{"id":65912,"date":"2004-06-26T00:01:00","date_gmt":"2004-06-25T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=65912"},"modified":"2020-08-23T17:21:45","modified_gmt":"2020-08-23T15:21:45","slug":"die-freien","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2004\/06\/26\/die-freien\/","title":{"rendered":"Die Freien"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich hab das alles schon lang, lang kommen sehn. Da\u00df wir zum Betteln degradiert werden und da\u00df die Bullen randalieren. Da\u00df sie unsere H\u00e4user kaputtmachen, und da\u00df die Gef\u00e4ngnisse zum Bersten \u00fcberf\u00fcllt sind. Und ich seh die jungen Leute an ihren Fesseln zerren und sp\u00fcr ihre Sehnsucht nach Freiheit.&#8220; Auch Linda kann davon ein Lied singen: von der Sehnsucht nach Freiheit. Egal, wohin sie sich wendet, \u00fcberall wird sie aufgehalten: von ihren Lehrern, von ihrem Vater, kurz: von allen, die sie als &#8222;schlechtes M\u00e4dchen&#8220; brandmarken. Doch eines Tages streckt sie Schwester Bernadette mit einem rechten Haken zu Boden, und pl\u00f6tzlich beginnt sich die Welt wirklich zu ver\u00e4ndern\u2026 Dies ist sowohl die Geschichte von Linda als auch die von Barney, Macker McDonagh und tausenden anderen. Sie nennen sich &#8222;Die Freien&#8220;, gr\u00fcnden landesweit solidarische Zellen und freie Gewerkschaften. Dieses Buch skizziert ihren Aufstieg und Untergang als fesselndste Liebes-, Sehnsuchts-, Zornes- und Rebellionsgeschichte. Und daneben zeigt es uns, was f\u00fcr eine schillernde neue Welt wir selber erstehen lassen k\u00f6nnten aus der Asche der alten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\">***<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Freien. <\/strong><em>F\u00fcr eine wirklich freie Welt. Ein utopisch-anarchischer Roman<\/em> von M. Gilliland (=&nbsp;<em>Killroy-Roman<\/em>, Band&nbsp;3), Asperg 2004, (\u00dcbertragung aus dem (nord-)irischen Englisch, mit Anmerkungen von N\u00ed Gudix).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"160\" height=\"227\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/thefree_Cover.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-65913\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">KUNO hat seit jeher ein Faible f\u00fcr Trash. Dem Begriff <em>Trash<\/em>  haftet der  Hauch der Verruchtheit und des Nonkonformismus an. In Musik,  Kunst oder  Film gilt Trash als Bewegung, die im Klandestinen  stattfindet und an der  nur ein exklusiver Kreis nonkonformistischer  Aussenseiter partizipiert.  Dieser angeschmutzte Realismus entzieht sich  der Rezeption in einer  \u00f6ffentlichen Institution. In der Reihe  Gossenhefte zeigt sich, was  passiert, wenn sich literarischer Bodensatz  und die  Reflexionsm\u00f6glichkeiten von popul\u00e4rkulturellen Tugenden nahe  genug  kommen. Der Essay <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=35655\"><em>Perlen des Trash<\/em><\/a> stellt diese Reihe ausf\u00fchrlich vor. Daher sei sei Enno Stahls fulminantes Zeitdokument&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26047\">Deutscher Trash<\/a> ebenso eindr\u00fccklich empfohlen wie Heiner Links <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=42272\">Vorwort<\/a> zum Band Trash-Piloten. Ebenso verwiesen sei auf <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44449\">Trash-Lyrik<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Weiterf\u00fchrend zur Theorie des Sozialen \u2192<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Theorie des Sozialen lautet, es gebe in der Politik keine L\u00fccken. Immer wo sich eine auftue, werde sie sofort von anderen Akteuren besetzt. Kaum jemand hat die L\u00fcckenhaftigkeit des <em>Underground<\/em> so konzequent <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/24\/underground\/\">erz\u00e4hlt<\/a> wie N\u00ed Gudix. Lesen Sie auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Erinnerungen an den Bottroper Literaturrocker<\/a> von Werner Streletz und den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/09\/28\/rip-bruno\/\">Nachruf<\/a> von Bruno Runzheimer. Mit<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6071\"> Kersten Flenter<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/06\/23\/killroy-review\/\">Michael Sch\u00f6nauer<\/a> geh\u00f6rte <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/08\/24\/polyphone-ich-erzaehlungen\/\">Tom de Toys<\/a> zum&nbsp;Dreigestirn des deutschen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/01\/05\/bewegung\/\">Poetry Slam<\/a>. Einen Nachruf von Theo Breuer auf den Urvater des Social-Beat finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/03\/07\/hubsch-revisited\/\">hier<\/a> \u2013 Sowie selbstverst\u00e4ndlich his <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/25\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\">Masters voice<\/a>. Und Dr. Stahls kaltgenaue <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2002\/06\/26\/social-beat-vs-digitales-dasein\/\">Analyse<\/a>. \u2013 Die KUNO-Redaktion bat A.J. Weigoni um einen Text mit Bezug auf die Mainzer Minpressenmesse (MMPM) und er kramte eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1993\/05\/31\/treff-der-titanen\/\">Realsatire<\/a> aus dem Jahr 1993 heraus, die er f\u00fcr den Mainzer Verleger Jens Neumann geschrieben hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hab das alles schon lang, lang kommen sehn. Da\u00df wir zum Betteln degradiert werden und da\u00df die Bullen randalieren. Da\u00df sie unsere H\u00e4user kaputtmachen, und da\u00df die Gef\u00e4ngnisse zum Bersten \u00fcberf\u00fcllt sind. Und ich seh die jungen Leute an&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2004\/06\/26\/die-freien\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":69418,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2609,2608],"class_list":["post-65912","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-m-gilliland","tag-ni-gudix"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65912","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65912"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65912\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65912"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65912"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65912"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}