{"id":69292,"date":"2019-09-13T00:01:00","date_gmt":"2019-09-12T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=69292"},"modified":"2022-02-18T14:28:42","modified_gmt":"2022-02-18T13:28:42","slug":"der-rezensent-frei-nach-goethe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/09\/13\/der-rezensent-frei-nach-goethe\/","title":{"rendered":"Der Rezensent, frei nach Goethe"},"content":{"rendered":"\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Rezensent und sein Rezipient (Leser, Zuh\u00f6rer, Zuschauer) leben in einer Beziehung, meist einseitig. Die Hymne auf ein Buch ist wie eine 5-Sterne-Bewertung, doch die namhaften Feuilletons sind fest in der Hand der Buchkonzerne. Neben den wenigen hauptberuflichen Journalisten arbeiten viele freiberufliche Literaturkritiker \u2013 im vorauseilenden Opportunismus \u2013 die Rezensionsexemplare der gro\u00dfen Verlage ab. Nat\u00fcrlich lesen sie nur rein, und wenn die Zeit dr\u00e4ngt, kopieren sie den Pressetext.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Deutschlands wohl ber\u00fchmtester Buchbesprecher war Marcel Reich-Ranicki: was am Sonntagabend im Literarischen Quartett vorgestellt wurde, fand man am Montag unter den Top Ten der SPIEGEL-Liste. Selbst ein Verriss steigerte die Auflage. Ohne Zweifel funktionierte die Vetternwirtschaft der Mediengesellschaft. Damals, so unglaublich ee klingt, geh\u00f6rte das Fernsehen den \u00d6ffentlich Rechtlichen-Sendern, sie hatten das Monopol der Meinungsmache. Reich-Ranicki, dieser Jude mit Intellekt, Rhetorik, Fachwissen und einer komische Aussprache, gelangte auf den Olymp der Weltliteraturkritiker, auch, weil er \u201eauthentisch r\u00fcberkam\u201c \u2013 ein Slogan, den man heute nur mit Populismus oder Dummheit bedient, sonst ist man nicht authentisch. Aber Reich-Ranicki stellte sich den Kritiken seiner Kritiker, \u201eMein Leben\u201c, DVA, 1999, gelangte schon vor Druck auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color wp-block-paragraph\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Wie finden Sie mein neues Buch, ist es nicht genial geschrieben?<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Stimmt, es ist nicht genial geschrieben. Kritik als Kunst der Beurteilung kann positiv oder negativ ausfallen, sie kann<br \/>h\u00e4tscheln oder r\u00fcgen, im besten Fall zeigt sie die Schwachpunkte eines Werkes und lobt das Gelungene. Das Empfinden einer Kritik ist,<br \/>genauso wie die \u00c4u\u00dferung, absolut subjektiv, und die Reaktion darauf sehr menschlich. Aus Ironie wird Sarkasmus, und wer es derber m\u00f6chte, bedient sich der Beleidigung. Fr\u00fcher war der Ton anders, nicht besser oder schlechter, aber anders, und im 18. Jahrhundert forderte Goethe: \u201e \u2026 schlagt ihn tot, den Hund!\u201c Gemeint ist ein Zeitgenosse, den er in einem Gedicht verewigte, ein jemand, den er bewirten lie\u00df, und der sich hinterr\u00fccks \u00fcbers Essen beschwert hatte: \u201eDie Supp h\u00e4tt k\u00f6nnen gew\u00fcrzter sein\/ Der Braten brauner, firner der Wein.\u201c Zu allem \u00dcberfluss war der Kritiker ein Rezensent. Damit konnte Goethe gar nicht umgehen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Eugen Roth, ebenfalls Dichter und Lyriker, setzte seine Verse mit Scherz, Satire und Ironie in die Sprache des angehenden 20. Jahrhunderts, er geh\u00f6rte zu den Wegbereitern der lyrischen Humoreske. Der Gedichtband \u201eEin Mensch\u201c (1935) machte ihn beinahe \u00fcber Nacht zum Shootingstar. 450 000 verkaufte Exemplare machten ihn zum \u201eRezensionssubjekt\u201c. W\u00e4hrend des \u00b4Nationalsozialismus` oblag die Kritik ausschlie\u00dflich dem NS Regime, gleichwohl \u00e4rgerte sich Roth genauso wie Goethe, doch aus anderen Gr\u00fcnden. Wollte man mit Gedichten das System kritisieren, musste man sich den Regeln beugen. Er formulierte sich genehmer:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color wp-block-paragraph\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">\u201eEin Mensch hat B\u00fccher wo besprochen\/ Und liest sie nun im Lauf der Wochen\/ Er freut sich wie ein kleines Kind,\/ Wenn sie ein bi\u00dfchen auch so sind.\u201c<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Karl August von Witzleben hatte in der ersten H\u00e4lfte seines Lebens mit Literatur nichts am Hut. 1786 ging er zur preu\u00dfischen Armee, wechselte mehrfach den Arbeitgeber sowie die Frauen, und widmete sich nach den Kriegen der Landwirtschaft. Ab 1821 verfasste er Dramen, Romane, Lustspiele \u2013 und 36 B\u00e4nde unter dem Pseudonym Tromlitz. Man sollte meinen, dass ihn der erst sp\u00e4te Ruhm vor Kritik gefeit hat, aber das Thema scheint ihn so ber\u00fchrt zu haben, dass er dem Rezensent eine gleichnamige Novelle widmete: \u201eIch hab dich so oft gewarnt, den gef\u00e4hrlichen Weg der Schriftstellerei zu betreten, es ist eine Klippe\u2026 \u00fcberdies begibst du dich in die H\u00e4nde der Rezensenten.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Der kommerzielle Buchmarkt ist \u00fcberschaubar, die Verlagsgiganten halten sich ein paar Dutzend Autoren\/Innen, sie werden gef\u00fcttert, gepflegt und werbewirksam vermarktet. Also artgerecht. Populistische Meinungen geh\u00f6ren zum Gesch\u00e4ft, solange sie den Verkauf f\u00f6rdern. Social Media hat das Gesch\u00e4ft \u2013 seit Goethe \u2013 grundlegend ver\u00e4ndert. Buchdruck und Internet, zwei radikale Neuerungen, die aber nur zwei alte Bekannte bedienen: Kommunikation und Neugier. Und was heute usus ist, erkannte schon Lessing: \u201eDer Rezensent braucht nicht besser machen zu k\u00f6nnen, was er tadelt.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\">\r\n<div id=\"attachment_65501\" style=\"width: 202px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-65501\" class=\"wp-image-65501\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Biby_Wintjes.jpg\" alt=\"\" width=\"192\" height=\"276\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Biby_Wintjes.jpg 383w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Biby_Wintjes-209x300.jpg 209w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Biby_Wintjes-260x374.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Biby_Wintjes-160x230.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/><p id=\"caption-attachment-65501\" class=\"wp-caption-text\">Josef &#8222;Biby&#8220; Wintjes<\/p><\/div>\r\n<figcaption>\r\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\r\n<p>Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\r\n<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Rezensent und sein Rezipient (Leser, Zuh\u00f6rer, Zuschauer) leben in einer Beziehung, meist einseitig. Die Hymne auf ein Buch ist wie eine 5-Sterne-Bewertung, doch die namhaften Feuilletons sind fest in der Hand der Buchkonzerne. Neben den wenigen hauptberuflichen Journalisten&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/09\/13\/der-rezensent-frei-nach-goethe\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":208,"featured_media":98301,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2635],"class_list":["post-69292","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-hartmuth-malorny"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69292","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/208"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69292"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69292\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98303,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69292\/revisions\/98303"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98301"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69292"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69292"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69292"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}