{"id":698,"date":"2019-07-06T00:01:21","date_gmt":"2019-07-05T22:01:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=698"},"modified":"2022-02-19T16:37:03","modified_gmt":"2022-02-19T15:37:03","slug":"brachylogisch-oder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/07\/06\/brachylogisch-oder\/","title":{"rendered":"Brachylogisch \u2013 oder &#8230;"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>J<\/em><em>eder gesunde Mensch kann leicht drei Tage ohne Nahrung leben; ohne Poesie \u2013 niemals \u2026<\/em><\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">So steht es, black on white, in einem frisch gedruckten Prospekt f\u00fcr Lyrik geschrieben. Ich will es nun ganz genau wissen und lese, nach langer Zeit einmal wieder, Charles Baudelaires Rede <em>Aux Bourgeois<\/em> im originalen Wortlaut von 1846. W\u00e4hrend der Lekt\u00fcre des vollst\u00e4ndigen Satzes \u2013 <em>Vous pouvez vivre trois jours sans pain; \u2013\u00a0sans po\u00e9sie, jamais; et ceux d\u2019entre vous qui disent le contraire se trompent: ils ne se connaissent pas<\/em> \u2013 schlage ich mir <strong>prustend<\/strong> auf die Oberschenkel: Der Bourgeois mag Baudelaire meinetwegen Anma\u00dfung \u00b7 Bosheit \u00b7 Chuzpe \u00b7 Dreistigkeit \u00b7 Erbarmungslosigkeit \u00b7 Frechheit \u00b7 Gemeinheit \u00b7 Hoffart \u00b7 Impertinenz \u00b7 J\u00e4hzorn \u00b7 Keckheit \u00b7 L\u00fcmmelei \u00b7 Mi\u00dfachtung \u00b7 Niedertracht \u00b7 Obsession \u00b7 P\u00f6belhaftigkeit \u00b7 Qu\u00e4lerei \u00b7 Respektlosigkeit \u00b7 Schamlosigkeit \u00b7 Tollk\u00fchnheit \u00b7 Unverfrorenheit \u00b7 Vermessenheit \u00b7 Willk\u00fcr \u00b7 Zynismus unterstellen bzw. zur Last legen, aber das ist es, das ist es: <em>\u2013\u00a0<\/em><em>sans po\u00e9sie, jamais<\/em>, und Leute, die das Gegenteil behaupten, kennen sich nicht. Auch ich wei\u00df, da\u00df wir zwar einige Tage lang ohne Brot leben k\u00f6nnen (<em>In der Not \/ e\u00df ich Butter ohne Brot<\/em> war ein gern gew\u00e4hlter Zweizeiler in von Armut gepr\u00e4gten Kindertagen, und schon war der leere Magen wieder ein wenig bes\u00e4nftigt), aber niemals ohne die poetischen Momente im allt\u00e4glichen Le\u00adben, die wir immer und \u00fcberall antreffen. K\u00fcrzlich fallen mir Spag\u00adhetti aus der Packung auf den K\u00fcchenboden \u2013 was f\u00fcr ein \u203agro\u00dfartiger\u2039 lyrischer Augenblick.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u00d6lfleckornamente<\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Farbenfrohe Kinder aus den Nachbarh\u00e4usern malen bunte Bilder, wilde W\u00f6rter, zackig Zeichen auf angerauhten Teer der angegrauten Stra\u00dfe, Regen sp\u00fclt Kreide weg, kaum dringt Sonne durch, ist Wasser abgeflossen, malen helle M\u00e4dchen unverdrossen, beruhigen auf diese Weise, naturgem\u00e4\u00df und sehr, Verkehr \u2013 und auf die leise Schnelle ist alles wieder neu: GEIL. Verschmitztes Lachen. Ich registriere die \u00d6lfleckorna\u00admente im As\u00adphalt der Stra\u00dfen, die Kiesel\u00adsteinmosaike, die ich in gro\u00dfen St\u00e4dten an diesen Ecken und Enden nicht unbedingt vermuten w\u00fcrde: Getreu Erika Burkarts Worten <em>orte, einen stein mitnehmen und ein herz dort lassen<\/em> sammle ich stets den einen oder anderen abseitig liegenden Kiesel auf, um ihn der <strong>Stone Art<\/strong>, an der ich unter Verwendung von mittlerweile vielen tausend winzi\u00adgen, kleinen, mittleren und gro\u00dfen in Feld, Wald, Wiese, Dorf und Stadt gefundenen Natursteinen auf unserem Anwe\u00adsen in der Sistiger Wolfskaul auf einer Fl\u00e4che von rund tausend Quadratme\u00adtern seit 1984 arbeite, einzuverleiben.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Singen und summen<\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie faszinierend vermeintlich \u203afehlerhafte\u2039 Flos\u00adkeln von (Klein-)Kindern oder Menschen zu vernehmen, deren Muttersprache nicht deutsch ist. K\u00f6stliche Kakophonie im K\u00f6lner Hauptbahnhof am Sonntagabend. Vor Wochen die Keile versp\u00e4teter Graug\u00e4nse im Himmel. <em>Die noch warme Nachmittagssonne blendete, ich wurde ruhiger, f\u00fchlte, wie der Steg sich unter mir bewegte, sah Spiegelungen in der Ferne, gebrochene Binsen und Schilfe in der N\u00e4he, sie trieben ne\u00adben mir. Die verdickten Ringe an ihren St\u00e4ngeln dort, wo die Gew\u00e4chse besonders stabil scheinen, gl\u00fchten rot; kreuz und quer lagen sie, schweb\u00adten im Wasser, beschaukelten die Halme, die noch rauschten.<\/em> (Ulrike Draes\u00adner) Ich erlebe, wie junge und alte Menschen Lieder (Songs) h\u00f6ren, singen, pfeifen, mit W\u00f6rtern spielen, Spr\u00fcche klopfen, Verse schmieden, Witze machen. Und wenn \u00d6zil \u2219 Khedira \u2219 Podolski spielen, singen und summen in diesem Lande lebende, offenbar fu\u00dfball- <em>und<\/em> lyrikverr\u00fcckte Menschen \u2013 <em>Seid umschlungen<\/em> <em>Millionen!<\/em> \u2013 ein Gedicht, das 1841 auf Helgoland entstand, in Joseph Haydns kaiserlicher Vertonung mit. (Fragen Sie Mi\u00adchael Lentz.)<\/p>\n<h5 style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Fr\u00f6hliche Urst\u00e4nd<\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Wir Wiener Waschweiber wollen wei\u00dfe W\u00e4sche waschen, wenn wir w\u00fc\u00dften, wo warmes Wasser w\u00e4r<\/em>, h\u00f6re sie pointiert und bildhaft spre\u00adchen, und wie viele Menschen pflegen einen pers\u00f6nlichen Refrain, der (oft wahrscheinlich ohne sich dessen bewu\u00dft zu sein) regelm\u00e4\u00dfig das Ende der Aussage mar\u00adkiert, die g\u00e4ngigsten und abseitigsten rhetorischen Figuren tollen sich in S\u00e4tzen, Tropen verste\u00adcken sich in den W\u00f6rtern des Alltags, der, zum Vorteil der Verse, die Fundgrube schlechthin f\u00fcr Gedichte geworden ist, das Paragramm feiert fr\u00f6hliche Urst\u00e4nd, lese auf der Verpackung von SalbuBronch: <em>Zur Erheiterung der Bronchien<\/em>, anti\u00adthetisch \u00b7 brachylogisch \u00b7 chi\u00adasmisch \u00b7 dysphemismisch \u00b7 elliptisch \u00b7 floskelhaft \u00b7 geminationisch \u00b7 hy\u00adperbolisch \u00b7 ironisch \u00b7 kli\u00admak\u00adtisch \u00b7 lautmalerisch \u00b7 meta\u00adphorisch \u00b7 neologisch \u00b7 oxymoronisch \u00b7 paro\u00adnomasisch \u00b7 repetitorisch \u00b7 syn\u00ad\u00e4sthetisch \u00b7 tautolo\u00adgisch \u00b7 untertreibend \u00b7 vulg\u00e4r \u00b7 wortspielerisch \u00b7 zynisch geht es zu in der Spra\u00adche von Feinden, Fremden, Freunden und Verwandten, da\u00df mir H\u00f6ren und Sehen vergeht \u2013 \u00bbusw.\u00ab \u2219 <em>usw.<\/em> \u2219 usw. \u2013<\/p>\n<h5 style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">By the way<\/span><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allen Menschen, die sich unpoetisch stur, starrk\u00f6pfig und im \u00fcbrigen stets ohne jede Not ein unlyrisches Naturell unterstellen, weise ich, egal, ob wir uns auf einem Fest, im Flur, in der Kneipe, auf der Auto\u00adbahn, im Wald, an der Tankstelle, in der Sauna (wo ich noch nie war, was Kraus und Edith f\u00fcr einen folgenschweren Fehler halten), im B\u00fcro, unter dem Stra\u00ad\u00dfenschild <em>Maler-Bock-G\u00e4\u00dfchen<\/em> in K\u00f6ln, im Lyrikkabinett, am Strand, in der R\u00f6hre beim gemeinsamen Lesen des Telefon\u00adbuchs: Gr\u00fcn\u00adbein \u2219 H\u00fcbsch \u2219 Rautenberg, auf dem Mond, im Klassenraum befinden, in\u00adnerhalb k\u00fcrzester Zeit nach, wie ly\u00adrisch (oder antilyrisch) sie sich in dieser und je\u00adner Wendung aus\u00addr\u00fccken oder wie poetisch sie offenbar das eine oder andere Ph\u00e4nomen empfinden, und ich rufe ihnen mit Baudelaire zu: <em>Vous \u00eates les amis naturels des arts<\/em>. And, by the way: <em>the greatest poem is the human nervous system.<\/em> (Stanley Moss)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich h\u00f6re \u203apapperlapapp\u2039?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Keine wei\u00adteren Fra\u00adgen, Euer Ehren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder gesunde Mensch kann leicht drei Tage ohne Nahrung leben; ohne Poesie \u2013 niemals \u2026 So steht es, black on white, in einem frisch gedruckten Prospekt f\u00fcr Lyrik geschrieben. 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