{"id":69131,"date":"2004-08-09T00:12:00","date_gmt":"2004-08-08T22:12:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=69131"},"modified":"2022-03-02T16:41:30","modified_gmt":"2022-03-02T15:41:30","slug":"trinkerchronik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2004\/08\/09\/trinkerchronik\/","title":{"rendered":"Eine Trinkerchronik"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>Alles was ich tat, war auf die Gegenwart ausgerichtet. Nichts hatte Bestand. Jeder Zukunftsgedanke war wie eine Fata Morgana. Ich dachte nicht an Bausparvertr\u00e4ge und Lebensversicherungen, nicht an Heirat und Familie. Ich fuhr meine Personal-Freifahrten der Bundesbahn von Nord nach S\u00fcd, von Ost nach West ab, alles war im Fluss. Obwohl ich dauernd neue Leute kennen lernte, mit ihnen trank und redete, blieb ich eher der Au\u00dfenseiter, der immer wieder ohne sein Zutun in Sachen hineingeriet. Es gab die Sprache der Sprachlosen, die \u00fcber Alkoholmolek\u00fcle definiert wurde, der Suff verwischte Linien, man wurde zum Grenzg\u00e4nger. Manchmal wusste ich erst nach l\u00e4ngeren \u00dcberlegungen wo ich gewesen war. Vom Leben ist immer nur ein St\u00fcckchen zu sehen &#8211; immer nur der Schauplatz des eigenen Leidens, und die Clowns ringsum sind besoffen. Mein Spitzenw\u00e4rter-Job f\u00fcllte mich nicht aus. Ich f\u00fcllte die freien Stunden mit Bier und B\u00fcchern. Und ich schrieb. Besonders in den Nachtschichten schleppte ich die kleine Reiseschreibmaschine mit. Zuerst setzte ich mich hin, trank und tippte das Alphabet auf einen Bogen Papier, nahm eine B\u00fcroklammer, bog sie auseinander und reinigte anschlie\u00dfend die Typen A und O. Danach ging es wie von selbst. Ab und an besuchte mich ein Arbeitskollege und wenn er fragte, was ich denn schreibe, antwortete ich, Heimarbeit, Adressen abtippen. Ich tippte meine Tr\u00e4ume aufs Papier, doch bevor der Morgen anbrach warf ich die meisten Bl\u00e4tter in den Ofen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dann kam die Johnny-Cash-Europatournee 1981. Ein Konzert fand in der Wembley Arena\/London statt. Mein Bruder und ich hatten zwei GUTE Eintrittskarten f\u00fcr 19.50 Pfund, einen Opel Ascona als Leihwagen &#8211; weil der Mercedes mal wieder fahrunt\u00fcchtig war &#8211; und kurvten mit gen\u00fcgend Bier Richtung Ostende. Bis Dover \u00fcberbr\u00fcckten wir die Zeit und tranken und pennten schlie\u00dflich ein, und als die F\u00e4hre vormittags anlegte, fuhren wir wie von selbst London entgegen. Mein Bruder war noch immer Student, und ich war ein Spitzenw\u00e4rter bei der Bundesbahn, wir mussten unsere Finanzen einigerma\u00dfen im Griff halten und hatten vorsorglich gleich die Tickets f\u00fcr die Nachtf\u00e4hre gekauft. Als sich Johnny Cash gegen 22 Uhr mit einem l\u00e4chelnden Bye bye vom Publikum verabschiedete, setzten wir uns ins Auto und preschten wieder nach Dover. Die letzte F\u00e4hre ging um 1 Uhr. Auf halber Strecke trat ich voll die Bremse und sagte: &#8222;Wolle, ich bin zu besoffen.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wolle war zwar auch besoffen, doch wir wechselten die Pl\u00e4tze und dann preschte er weiter. Wir erreichten die F\u00e4hre. Wir gingen nach oben, flappten uns hin und schliefen. Um 6 Uhr morgens \u00f6ffnete das Restaurant.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Solln wir fr\u00fchst\u00fccken?&#8220;, fragte ich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Ich hol zwei Bier&#8220;, sagte er.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Er kam mit zwei Bechern Bier zur\u00fcck und sein Gesichtsausdruck war ziemlich ernst.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Ich glaube&#8220;, sagte er, &#8222;das Geld reicht nicht.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Was f\u00fcr&#8217;n Geld?&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;HERJEMINE, ich meine das GELD. Oder hast DU noch was?&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Er wusste genau, dass ich kein Geld mehr hatte. Und ich wusste es auch.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Wieso, wof\u00fcr brauchen wir noch Geld? Den Rest der Fahrt werden wir auch ohne Bier auskommen.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Ach so&#8220;, sagte er, &#8222;kommen wir auch ohne Sprit aus?&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Sag ich doch, wir kommen ohne Sprit aus.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Er sch\u00fcttelte seinen Kopf. Sah mich mitleidig an. Ich nahm einen Schluck aus dem Becher und begriff.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Ach du Schei\u00dfe.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Der Tank ist kurz vor der Reserve&#8220;, sagte er Bier schluckend.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Nix zu machen?&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Nix zu machen.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Aha.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir kontrollierten unsere Barschaft. An englischem Geld hatten wir knapp ein Pfund, an deutschem Geld 4 Mark.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Das englische Geld k\u00f6nnen wir auch hier ausgeben. Hol&#8216; noch zwei Bier&#8220;, sagte ich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Er holte zwei Becher und dann legten wir uns zur\u00fcck und d\u00f6sten. Ostende. Fr\u00fcher Vormittag. Ich sa\u00df hinterm Steuer und beobachtete die Tanknadel. Roter Bereich. Statt auf die Autobahn fuhr ich zur Stadt. Wo h\u00e4tten wir sonst hinfahren sollen?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Sprit klauen&#8220;, sagte mein Bruder.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Und wie?&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Ganz einfach. Wir fahren auf &#8217;ne Tankstelle, du l\u00e4sst den Motor laufen, ich tanke, steige ein und dann ab daf\u00fcr.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Hm&#8220;, machte ich. Mehr fiel mir nicht ein.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Und wenn die sich das Kennzeichen aufschreiben?&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Dann m\u00fcssen wir daf\u00fcr sorgen, dass die sich ein falsches Kennzeichen aufschreiben. Fahr mal ein bisschen raus, ein Verbandskasten wird ja wohl drin sein.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ich fuhr ein bisschen raus. Im Verbandskasten fanden wir wei\u00dfes Pflaster. Wir fanden sogar eine Rolle schwarzes Isolierband. Zuerst diskutierten wir eine halbe Stunde \u00fcber die Buchstaben- und Zahlenkombination, die das Kennzeichen aufwies. Unser Nummernschild lautete: E-H-303. Aus dem E machten wir mit schwarzem Isolierband ein B. Jetzt kamen wir schon aus Berlin. Aus dem H wurde mit Hilfe des wei\u00dfen Pflasters ein I, und aus 303 klebten wir 883.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Immer noch deutsch&#8220;, sagte ich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Schei\u00df drauf, Hunderte von Deutschen \u00fcberqueren t\u00e4glich die Grenze.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Na ja, jetzt brauchen wir noch die richtige Tankstelle.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Die suchen wir uns.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Aber keine Tankstelle war nach unserem Geschmack &#8211; an der einen war zu viel Betrieb, an der anderen zu wenig, hier boten sich keine vern\u00fcnftigen Fluchtm\u00f6glichkeiten, dort hatten wir ein schlechtes Gef\u00fchl. Aber die Tankanzeige des Opel Ascona log nicht. Sie kletterte bis in den r\u00f6testen aller roten Bereiche. Jeder Block, den wir umkurvten, kam dem totalen Stillstand n\u00e4her. Zuerst hatten wir die M\u00f6glichkeit \u00fcberlegt, einfach irgendwo im Auto zu \u00fcbernachten, quasi den Rest des Tages, der gerade erst angebrochen war, um morgen bei einer Bank Bargeld abzuheben, aber das w\u00fcrde uns nur von einer Bredouille in die n\u00e4chste bef\u00f6rdern, zumindest mich, der ich am Montag wieder meinen Spitzenw\u00e4rterjob anzutreten hatte. Au\u00dferdem wollten wir keine 20 Stunden n\u00fcchtern verbringen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Die ist gut&#8220;, meinte Wolfgang.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Schr\u00e4g gegen\u00fcber lag eine Shell-Tankstelle. Von dort kam man direkt auf die zweispurige Schnellstra\u00dfe.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Eine andere werden wir auch nicht mehr finden&#8220;, sagte ich und sah, dass die Tanknadel starr links anlag. Ich drehte und fuhr zu den Zapfs\u00e4ulen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Lass den Motor laufen&#8220;, zischte Wolle, &#8222;und mach&#8216; den T\u00fcrknopf runter.&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ich dr\u00fcckte den T\u00fcrknopf runter und lie\u00df das Automatikgetriebe auf Drive. Wolfgang stieg aus und tankte. Er machte den Tank randvoll. Dann hakte er den R\u00fcssel ein, sprang ins Auto und sagte: &#8222;LOS!&#8220;<br \/>Ich dr\u00fcckte das Gaspedal bis zum Kickdown. Die Reifen quietschten. Wir zischten vom Hof. Ich scherte auf die linke Spur und erwischte im letzten Moment die vor uns liegende Ampel bei Gelb. Dann drosselte ich den Motor bis auf 50 km\/h und benahm mich wie ein biederer Sonntagsfahrer. Ich fuhr links ab Richtung Flughafen und hoffte auf eine Autobahnbeschilderung. Etwa zwei Kilometer weiter stand ich an einer roten Ampel.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Wo geht&#8217;s denn hier zur Autobahn?&#8220;, fragte ich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Er grinste: &#8222;Keine Ahnung, hat doch gut geklappt?&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>W\u00e4hrend die Ampel weiter Rot zeigte, sah ich pl\u00f6tzlich einen Typ neben mir, der versuchte, die Fahrert\u00fcr aufzurei\u00dfen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;HEILIGE SCHEISSE, WAS IST DENN DAS?&#8220;, schrie ich.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ich stand als erster an der Ampel. Ich gab Gas und fuhr los. Im R\u00fcckspiegel beobachtete ich, wie der Typ zu seinem Wagen lief, einem Ford Granada, und uns folgte. Die verschiedenen Wegweiser deuteten darauf hin, dass ich mich fast auf dem Flughafengel\u00e4nde von Ostende befand. Da musste ich raus. Ich brauchte freie Strecke, Zubringer, Schnellstra\u00dfen, Autobahnen. Ich \u00fcberholte mittig und schl\u00e4ngelte mich durch, hier stand mehr auf dem Spiel als ein paar Liter Benzin. Mein Bruder guckte sich um und hielt mich auf dem Laufenden. Ampeln hatten lediglich empfehlenden Charakter. Ich trat das Gaspedal bis zum Bodenblech. Tiefer ging&#8217;s nicht. Der Granada blieb uns auf den Fersen. Offensichtlich sa\u00df dort ein energischer Typ hinterm Steuer.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Entweder du sch\u00fcttelst ihn ab, oder wir kriegen Probleme&#8220;, sagte Wolle.<br \/>Ich nahm jede Kurve mit quietschenden Reifen. Es war wenig los. Halb Ostende schlief noch. Endlich erreichten wir eine Schnellstra\u00dfe. Einspurig. Schei\u00dfe. Aber breit ausgebaut. Ich setzte mich in die Mitte, blendete die Scheinwerfer auf und \u00fcberholte.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&#8222;Der traut sich nicht&#8220;, sagte Wolle.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ich registrierte, dass der Granada von Mal zu Mal aus meinem Blickwinkel verschwand. Dann kam eine Autobahnauffahrt und ich gab noch mal richtig Gas. Nachdem wir einigerma\u00dfen sicher waren, unseren Verfolger abgeh\u00e4ngt zu haben, stoppten wir an einem Rastplatz und verwandelten unser &#8222;Berliner&#8220; Kennzeichen wieder in eins aus Essen. Kurz vor der Grenze hatten wir abermals Schiss, wir dachten, die h\u00e4tten eine Suchmeldung raus gegeben, aber dem war nicht so, und am n\u00e4chsten Rastplatz kauften wir uns vom letzten Geld zwei Dosen Beck&#8217;s-Bier, dazu schien die Sonne. Sie lachte auf uns runter.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-large-font-size\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Noch ein Bier, Harry?<\/strong>, Roman im Neon-Verlag \u2013 Neuauflage Thomas Tonn Verlag 2004<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"131\" height=\"188\" class=\"wp-image-69135 alignleft\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/bier1.gif\" alt=\"\" \/>\r\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a>. Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>. Produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a>.<\/p>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Alles was ich tat, war auf die Gegenwart ausgerichtet. Nichts hatte Bestand. Jeder Zukunftsgedanke war wie eine Fata Morgana. Ich dachte nicht an Bausparvertr\u00e4ge und Lebensversicherungen, nicht an Heirat und Familie. 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