{"id":69536,"date":"2021-09-24T00:01:39","date_gmt":"2021-09-23T22:01:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=69536"},"modified":"2025-02-25T06:42:21","modified_gmt":"2025-02-25T05:42:21","slug":"das-ruhrgebeat-der-schnittpunkt-der-popmoderne","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/09\/24\/das-ruhrgebeat-der-schnittpunkt-der-popmoderne\/","title":{"rendered":"Das Ruhrgebeat, der Schnittpunkt der Popmoderne"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Ein Streifzug durch die De-Industrialisierung<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit der Industrialisierung ist das Ruhrgebiet ein Schmelztiegel. Nach der Einstellung des Bergbaus zunehmend einer der Kulturen. Als einer der gr\u00f6\u00dften Ballungsr\u00e4ume Europas verf\u00fcgt die Region, die lange vornehmlich durch die Stahlindustrie und den Bergbau gepr\u00e4gt war, \u00fcber eine der dichtesten Kulturlandschaften Europas. Hier ist Experimentiergeist und Aufbruch. Die M\u00f6glichkeiten unkonventioneller Spielorte, etwa Fabrikhallen oder auf Naturb\u00fchnen, werden genutzt. Hier gelingt es den K\u00fcnstlern gro\u00dfe Sinnzusammenh\u00e4nge mit L\u00e4ssigkeit zu unterlaufen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die Trash-Artisten wissen, da\u00df die Lust an der Gegenkultur die erste Voraussetzung f\u00fcr ihr Gelingen ist, zudem muss man Rollen spielen und \u00fcber Masken verf\u00fcgen, um in Musik, Literatur und Kunst wirksam agieren zu k\u00f6nnen. Mit dem modischen Begriff der Authentizit\u00e4t haben sie wenig am Hut.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"92\" height=\"132\" class=\"wp-image-69126\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1996\/08\/bewg01.jpg\" alt=\"\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Man braucht nicht in einem Schacht hinabzusteigen, um im Underground zu landen, manchmal reicht im \u00f6stlichen Ruhrgebiet auch die Stra\u00dfenbahn, die hier quasi in einen Stollen verlegt wurde. Schreiben bedeutet f\u00fcr Hartmuth Malorny ein gro\u00dfes Individuations- und Selbstbehauptungsprogramm. Autoren, die einen Ich-Erz\u00e4hler f\u00fcr einen Roman w\u00e4hlen, haben es bisweilen schwer bei der Kritik. Schnell handeln sich der Autor, der gesamte Text und seine Hauptfigur Vorw\u00fcrfe ein, die von Gef\u00fchlsduselei, Besserwisserei bis hin zu Bildungshuberei, Unglaubw\u00fcrdigkeit oder schlicht fehlender Sympathie reichen. Zu den Widrigkeiten z\u00e4hlten \u201eder stetige Kampf gegen die Uhr und die mannigfaltigen Dinge, die eine Stra\u00dfenbahn aufhalten k\u00f6nnen\u201c. Auch habe sich sein Alkoholproblem nur schwer mit dem Schichtdienst vereinbaren lassen. Wie sein gro\u00dfes Vorbild Bukowski hat Malorny vor dem Erscheinen seines ersten Romans mehrere <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1996\/08\/09\/du-schlaefst\/\">Gedichtb\u00e4nde<\/a> bei Kleinverlagen herausgebracht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Lieber \u00b4n Dortmunder Export als \u00b4ne Wanne-Eickel<\/em><\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-17074\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Massaker-206x300.jpg\" alt=\"\" width=\"103\" height=\"150\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Barbara Ester aus Wanne-Nord hat einen erheblichen Ansto\u00df zum letzten Gossenheft gegeben, das auf der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/08\/02\/die-atomisierende-maschinerie-der-modernen-gesellschaft\/\">Cranger Kirmes<\/a> spielt, also in ihrem \u201eHinterhof\u201c, die Hauptdarstellerin ist eine Bi-sexuelle Serienkillerin. Geziert von manch semantischem Husarenst\u00fcck. Klischees werden mit Hilfe von A.J. Weigoni clever arrangiert, Stereotypen gekonnt gegeneinander ausgespielt und vor dem inneren Auge des Lesers generiert sich einen kurzweiligen Nachmittag lang ein leicht nekromantischer, spannender B\u2013Movie. Die Pr\u00e4sentation des Bandes war f\u00fcr den 11. September 2001 in Dortmund geplant\u2026<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Smells like Beat Spirit<\/em><\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Roland Adelmann geh\u00f6rt, zusammen mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/06\/22\/der-neil-young-des-social-beat\/\">Robsie Richter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum sogenannten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Social Beat<\/a>. Er ver\u00f6ffentlichte auch in der von Isabel Rox Anthologie <em>Downtown Deutschland<\/em>, (erschien 1992 im <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/25\/schwanzlutscher\/\">Verlag von Isabel Rox<\/a>) und <em>Asphalt Beat<\/em>, die eine erste Bestandsaufnahme des entstehenden <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Social Beat<\/a> darstellten. Im Laufe der 1990er entwickelte sich Adelmann laut Braunschweigs Stadtmagazin <em>Cocktail<\/em> zu einem der \u201eTop-Entertainer\u201c der <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/06\/13\/slam-poetry\/\">Slam-Poetry<\/a><\/em>-Bewegung, wo er sich u. a. Wortduelle mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/06\/29\/wachkoma\/\">Jan Off<\/a> lieferte. Seine witzigen, originellen und skurrilen Punkrockgeschichten waren meist einer der H\u00f6hepunkte der unz\u00e4hligen Lesungen, die \u00fcberregional abgehalten wurden. Via Dortmund versorgt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/02\/25\/rodneys-underground-press-rup\/\">RUP<\/a> den Underground.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Pop ist der Versucht das Substanzlose der Subjektivit\u00e4t zu erweisen<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-289\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/Pia1.jpg\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"113\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Gut Ding will Weile haben\u2026 geschlagene 16 (in Worten Sechzehn) Jahre lang kursierten unter den gew\u00f6hnlich gut eingeweihten Szenen kennen diverse Ger\u00fcchte um das unver\u00f6ffentlichte Album <em>Gift<\/em> aus dem Jahr 2000. Es sollte seinerzeit Pia Lunds zweites Solo-Album nach ihrer Trennung von Phillip Boa &amp; The Voodooclub werden. <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=11764\">Lundaland<\/a>, ihr Solo-Deb\u00fct von 1999, hatte die Kults\u00e4ngerin als elegante Vorreiterin des verspielten Elektrobeats etabliert. <em>Gift<\/em> sollte den Durchbruch mit Pop-Perlen wie \u201eDer Himmel\u201c (man h\u00f6re des gro\u00dfartigen <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cq9BUfPs51w\">Console-Remix<\/a>), \u201eSummer Is Over\u201c oder der Coverversion \u201ePropaganda\u201c bringen. Doch die Plattenfirma ver\u00f6ffentlichte das Werk nicht; stattdessen erschien ein Jahr sp\u00e4ter das Album \u201eLa Folie Ang\u00e9lique\u201c mit Remixen ihrer Solosongs von Artists wie Ren\u00e9 Tinner, Console, Kreidler, Boa, Nieswandt und To Rococo Rot. <em>Gift<\/em> blieb ein Sehnsuchtsobjekt der Fans.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Geschlagene 16 (in Worten Sechzehn) Jahre lang\u00a0warteten die Liebhaber auf dieses Album und h\u00f6rten nie auf, danach zu fragen. Pia Lund dachte sich, es sei eine gute Zeit, den Fans endlich <em>Gift<\/em> zu schenken, ihr Reenactment demonstriert, da\u00df die Deutsche Popgeschichte anderes verlaufen w\u00e4re. Mit <em>Gift<\/em> ist jedoch ein Endpunkt erreicht, weiter l\u00e4\u00dft sich der Kampf gegen die erz\u00e4hlerische Ordnung nicht treiben, sollte der Kampf als solches noch erkennbar sein. Diese Songs sind auch ohne Frischhaltefolie nachhaltig haltbar.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Bottrop, lange Zeit Synonym f\u00fcr eine etwas h\u00e4rtere Gangart des Lebens im Revier, mit Menschen, die eine raue, herzliche Mentalit\u00e4t entwickelt haben, zupackend, der Wirklichkeit und keinen Wolkenkuckucksheimen verpflichtet. Und doch hat hier jemand viele Jahre lang getr\u00e4umt. Biby, ein Kulturrocker von der Ruhr.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Werner Streletz<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zwei Tage, nachdem das analoge Internet eingestellt wurde, ging der erste Blog im Netz online. Bet\u00e4tigen wir kurz die R\u00fcckspultaste: Gegen Ende 1969 begann Josef \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/09\/24\/bye-bye-biby\/\">Biby<\/a>\u201c Wintjes unter dem Namen <em>Nonkonfirmistisches Literarisches Informationszentrum<\/em> den Vertrieb von Alternativzeitschriften und dem Versand eines einseitig bedruckten DIN A4-Schreibens, kurz INFO genannt (Info Nr. 1 vom 10. November 1969). Das \u201eUlcus Molle Info\u201c erschien anfangs monatlich, ab Nr. 4\/5-1972 zweimonatlich und zuletzt ab 1987 viertelj\u00e4hrlich. Es verstand sich als \u00d6ffentlichkeits- und Publikationshilfe f\u00fcr junge Autoren und Kleinverlage. Die Zeitschrift wurde zu einem wichtigen Diskussionsforum der literarischen, spirituellen und politischen Gegenkultur. Der Name der Zeitschrift leitet sich von der Geschlechtskrankheit \u201eUlcus molle\u201c ab, auch als \u201eWeicher Schanker\u201c bekannt. Mit einem Umfang von 16 DIN A4-Seiten und einem Vertriebsangebot von \u00fcber f\u00fcnfzig Publikationen sowie Buchank\u00fcndigungen und -besprechungen von Klein- und Selbstverlagen erschien 1970 die Nr. 10 mit einer Auflage von 2.500 Exemplaren; weitere Auflagen erschienen dann in H\u00f6he von 1.200 und mit 200 Abonnenten. Auf seinem H\u00f6hepunkt hatte das <em>Ulcus Molle Info<\/em> 2.500 Abonnenten. Der <em>Ulcus Molle Info\u2212Dienst<\/em> war zusammen mit der Aktion Feuerzeichen der bekannteste Buch- und Zeitschriftenversand f\u00fcr Alternativliteratur in Deutschland.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die Kartographin des Ruhrgebiets<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large\">\r\n<div id=\"attachment_1678\" style=\"width: 110px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1678\" class=\"wp-image-1678\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/EvaK.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"101\" \/><p id=\"caption-attachment-1678\" class=\"wp-caption-text\">Photo von Helge Schneider<\/p><\/div>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Eva Kurowski wuchs im Jazzkeller ihres Vaters Kuro in Oberhausen\u2013Eisenheim auf und erlernte dort schon fr\u00fch den Beruf der Jazzs\u00e4ngerin. Mit ihren eigenen zauberhaften Chansons und Balladen auf dem Album \u201eReich ohne Geld\u201c gelang es ihr, sich als \u201aBillie Holiday des Strukturwandels\u2019 einen Namen zu machen, der weit \u00fcber die Jazzszene des Ruhrtals hinausragt. Ihren Gassenhauer \u201eReich ohne Geld\u201c widmete sie den Musikern des legend\u00e4ren Tim Isfort\u2013Orchester, mit dem sie gemeinsam mit Christian Br\u00fcckner, Tom Liwa, Katharina Thalbach, Blixa Bargeld, Sam Lee Brown durch Deutschland tourte. Kurowski erweist sich als Kartographin des Ruhrgebiets, das sie so detailgetreu nachzeichnet, da\u00df das Abbild mit der Wirklichkeit deckungsgleich wird, um alsbald in dieser zu zerfallen. Was bei ihrer CD \u00bbReich ohne Geld\u00ab an l\u00e4chelnder Schwermut ant\u00f6nt, findet sich auf knapp 200 Seiten in ihrer selbstironischen Biographie \u00bbAvanti Popoloch\u00ab, ihre eigentliche Kunst, bleibt ganz an der Oberfl\u00e4che, fast h\u00e4lt sie die Firnis, die unmittelbarste, epidermische Wirklichkeit fest. Eva Kurowskis Menschenportr\u00e4ts, von Er\u00f6rterungen der eigenen Zerrissenheit durchwirkt, verdichten sich zum Sittengem\u00e4lde des Ruhr-ge-Beats. Die Songschreiberin wei\u00df es, und sie gestaltet diese Dramen ebenso gewaltig wie zart. Ihre halluzinativ genaue Wiedergabe von Geringf\u00fcgigkeiten, in deren Verkettung ein Ort und eine Zeit decodierbar werden, macht sie zur Post-Pop-Autorin, einer Heimatdichterin fern aller Folklore und eine Reiseautorin im eigenen Hinterhof.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Eigentlich sollte die Hamburger- eher Duisburger-Schule hei\u00dfen<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2354\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/liwa6.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/liwa6.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/liwa6-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Tom Liwa spielte sich mit seinen famosen Flowerpornoes in die Kritikerherzen, als die Begr\u00fcnder der so genannten Hamburger Schule noch im Kindergarten tobten. Nach der Trennung von seiner Band changiert er als Solist zwischen deutschem Indie-Rock und Neo-Bildungsb\u00fcrgertum. Dieses Original, ein schr\u00e4ger Songwriter, der sich trotz seiner sperrigen Singstimme auch als S\u00e4nger einen ganz eigenen Platz geschaffen hat. N\u00e4selnd, nah und unaffektiert, gibt Liwa mit erheblicher Ausdrucksf\u00e4higkeit zu deutscher Liedermacherei mit amerikanischen Tugenden textlich genau das, was ein Songtitel wie \u201eCasanovas R\u00fcckkehr zum Planet der Affen\u201c andeutet: zeitgem\u00e4\u00dfe Dichtung, vertont zu Liedern. Liwas Songs besitzen die Kraft, als Aussage stehen zu bleiben, ohne irgendwann umzufallen. Worte, gleichsam aus dem Leben gegriffen und nicht aus der Luft geholt, Worte voll von Echtheit und Eigentlichkeit; Worte von Dringlichkeit und Sehnsuchtshaftigkeit. Es spielt und singt ein Mann, der nichts verbergen will, der sich zeigt als sich auseinandersetzende Gestalt, die offen durch das Leben wandert. Sein Leben lang hat er auf mittleren, kleinen oder privaten Konzerten gespielt. Er war nie in irgendeiner bedeutenden Talkshow zu sehen und verweigert sich, mit Ausnahme einer Netzseite, erfolgreich den Medien. Selbst bei YouTube findet man fast nichts und wenn doch, dann wirkt das eher wie ein Gag. Nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Tim Isfort und seinem Orchesterprojekt hat diesem Artisten neue Wege er\u00f6ffnet.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eBad\u201c M\u00fclheim!<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 1981 ist Tom T\u00e4ger an Produktionen mit \u201aComalounge\u2018, \u201aDie Regierung\u2018, \u201aHis Girl Friday\u2018, \u201aDie Sterne\u2018, \u201aMissFits\u2018, Combos aus der Weltmusik, Life-Mixen f\u00fcr Musicals an der Folkwangschule Essen und anderen beteiligt. Mit gro\u00dfer Kompetenz und menschlicher W\u00e4rme betreut Tom T\u00e4ger \u201cBehinderte und Bekloppte\u201d sowie exzentrische K\u00fcnstlerpers\u00f6nlichkeiten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6177\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Helge.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Helge.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Helge-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>. Produziert von Helge Schneider und Tom T\u00e4ger im Tonstudio\/Ruhr.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach der Produktion von Helge Schneiders H\u00f6rspielen folgten H\u00f6rbuchproduktionen mit dem Minnes\u00e4nger Ludmillus, der seit 1994 die Herzen seines Publikums mit mittelalterlicher Musik und galanter Unterhaltung erfreut. Der neuzeitliche Barde reist mit seiner Cister \u201cNelly\u201d und drei H\u00f6rb\u00fcchern im Gep\u00e4ck durch die Lande. In der Tradition von Walther von der Vogelweide singt Ludmillus Lieder der gleichberechtigten Liebe oder schildert erotische Erlebnisse. Im Frauenlied wiederum wird der Minnedienst aus der Sicht der angebeteten Frau betrachtet. Sie nimmt den Minnedienst entgegen und dr\u00fcckt ihr Bedauern aus, dass sie ihn &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; zur\u00fcckweisen muss. Ludmillus ist Haus- und Hofbarde aus dem \u201cLager der Spiel- und Handwerksleut\u2019\u201d des renommierten Mittelalterveranstalters \u201cKramer, Zunft und Kurzweil\u201d. Ludmillus spielt auf Burg- und Schlossfesten, sowie historischen Stadtfesten im ganzen Land und seit Anno Domini 1999 geh\u00f6rt er zur erlesenen Schar jener, die j\u00e4hrlich zum Bardentreffen auf die Marksburg eingeladen werden. Diese Auftritte wurden von T\u00e4ger mit dem H\u00f6rbuch \u00bbLive\u00ab eindrucksvoll dokumentiert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">T\u00e4ger hat ein Faible f\u00fcr Trivialmythen, ihn faszinieren die technischen Entwicklungen der elektronischen Medien. Seine vielgestaltige Arbeit als Musiker und Produzent im Tonstudio an der Ruhr l\u00e4\u00dft sich exemplarisch an der Produktion <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26045\"><em>RaumbredouilleReplica<\/em><\/a> darstellen. \u201eWas heute noch wie ein M\u00e4rchen klingt\u2026\u201c \u2013 so haben sich die Deutschen in den 60-er Jahren des 20. Jahrhunderts die Zukunft vorgestellt, als milit\u00e4rischen Staat, in dem die Akteure in einem Rhythmus reden, der sich als Vorl\u00e4ufer des Raps h\u00f6ren l\u00e4sst: \u201eEs gibt keine Nationalstaaten mehr, es gibt nur noch die Menschheit und ihre Kolonien.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"149\" class=\"wp-image-6276\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/RaumbredouilleReplica.jpg\" alt=\"\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <em>RaumbredouilleReplica<\/em> ber\u00fccksichtigt die Anforderung des klassischen Science-Fictions (Bedrohung der Planeten, Rettung desselbigen) und erg\u00e4nzt sie um Chiffren der Popkultur. Was f\u00fcr das \u201eRaumschiff Enterprise\u201c die Klingonen, waren \u2018die Frogs\u2019 f\u00fcr \u201eRaumpatrouille Orion\u201c, der deutschen Science-Fiction-Serie mit Kultstatus und Heimwerkerappeal: B\u00fcgeleisen dienten dem hochtechnisierten Raumschiff als Schaltger\u00e4te, und brennende Tennisb\u00e4lle flogen durch die wolkenlose Weite des Himmels. Die neu aufbereitete Tonspur dieses Stra\u00dfenfegers h\u00e4lt ein weiteres ungeahntes Abenteuer bereit. Wie meinte Dietmar Sch\u00f6nherr nach bestandenem Abenteuer: \u201eR\u00fccksturz zur Erde\u201c. Bei der H\u00f6rspielcollage RaumbredouilleReplica geht es in einer Invasion der Geistesgegenwart um alles: Die Bedrohung der Erde. Einen gesteuerten Schnelll\u00e4ufer. Eine Invasion und nat\u00fcrlich: Die Rettung der Erde. Selbstverst\u00e4ndlich mit einem Humor, der Lichtjahre von der Spa\u00df\u2013 und Eventkultur dieser Tage entfernt ist. Tom T\u00e4ger ist es gelungen, dem Genre Schundliteratur eine \u00e4sthetische Dimension abzugewinnen, er gibt so der Sprache der Stra\u00dfe im 21. Jahrhundert eine k\u00fcnstlerische Form.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Beatniks &#8211; Social beat &#8211; Ruhrgebeat<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">KUNO deutet <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/30\/proust_and_pulp\/\">Trash<\/a><\/em> in diesen Streifzug durch die De-Industrialisierung als transhistorisch und transkulturell. Es geht um die Funktion einer &#8222;nonkonformistischen&#8220; Kunst im speziellen Kontext der <em>Ruhrgebeatsgeschichte<\/em>. Die K\u00fcnstler, Musiker und Autoren interpretieren <em>Trash<\/em> als Form der Selbstbehauptung des popmodernen Menschen gegen\u00fcber dem Absolutismus der globalisierten Wirklichkeit.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\">\r\n<div id=\"attachment_106600\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106600\" class=\"wp-image-106600 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/briefmarke_orion-Kopie-300x180.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"180\" \/><p id=\"caption-attachment-106600\" class=\"wp-caption-text\">Ein Service der Briefmarkenhandlung Peinelt<\/p><\/div>\r\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\r\n<p>Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Streifzug durch die De-Industrialisierung Seit der Industrialisierung ist das Ruhrgebiet ein Schmelztiegel. Nach der Einstellung des Bergbaus zunehmend einer der Kulturen. Als einer der gr\u00f6\u00dften Ballungsr\u00e4ume Europas verf\u00fcgt die Region, die lange vornehmlich durch die Stahlindustrie und den Bergbau&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/09\/24\/das-ruhrgebeat-der-schnittpunkt-der-popmoderne\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":257,"featured_media":106600,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628,1118,973,2635,59,2585,2608,133,2633,122,35,2650],"class_list":["post-69536","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni","tag-barbara-ester","tag-eva-kurowski","tag-hartmuth-malorny","tag-helge-schneider","tag-josef-wintjes","tag-ni-gudix","tag-pia-lund","tag-roland-adelmann","tag-tom-liwa","tag-tom-tager","tag-werner-streletz"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/257"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69536"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69536\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106604,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69536\/revisions\/106604"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/106600"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69536"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69536"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}