{"id":6774,"date":"2012-08-12T00:39:24","date_gmt":"2012-08-11T22:39:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6774"},"modified":"2019-10-05T14:53:44","modified_gmt":"2019-10-05T12:53:44","slug":"viel-gluck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/12\/viel-gluck\/","title":{"rendered":"Viel Gl\u00fcck!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/karte1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-thumbnail wp-image-6776 alignright\" title=\"karte\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/karte1-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><em>Gl\u00fcck Gl\u00fcck Gl\u00fcck<\/em> lautete der misslungene Slogan einer niederrheinischen Altbiermarke. Dabei ist das Thema <em>Gl\u00fcck<\/em> beinehe selbstredend. Das Wort <em>Gl\u00fcck<\/em> kommt von mittelniederdeutsch gelucke bzw. mittelhochdeutsch gel\u00fccke. Es bedeutete Art, <em>wie etwas endet \/ gut ausgeht<\/em>. Gl\u00fcck war demnach der g\u00fcnstige Ausgang eines Ereignisses. Voraussetzung f\u00fcr den <em>Begl\u00fcckten<\/em> waren weder ein bestimmtes Talent noch auch nur eigenes Zutun. Dagegen behauptet der Volksmund eine mindestens anteilige Verantwortung des Einzelnen f\u00fcr die Erlangung von Lebensgl\u00fcck in dem Ausspruch: <em>Jeder ist seines Gl\u00fcckes Schmied<\/em>. Die F\u00e4higkeit zum Gl\u00fccklichsein h\u00e4ngt in diesem Sinne au\u00dfer von \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nden auch von individuellen Einstellungen und von der Selbstbejahung in einer gegebenen Situation ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Pursuit of Happiness<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Filmplakat.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-6805\" title=\"Filmplakat\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Filmplakat.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"212\" \/><\/a>Das <em>Streben nach Gl\u00fcck<\/em> hat als origin\u00e4res individuelles Freiheitsrecht Eingang gefunden in das Gr\u00fcndungsdokument der ersten neuzeitlichen Demokratie, in die Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung der Vereinigten Staaten. Dort wird es als <em>Pursuit of Happiness<\/em> bezeichnet. Die F\u00f6rderung individuellen menschlichen Gl\u00fccksstrebens ist heute Gegenstand spezifischer Forschung und Beratung unter neurobiologischen, medizinischen, soziologischen, philosophischen und psychotherapeutischen Gesichtspunkten. Insgesamt sind politische Freiheit, soziale Netzwerke und die Abwesenheit von Korruption zentral daf\u00fcr, dass Menschen gl\u00fccklich sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das Thema Gl\u00fcck in der Kunst<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im k\u00fcnstlerischen Diskurs zum Thema <em>Gl\u00fcck<\/em> tun sich witzige, spannende, \u00fcberraschende Vorstellungen auf, die zum Nachdenken, zum Verweilen anregen, die neue, oder vergangene <em>Gl\u00fccksperspektiven<\/em> er\u00f6ffnen, die auch traurig machen k\u00f6nnen. Die Auswahl der K\u00fcnstler ist nicht beliebig. Aufgrund unterschiedlichster Biographien, der zum Teil gro\u00dfen Altersunterschiede, Materialvorlieben, Stein, Foto, Film, Malerei, Stahl, Objektkunst, Performance, Musik, werden einmal mehr verschiedene k\u00fcnstlerische Standpunkte und Herangehensweisen zum Thema <em>Gl\u00fcck<\/em> aufgezeigt, die einem breiten Publikum zur Verf\u00fcgung gestellt werden sollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/image_toolkit.php_.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-6777 alignright\" title=\"image_toolkit.php\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/image_toolkit.php_.jpeg\" alt=\"Martina Biesenbach\" width=\"150\" height=\"200\" \/><\/a>Zum Gl\u00fcck f\u00fcr die Kunst, da\u00df es Artisten wie\u00a0Martina Biesenbach gibt. In 2004 initiierte die K\u00fcnstlerin ein Projekt, bei dem sich K\u00fcnstler zu Ausstellungen \u00fcber das Thema <em>Gl\u00fcck<\/em> vernetzen. Nach der ersten Werkschau 2004 in der Deutzer Br\u00fccke <em>Inseln des Gl\u00fccks<\/em> wurden weitere Ausstellungen 2006 in Wiesbaden <em>Gl\u00fcck und Konsum<\/em> und im September 2009 in Dortmund <em>Gl\u00fcck und Zeit<\/em> im November 2009 im Statt Museum ausgerichtet. 2011 folgte die Reihe im Kulturbunker Ehrenfeld unter dem Titel <em>gl\u00fcck, eine spur<\/em>. Mehr <a href=\"http:\/\/www.inseln-des-gluecks.de\">Informationen<\/a> \u00fcber das Projekt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gl\u00fcck Gl\u00fcck Gl\u00fcck lautete der misslungene Slogan einer niederrheinischen Altbiermarke. Dabei ist das Thema Gl\u00fcck beinehe selbstredend. Das Wort Gl\u00fcck kommt von mittelniederdeutsch gelucke bzw. mittelhochdeutsch gel\u00fccke. Es bedeutete Art, wie etwas endet \/ gut ausgeht. Gl\u00fcck war demnach der&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/12\/viel-gluck\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":257,"featured_media":20742,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[648],"class_list":["post-6774","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-martina-biesenbach"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/257"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6774"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6774\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}