{"id":7000,"date":"2018-11-26T13:01:54","date_gmt":"2018-11-26T12:01:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=7000"},"modified":"2020-05-23T20:41:53","modified_gmt":"2020-05-23T18:41:53","slug":"blitzkopie","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/11\/26\/blitzkopie\/","title":{"rendered":"Blitzkopie"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u2013 vom spielerischen Umgang mit der Kopiermaschine<\/span><!-- .entry-header --><\/p>\n<div class=\"entry-content\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ausstellung untersucht verschiedene Ann\u00e4herungen und Aneignungen des Ger\u00e4ts als k\u00fcnstlerisches Medium und den spielerischen Umgang als indikativen Moment. Zweck und Nutzen werden ignoriert, das industriell gefertigte Ger\u00e4t wird individualisiert, das Papier wird Bildtr\u00e4ger und das Ger\u00e4t Medium, Objekt und Installation. Hierbei entsteht ein Querschnitt ganz unterschiedlicher Motivationen und Ans\u00e4tze, die das Kopieren oder die Kopiermaschine thematisieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=7000&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 size-266x266 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/PUSH-AND-GO.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 266px) 100vw, 266px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/PUSH-AND-GO.jpg 960w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/PUSH-AND-GO-300x169.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/PUSH-AND-GO-768x432.jpg 768w\" alt=\"\" width=\"266\" height=\"150\" \/><\/a>Ausgangspunkt der in diesem Jahr im Rahmen des Shiny Toys Festival stattfindenden Ausstellung \u00abPUSH AND GO \u2013 vom spielerischen Umgang mit der Kopiermaschine\u00bb ist die Untersuchung von technisch gepr\u00e4gten Rahmenbedingungen und deren \u00dcbersetzungen in ein k\u00fcnstlerisches Medium. Hierbei geht es formal um die Fragestellung, wie wir uns technischen Ger\u00e4ten ann\u00e4hern und uns diese spielerisch begreifbar machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Betrachtung von verschiedenen Aspekten der Copy Art und insbesondere in der Sammlung des Museums f\u00fcr Fotokopie (M.F.F.) scheint der spielerische Moment im Umgang mit der Kopiermaschine ein sehr grunds\u00e4tzlicher Motivator zu sein \u2013 die Kopie von einer Kopie von einer Kopie. Wobei im Spielerischen sowohl der Zufall als auch eine Unkontrollierbarkeit des Druckerzeugnisses eingespeist wird und dar\u00fcber hinaus dieses auch zu einem Um- und Weiterdenken der Kopiermaschine selbst f\u00fchrt. So wird beispielsweise in eine Kopiervorlagen immer und immer wieder hineingezoomt oder auch eine Abfolge von Gegenst\u00e4nden, wie B\u00fcroklammern, in unterschiedlichen Gr\u00f6\u00dfen skaliert, zu hundertfach wiederholt und platziert. Es kommt zu sehr bewussten Entscheidung wie ein und dasselbe Blatt Papier abermals zu kopieren oder auch \u00fcber 12 Stunden hinweg jede Sekunde eine Kopie von einer Uhr anzufertigen. Bei offener Kopier-Klappe werden Gegenst\u00e4nde und Papiere als Kopiervorlage \u00fcber das Glas bewegt. Die Kopiermaschine dient als Vervielf\u00e4ltigungsapparat, Soundmaschine, Lichtspiel oder auch als Tanzfl\u00e4che.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht liegt es in der Natur der Kopie selbst, dass das Spielen an diesen Ger\u00e4ten und das wiederholende Dr\u00fccken des Startknopfes eine Faszination aus\u00fcbt. Ausgehend von der permanenten M\u00f6glichkeit der Wiederholung einer T\u00e4tigkeit mit abweichenden Resultaten, spielt auch der Begriff der seriellen Abhandlung einen wesentliche Rolle. Eine leichte und dennoch vorhandene Differenz zwischen den einzelnen Kopien scheint von Notwendigkeit, um die Spuren des Kopierens und des immer wieder weiter Arbeitens sichtbar und erfahrbar zu machen, jede Kopie ist auch gleicherma\u00dfen ein Original. Das Kopieren dient als ein spielerisches Experiment, das sowohl die technischen Grundlagen der Kopiermaschinen als auch das Resultat auf Papierformaten auf ein typisch \u00e4sthetisches Spektrum der Copy Art untersucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Shiny Toys-Veranstalter freuen sich folgende K\u00fcnstler* aus der Sammlung und als Gast pr\u00e4sentieren zu d\u00fcrfen: Rosy Beyelschmidt, Marion B\u00f6sen, James Durand, Daria Huddy, Karl Hermann M\u00f6ller, J\u00fcrgen O. Olbrich, Jean-Fran\u00e7ois Robic, The Rapid Publisher, Klaus Urbons und weitere.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>\u00ab<strong>PUSH AND GO<\/strong> \u2013 vom spielerischen Umgang mit der Kopiermaschine\u00bb<\/p>\n<p>Vernissage am 29.11. ab 19.00 Uhr, Makroscope, M\u00fclheim an der Ruhr<\/p>\n<p>LIVE: Peter Strickmann<\/p>\n<p><em>Weitere \u00d6ffnungszeiten: So. 2.12. \/ Do. 6.12. \/ So. 9.12. \/ Do. 13.12. \/ So. 16.12. (jeweils von 15 bis 19 Uhr).<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span id=\"productTitle\" class=\"a-size-large\"><strong>The Magic of Copies<\/strong>: Chester F. Carlson and the Invention of Xerography<\/span> <span class=\"a-size-medium a-color-secondary a-text-normal\">Paperback<\/span> <span class=\"a-size-medium a-color-secondary a-text-normal\">\u2013 2018<\/span><\/p>\n<p class=\"hide-if-no-js\"><a id=\"set-post-thumbnail\" class=\"thickbox\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-admin\/media-upload.php?post_id=7000&amp;type=image&amp;TB_iframe=1\" aria-describedby=\"set-post-thumbnail-desc\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"attachment-266x266 size-266x266 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Chester-F.-Carlson_Cover.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Chester-F.-Carlson_Cover.jpg 348w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Chester-F.-Carlson_Cover-209x300.jpg 209w\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"266\" \/><\/a><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Blitzkopie: Ausz\u00fcge aus einem <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_QgH653mvQY\">Interview<\/a> mit Dr. Edith Weyde 1988<br \/>\nDas kleine Helferlein &#8211; <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/weigoni\/helferlein.htm\">H\u00f6rfilm<\/a> auf MetaPhon<br \/>\nXerografie: Erstes <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GeKf2L6jK4c\">Remake<\/a> des Astoria-Experiments zum 70j\u00e4hrigen Xerografie-Jubil\u00e4um 2008<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2013 vom spielerischen Umgang mit der Kopiermaschine Die Ausstellung untersucht verschiedene Ann\u00e4herungen und Aneignungen des Ger\u00e4ts als k\u00fcnstlerisches Medium und den spielerischen Umgang als indikativen Moment. 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