{"id":68176,"date":"2022-12-15T00:01:00","date_gmt":"2022-12-14T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=68176"},"modified":"2022-02-24T18:44:51","modified_gmt":"2022-02-24T17:44:51","slug":"bildaehnliche-erinnerungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/12\/15\/bildaehnliche-erinnerungen\/","title":{"rendered":"Bild\u00e4hnliche Erinnerungen"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Sie vernimmt zeitweilig scheinbare Unterbrechungen bei T\u00e4tigkeiten, die entweder vorgezeichnet oder eingespielt sind. Diese Unterbrechungen sind wahrnehmbarer Art, doch weder sichtbar, h\u00f6rbar oder tastbar.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es sind kurze, bild\u00e4hnliche Erinnerungen, die g\u00e4nzlich unbestimmt bleiben, die verbunden sind mit einem Gef\u00fchl, das sie erinnert, aber nicht wei\u00df -das in seiner Unbestimmtheit nicht deutlicher sein kann und somit haltlos ist -dieses Gef\u00fchl scheint an ihr, nicht in ihr zu existieren keinen Augenblick lang -ist sofort vergessen; sie wei\u00df nur noch, dass sie irgendetwas Uneinnehmbares \u00fcberfallen und besetzt hatte, das weder zuf\u00e4llig noch bedeutsam h\u00e4tte genannt werden k\u00f6nnen, das sich nun von ihr unterschied, wie nichts anderes sonst au\u00dferhalb von ihr.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Delta<\/strong> &#8230; als sei ihre Unsichtbarkeit nichts weiter, von Angelika Janz 2022<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Delta-1024x1024.jpg\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Delta-1024x1024.jpg\" width=\"256\" height=\"256\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Angelika Janz erz\u00e4hlt im <em>Delta<\/em> ganz aus der Innenperspektive und schafft eine leicht verfremdete Atmosph\u00e4re. Mit sezierendem Blick und literarisch sehr eigenwillig zeigt sie eine soziale Gemeinschaft und eine Gesellschaft, die sich selbst zersetzen. \u00dcber eine zusammenh\u00e4ngende Folge hinweg wird die Geschichte durch die vielen kleinen redundanten Bewu\u00dftseinsstr\u00f6me in Offene gef\u00fchrt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0\u2192\u00a0<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=36409\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a>, das A.J. Weigoni mit Angelika Janz \u00fcber den Zyklus <em>fern, fern<\/em> gef\u00fchrt hat. Vertiefend ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber ihre interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin<\/em>. Ebenfalls im KUNO-Archiv: Jan Kuhlbrodt mit einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/11\/05\/asthetische-prothetik\/\">Ann\u00e4herung<\/a> an die visuellen Arbeiten von Angelika Janz. Und nicht zuletzt, Michael Gratz \u00fcber Angelika Janz\u2018<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/11\/05\/freiraum\/\"> tEXt bILd<\/a><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Sie vernimmt zeitweilig scheinbare Unterbrechungen bei T\u00e4tigkeiten, die entweder vorgezeichnet oder eingespielt sind. Diese Unterbrechungen sind wahrnehmbarer Art, doch weder sichtbar, h\u00f6rbar oder tastbar. 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