{"id":66441,"date":"2020-09-05T00:01:00","date_gmt":"2020-09-04T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=66441"},"modified":"2020-09-07T07:18:49","modified_gmt":"2020-09-07T05:18:49","slug":"herkunft-und-fernweh","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/09\/05\/herkunft-und-fernweh\/","title":{"rendered":"herkunft und fernweh"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">ramona metzing aus kl\u00f6tze, die dort, urspr\u00fcnglich bibliothekarin, eine buchhandlung f\u00fchrt, schreibt in ihrem gedichtband \u00fcber ihren heimatort in der westlichen altmark, die st\u00e4tte des regelm\u00e4\u00dfigen aufstehens und stetigen beginnens, die heimische landschaft sowie die erweiterung ihres horizonts dar\u00fcber hinaus. der band folgt einer chronologischen logik, da er mit gedichten beginnt, die regionale, soziale und famili\u00e4re herk\u00fcnfte beschreiben, und weiter hinten reisegedichte stehen. die heimat wird \u00fcberwiegend als vergangen und gegenw\u00e4rtig geschildert, w\u00e4hrend die ferne mehr mit erwartung und sehnsucht verbunden ist.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">die autorin erinnert an personen der eigenen kindheit, die ihr wichtig waren und im ged\u00e4chtnis bewahrt blieben. in den gedichten \u00bbDa war ich zw\u00f6lf und Antonia 82\u00ab und \u00bbLene\u00ab erscheint der mond als todesundauferstehungssymbol: \u00bbBis Tonis Buch sich schloss wie die T\u00fcr \/ Zwischen Schornstein und Dach nah dem Mond\u00ab und \u00bbWahrscheinlich schwebt sie jede Mondnacht \/ Als Heilige zu ihrem Mann \/ Die Arme auseinanderrei\u00dfend holt sie Luft \/ Fliegt weil sie Fl\u00fcgel hat \/ Wie am Tag ihrer Hochzeit\u00ab. das deutet seelenreisen an.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">der mond, der zeitmesser, symbolisiert, weil er abundzunimmt, den zyklus zwischen leben und tod. in europa geh\u00f6rten mondsymbole zum grabschmuck. osiris als mondgott war \u00e4gyptisch herrscher der totenwelt. in indianischen kulturen leben totengeister auf dem mond. ein mondflug findet sich bereits bei lukian, dem griechisch schreibenden satiriker syrischer herkunft, im 2. jahrhundert. dort werden reisende mit ihrem schiff von einem wirbelsturm zum mond geweht. das l\u00e4\u00dft ans wort raumschiff denken. edgar allan poe beschrieb einen ballonflug zum mond.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">das kontrastbild zum totenmond ist der honigmond als lebensmond. der gelbe mond der liebenden am beginn ihrer lebensreise, honeymoon f\u00fcr flitterwochen, also die hochzeitsreise, soll an den germanischen brauch ankn\u00fcpfen, 30 tage nach der hochzeit mit honig versetzten met zu trinken, und andererseits, von den mondphasen ausgehend, auf wechselnde zuneigungen unter verliebten hinweisen. den deutschen romantikern symbolisierte der mond, den sie still, mild, sanft und rein nannten, trost, zuflucht und wendung nach innen. auch h\u00f6lderlin sprach vom friedlichen mond. bei jean paul werden dem mond beruhigende magische kr\u00e4fte zugeschrieben. expressionistischen dichtern hingegen war der mond, auch jener \u00fcber schlachtfeldern, symbol f\u00fcr k\u00e4lte, bedrohung, verwundung, verfall und tod.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">die pr\u00e4zision der gedichte von ramona metzing hat mitunter etwas entsagendes. vieles darin wird mit einem wissenden n\u00fcchternen blick wahrgenommen. die klare und einfache sprache, der sachliche tonfall und das knappe benennen wirken norddeutsch und asketisch. diese merkmale k\u00f6nnten durch zw\u00e4nge des alltags bedingt sein, die das leben, zumal in einer kleinstadt, beschr\u00e4nken, zugleich jedoch durch \u00e4ngste, von \u00fcberbordenden phantasien und deren unberechenbaren energien, die einen kreativen menschen aus enge und konformit\u00e4t ausbrechen lassen, hinweggerissen zu werden. in diesem spannungsfeld lebt und schreibt sie.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">beengung macht sensibel f\u00fcr elementares. \u00bbUnser Weg\u00ab: \u00bbDer Weg auf hundert Fu\u00df bemessen \/ Trug taubedeckte Bl\u00e4tter am Morgen \/ Der Wind flocht uns bunte Z\u00f6pfe ins Haar \/\/ Die Freundin schminkte den Weg mehr als sich \/ Mit tanzenden Seifenblasen aus Fantasien \/ Die fielen lautlos ins tiefe Gras \/\/ Nun blickt sie aus dem f\u00fcnfgeschossigen Block \/ Der unsern Weg durchkreuzt und weint und lacht \/ Und spielt mit ihrem Kind\u00ab. das ist die fatalit\u00e4t, wenn nicht gar pathologie, der normalit\u00e4t, um einen buchtitel von erich fromm aufzurufen. in einigen gedichten, die alltagswelten beschreiben, spricht die autorin, obwohl die lyrik die ich-form der literatur ist, in der dritten person \u00fcber sich, was distanz schafft und offenbart. damit w\u00e4ren wichtige kontraste und \u00fcberg\u00e4nge, von denen ihre gedichte sprechen, benannt: liebe, normalit\u00e4t, tod.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">der leser kann orte und motive der altmark entdecken, die d\u00fcnn besiedelt ist, w\u00e4hrend in der arktis eisbl\u00f6cke von der gr\u00f6\u00dfe der altmark abbrechen. in einem gedicht erscheint der kreidefelsen von r\u00fcgen, wo einst der tempel des slawischen kriegsundfruchtbarkeitsgottes svantevit stand, ehe er in die ostsee st\u00fcrzte. offenbar ben\u00f6tigt jeder landstrich seine identit\u00e4tsbilder. die \u00f6stliche altmark hat otto von bismarck, die westliche das gr\u00fcne band, den naturbelassenen streifen entlang der fr\u00fcheren grenze, der j\u00fcngst auf einer briefmarke erschien.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">ramona metzing kennt einschr\u00e4nkungen des lebens und verengungen des horizonts von kindheit an. da mu\u00dfte sie sich eigene welten schaffen, um kreativ zu sein. \u00bbIst der Horizont endlos \/ Bleibt ungewiss \/ Wo ich Brot teile\u00ab, hei\u00dfts in \u00bbGrenzland\u00ab, was auch die un\u00fcbersichtlichkeit der welt andeutet. endlose horizonte k\u00f6nnen ebenfalls beschr\u00e4nkt sein. in \u00bbVariet\u00e9\u00ab schreibt sie: \u00bbIch sitze angespannt im verr\u00fcckten Karussell\u00ab, wo kinder auf tieren reiten, die einst f\u00fcr sie gef\u00e4hrlich waren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">einige gedichte beschreiben momente, in denen das gleichf\u00f6rmige des alltags durchbrochen und \u00fcberwunden wird, wie in \u00bbSeilt\u00e4nzer\u00ab: \u00bbIch bin der Seilt\u00e4nzer \/ Der manchmal balanciert \/\/ \u00dcber den Wolken als Clown \/ Der stolpert zur\u00fcck \/\/ Und nach vorn der federt \/ Nach rechts nach links \/\/ Und findet sein Seil \/ Immer wieder hoffentlich\u00ab. bei birgitt lieberwirth aus magdeburg gibt es ein \u00e4hnliches seilt\u00e4nzer-gedicht, \u00bbTriptychon\u00a0 2\u00ab, \u00bb<em>Balance<\/em>\u00ab: \u00bbIch bin aber allein \/ Auf dem Seil, niemand nimmt mir die Last \/ Meines K\u00f6rpers, setzt mir den Fu\u00df vorsichtig \/ Auf, keiner tr\u00e4gt mir den Kopf fort, den Gedanken \/ Aus der Stirn, die Augen fallen mir, hundertmal \/ Komme ich auf, in meinem Traum \/ Brech ich das R\u00fcckgrat, ohne Netz \/ Splittert der Schrei neben den Beifall, wenn ich st\u00fcrz \/ St\u00fcrz ich\u00ab. beide gedichte, die fr\u00fche grunderfahrungen schildern, vermitteln das gef\u00fchl, da\u00df auf wankendem grund geht, wer etwas mit wagemut riskiert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">auch musik ist ramona metzing zur inneren befreiung geworden, insbesondere jazz und blues mit ihrer emotionalit\u00e4t und improvisation. \u00bbMein Bruder der Jazz \/ F\u00fcr Conny Bauer\u00ab, den free-jazz-posaunisten: \u00bbWenn Noten auf dem Feldweg \/ Ihrer Slalom-Freiheit \/ St\u00fcrzen \/ F\u00e4llt der Schrei der Posaune \/ Nicht ganz Boden \/ Ist er mein \/ Bricht auf die Stille \/ Lauf ich wie auf federnden Dielen \/ Und f\u00fchle mich \/ Geborgen dabei\u00ab. indem aus dem wanken ein federn und tanzen wird, entsteht intensive leichtigkeit, in kleinem rahmen freilich, aber nachhaltig. \u00bbEine singende Stimme vermag die Emotionen der zuh\u00f6renden Person zu entfachen, die Person im Ganzen anzuheben, sie zu Aufbr\u00fcchen, H\u00f6hepunkten oder in Tiefen mitzunehmen, ihr ein Gef\u00fchl zu vermitteln, das sich wie eine innere Umarmung anf\u00fchlt.\u00ab, schrieb die schweizer autorin joanna lisiak, die auch jazzs\u00e4ngerin ist.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">die r\u00fcckgriffe auf andere lyriker sind ebenfalls horizonterweiterungen. im gedicht \u00bbUmarmung \/ Eine eigene Sprache spricht \/ Wer sich verwandelt\u00ab, das mich an federico garc\u00eda lorca erinnert, findet der leser eine kr\u00e4ftige s\u00fcdliche metaphorik. die zeilen \u00bbWandelbar sind wir \/ Die Frau ist eine tagwandelnde Orange \/ Der Mann ein nachtwandelndes Gedicht\u00ab werden wiederholt. wer sich nicht verwandelt, entwickelt sich nicht. ein anderes gedicht nimmt auf anna achmatowa und ihre lebenssituation bezug. die sieben aquarelle im buch, die von der autorin selbst stammen, \u00bbKatze im blauen Klee\u00ab, \u00bbSeilt\u00e4nzerin\u00ab, \u00bbNovembertag\u00ab, \u00bbAquarell\u00ab, \u00bbNahe Poel\u00ab, \u00bbMit einer exotischen Muschel am Ohr\u00ab und \u00bbKatzenwelt\u00ab, greifen motive der gedichte auf.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">der buchtitel, \u00bbFar away\u00ab = weit entfernt, fernab, entlegen, zugleich der kapiteltitel der reisegedichte, die vom fern erlebten berichten, kann zun\u00e4chst, aus heimatlicher perspektive, meinen: den zentren fern. zugleich verbindet far away herkunft und reisen, indem es ein fernweh assoziiert, das auch an ein anderswo oder nirgendwo denken l\u00e4\u00dft, also an eine utopische welt. das \u00a0wort fernweh, das gegenteil von heimweh, soll auf hermann von p\u00fcckler-muskau zur\u00fcckgehn, dem landschaftsarchitekten, weltreisenden, reiseschriftsteller und schillernden lebensoriginal der zeit der romantik. das \u00e4ltere wort war wanderlust. in vielen sprachen gibt es kein genau entsprechendes wort f\u00fcr fernweh. englisch hei\u00dft fernweh wanderlust, hier \u00fcbernahm man das deutsche wort, und travel lust, franz\u00f6sisch nostalgie du voyage, reisesehnsucht, sozusagen das verlangen nach dem fremden, unbekannten. weh, verwandt mit weinen, bezeichnet seelische schmerzen und leiden und bedeutet eigentlich weh schreien, ist also lautnachahmend.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">die reisegedichte erz\u00e4hlen von aufenthalten in frankreich, marokko, brasilien, japan und neuseeland. \u00fcber einen tr\u00f6delmarkt in tokio hei\u00dft es: \u00bbDer abgetragene Anzug \/ H\u00e4tte meinem Vater gesessen.\u00ab. hier erinnert ein anblick in der ferne an die herkunft. nicht zuf\u00e4llig \u00e4hneln reisen tr\u00e4umen, die oft auf die kindheit, die zeit der verhei\u00dfung eines menschen, zur\u00fcckgehn. reisen wie tr\u00e4ume durchbrechen und entgrenzen zeiten und r\u00e4ume. in einigen gedichten ist ramona metzing gerade in der fremde ganz bei sich, wie in \u00bbKasbah bei Marrakesch\u00ab: \u00bbAn der wei\u00dfen Mauer stehe ich \/ Ohne Glas ohne Dach auf einer halben Insel \/ Und lausche der ruhenden Stadt \/ Dem Hundegebell dem perlenden Meer \/\/ Mit einer exotischen Muschel am Ohr \/\/ Entrinne ich meinen Grenzen \/ Drau\u00dfen reiten Paare auf wei\u00dfen Wellen \/ Knaben jonglieren den Ball\u00ab. gustave flaubert schrieb ein buch \u00bbReise in den Orient\u00ab, nachdem er durch \u00e4gypten, den sudan, pal\u00e4stina, syrien und den libanon gereist war. paul klee malte und zeichnete in \u00e4gypten und tunesien.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">frauen sind pflanzen, und insbesondere blumen und bl\u00fcten, besonders wichtig, die als symbole f\u00fcr liebe, sch\u00f6nheit, wachstum, geburt und auferstehung gelten. und so kommen auch bei ramona metzing blumen vor, im band \u00bbMalerei trifft Lyrik\u00ab von 2017 noch deutlich mehr. in \u00bbKirschbaum am Kartag\u00ab erscheint die kirsche als symbol der ungez\u00e4hmten liebe. \u00bbKirschen brechen\u00ab meint verbotenen liebesgenu\u00df. hieronymus bosch hat die erotik der kirsche dargestellt. in der christlichen ikonographie ist der kirschbaum baum des biblischen s\u00fcndenfalls. im volksglauben verhie\u00dfen in der vorweihnachtszeit geschnittene und dann aufbl\u00fchende kirschzweige, die lebensrute und gl\u00fcckssymbol waren, baldige hochzeit.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">\u00f6fter findet sich lila als farbe, meist vom flieder ausgehend, so im gedicht \u00bbIm Fliederwind\u00ab, hier mit der intensit\u00e4t von jazz und blues verbunden. lila bedeutet fliederfarben. in den siebziger jahren des 20. jahrhunderts wurden lila und violett, die schon zuvor mit weiblichen bedeutungen verbunden waren, zur farbe der emanzipation und frauenbewegung. violett, franz\u00f6sisch violette hei\u00dft veilchen, ist eine ambivalente farbe zwischen lebensenergien und todesn\u00e4he, individualit\u00e4t und einsamkeit, kreativit\u00e4t und melancholie. auch lila und flieder, violett und veilchen lassen die sehnsucht nach unbeengter lebendigkeit, und zugleich deren gef\u00e4hrdung, aufscheinen, die sich wie ein roter, oder violetter, faden durch das buch ziehen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Far away<\/strong> \/ Gedichte von Ramona Metzing. BoD \u2012 Books on Demand, Norderstedt, 2020<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-63781\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/FarAway_Cover-641x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"256\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong>\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Ein Hinweis auf den Band <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/07\/20\/zufall-2\/\">Malerei trifft Lyrik, K\u00fcnstlerinnen der Altmark<\/a> von Ramona Metzing.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ramona metzing aus kl\u00f6tze, die dort, urspr\u00fcnglich bibliothekarin, eine buchhandlung f\u00fchrt, schreibt in ihrem gedichtband \u00fcber ihren heimatort in der westlichen altmark, die st\u00e4tte des regelm\u00e4\u00dfigen aufstehens und stetigen beginnens, die heimische landschaft sowie die erweiterung ihres horizonts dar\u00fcber hinaus.&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/09\/05\/herkunft-und-fernweh\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":63781,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[94,2517],"class_list":["post-66441","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-holger-benkel","tag-ramona-metzing"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66441","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=66441"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/66441\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=66441"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=66441"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=66441"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}