{"id":69051,"date":"2003-06-28T00:01:07","date_gmt":"2003-06-27T22:01:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=69051"},"modified":"2022-02-22T20:47:26","modified_gmt":"2022-02-22T19:47:26","slug":"rettet-killroy","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/06\/28\/rettet-killroy\/","title":{"rendered":"RETTET KILLROY!"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color wp-block-paragraph\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">DER SOCIAL BEAT IST TOT, ABER DARUM GEHT\u2018S NICHT: WENN DAS LABEL KILLROY MEDIA VON MICHAEL SCH\u00d6NAUER IN ASPERG ABNIPPELT, STIRBT WAS ANDERES<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Michael Sch\u00f6nauer ist Urgestein. So ur, da\u00df neulich ein Freund, dem ich von meiner bald bei Killroy erscheinenden \u00dcbersetzung erz\u00e4hlte, ganz erstaunt ausrief: &#8222;Was, gibt\u2019s den noch? Ich wu\u00dfte ja gar nicht, da\u00df Sch\u00f6nauer noch aktiv ist!&#8220; Sicher, dachte ich, es ist ja nichts neues, da\u00df Undergroundprojekte mitunter schnell wieder eingehen\u00a0\u2026 Aber da\u00df man das nicht nur annimmt, sondern fast schon als unumst\u00f6\u00dflich voraussetzt, das ist traurig. Es macht mich w\u00fctend, wenn Leute sagen, die Subkultur sei tot. Was tot ist, sind nur die Ph\u00e4notypen der verschiedenen &#8222;Szenen&#8220;, die Erscheinungsbilder, der Ph\u00e4notyp des &#8222;Beat&#8220; etwa oder der des &#8222;Social Beat&#8220; \u2013 aber der Genotyp der Subkultur, der all den Szenen zugrunde liegt, wird nie tot sein, genausowenig wie &#8222;Kultur&#8220; tot sein kann. Denn die echten subkulturellen Maulw\u00fcrfe sind keine Trendgorillas, und als solche sterben sie nicht aus.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Und Michael Sch\u00f6nauer ist einer dieser Maulw\u00fcrfe, ganz klar. Mit Trendh\u00fchnerei hatte er nie was am Hut, zumal sein Label nicht im Hype des Social Beats Anfang der Neunziger entstand, sondern zu diesem Zeitpunkt bereits da war \u2013 und deshalb auch nicht mit derartigen ph\u00e4notypischen Etikettierungen &#8222;erkl\u00e4rt&#8220; werden kann. Mit der Etikettierung des &#8222;SB&#8220; verh\u00e4lt es sich heute \u00fcberhaupt sehr seltsam. Einerseits gibt es den Begriff Social Beat, so wie ihn Thomas N\u00f6ske und J\u00f6rg Andr\u00e9 Dahlmayer 1991 mit den besten Absichten f\u00fcr die Literatur pr\u00e4gten: Social Beat sei die ehrliche Literatur der Stra\u00dfe, wo herausgebr\u00fcllt wird, worum\u2019s geht, und wo man die ganze \u00fcbelriechende Konformisierungst\u00fcnche radikal beim Namen nenne\u00a0\u2026 Und andererseits gibt es dann das, was nach jener epochalen Taufe &#8222;herauskam&#8220;: ein \u00fcbles Kuddelmuddel von Pseudos, M\u00f6chtegern-Stars und allen m\u00f6glichen D\u00fcmpelfritzen, von denen einige nicht das Geringste von Schreiben verstanden, aber sich nun bierselig in der ersten Reihe der Literaturrevolution w\u00e4hnten. Das Revolution\u00e4re waren v. a. auch die Poetry Slams: jeder kann lesen, und das Publikum darf besoffen dazu gr\u00f6len und mu\u00df nicht h\u00f6flich applaudieren. Was in der Musik Oasis versus Blur war, war in der jungen deutschen Literatur Social Beat versus Popliteratur. Ein &#8222;Benjamin von Bugrad-Starre&#8220; (Ronald Klein) kann doch einem Kersten Flenter nicht das Wasser reichen! (Was \u00fcbrigens, jenseits alles Hypes, wahr ist.)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Egal. Der gro\u00dfe Sturm ist vorbei, die Wogen haben sich gegl\u00e4ttet, und man hat sich von dem Ding, zu dem der Social Beat mutiert ist, emanzipiert. Thomas N\u00f6ske wurde zum Philosophen, Tuberkel Knuppertz hei\u00dft wieder Michael, Thomas Schweisthal gibt in der PO EM PRESS u. a. J\u00fcrgen Ploog heraus, Thomas Stemmer veranstaltet in der N\u00fcrnberger VHS Kurse \u00fcber Burroughs, und Tom de Toys ruft (gerade k\u00fcrzlich bei den LINKEN BUCHTAGEN in Berlin) zur Repolitisierung und Anti-Eventisierung des Slam auf, was schon Hadayatullah H\u00fcbsch 2001 gefordert hatte. Alle glauben sie an den Genotyp der &#8222;linken&#8220;, der kritischen Literatur, aber keiner benutzt mehr das Wort Social Beat, also den Ph\u00e4notyp.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Und Michael Sch\u00f6nauer? Der hat den Genotyp sowieso verinnerlicht und braucht keinen Hype. In den Achtzigern, Jahre bevor es in der deutschen Literatur anfing zu rumsen, tourte er ohne Geld um die Welt auf den Spuren von Arthur Rimbaud, Bill Burroughs und Jack Kerouac, war u. a. in Mexiko, Afrika und Asien, nahm die Drogen der Einheimischen, lief sich die F\u00fc\u00dfe wund und holte sich Malaria. Dann kam er zur\u00fcck und begann seine Verleger- und Herausgebert\u00e4tigkeit.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Wenn man das wei\u00df, kommt man von KILLROY Media nicht mehr los. Das unterscheidet Mick von all jenen jungschen H\u00fchnchen, die in den 90ern begeistert mit dem Labelgr\u00fcnden und Fanzinedrucken und Wildestorysdichten loslegten, ohne zu wissen, wovon sie sprachen (z. B. Fabian Reimann), und das ist auch das, was die B\u00fccher, die bei KILLROY erschienen, gemeinsam haben: diesen unterirdischen authentischen Drive des Beat, Thomas N\u00f6ske nannte das den &#8222;ewigen Unterstrom&#8220;, der im Punk, Beat, Dada \u00e4hnlich klang und den Hegel, Rimbaud und Nietzsche genauso kannten wie Biby Wintjes oder William Burroughs.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst sind da die beiden B\u00e4nde &#8222;Killroy&#8220; und &#8222;Killroy 2&#8243;, die ich aufgrund meiner \u00dcberleitung hier als erstes nenne: zwei B\u00fccher, in denen Sch\u00f6nauer von seinen Reisen erz\u00e4hlt. Sch\u00f6n auch der Gedicht-Foto-Band &#8220;\u00a0\u2026und ich frage euch: wie weit kann ein Fu\u00df geh\u2019n?&#8220; zum selben Thema. Ber\u00fchmt aber wurde Sch\u00f6nauer durch sein \u2013 jetzt &#8222;pausierendes&#8220; \u2013 &#8222;Magazin f\u00fcr Literatur und Kunst EINBLICK&#8220;, das wegen seiner professionellen Gestaltung und sicheren Text- und Bildauswahl in der &#8222;Szene&#8220; eine angenehme Ausnahme war. Als der &#8222;Social Beat&#8220; brodelte, trat Sch\u00f6nauer auch selbst als Performer und Slampoet Yussuf M auf, aber f\u00fcr mich blieb er immer der Herausgeber und Veranstalter, der mir Packen von Flyern nach Konstanz schickte, die ich dann in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone verteilte. 1997, 1999 und 2001 erschien die &#8222;SOCIAL BEAT SLAM! POETRY&#8220;-Trilogie mit &#8222;Die Ausserliterarische Opposition meldet sich zu Wort!&#8220;, der sogenannten &#8222;roten Bibel&#8220;, und den Folgeb\u00e4nden &#8222;Slammin\u2019 BRD&#8220; und &#8222;German Grand Slam&#8220;. Da\u00df Slam und Subkultur seit Anfang des neuen Jahrtausends nicht mehr viel gemein haben, weil letztere mit der VIVA-kompatiblen Effekthascherei des Neo-Slam nichts anfangen kann, war der Grund daf\u00fcr, da\u00df die Trilogie nicht fortgesetzt werden konnte. Die Autoren, die Sch\u00f6nauer f\u00fcr seine Trilogie ausgew\u00e4hlt hatte, waren ganz klar eher Subpoeten denn Fun-Slammer. Kein Mensch w\u00fcrde HEL, der besser schreibt als der Gro\u00dfteil des Haufens, auf das Etikett &#8222;Slam&#8220; reduzieren k\u00f6nnen. Und J\u00fcrgen Ploog, der Cut-Up nach Deutschland brachte, ist zwar der direkte Draht zum Beat, aber kein Social Beater. Beide aber findet man hier, wie auch Peter O. Chotjewitz, den Satiriker und \u00dcbersetzer von Dario Fo, und zusammen mit den Hardcore-Gurus Jan Off, Frank Br\u00f6ker, Jaromir Konecny und Philipp Schiemann legen sie Zeugnis ab von der damaligen fr\u00f6hlich-subversiven Kollektivstimmung und der vielf\u00e4ltigen revolution\u00e4ren Kr\u00e4fte der Literatur.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Einige wirklich gute Schreiber aus der roten und der gelben Bibel lieferten dann die ersten &#8222;10 + 1 Stories&#8220; in Sch\u00f6nauers neuer Reihe: Kersten Flenter mit &#8222;Junkie-Ufer&#8220;, einem kongenialen St\u00fcck Drogen-, Boh\u00e8me- und Reiseprosa, oder Philipp Schiemann mit &#8222;Suicide City&#8220;. Christian Wolter war neu im Club, er lieferte mit &#8222;Die FR\u00d6SI-Bande&#8220; einen abartigen Ossi-Trip. Dann gibt\u2019s noch Heike Reichs &#8222;Der gr\u00fcne Orgasmus&#8220; und auch Laabs Kowalskis Erz\u00e4hlungen in &#8222;Der merkw\u00fcrdige Mann im Caf\u00e9&#8220; sind gut. Das neueste bei KILLROY ist ein Kinderbuch: &#8222;Vom Tier, das noch keiner ganz gesehen hat&#8220; von Yo R\u00fchmer \u2013 und im Sommer erscheint der Revolutions-Utopie-Roman &#8222;THE FREE \u2013 DIE FREIEN&#8220; von M. Gilliland in der Reihe <em>KILLROY Roman,<\/em> wo soeben &#8222;Ich, Jesus, Scharlatan&#8220;, ebenfalls von Laabs Kowalski, erschien. Aber wie es dann weitergeht, wei\u00df niemand.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">&#8222;Wir haben ein kleines aber feines Programm an Buchtiteln&#8220;, schrieb mir Mick k\u00fcrzlich, &#8222;aber seit Monaten sitzen wir in einem derma\u00dfen tiefen Absatzloch, da\u00df es zum Heulen ist.&#8220; Sch\u00f6nauer malocht viermal w\u00f6chentlich in der Fabrikfr\u00fchschicht, um sich irgendwie am Kacken zu halten, und ab elf Uhr ist er dann wieder Verleger und widmet sich seinem &#8222;sinnlosen Tun&#8220;, wie es Schlauschei\u00dfer ohne Sinn und Verstand gern nennen. Was ist nur los? Was l\u00e4uft falsch? Sind die Leute zu dumm? Unsinn. Es gibt keine dummen Leser, nur unf\u00e4hige Autoren. Der deutsche B\u00fcchermarkt wurde aber in den letzten Jahren von unf\u00e4higen Autoren geradezu \u00fcberschwemmt: Bohlen, Effenberg, Walser, Rowling, Kahn, Kohl, Leon\u00a0\u2026 Die mediale Konformisierungst\u00fcnche ist noch oder wieder genauso z\u00e4h wie Anfang der Neunziger: in allen Sendern laufen Abzockshows, alle Fressen sehen gleich aus, \u00fcberall h\u00f6rt man denselben Mist. Das Buch &#8222;Schneewei\u00df und Russenrot&#8220; von Dorota Maslowska im M\u00e4rz war f\u00fcr mich dann ein Streif am Horizont, ein Zeichen daf\u00fcr, da\u00df es in dieser Kulturw\u00fcste doch noch kluge K\u00f6pfe gibt, die was von guter Schreibe verstehen. Ich glaube daran, da\u00df sich die Zeiten \u00e4ndern. Die Massenmedien wollen die Leute dumm haben, aber das hat jetzt seinen H\u00f6hepunkt erreicht, da die Leute nicht dumm sind, sondern nur unter Wert als solches verkauft werden und jetzt die &#8222;klugen&#8220; K\u00f6pfe der hohen Tiere zum Schwitzen bringen. Ich denke hier an die Folterbilder im Irak, ich denke auch an die Meldung, Britney Spears und Christina Aguilera mu\u00dften ihre Tour wegen mangelnden Interesses absagen. Kultur ist beides. Kultur ist die Summe aller Wertvorstellungen einer Gesellschaft. Wenn Britney Spears &#8222;Kultur&#8220; ist, dann sind alle vern\u00fcnftig denkenden Menschen dieser Welt Subkultur.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Und indem wir nun so unsere wahren Seelenverwandten wiedergefunden haben: lest Flenter, Leute, lest Burroughs, Ploog, HEL, Dr. Treznok, Dagi Bernhard! Ein Abend mit einem guten Buch (von Killroy) ist einem Abend vor dem in jeder Weise t\u00f6dlichen TV in jedem Fall vorzuziehen! Finde ich.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-99634\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/ni-gudix.jpg\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"179\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/ni-gudix.jpg 239w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/ni-gudix-160x120.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px\" \/>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DER SOCIAL BEAT IST TOT, ABER DARUM GEHT\u2018S NICHT: WENN DAS LABEL KILLROY MEDIA VON MICHAEL SCH\u00d6NAUER IN ASPERG ABNIPPELT, STIRBT WAS ANDERES Michael Sch\u00f6nauer ist Urgestein. 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