{"id":68108,"date":"2021-06-26T00:01:28","date_gmt":"2021-06-25T22:01:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=68108"},"modified":"2021-06-25T21:27:18","modified_gmt":"2021-06-25T19:27:18","slug":"unterwegs-trifft-man-viel-fremdes","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/06\/26\/unterwegs-trifft-man-viel-fremdes\/","title":{"rendered":"Unterwegs trifft man viel Fremdes"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">H\u00e4tte sie in der Mitte der Stra\u00dfe begonnen, h\u00e4tte sie das Kommende r\u00fcckw\u00e4rtig anschreiben k\u00f6nnen. Sie h\u00e4tte sich in der Zusicherung bewegt, schreibend das Ende der Stra\u00dfe zu erreichen. Der r\u00fcckw\u00e4rts getriebene Anfang h\u00e4tte von der Mitte her sein Ziel begr\u00fcndet -nun bewegt sie sich schrittweise vorw\u00e4rts, und schreibend n\u00e4hert sie sich dem Anfangsort -, aber je weiter ihr blo\u00dfes Vorw\u00e4rtsgehen den Anfang meidet, desto sp\u00fcrbarer entfernt sich ihr Schreiben von einem vorl\u00e4ufigen Ende.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Unterwegs trifft man viel Fremdes -nichtsw\u00fcrdig dagegen die Neugier -, sie l\u00e4sst wahllos zur\u00fcck, h\u00e4lt sich ans Offensichtliche. Rolltreppen f\u00fchren in den Untergrund. Noch tiefer gehn und treffen Bahnen ohne Unterbrechung. Die Automaten lassen sich bedienen. Die Blicke lassen sich ein-und ausschalten. Schritte sehen sich gern gelenkt, solange Hinweistafeln hinausf\u00fchren. Warnschilder kennzeichnen die Notwendigkeit der &#8218;Wegunterschiede, und ab wann alles gleichg\u00fcltig bleiben soll.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Delta<\/strong> &#8230; als sei ihre Unsichtbarkeit nichts weiter, von Angelika Janz 2021<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Delta-1024x1024.jpg\" alt=\"Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Delta-1024x1024.jpg\" width=\"256\" height=\"256\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Angelika Janz erz\u00e4hlt im <em>Delta<\/em> ganz aus der Innenperspektive und schafft eine leicht verfremdete Atmosph\u00e4re. Mit sezierendem Blick und literarisch sehr eigenwillig zeigt sie eine soziale Gemeinschaft und eine Gesellschaft, die sich selbst zersetzen. \u00dcber eine zusammenh\u00e4ngende Folge hinweg wird die Geschichte durch die vielen kleinen redundanten Bewu\u00dftseinsstr\u00f6me in Offene gef\u00fchrt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend\u00a0\u2192\u00a0<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=36409\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a>, das A.J. Weigoni mit Angelika Janz \u00fcber den Zyklus <em>fern, fern<\/em> gef\u00fchrt hat. Vertiefend ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber ihre interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin<\/em>. Ebenfalls im KUNO-Archiv: Jan Kuhlbrodt mit einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/11\/05\/asthetische-prothetik\/\">Ann\u00e4herung<\/a> an die visuellen Arbeiten von Angelika Janz. Und nicht zuletzt, Michael Gratz \u00fcber Angelika Janz\u2018<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/11\/05\/freiraum\/\"> tEXt bILd<\/a><\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; H\u00e4tte sie in der Mitte der Stra\u00dfe begonnen, h\u00e4tte sie das Kommende r\u00fcckw\u00e4rtig anschreiben k\u00f6nnen. Sie h\u00e4tte sich in der Zusicherung bewegt, schreibend das Ende der Stra\u00dfe zu erreichen. 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