larven vor dem Gesichte, auf \u00f6ffentlichem Schauplatz sehen zu lassen. Wie sie nun, zu gro\u00dfem Vergn\u00fcgen aller Zuschauer, im besten Tanzen begriffen waren, fiel es einem von den letztem ein, eine Handvoll N\u00fcsse, die er eben bei sich hatte, unter sie zu werfen. Auf einmal war der Tanz vergessen, die Affen wurden aus Kriegst\u00e4nzern wieder die Affen, die sie waren, balgten und bissen sich miteinander um die N\u00fcsse herum, und in wenig Augenblicken waren die Masken zerknickt, die Kleider zu Fetzen zerrissen, und der Affentanz, wovon so viel Aufhebens gewesen war, hatte unter gro\u00dfem Gel\u00e4chter der Zuschauer ein Ende.\u00ab die affen benehmen sich hier wie menschen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">andererseits sind oder f\u00fchlen sich manche corona-leugner und impfgegner sozial wenig gesch\u00fctzt und aufgehoben und muten anderen zu, was sie selbst erleiden. sie vertrauen, allzu oft belogen und betrogen, den beteuerungen von politikern und medien nicht mehr und sagen, \u00fcber corona und das impfen werde uns nicht alles gesagt, was partiell ja stimmt. sogenannte alternative fakten entstehen indes ebenfalls menschengemacht und interessengelenkt, ja \u00f6ffentlich ge\u00e4u\u00dferte urteile formulieren praktisch immer interessenmeinungen. der mensch ist perfekt darin, meinungen zu haben, die er f\u00fcr eigene h\u00e4lt, ohne selber nachzudenken. viele wollen irgendwo dazugeh\u00f6ren, wo man ihre standpunkte teilt und best\u00e4tigt, und folgen dann vorurteilen, bis hin zu verschw\u00f6rungstheorien. zugleich hat jede ideologie, die geldundmarktreligion inbegriffen, merkmale einer verschw\u00f6rungstheorie. populisten halten der gesellschaft auch einen spiegel vor. der glaube an den guten menschen ist eine nachfolgeform des glaubens an den lieben gott.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">im text \u00bbWurst\u00ab, gesprochen wurscht, hei\u00dft es: \u00bbEs gibt Menschen, denen man schon als Kind eine Wurst um den Hals h\u00e4ngen muss, damit wenigstens die Hunde mit ihnen spielen. Herr Nipp hat immer wieder den Eindruck, dass gerade solche Menschen im sp\u00e4teren Leben Machtpositionen einzunehmen versuchen, sei es in Politik, in Unternehmen oder Beh\u00f6rden. Vielleicht die einzige M\u00f6glichkeit, dann doch irgendwann das Gef\u00fchl zu haben, dass es Menschen gibt, die sie m\u00f6gen. Sie wissen nicht, dass das eben solche sind, denen es ebenfalls um das Ablegen der Wurst geht. Gl\u00fccklicherweise sind nicht alle M\u00e4chtigen so gepolt. Herrn Nipp aber ist das alles grunds\u00e4tzlich Wurst, er hat lieber echte Freunde als Macht.\u00ab macht kann einsam machen. doch die beschriebenen personen k\u00f6nnen ja weiter ihren einge\u00fcbten wiederholungszw\u00e4ngen folgen und notfalls, als einsame m\u00e4chtige, oder halbundviertelm\u00e4chtige, mit bienen und wespen spielen, wenn sie sich stark parf\u00fcmieren. au\u00dferdem helfen depressionen, den glauben an die eigene grandiosit\u00e4t zu vertreiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbAuf Zahlen starren\u00ab beschreibt eine technokratische welt, in der man, als sei das besonders rational und logisch, an zahlen glaubt, zudem an formeln und begriffe, wie wenn diese die wirklichkeit selbst w\u00e4ren, und nicht blo\u00df zeichen daf\u00fcr. man pr\u00e4sentiert uns unabl\u00e4ssig b\u00f6rsentrends, aktienkurse, lottozahlen, wetterdaten, sportergebnisse und corona-statistiken, teils sogar unmittelbar hintereinander, so als ob man alldas leicht vertauschen k\u00f6nnte: sportb\u00f6rse, b\u00f6rsensport, wetteraktien, aktienwetter, wetterlotto, lottowetter, coronab\u00f6rse, b\u00f6rsencorona, also finanzkrise. gerade die t\u00e4glichen corona-zahlen werden auffallend zahlenstatistikundtabellengl\u00e4ubig verk\u00fcndet, was bedeuten k\u00f6nnte, da\u00df der glaube an zahlen insgesamt \u00e4ngste und verunsicherungen verjagen, verdecken oder kompensieren soll. der mensch ist ein verdr\u00e4ngungsundprojektionswesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbMorgennachrichten\u00ab parodiert die stereotype, das hei\u00dft klischees und floskeln, der nachrichtensendungen: \u00bbKurzarbeit, Dividenden, Anschlag, Opfer, Staatsanwalt, Pandemie, Ministerpr\u00e4sident, Regime, Wirtschaftskrise, Sanktionen, Exporte, Beschreibungen, Pr\u00e4sident, Regierung, Kritik, Wetter\u00ab undsoweiter, wie wenn, wieder mal, schon die begriffe die ereignisse oder erfahrungen oder gar deren erkl\u00e4rung w\u00e4ren. und die b\u00f6sen sind sowieso immer die andern. zahlen und begriffe ersparen manchem das nachdenken. es ist medial vieles so eingerichtet, da\u00df man glauben und nicht denken soll. und viele wollen das auch. das bequeme leben hat ihr gehirn ebenfalls bequem gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">f\u00fcr die fernsehnachrichten gilt, was roland barthes \u00fcber die popul\u00e4re kultur der massen schrieb: \u00bbDie bastardisierte Form der Massenkultur ist die sch\u00e4ndliche Wiederholung: Man wiederholt die Inhalte, die ideologischen Schemata, das Ausradieren der Widerspr\u00fcche, doch die oberfl\u00e4chlichen Formen werden variiert: st\u00e4ndig neue B\u00fccher, Ausstellungen, Filme, immer andere Berichte, aber stets derselbe Sinn.\u00ab die nachrichtensendungen der mehrheitsmedien, die verpopartigt wurden, wirken ritualisiert wie vatikanische zeremonien, nur in ihrer abfolge deutlich schneller. da schaue ich mir lieber live-\u00fcbertragungen aus der antike an, die bed\u00e4chtig das heilige arrangieren, als verg\u00e4ngliche profane politikerfamilienserien, die man nachrichten nennt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00bbBaugrund\u00ab beklagt den verlust von friedh\u00f6fen. auch im verh\u00e4ltnis zum tod wird der mensch in seinem wesen, und dem gerade herrschenden zeitgeist, erkennbar. weshalb finden wir friedh\u00f6fe mit gr\u00e4bern sch\u00f6n? allein der tod heilt alle wunden. und warum werden immer mehr menschen anonym begraben? was man toten antut, geschieht stets auch lebenden. fr\u00fcher war jeder lebende mensch ein k\u00fcnftiges skelett. in zeiten perfekter entsorgung ist selbst das nicht garantiert. mit orientalischen begr\u00e4bnissen verglichen sind die mitteleurop\u00e4ischen volkst\u00fcmliche musik.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">herrn nipp hat ein ausgepr\u00e4gtes gesp\u00fcr und bewu\u00dftsein f\u00fcr die natur. zu arnsberg im sauerland, wo hieronymus im stadtteil neheim wohnt, geh\u00f6ren biotope der renaturierten ruhr. wiederholt erscheint der kleingarten. der autor beschreibt etwa den sinn von komposthaufen. igel, die im garten n\u00fctzlich sind gegen fre\u00dfplagen wie schnecken, verbringen ihren winterschlaf gern in komposthaufen. else lasker-sch\u00fcler nannte kastanien in der schale gr\u00fcne igel. und er achtet auf \u00f6kologie. in \u00bbAussaat\u00ab sammelt herr nipp beim gehen durch die stadt samen von mohn, akelei, ringelblumen, wicken, bienenfreund oder erbsen und s\u00e4t sie an passenden stellen im stadtgebiet aus. \u00bbAkelei sind da sehr erfolgsversprechend, weil die Ameisen die Samen in ihre Nester tragen.\u00ab das erinnert an novalis: \u00bbFreunde, der Boden ist arm, wir m\u00fcssen \u00fcberall Samen ausstreun, das doch nur m\u00e4\u00dfige Ernten gedeihn.\u00ab aktuelle unarten in kleing\u00e4rten kritisiert hieronymus, etwa schotterg\u00e4rten. in manchen g\u00e4rten vertreibt der rasenersatz das gras, noch bevor der menschenersatz die menschen ersetzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">manche der nipp-texte sind nur wenige zeilen lang, wie \u00bbPflaumen\u00ab: \u00bbGestern hatte er noch vor dem stolzen Baum gestanden und \u00fcberlegt, wie er n\u00e4chstes Jahr zu beschneiden sei. Jetzt hat sich das erledigt, der Hauptstamm ist gebrochen. Zu viele Pflaumen. Ja, denkt er, Hochmut kommt vor dem Fall.\u00ab oder \u00bbGut Kirschen essen\u00ab: \u00bbWenn er nach drau\u00dfen schaut, leuchten ihm die Kirschen rot entgegen. Fr\u00fcher sagte man, du sollst nach den Kirschen kein Wasser trinken, das gibt Magenkr\u00e4mpfe. Das lag nicht an der Kombination, soviel ist heute klar. Es kam vom Wasser, das war fr\u00fcher oft nicht so klar.\u00ab mir wurde von meiner oma erkl\u00e4rt, man solle nach dem essen von frischem obst keine getr\u00e4nke mit kohlens\u00e4ure trinken, weil wegen der fr\u00fcchte die kohlens\u00e4ure im magen explodieren k\u00f6nne. auch nicht-wissen kann die phantasie anregen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">in \u00bbRegen\u00ab beschreibt hieronymus folgen des klimawandels. kleing\u00e4rtner und bauern merken, da\u00df die versteppung mitteleuropas begonnen hat: \u00bbWenn mehr Menschen Wasser sammeln w\u00fcrden, ginge es in vielen St\u00e4dten im Sommer nicht so sehr an den Grundwasserspiegel.\u00ab in meiner kindheit waren dachrinnen, die in regentonnen endeten, noch \u00fcblich. doch vorsicht, man sollte in zeiten, wo m\u00fccken ihre larven haben, regentonnen besser abdecken. sonst werden sie zu m\u00fcckenbrutst\u00e4tten. perspektivisch k\u00f6nnten g\u00e4rtner schon mal olivenbaum, feigenbaum, libanon-zeder und t\u00fcrkische tanne pflanzen. so k\u00f6nnte man k\u00fcnftig im eigenen garten szenen aus dem \u00bbGilgamesch-Epos\u00ab spielen. demn\u00e4chst kommen vielleicht malaria-m\u00fccken und heuschreckenschw\u00e4rme nach mitteleuropa. und dann wirds biblisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">in \u00bbHimmelblau\u00ab schildert er den gesang der spatzen, tauben und amseln. etliche singv\u00f6gel sind inzwischen aus stadtzentren verschwunden. ich h\u00f6rte schon seit jahren keinen kuckuck mehr im wohngebiet. immerhin sieht und h\u00f6rt man \u00fcbers jahr noch amseln, meisen, stare, rotschw\u00e4nze, sperlinge, gr\u00fcnfinken, stieglitze, tauben, milane, kr\u00e4hen, elstern und h\u00e4her. ich wohne im kr\u00e4henrevier, wo elstern ferngehalten werden. letztes jahr h\u00f6rte ich den lautesten kr\u00e4henschrei meines lebens. ich stand am angekippten fenster, als eine elster rasant auf mich zuflog, mit ihrem schwanz an der dachrinne vom vordach h\u00e4ngenblieb und es gerade so \u00fcbers dach schaffte. direkt hinter ihr kam eine rabenkr\u00e4he. offenbar durch die pl\u00f6tzlich ver\u00e4nderte flugkurve der elster irritiert, krachte sie, einen meter von mir entfernt, aufs vordach und schrie laut. der aufprall mu\u00df ihr weh getan haben. sie schimpfte danach minutenlang kr\u00e4chzend und nannte die elster \u00bbReittier des Teufels\u00ab, \u00bbAbfallfresser\u00ab und \u00bbSchwatzbase\u00ab. meine kommentare n\u00e4hern sich der ironie und dem humor bei haimo ironiemus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">in \u00bbAm Wald\u00ab geht ein kurzsichtiger j\u00e4ger zu einem hochsitz. \u00bbBereits nach kurzer Zeit erblickt er auf der Wiese vor sich zwei St\u00fccke Wild, pr\u00e4chtige Hirsche. Zwei Mal dr\u00fcckt er ab und trifft. Es wird sich zeigen, ob er die Rinder bergen kann.\u00ab das k\u00f6nnte ebenso eine kuriose zeitungsmeldung sein. aber wie kommen die rinder vor einen hochstand? sind sie von ihrer koppel geflohen? und weshalb tr\u00e4gt der j\u00e4ger keine brille? h\u00e4tte er sich in der zeit geirrt, w\u00e4re er vielleicht mit mammuts oder sauriern konfrontiert gewesen. doch wie gesagt, der autor vermeidet allzu gro\u00dfe extreme. auch krokodile, \u00fcberlebende saurier, warten bei ihm nicht in fl\u00fcssen des sauerlands auf beute. in bayern ist einmal ein verheirateter regionalpolitiker von einer kamera im wald, deren aufnahmen f\u00f6rster f\u00fcr die sch\u00e4tzung des wildbestands nutzen, mit seiner geliebten in verschiedenen stellungen gefilmt worden. das w\u00e4re auch eine geschichte f\u00fcr herrn nipp.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p style=\"text-align: start;\"><strong style=\"text-align: justify; letter-spacing: 0.05em;\">Guppy im Gin<\/strong><span style=\"text-align: justify; letter-spacing: 0.05em;\">, weitere Geschichten von Herrn Nipp. Edition Das Labor 2020<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Guppy_Cover-e1601837356657.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-70634 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Guppy_Cover-184x300.jpg\" alt=\"\" width=\"184\" height=\"300\" \/><\/a><strong>Weiterf\u00fchrend <\/strong><strong>\u2192\u00a0<\/strong>Zu einem begehrten Sammlerst\u00fcck hat sich die\u00a0Totholzausgabe von Herrn Nipps <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12766\"><em>Die Angst perfekter Schwiegers\u00f6hne<\/em><\/a> entwickelt.\u00a0Au\u00dferdem belegt sein Taschenbuch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=9294\"><em>Unerh\u00f6rte M\u00f6glichkeiten<\/em><\/a>, da\u00df man keinen Falken mehr verzehren muss, um novellistisch t\u00e4tig zu sein. Herr Nipp dampft die Gattung der Novelle konsequent zu <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=899\"><em>Twitteratur<\/em><\/a> ein. Und au\u00dferdem pr\u00e4sentiert Haimo Hieronymus die bibliophile Kostbarkeit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=41385\"><em>\u00dcber Heblichkeiten, Floskeln und andere Ausrutscher<\/em><\/a> aus den Notizb\u00fcchern des Herrn Nipp. <span data-offset-key=\"bv319-0-0\">Begleitendes zur Ver\u00f6ffentlichung des Buches <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/12\/04\/fatale-wirkungen\/\"><em>Fatale Wirkungen<\/em><\/a>, von Herrn Nipp (Mit Fotos von Stephanie Neuhaus). \u00dcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=70620\">historische Aufgabe<\/a> von Herrn Nipp aus M\u00f6ppelheim.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Thema K\u00fcnstlerbucher lesen finden Sie hier einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12840\">Essay<\/a> sowie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=834\">Artikel<\/a> von J.C. Albers. Vertiefend auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21407\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> mit Haimo Hieronymus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese bibliophile Kostbarkeiten sind erh\u00e4ltlich \u00fcber die Werkstattgalerie<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u00bbHerr Nipp \u2013 Guppy in Gin\u00ab enth\u00e4lt neue nipp-geschichten von haimo hieronymus, entstanden 2020, die mich, wie schon die fr\u00fcheren aus \u00bbDie Angst perfekter Schwiegers\u00f6hne \u2013 ernste Geschichte von Herrn Nipp\u00ab, 2011, \u00bbUnerh\u00f6rte M\u00f6glichkeiten \/ Kurznovellen aus dem Nippiversum\u00ab,&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/02\/04\/das-herz-des-gartens\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":97873,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[1334,94],"class_list":["post-71530","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-herr-nipp","tag-holger-benkel"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71530","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71530"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71530\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":97874,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71530\/revisions\/97874"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/97873"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71530"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71530"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71530"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}