{"id":69434,"date":"2005-09-15T00:01:00","date_gmt":"2005-09-14T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=69434"},"modified":"2022-02-28T18:41:56","modified_gmt":"2022-02-28T17:41:56","slug":"urban-electronic-poetry","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/15\/urban-electronic-poetry\/","title":{"rendered":"URBAN ELECTRONIC POETRY"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In der zweiten Septemberwoche wurde ich infiziert. Vom Sprachvirus. Wieder mal. Diesmal nicht durch Ploog und Monte (bezieht sich auf das B\u00fcchlein \u201eSPRACHE IST EIN VIRUS\u201c von J\u00fcrgen Ploog und Axel Monte, herausgekommen in Po Em Press Pentling 2003), sondern durch Flenters und W\u00fcrdens gro\u00dfes Urban-Electronic-Poetry-Projekt. Laufen tut das schon seit \u00fcber zwei Jahren, ich kannte es bisher nur aus der Ferne \u2013 durch Tom de Toys, dessen Beitrag SKANDAL ich 2003 \u00fcbersetzt hatte. Zu dieser Zeit hatte ich noch am Bodensee gelebt, das Projekt war also nur in Form von E-Mails zu mir gekommen und als solche auch wieder verschwunden, aufgel\u00f6st im Netz\u00e4ther, nach Kanada zu den Headtractive-Machern. Im April 2005 dann waren die UEP-Buchstaben wieder zu mir zur\u00fcckkristallisiert, durch Kersten Flenter und Frank Br\u00f6ker, die mir erz\u00e4hlten, was sie so machten: &#8222;UEP, CD und DVD ist drau\u00dfen, Premiere in Hannover&#8220;. Oha, dachte ich, kiek an, das lebt ja noch!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das lebt noch, ja. Und wie. Am 15. September waren die Urban Electronic Poets, zumindest ein Teil davon, in der Kulturbrauerei in Berlin im Rahmen der PopKomm zu sehen; am 14. in der Z-Bar im Wedding; und da ich mit Kersten Flenter selbst einen (allerdings inhaltlich v\u00f6llig anders verorteten) Auftritt in Berlin hatte, kam UEP hier endlich wirklich und livehaftig zu mir, denn Kersten brachte mir die CD\/DVD mit und erz\u00e4hlte einiges, und ich sah mir beide UEP-Sessions an. Und war fasziniert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es handelt sich bei UEP um eine kongeniale Verkn\u00fcpfung von kritischer Spoken-Word-Lyrik, Musik und Bild. Aus der literarischen Subversive bekannte Gr\u00f6\u00dfen wie de Toys, Flenter, Br\u00f6ker, Enno Stahl, Ron Schmidt und Stan Lafleur lesen eindringlich ihre Texte und werden dabei sowohl von Musik als auch von Bildern auf der Videoleinwand unterst\u00fctzt \u2013 live ist das ein unglaublich intensives Konsensorium, der in Kanada gedrehte UEP-Film ist zeit-(und ton-)los gut, die Bilder erinnerten mich an Aki Kaurism\u00e4ki. Leider kann ich hier nicht weiter darauf eingehen, da mein DVD-Player nicht funzt. Schade; daf\u00fcr hab ich aber das Booklet mit allen Texten drin, \u00fcbrigens sowohl auf deutsch als auch auf englisch und franz\u00f6sisch, was die Internationalit\u00e4t des Projekts unterstreichen soll (hier fand ich auch meine Tom-D-Transliteration SCANDAL wieder), und auch an der sehr schick gemachten Homepage kann ich mich immer wieder erfreuen (verantwortlich hierf\u00fcr ist die <a href=\"http:\/\/www.designguerilla.de\/\">designguerilla.de<\/a>).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">UEP ist Hardcore, verehrte Damen und Herren. Erwarten Sie kein leicht verdauliches, &#8222;nettes&#8220;, &#8222;lustiges&#8220;, &#8222;kreatives&#8220; Poetry-Slam-Geschlurpse, wie man es heutzutage auf so vielen Leseb\u00fchnen findet. UEP ist kein &#8222;Trend&#8220;, nein &#8211; UEP tritt dem Trend in die Eier, zersetzt den Trend, l\u00f6st ihn auf in seine Bestandteile, chemisch, elektronisch, poetisch! UEP enth\u00e4lt jenen hochexplosiven, feuerspeienden Kern, der von Zeit zu Zeit immer mal wieder eine literarische Revolution ausl\u00f6st, wobei der Kern immer derselbe bleibt, ob wir die Revolution nun mit Rimbaud, Artaud, Beckett, Burroughs, Fauser oder den &#8222;Jungen Wilden&#8220; des Social Beat Anfang der 1990er Jahre in Verbindung bringen. &#8222;Revolution hei\u00dft, einer tritt vor die Kulissen und schreit Schei\u00dfe, und dann st\u00fcrzen die ganzen Kulissen zusammen&#8220;, sagte Rimbaud einst, und genau das leistet auch UEP: die Kulissen, die seit der Social-Beat-Revolution eifrig wiederaufgebaut, zurechtgezupft und gestylt wurden auf Deibelkommraus, wobei aber leider der Inhalt in den ganzen f\u00fcnfzehn Jahren vernachl\u00e4ssigt worden war, werden hier, von Leuten, die sich gr\u00f6\u00dftenteils damals schon als Vorhangfetzer und Maskenentbildner bet\u00e4tigt hatten (man denke nur an Frank Br\u00f6kers &#8222;h\u00e4rter&#8220;-Zine aus M\u00fcnster, an Flenters Donner-Performances auf diversen SB-Festivals oder an Stahls Zitat <em>&#8222;die Literatur der Neunzigerjahre mu\u00df kurz und knallhart sein, wie ein Videoclip, verstehste? Also mach et kurz, Otze!&#8220;)<\/em> heruntergerissen und in Brand gesteckt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ploogt da auf der UEP-CD, es burroughst, es collmert auch und es fausert. Max W\u00fcrden, der Hauptverantwortliche der musikalischen Seite von UEP, hat das hervorragend umgesetzt: elektronische Beats, Hammerschl\u00e4ge im Steinbruch der Sprache, jeder der 14 Wortsisyphosse (und \u2013sisyphosinnen) kriegt einen anderen Grundtenor und Grundrhythmus, doch der teils mechanisch kalte, teils g\u00e4nsehauterregend hei\u00dfe Ur-Beat zieht sich durch die ganze Scheibe; auch die anderen Komponisten (Sascha Freihals, Your Ten Mofo, J\u00f6rn Heinrich u.a.) halten sich an diesen unterirdischen, mal regelm\u00e4\u00dfig, mal weniger, mal schneller, mal langsamer pochenden Asphaltpuls, aus dem ich die ganzen Donnerk\u00f6pfe vergangener Zeiten herausgewittern h\u00f6re.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Diese Asphaltliteraten<\/em>, hetzten damals gewisse Nazidichter gegen Berliner Boh\u00e8meintellektuelle, <em>zersetzen all unsere Werte!<\/em> Ja! Ja! Genau! Und genau darum geht es auch! Wir sind Maulw\u00fcrfe, zersetzen ist unser Job! <em>&#8222;Gegenwartsbew\u00e4ltigung&#8220;<\/em> nennt es Ursula Keiper, &#8222;<em>das Wort ist ein Virus im Automatismus der St\u00e4dte<\/em>&#8222;, sagt Flenter, was eine Weiterentwicklung ist von Burroughs&#8216; Motto \u201e<em>Language Is A Virus<\/em>&#8222;: die Sprache ist ein Fremdk\u00f6rper, der uns krank machen kann und auch krank macht, wenn wir es nicht gelernt haben, ihn selbstreflexiv zur aktiven Impfung einzusetzen. Und der Mensch ist ein lebendes Teilchen und kein automatischer Phrasendreschflegel, was besonders in der urbanen &#8222;modernen&#8220; Kommunikationsgesellschaft ein wesentlicher Katharsisgedanke ist, will man nicht draufgehen. Dirk H\u00fclstrunks kurzes <em>Nie geschieht etwas<\/em> bringt diese tote Laberflaschenzone, zu der die Kommunikationsgesellschaft verd\u00fcmpelt ist, sch\u00f6n auf den Punkt: au\u00dfer dem Wort &#8222;sagen&#8220;, dem Lieblingsf\u00fcllwort der Artikulationsunf\u00e4higen &#8222;irgendwas&#8220; und diversen Pronomina enth\u00e4lt das Gedicht nichts weiter, und am Ende wird aus &#8222;irgendwas&#8220; &#8222;nichts&#8220;. War &#8222;irgendwas&#8220; je mehr als &#8222;nichts&#8220;? Got it. &#8222;<em>Verdorrte Gespr\u00e4che<\/em>&#8220; (Roma Mukherjee) sind das, was sich aus toten Konformkommunikationsh\u00fclsen konstituiert, mehr nicht; der Weg hinaus f\u00fchrt durchs &#8222;<em>Jenseits aller T\u00f6ne<\/em>&#8220; (Alexander Pfeiffer).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stadt ist nat\u00fcrlich wesentliches Thema: Hochh\u00e4user, Asphalt, Hundekacke, Klingelschilder, Stra\u00dfen. 1968 hie\u00df es noch: unterm Pflaster liegt der Strand. 1993 br\u00fcllten die Social-Beat-Fraktion\u00e4re raus, was war, n\u00e4mlich: kein Strand, nirgends, nur Pflaster, Pflaster, Drogen, Suff, Pflaster, wir brauchen uns nichts vorzumachen! Und 2005 sagt Carsten B\u00e4umer: <em>&#8222;Manchmal denke ich dann aber, da\u00df es nicht der Rede wert ist, was so abgeht in der Stadt.&#8220;<\/em> Und Kersten Flenter erg\u00e4nzt: <em>&#8222;Es ist Zeit, die Verh\u00e4ltnisse wieder an den Tr\u00e4umen zu messen.&#8220;<\/em> Was haben wir f\u00fcr Visionen? Was k\u00f6nnen wir leisten? Wo k\u00f6nnen wir diese Stadt, diese Stra\u00dfen und die Menschen darin hinf\u00fchren, und womit? Mit der \u00fcblichen &#8222;urbanen&#8220; Kommunikation geht es nirgendwo mehr hin; wir m\u00fcssen entweder die Worte aufknacken oder die Fresse halten. Und dann handeln statt labern! Flenter spricht nicht davon, sich die Verh\u00e4ltnisse sch\u00f6nzutr\u00e4umen, sondern von konkreter Utopie: seien wir realistisch, wagen wir das Unm\u00f6gliche! Machen wir uns an die Humanisierung der Kommunikation und damit an die Humanisierung der Verh\u00e4ltnisse! Es gibt hinter den ganzen maroden H\u00e4usern immer noch genug Lebenslust, und die mu\u00df am Schwanz gepackt werden! Damit wird Marodistan von innen saniert. Dann hat Kolchosmose eine Chance zu funktionieren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>&#8222;Wo liegt der Schl\u00fcssel zum wirklich Wesentlichen&#8220;<\/em> (Br\u00f6ker)? Genau da. In der &#8222;<em>Lust, am Leben festzuhalten<\/em>&#8220; und sich vom Automatismus der St\u00e4dte nicht verpflastersteinern zu lassen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-large-font-size\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit Ende April 2005 ist sie in einschl\u00e4gigen Musikl\u00e4den erh\u00e4ltlich: die &#8222;uep&#8220;-CD+DVD <strong>Das Wort ist ein Virus in der Automatik der St\u00e4dte<\/strong> (Label: Schaltkreis)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"239\" height=\"179\" class=\"wp-image-69418\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/02\/ni-gudix.jpg\" alt=\"\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/02\/ni-gudix.jpg 239w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2006\/02\/ni-gudix-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a>. Ein Blick zur\u00fcck: 1991 legen A. J. Weigoni und Frank Michaelis in Zusammenarbeit mit den Schauspielern <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=14028\">Marion Haberstroh<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=18815\">Kai M\u00f6nnich<\/a> die zum Schlagwort gewordenen <em>Literaturclips<\/em> beim Dortmunder Label <em>Constrictor<\/em> vor. Diese Titelgebung ist reinste Camouflage, gleichzeitig markieren die zwischen 1991 entstandenen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/01\/18\/literaturclips-2\/\"><em>LiteraturClips<\/em><\/a> und den bis 1995 entstandenen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25417\"><em>Top 100<\/em><\/a> den H\u00f6hepunkt und die wahre Sprengung der sogenannten Pop-Literatur.<\/p>\r\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; In der zweiten Septemberwoche wurde ich infiziert. Vom Sprachvirus. Wieder mal. Diesmal nicht durch Ploog und Monte (bezieht sich auf das B\u00fcchlein \u201eSPRACHE IST EIN VIRUS\u201c von J\u00fcrgen Ploog und Axel Monte, herausgekommen in Po Em Press Pentling 2003),&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/15\/urban-electronic-poetry\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":207,"featured_media":99634,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2608],"class_list":["post-69434","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-ni-gudix"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69434","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/207"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69434"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69434\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101309,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69434\/revisions\/101309"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99634"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}