{"id":68518,"date":"2021-07-21T00:01:00","date_gmt":"2021-07-20T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=68518"},"modified":"2026-01-20T16:47:37","modified_gmt":"2026-01-20T15:47:37","slug":"schnittpunkt-von-muendlichkeit-und-schriftlichkeit-zwischen-muendlichkeit-und-schriftlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/07\/21\/schnittpunkt-von-muendlichkeit-und-schriftlichkeit-zwischen-muendlichkeit-und-schriftlichkeit\/","title":{"rendered":"Schnittpunkt von M\u00fcndlichkeit und Schriftlichkeit"},"content":{"rendered":"\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Nachklang des Vokalalphabets<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Soweit man es nachvollziehen kann, kam das Vokalalphabet \u00a0aus der Donaukultur. Nach S\u00fcden, brachten es die Ph\u00f6nizier auf ihren Handelsrouten mit. Die Reduktion der Zeichen bei enormer Ausweitung des mit ihnen Ausdr\u00fcckbaren stellt in ihnen einen Umschlagpunkt der Geschichte dar. Da\u00df das Melodische an der Stimme notierbar wurde, ist eine kulturtechnische Leistung der altgriechischen Vokalalphabetisierung der Ges\u00e4nge Homers. Verbl\u00fcffenderweise wurden mit diesem Alphabet jedoch nicht nur Sprache und Musik, sondern auch Mathematik und Geometrie angeschrieben. Der interessante Befund liegt darin, da\u00df damit von Beginn an \u2013 und einer inh\u00e4renten medien\u00e4sthetischen Logik folgend \u2013 &#8218;alphanumerisch&#8216; avant la lettre operiert wurde. Diese sonst disziplin\u00e4r entfernten Bereiche medienarch\u00e4ologisch zusammenzudenken er\u00f6ffnet eine neue Dimension von Kulturgeschichtsschreibung. Mit der kulturtechnischen Leistung des Vokalalphabets wurde die Welt sowohl exakt <em>darstellbar<\/em> wie auch komplett <em>erfindbar<\/em>. Auch davon erz\u00e4hlen die Dichtungen der Ilias und der Odyssee<\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Mit den <em>LiteraturClips<\/em> erweiterte Weigoni nicht nur die Grenzen der Sprache, er brachte auch neue Arten der Weltbeschreibung und der Wahrnehmung hervor.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">A.J. Weigonis Werkliste ist thematisch wildgefleckt. Wir finden neben der &#8211; jeweils in einem Schuber dokumentierten Lyrik und Prosa &#8211; eine nennenswerte Anzahl von akustischer Kunst. Diese erweiterte Form der Literatur bewegte sich als <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/30\/der-verdichter\/\">Klangcollage<\/a><\/em> zwischen einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/12\/17\/poetische-performance\/\">poetischen Performance<\/a>, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1996\/07\/09\/das-hoerspiel-als-elaborat-und-produkt\/\">H\u00f6rspiel<\/a> und dem <em>Klangbuch<\/em>. Bereits 1991 legten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/09\/07\/frank-michaelis-hungertuch\/\">Frank Michaelis<\/a> und Weigoni die zum Schlagwort gewordenen <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/01\/18\/literaturclips-2\/\">LiteraturClips<\/a><\/em> vor. Diese <em>Clips<\/em> m\u00f6gen f\u00fcr den unge\u00fcbten H\u00f6rer hei\u00dfe Luft sein, sind aber angereichert mit purem Sauerstoff. Sauerstoffhappen, eher H\u00e4ppchen, die den Ohrganismus am \u00dcberleben halten. Das fr\u00fchzeitige Erkennen, da\u00df in der K\u00fcrze der einzelnen Beitr\u00e4ge der Erfolg zum langen Atem liegt &#8211; beim Produzenten vielleicht, beim Zuh\u00f6rer gewiss &#8211; ist sehr hoch anzurechnen. Mit der K\u00fcrze entsteht eine Konzentration auf das Elementare.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Wenn es Videoclips gibt, muss auch die Literatur auf die ver\u00e4nderten <\/em><em>medialen Verh\u00e4ltnisse reagieren.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">A.J. Weigoni<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 1989 interessieren sich die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/09\/07\/frank-michaelis-hungertuch\/\">Frank Michaelis<\/a> und Weigoni unter dem Projektitel <em>Das Labor<\/em> f\u00fcr eine Audio-Art, die bislang nach den herk\u00f6mmlichen Marktgesetzen unerschlossen bleibt. Die Menschheit steht zu Beginn der 1990er Jahre vor einer Transformation der Sprache ins Medium der technischen Kommunikation. Die Konfrontation der \u00c4sthetiken der digitalen Medien mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=40989\">Kassettenuntergrund<\/a> erweist zweierlei: Zum einen, da\u00df das Pensum, das eine digitale \u00c4sthetik f\u00fcr sich reklamiert, bereits von den avancierten Werken der Analog\u00adepoche \u00fcberboten wurde, zum andern, da\u00df die Theoretiker einer digitalen \u00c4sthetik die Entwicklung der Technologie notorisch einem \u00e4sthetischen Fortschritt gutschreiben. Die <em>LiteraturClips<\/em>, die literarische Werke in einem komprimierten Audioversionenformat pr\u00e4sentieren, zeichnen sich durch eine multimediale Angehensweise aus. Sie integrieren Musik, Klangeffekte und Sprachkunst, was dazu f\u00fchrte, dass das H\u00f6rerlebnis \u00e4hnlich wie bei einem Film inszeniert wird. Diese vielf\u00e4ltige Akustik f\u00f6rdert nicht nur die Zug\u00e4nglichkeit der Literatur, sondern stellt auch h\u00f6chste Anforderungen an die Dramaturgie der Darbietungen. Somit hat sich die H\u00f6rspielszene von der traditionellen Erz\u00e4hlweise weg entwickelt und neue Wege beschritten. Die Stichworte dieser Fortschrittsvorstellung sind auf KUNO diskutiert worden: Interaktivit\u00e4t, Synergie von Mensch und Maschine, und das Ende der Gutenberg-Galaxis.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><em>Tom T\u00e4ger und A.J. Weigoni kommt das Verdienst zu, die Lyrik nach 400 Jahren babylonischer Gefangenschaft aus dem Buch befreit zu haben.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\">lyrikwelt.de<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Tom T\u00e4ger 1989 im <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26948\"><em>Tonstudio an der Ruhr<\/em><\/a> Helge Schneiders erste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\">Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/a> produzierte, hat man ihn f\u00fcr verr\u00fcckt gehalten. Als <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Andrascz_Weigoni\">A.J. Weigoni<\/a> 1991 mit Frank Michaelis die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25399\">LiteraturClips<\/a> auf CD (der Claim f\u00fcr <em>Klangb\u00fccher<\/em> war noch nicht abgesteckt) realisierte, hat man ihn f\u00fcr verr\u00fcckt gehalten. Diese Titelgebung ist selbstverst\u00e4ndlich reinste Camouflage, gleichzeitig markieren die zwischen 1991 entstandenen <a href=\"http:\/\/www.buecher-wiki.de\/index.php\/BuecherWiki\/MetaPhone\"><em>LiteraturClips<\/em><\/a> und den bis 1995 entstandenen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25417\"><em>Top 100<\/em><\/a> den H\u00f6hepunkt und die wahre Sprengung der Pop-Literatur. Manche K\u00fcnstler sind ihrer Zeit voraus. Besonders dann, wenn sie Dinge sichtbar machen, die die meisten Menschen nicht wahrnehmen oder ignorieren. Die zwischen 1991 und 1995 entstandenen LiteraturClips und die darauf basierenden Top 100 markieren nicht nur einen kreativen H\u00f6hepunkt in der Pop-Literatur, sondern haben auch ma\u00dfgeblich die Entwicklung der H\u00f6rbuch- und H\u00f6rspielszene beeinflusst. Diese Produktionen aus dem Tonstudio an der Ruhr haben neue Standards gesetzt und den Weg f\u00fcr innovative Erz\u00e4hlformen bereitet. 1995 begann die Zusammenarbeit A. J. Weigoni und Tom T\u00e4ger, die mit dem H\u00f6rbuch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/01\/18\/das-gesamtwerk-des-sprechstellers\/\"><em>Gedichte<\/em><\/a> einen sinnf\u00e4lligen crossmedialen Zirkelschlu\u00df findet, zu dem T\u00e4ger als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6174\">H\u00f6rspielkomponist<\/a> mit <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/taeger\/senora_nada.htm\">Se\u00f1ora Nada<\/a> eine Musik der befreiten Melodien zelebiert oder bei dem zweiten Monodram <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=41250\">Unbehaust<\/a> eine Klang-Collage aus Papierger\u00e4uschen anfertigt. Weigoni bewegt sich auf dem H\u00f6rbuch <a href=\"http:\/\/www.buecher-wiki.de\/index.php\/BuecherWiki\/WeigoniGedichte\">Gedichte<\/a> in der Intermedialit\u00e4t von Musik und Dichtung, er sucht mit atmosph\u00e4rischem Verst\u00e4ndnis die auditive Poesie im \u00e4ltesten <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/weigoni\/schwebebahn.htm\">Literaturclip<\/a>, den die Menschheit kennt: dem <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/weigoni\/schmauchspuren.html\">Gedicht<\/a>!<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">MetaPhon seit 2012 auf vordenker.de mit einer Werkschau von A.J. Weigoni<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/TopCover.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"282\" height=\"142\" class=\"wp-image-9625\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/01\/TopCover.gif\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n<figcaption>Top 100-Cover: Georg von der Gathen<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Germanistik erweist sich dem Rundfunk gegen\u00fcber bisher ohnehin allzuoft als schwerh\u00f6rig. Dieser &#8222;d\u00e9formation professionelle&#8220; versucht die Reihe <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/metaphon.htm\">MetaPhon<\/a> zu entkommen. Neben einem Forum hat man bei vordenker.de die M\u00f6glichkeit, H\u00f6rspiele herunterzuladen. Seitdem H\u00f6rspiele st\u00e4ndig und \u00fcberall herunterladbar geworden sind, schwimmt auch die zust\u00e4ndige Kritik \u00f6fter im <em>Ocean Of Sound<\/em> \u2013 und taucht manchmal unter. Zumal die allgemeine Herunterladbarkeit von H\u00f6rspielen, die Ver\u00e4nderung der H\u00f6rgewohnheiten, die mit dem gro\u00dfen stilistischen Durcheinander auf Festplatten einhergeht, l\u00e4ngst auch auf die H\u00f6rspielproduktion selbst durchschl\u00e4gt. Nicht nur die Grenzen zwischen verschiedenen Stilen sind durchl\u00e4ssig geworden, auch der Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist l\u00e4ngst verwischt. Dem mu\u00df man sich stellen. Das mag hei\u00dfen, da\u00df man mit den Beinen strampelt, da\u00df man um Hilfe ruft oder da\u00df es einem gelingt, auf den Wellen surfen und elegant \u00fcber die Schaumkronen des Ocean Of Sound zu reiten. Am Ende kommt es darauf an, so wenig Wasser wie m\u00f6glich zu schlucken. Mit der Digitalisierung beginnt das Zeitalter des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/01\/31\/literaturclips-2\/\">Literaturclips<\/a>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Download-Angeboten der Reihe <em>MetaPhon<\/em> werden bei <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/metaphon.htm\">vordenker.de<\/a> H\u00f6rspielschreiber, Musiker und Komponisten aus der Rhein\/Ruhr-Region vorgestellt: Mario Giordano, Helge Schneider, Jens Neumann, Marina Rother, A. J. Weigoni u.a. als Horspielschreiber, Peter Br\u00f6tzmann, Eva Kurowski, Franz Halmackenreuther, Mona Lisa Overdrive, Alexander Perkin, Volker F\u00f6rster, Tom T\u00e4ger u.a. als Komponisten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong> ein Kollegengespr\u00e4che \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/07\/die-meta-ebene-zu-metaphon\/\">die Meta-Ebene zu Reihe Metaphon<\/a><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Schuber<\/strong> I, Werkausgabe der s\u00e4mtlichen Gedichte von A.J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2017<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div id=\"attachment_98422\" style=\"width: 197px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-98422\" class=\"wp-image-98422 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Gedichte_Cover-187x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"187\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-98422\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Leonard Billeke<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192\u00a0<\/strong>Jeder Band aus dem <em>Schuber<\/em> von A.J. Weigoni ist ein Sammlerobjekt. Und jedes Titelbild ein Kunstwerk. KUNO fa\u00dft die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42570\">Stimmen<\/a> zu dieser verlegerischen Gro\u00dftat zusammen. Last but not least: <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25524\"><em>VerDichtung \u2013 \u00dcber das Verfertigen von Poesie<\/em><\/a>, ein Essay von A.J. Weigoni in dem er dichtungstheoretisch die poetologischen Grunds\u00e4tze seines Schaffens beschreibt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Der Schuber<\/strong> II, Werkausgabe der gesamten Prosa von A.J. Weigoni, nur darin enthalten ist der Band <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34285\"><em>Vorlass<\/em><\/a> und die Doppel-CD <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/01\/01\/gute-vorsaetze\/\"><em>630<\/em><\/a> mit der letzten Lesung des Romaciers, aufgezeichnet im Tonstudio an der Ruhr. Edition Das Labor, M\u00fclheim 2019<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachklang des Vokalalphabets Soweit man es nachvollziehen kann, kam das Vokalalphabet \u00a0aus der Donaukultur. Nach S\u00fcden, brachten es die Ph\u00f6nizier auf ihren Handelsrouten mit. Die Reduktion der Zeichen bei enormer Ausweitung des mit ihnen Ausdr\u00fcckbaren stellt in ihnen einen Umschlagpunkt&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/07\/21\/schnittpunkt-von-muendlichkeit-und-schriftlichkeit-zwischen-muendlichkeit-und-schriftlichkeit\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":257,"featured_media":107017,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[628,1007,1152,36,1289,306,38,1151,35],"class_list":["post-68518","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-a-j-weigoni","tag-bibiana-heimes","tag-frank-michaelis","tag-ioona-rauschan","tag-kai-monnich","tag-leonard-billeke","tag-marina-rother","tag-marion-haberstroh","tag-tom-tager"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68518","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/257"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=68518"}],"version-history":[{"count":5,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68518\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107024,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/68518\/revisions\/107024"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/107017"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=68518"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=68518"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=68518"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}