{"id":69443,"date":"2015-08-16T00:01:00","date_gmt":"2015-08-15T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=69443"},"modified":"2022-07-13T11:04:55","modified_gmt":"2022-07-13T09:04:55","slug":"da-lernst-du-die-menschen-kennen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/","title":{"rendered":"Da lernst du die Menschen kennen"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Der interessanteste &#8222;Autor&#8220;, den der <em>Social Beat<\/em> hervorgebracht hat, ist eine Frau<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom sogannten <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Social Beat<\/a><\/em> ist nicht mehr viel \u00fcbrig geblieben, wer erinnert sich noch an Ingo Lahr, Andi L\u00fcck oder die von HEL so benannte &#8222;Einmannsekte&#8220; <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/01\/24\/abgesang\/\">Tom de Toys<\/a>? Der interessanteste Autor, den diese Bewegung hervorgebracht hat, ist eine Frau, <em>Gudrun Rupp<\/em> aka N\u00ed Gudix. Sie arbeitet vor allem als freie Literatur\u00fcbersetzerin und bet\u00e4tigt sich zudem als Schriftstellerin, Theaterautorin und Rezitatorin. Als N\u00ed Gudix ver\u00f6ffentlichte diese vielseitige Autorin zahlreiche Texte (wie etwa den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>), Essays und \u00dcbersetzungen in verschiedenen Anthologien und Literaturzeitschriften. Der Dialog zwischen Text und \u00dcbersetzung ist jedoch nicht die einzige Dimension der mannigfaltigen Auseinandersetzung mit Sprache und ihres Transfers in unterschiedliche Medien. All diese Gattungen besitzen f\u00fcr diese Autorin uneingeschr\u00e4nkte Relevanz.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Ihre \u00dcbersetzungen bleiben nah an den Ursprungstexten, wodurch vor allem der semantische Gehalt sowohl der deutschen Texte in den Vordergrund r\u00fcckt.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter dem Label <em>Transliterarix<\/em> \u00fcbersetzte sie u.a. Robert Burns, Miguel &#8222;Mike&#8220; Gilli und Metta Victor, etwa das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/06\/23\/dime-novels\/\">Tagebuch von nem schlimmen Schlingel<\/a> von Metta Victor, das bei Killroy Media erschien. Dies ist ein Klassiker der Lausbubenliteratur und war ein Weltbestseller dazu. 1880 in New York erschienen, war Georgie\u00a0Hackett, der Held des Buches, genauso bekannt und beliebt wie seine Zeitgenossen Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Und es ist auch nicht so, da\u00df er danach vergessen worden w\u00e4re. Er wurde in zahlreiche Sprachen \u00fcbersetzt, es gibt ihn sogar auf Hebr\u00e4isch &#8211; nur wurde, da vielen das Original zu heftig erschien, sprachlich zu revolution\u00e4r (im Slang und mit fehlerhafter Orthographie) und vom Inhalt her manchmal zu wild und zu anarchisch, gerne auf eigene Faust im Text herumgek\u00fcrzt und &#8222;verschlimmbessert&#8220;. Ihre \u00dcbersetzungen bleiben nah an den Ursprungstexten, wodurch vor allem der semantische Gehalt sowohl der deutschen Texte in den Vordergrund r\u00fcckt. Gleichfalls empfehlenswert ist daher <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2004\/06\/26\/die-freien\/\">Die Freien<\/a><\/em>. <em>Ein utopisch-anarchischer Roman<\/em> von M. Gilliland mit der \u00dcbertragung aus dem (nord-)irischen Englisch, und mit Anmerkungen von N\u00ed Gudix. Diese von Ambivalenzen, Zweifeln und Paradoxien gepr\u00e4gte Suchbewegung macht dieses Buch \u00fcber das Leben von Freiheitssuchern zu einem literarischen Ereignis.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">LaborBefund\u00a0\u2013 Literatur aus der Wirklichkeit<\/span> <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir stellen auf KUNO hin und wieder Literaturzeitschriften vor, zuletzt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24175\">Matrix<\/a>. Auf diesem Weg gilt es einen weiteren Irtum auszur\u00e4umen, es herrscht die Annahme, das <em>Netzwerk<\/em> sei erst mit dem Internet erfunden worden, es gab jedoch eine Zusammenarbeit von Individuen bereits auf analoger Ebene. KUNO konsultiert den Wert des Analogen und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25201\">dokumentierte<\/a> den Grenzverkehr im Dreil\u00e4ndereck. Gern weisen wir daher auch auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/03\/10\/laborbefund\/\"><em>LaborBefund\u00a0\u2013 Literatur aus der Wirklichkeit <\/em><\/a>hin. Diese Lit.-ZS wartet mit Informationen, Deutungsm\u00f6glichkeiten und Handlungsoptionen auf, der den Zustand der Unsicherheit einer Welt gegen\u00fcber zeigt, die sich dem Verst\u00e4ndnis entzieht. Seit 2013 ist N\u00ed Gudix als Verlegerin und Chefredakteurin der neu gegr\u00fcndeten Berliner Literaturzeitschrift t\u00e4tig. Im Gegensatz zum sogannten <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Social Beat<\/a><\/em> stimmen sowohl Texte als auch Bilder nicht in den Abgesang auf das Subjekt ein, das all seine Stabilit\u00e4t verloren hat, sondern reproduzieren und kommentieren diese Effekte durch die zahlreichen intertextuelle Verweise und die verschiedenen miteinander verbundenen Ausdrucksmodi. Das Sammeln und Auflesen verschiedener Gegenst\u00e4nde aus der Tradition bis hin zu brandaktuellen Medienerscheinungen sowie ein gewisses Ma\u00df an Verr\u00e4tselung werden hier zum Prinzip des editorischen Schaffens. Diese ZS ist, wenn man so will, der einzig legitime Nachfolger des <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/11\/11\/das-analoge-internet-wird-eingestellt\/\">Ulcus Molle Info<\/a><\/em>s. Die von Andreas Balck herausgegebene Zeitschrift erscheint monatlich in einer kleinen Printauflage. N\u00ed Gudix ist nun eine Sonderausgabe gewidmet, das die Autorin mit der ganzen Spannbreite ihres K\u00f6nnens zeigt:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Romanausz\u00fcge, \u00dcbersetzungen, Gedichte und Prosetten : all das von N\u00ed Gudix, die jetzt als Piratenfee an der See lebt. Die Verlegerin und Redakteurin des LaborBefundes ist bekannt durch ungez\u00e4hlte Publikationen, B\u00fchnenauftritte und Lesungen. Im vorliegenden Heft pr\u00e4sentiert der Herausgeber einen repr\u00e4sentativen Querschnitt durch ihr aktuelles Werk. Fazit: &#8222;Da lernst du die Menschen kennen&#8220;<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Andreas Balck, August 2015.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-103758 alignright\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Der-Schein_Cover_Gudix-232x300.jpg\" alt=\"\" width=\"232\" height=\"300\" \/><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist nicht \u00fcbertrieben, wenn man N\u00ed Gudix als Fallada-Expertin bezeichnet. Daher weist die KUNO-Redaktion gern auf ihr Taschenbuch \u201eDer Schein, das Sein und das Nichts: Gedanken zum Menschen und zur Menschenw\u00fcrde anhand der B\u00fccher von Hans Fallada\u201c hin, das in 2012 erschienen ist. Die Autorin setzt sich in dem 120 seitigen Essay f\u00fcr diesen \u201eVolksschriftsteller\u201c ein. Sie liest seine Werke \u2013 vor allem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/26\/wenn-er-zu-hause-ist-ist-wieder-alles-zu-ende\/\"><em>Kleiner Mann \u2013 was nun?<\/em><\/a> oder <em>Der eiserne Gustav<\/em> \u2013 nicht als \u201eunpolitische\u201c, \u201evolkst\u00fcmliche\u201c Unterhaltungsromane. F\u00fcr Gudix war Fallada kein Binsenautor, er schrieb auch keine fr\u00f6hlichen Rei\u00dfbrett-Schmonzetten, wie diese Begriffe irrt\u00fcmlich suggerieren, im Gegenteil \u2013 nach ihren Verst\u00e4ndnis war er ein Meister der Menschenkenntnis, er sah in die tiefsten menschlichen Abgr\u00fcnde hinab und versuchte in all seinen B\u00fcchern, das Wesen der Menschlichkeit festzuhalten. Seinen Gestalten blickt er in die Seele und macht sie so zeitlos; seine Werke sind deshalb verst\u00f6rend, weil sich die Leser in ihnen selbst wiederfinden. N\u00ed Gudix bringt auch Falladas widerspr\u00fcchliche Haltung zur Sprache, schildert dessen Unentschlossenheit und inneren K\u00e4mpfe, die schlie\u00dflich in Alkoholismus, Gewaltt\u00e4tigkeit und k\u00f6rperlichem Verfall m\u00fcnden. Dieses Buch ist sowohl als Selbstkritik wie auch als Kritik an all jenen zu verstehen, die weggesehen oder mitgemacht haben. Fallada war mit Sicherheit kein Nazi, aber man findet in seiner Prosa \u2013 wenn man genau hineinliest \u2013 die Ursachen des Holocaust dargelegt: Mangel an Empathie, Lebensangst, die soziale K\u00e4lte, ein Sich-Verschanzen hinter der Moral. N\u00ed Gudix versucht Hans Fallada die Gr\u00f6\u00dfe zur\u00fcckzugeben, die er verdient hat.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>LaborBefund<\/strong>, Literatur aus der Wirklichkeit, ISSN 2196-3355 Nr. 18:<strong> &#8222;Da lernst du die Menschen kennen&#8220; <\/strong>&#8211; Autorenheft N\u00ed Gudix. Mit zwei Illustrationen der Autorin.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Schein, das Sein und das Nichts<\/strong>: Gedanken zum Menschen und zur Menschenw\u00fcrde anhand der B\u00fccher von Hans Fallada, BoD 2012 &#8211; Gern weist KUNO auf die <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Schein-das-Sein-Nichts-Menschenw%C3%BCrde\/dp\/3848223376\/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&amp;crid=3M98T53XPIFX5&amp;keywords=der+schein%2C+das+Sein+und+das+Nichts&amp;qid=1655873842&amp;sprefix=der+schein+das+sein+und+das+nichts%2Caps%2C86&amp;sr=8-2\">Bestellm\u00f6glichkeit<\/a> des Buches hin.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-69444 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/LaborBefund.jpg\" alt=\"\" width=\"263\" height=\"371\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/LaborBefund.jpg 350w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/LaborBefund-212x300.jpg 212w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/LaborBefund-260x368.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/LaborBefund-160x226.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px\" \/>\r\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\r\n<p>Obwohl die nonkonformistische Literatur ehrlich und transparent zugleich sein wollte, war gegen Ende der 1960er nur schwer zu fassen, die Redaktion entdeckt die Keimzelle des Nonkonformismus in der die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/12\/10\/die-keimzelle-des-nonkonformismus\/\">Romantiker-WG in Jena<\/a>. Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a>.<\/p>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der interessanteste &#8222;Autor&#8220;, den der Social Beat hervorgebracht hat, ist eine Frau Vom sogannten Social Beat ist nicht mehr viel \u00fcbrig geblieben, wer erinnert sich noch an Ingo Lahr, Andi L\u00fcck oder die von HEL so benannte &#8222;Einmannsekte&#8220; Tom de&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":103758,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2671,2771,2608],"class_list":["post-69443","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-andreas-balck","tag-hans-fallada","tag-ni-gudix"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69443","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69443"}],"version-history":[{"count":6,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69443\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103825,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69443\/revisions\/103825"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/103758"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69443"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69443"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69443"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}