{"id":65999,"date":"2001-06-23T00:01:00","date_gmt":"2001-06-22T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=65999"},"modified":"2022-02-27T12:34:44","modified_gmt":"2022-02-27T11:34:44","slug":"killroy-review","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/","title":{"rendered":"KILLROY &#8211; Review"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Der Begriff <em>Beat<\/em> wurde von Jack Kerouac gepr\u00e4gt und ist die Kurzform von <em>beatitude<\/em> &#8211; Gl\u00fcckseligkeit. Ferner bezeichnet Beat einen speziellen Rhythmus im Jazz, der Musik die die jungen Intellektuellen Amerikas in ihren Bann zog.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-66009\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/SocialBeat_Collage.jpg\" alt=\"\" width=\"372\" height=\"375\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/SocialBeat_Collage.jpg 496w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/SocialBeat_Collage-298x300.jpg 298w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/SocialBeat_Collage-150x150.jpg 150w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/SocialBeat_Collage-260x262.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/SocialBeat_Collage-160x161.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 372px) 100vw, 372px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der unerm\u00fcdliche Aktivist Michael Sch\u00f6nauer hat f\u00fcr den <em>Social Beat<\/em> in etwa die Bedeutung, die Josef \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/09\/24\/bye-bye-biby\/\">Biby<\/a>\u201c Wintjes f\u00fcr das <em>Nonkonfirmistische Literarisches Informationszentrum<\/em> hatte. Die &#8222;Underground-Anthologie&#8220; <em>Downtown Deutschland<\/em> wird als die Geburtsstunde des <em>Social Beat<\/em> angesehen. Diese Cover-Version einer &#8222;Jugendbewegung&#8220; wurde 1993 als Schlagwort des Berliner Literaturfestivals \u201e<em>T\u00f6te den Affen<\/em>\u201c von J\u00f6rg A. Dahlmeyer und Thomas N\u00f6ske, abgeleitet von der amerikanischen <em>Beat Generation<\/em>, Charles Bukowski ist gleichfalls ein Vorbild. Der Aktivist Michael Sch\u00f6nauer schuf sodann wesentliche Strukturen f\u00fcr die <em>Social Beat<\/em>-Szene. Die Interaktion mit verschiedensten K\u00fcnstlern r\u00fcckte er in den Vordergrund. Literatur wurde wieder zur Performance. Bildende Kunst, Tanz, Musik und Dichtung als Elemente des Events. 1993 hatten sich w\u00e4hrend der <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Mainzer Minipressenmesse<\/a><\/em> Protagonisten, die zum Teil in <em>Downtown Deutschland<\/em>, (erschien 1992 im <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/25\/schwanzlutscher\/\">Verlag von Isabel Rox<\/a>), getroffen, um ein Magazin herauszugeben. Darunter befanden sich Roland Adelmann, Oliver Bopp, Hardy Crueger, Kersten Flenter, Hadayatullah H\u00fcbsch, Ingo Lahr, Andi L\u00fcck, Thorsten Nesch, Robsie Richter, Mario Todisco und besagte Dahlmeyer und N\u00f6ske.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Sie sind Talente, um die niemand herumkommt, der wissen will, was Social Beat ist \u2013 nachdem es so schwierig ist, die, die sich unter das Label SOCIAL BEAT subsumieren lassen so rasch und eindeutig in den Griff zu kriegen, da\u00df wir stolz die Schublade zumachen k\u00f6nnten, um aufatmend zu sagen: das isses und das wars.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Hadayatullah H\u00fcbsch<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Leicht zeitversetzt wurde die <em>Asperger Autorenwerkstatt<\/em> 1994 in der Kleinstadt Asperg, die im Einzugsbereich der Landeshauptstadt Stuttgart liegt, auf Initiative des Autors, Herausgebers und Verlegers Michael Sch\u00f6nauer gegr\u00fcndet. Die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ludwigsburg erfolgte Anfang 1995. Zuvor hatte Sch\u00f6nauer, der aus der benachbarten Kreisstadt Ludwigsburg stammt, von 1984 bis 1994 im Selbstverlag das alternative Literaturmagazin <em>einblick\u00a0\u2013 Das Magazin f\u00fcr Literatur und Kunst<\/em> herausgegeben, das sich der F\u00f6rderung der Literatur der 1990er Jahre verschrieben hatte. Der gut organisierte Sch\u00f6nauer geh\u00f6rte 1993\/1994 zu den Wegbereitern des Social Beat, wirkte ma\u00dfgeblich bei mehreren bundesweiten Literaturfestivals der <em>Social-Beat<\/em>-Szene und der sich parallel entwickelnden <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/06\/13\/slam-poetry\/\">Slam-Poetry<\/a><\/em>-Bewegung mit und wurde zu einem der f\u00fchrenden Protagonisten der links-alternativen Literaturszene der 1990er Jahre.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>In einer politisch uniformen, weitgehend alternativelosen Zeit kann ein blo\u00dfes gemeinsames \u201eDagegen\u201d schon Zusammengeh\u00f6rigkeit erzeugen.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Enno Stahl<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In unterschiedlichen Bundesl\u00e4ndern fanden nach 1993 Lesungen und Festivals statt, an denen sowohl Underground-Veteranen wie Daniel Dubbe, J\u00fcrgen Ploog oder Kiev Stingl als auch unz\u00e4hlige j\u00fcngere Autoren aus dem gesamten Bundesgebiet teilnahmen. Die Bewegung ging zum Teil dann in der sich parallel entwickelnden Slam-Poetry-Szene, mit der es seit Mitte der 1990er starke Verflechtungen gab, auf &#8211; und flaute gegen Ende des Jahrzehnts ab. Als vorl\u00e4ufiger Endpunkt kann zu diesem Zeitpunkt die letzte <em>Buchfrust<\/em>, die 1995 erstmals von Kersten Flenter und Henning Chadde veranstaltet wurde und einmal im Jahr stattfand, angesehen werden, die im Jahr 2000 zum letzten Mal organisiert wurde.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Von 1987 bis 1996 ver\u00f6ffentlichte Robsie Richter das Literatur-Fanzine <em>Kopfzerschmettern<\/em>, das f\u00fcr viele andere <em>Social-Beat-<\/em> und Literatur-Fanzines richtungsweisend war.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div id=\"attachment_99899\" style=\"width: 128px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99899\" class=\"wp-image-99899 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Rolf-Dieter-Brinkmann.jpg\" alt=\"\" width=\"118\" height=\"159\" \/><p id=\"caption-attachment-99899\" class=\"wp-caption-text\">Ein nie erreichtes Vorbild: The Notorious RDB<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ersten Zeitschriften dieser Underground-Bewegung waren drei so genannte Lit(eratur)-Fanzines: Die seit Mitte der 1980er Jahre herausgegebenen <em>Ikarus<\/em> (Mainz) \u2013 sp\u00e4ter <em>Das Dreieck<\/em>, <em>Kopfzerschmettern<\/em> (Hanau) und <em>Produkt<\/em> (Duisburg). Ihr Erscheinungsbild orientierte sich anfangs noch an der boomenden Punk-Fanzine-Szene. Ende der 1980er und Anfang der 1990er erschienen eine Vielzahl weiterer Zeitschriften und Magazine, die in Inhalt und Aufmachung variierten: <em>3D-Silbig<\/em> (Bochum), <em>Art &amp; Decay<\/em> (Schwarzenberg), <em>Bulletten Tango<\/em> (Bochum), <em>Brain Surfer<\/em> (Engelswies), <em>Cocksucker<\/em> (Riedstadt), <em>Die asoziale Beate<\/em> (Goldberg), <em>Der St\u00f6rer<\/em> (Braunschweig\/Berlin), <em>G\u00e4stepost<\/em> (Berlin), <em>H\u00e4rter<\/em> (M\u00fcnster), <em>herzGalopp<\/em> (Hamburg), <em>HOKAHE<\/em> (G\u00f6ttingen), <em>Holunderground<\/em> (Frankfurt), <em>Kaleidoskop<\/em> (Berlin), <em>Krachkultur<\/em> (Lintig-Meckelstedt\/M\u00fcnchen), <em>Kultur-Terrorist<\/em> (Leverkusen), <em>Labyrinth &amp; Minenfeld<\/em> (Osnabr\u00fcck), <em>Minotaurus<\/em> (Cottbus), <em>Rude Look<\/em> (Bederkesa), <em>Secret Looser<\/em> (Wiesbaden), <em>SUBH<\/em> (Cottbus und Braunschweig), <em>Ventile<\/em> (Mainz) und <em>Vergammelte Schriften<\/em> (Leipzig). Viele dieser Projekte sind im Laufe der 1990er eingestellt worden. Als internes Informationsblatt diente <em>Die Wanze<\/em>, die von wechselnden Redaktionen herausgegeben wurde.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Viele dieser Magazine werden von lahmarschigen Jungs gegr\u00fcndet, die absolut kein Durchhalteverm\u00f6gen haben und zum ersten Mal in ihrem Leben etwas ohne Mutti auf die Reihe kriegen wollen und sich in Tesafilm, Gin, banalen Geschichten, unrealistischen Liebesgeschichten, Manien, Skandalen, Politik, fickenden Hunden im Vorgarten, Jazz, dem ersten Joint und wei\u00df Gott noch was alles verstricken und worauf Gott \u2013 und ich \u2013 getrost schei\u00dfen.<\/em><\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Charles Bukowski, &#8222;Die Minipresse in Amerika&#8220;<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">1995 wurde eine neuen Publikationsreihe mit dem Label KILLROY media gegr\u00fcndet. Seitdem f\u00fchrt Sch\u00f6nauer ma\u00dfgeblich die Verlagsaktivit\u00e4ten. Unterst\u00fctzt wird er dabei von Martin Plan (Lektorat), Elke Kurz (Les\u00b4Art), Eva Martinez (Grafikdesign), und Karin R\u00fchle und Joachim Sch\u00f6nauer. Der Name der sp\u00e4ter als \u201eSocial-Beat-Zentrale S\u00fcd\u201c charakterisierten Autorenwerkstatt in Asperg bezog sich auf den Ortsnamen des Gr\u00fcndungsortes und Vereinssitzes. Sch\u00f6nauer war von 1994 bis 2003 als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des eingetragenen Vereins t\u00e4tig. Die Autorenwerkstatt \u00fcbernahm u.\u00a0a. redaktionelle Bearbeitungen von Anthologien, fungierte teils als Herausgeber und verlegte als Kleinverlag einige Publikationen. Besonders erw\u00e4hnenswert sind der Band <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/27\/social-beat-slampoetry-3\/\">German Grand SLAM &#8222;Freestyle versus SLAM<\/a>&#8222;. Mit dem dritten Band vervollst\u00e4ndigt sich das verlegerische Werk zur deutschen Untergrund-Literatur, &#8222;vom alten ins neue Jahrtausend&#8220;; mehr als 600 Seiten Pop-, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Trash<\/a>-, Beat- und Slam-Literatur. Eine hohe qualitative Aus- und Verarbeitung des Buchproduktes wurden das wesentliche Erkennungszeichen von KILLROY media. Der sogenannte <em>Social Beat<\/em> ist l\u00e4ngst auf dem M\u00fcllhaufen der Geschichte gelandet, dieser Verlag macht weiter. Unbeirrt, so scheint es.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: justify;\">\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<\/p>\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft is-resized\">\r\n<div id=\"attachment_65815\" style=\"width: 247px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-65815\" class=\"wp-image-65815\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-949x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"237\" height=\"256\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-949x1024.jpg 949w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-278x300.jpg 278w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-768x829.jpg 768w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-560x604.jpg 560w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-260x281.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah-160x173.jpg 160w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Hadayatullah.jpg 1112w\" sizes=\"auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/><p id=\"caption-attachment-65815\" class=\"wp-caption-text\">Der Urvater des Social-Beat. Hadayatullah H\u00fcbsch. Photo: Masroor-ahmad<\/p><\/div>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: justify;\">\r\n\r\n<\/p>\r\n<p><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192 <\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den Gr\u00fcndungsmythen der alten BRD geh\u00f6rt die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">Nonkonformistische Literatur<\/a>, lesen Sie dazu auch ein Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix und ihre <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/08\/23\/kritik-an-der-literarischen-alternative\/\">Kritik an der literarischen Alternative<\/a> ist berechtigt. Ein Portr\u00e4t von N\u00ed Gudix findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/16\/da-lernst-du-die-menschen-kennen\/\">hier<\/a> (und als Leseprobe ihren <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2006\/12\/30\/hausaffentango\/\">Hausaffentango<\/a>). Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Zum 100. Geburtstag von Charles Bukowski, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/08\/16\/ledertasche-geborgt\/\">Doppelbesprechung<\/a> von Hartmuth Malornys Ruhrgebietsroman <em>Die schwarze Ledertasche<\/em>. 1989 erscheint Helge Schneiders allererste Schallplatte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\"><em>Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/em><\/a>, produziert von Helge Schneider und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">Tom T\u00e4ger<\/a> im Tonstudio\/Ruhr. Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26709\">Portr\u00e4t <\/a>der einzigartigen Proletendiva aus dem Ruhrgebeat auf KUNO. In einem Kollegengespr\u00e4ch mit Barbara Ester dekonstruiert A.J. Weigoni die <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/10\/09\/ruhrgebietsromantik\/\">Ruhrgebietsromantik<\/a><\/em>. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum\u00a0Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Constanze Schmidt beschreibt den Weg von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26080\">Proust zu Pulp<\/a>. Ebenso eindr\u00fccklich empfohlen sei Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Inzwischen hat sich Trash andere Kunstformen erobert, dazu die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/11\/01\/trash-eine-einfuehrung\/\">Aufmerksamkeit<\/a> einer geneigten Kulturkritik. In der Reihe <em>Gossenhefte<\/em> zeigt sich, was passiert, wenn sich literarischer Bodensatz und die Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe genug kommen, der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat. J\u00fcrgen Kipp \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/06\/01\/geschichte-und-aufgaben-des-mainzer-minipressen-archives-mmpa\/\">Aufgaben des Mainzer Minipressen-Archives<\/a>. Ein w\u00fcrdiger Abschlu\u00df gelingt Boris Kerenski mit <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/03\/30\/wer-war-ist-noch-social-beat\/\">Stimmen aus dem popliterarischen Untergrund<\/a><strong>.<\/strong><\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: justify;\">\r\n\r\n<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Begriff Beat wurde von Jack Kerouac gepr\u00e4gt und ist die Kurzform von beatitude &#8211; Gl\u00fcckseligkeit. Ferner bezeichnet Beat einen speziellen Rhythmus im Jazz, der Musik die die jungen Intellektuellen Amerikas in ihren Bann zog. 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