{"id":65605,"date":"2018-07-11T00:01:00","date_gmt":"2018-07-10T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=65605"},"modified":"2022-02-27T14:42:40","modified_gmt":"2022-02-27T13:42:40","slug":"wiedergaenger-12","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/07\/11\/wiedergaenger-12\/","title":{"rendered":"Wiederg\u00e4nger 1&#038;2"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">Woran liegt es, dass manche B\u00fccher einen Platz im literarischen Kanon erlangen und andere einfach vergessen werden?<\/span> <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<div id=\"attachment_97950\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-97950\" class=\"wp-image-97950 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Zombies-e1645795065341.jpeg\" alt=\"\" width=\"207\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-97950\" class=\"wp-caption-text\">Photo. Anja Roth<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch wenn sich KUNO wiederholen sollte: Schlechte Zeiten sind gute Zeiten f\u00fcr Satiriker. Und die Zeiten der globalen Krisen sind nicht gerade rosig. Der gro\u00dfe literarische Satiriker der Gegenwart ist noch zu entdecken. Sein Name, dieser Verdacht mehrt sich zumindest im deutschen Sprachraum, ist wahrscheinlich A.J. Weigoni. Er h\u00e4lt in seinem Werk der Gesellschaft das entgegen, was sie in ihrem allt\u00e4glichen Wortgebrauch unterschl\u00e4gt. Ein guter Einstieg in sein Werk ist <em>Zombies<\/em>, das unter Weigoni-Aficionados als zug\u00e4nglichstes Buch gilt: \u201eDiese Erz\u00e4hlungen sind voller Humor und streckenweise so schwarz, da\u00df sie unter der Kohlenkiste noch einen Schatten werfen w\u00fcrden.\u201c, schrieb Margaretha Schnarhelt. Die Stories in dem vergriffenen Band Monster waren die ersten <em>Entwurfsskizzen<\/em>, aus denen dieser Romancier die Erz\u00e4hlungen f\u00fcr den Band <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12913\">Zombies<\/a> entwickelt hat. Diese skizzierten Grundideen verdichten sich zu einem Konzentrat dessen, was erst in sp\u00e4teren Werken zur erz\u00e4hlerischen Virtuosit\u00e4t gesteigert wird. Zwischen den Erz\u00e4hlungen und dem zweiten Roman von Weigoni gibt es eine Gerade, die an vielen Punkten in gleichem Abstand zum anderen Buch verl\u00e4uft.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Eigentlich sind Zombies lebende Tote. Vertieft sich der Leser in Weigonis Kurzgeschichtenband, glaubt er sich von toten Lebenden umgeben.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Karl Feldkamp<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ordnung ist das halbe Leben, der Rest ist Aufbegehren. In den <em>Zombies<\/em> verkn\u00fcpft Weigoni poetische und philosophische Gesellschaftskritik mit Medienanalyse zu einem Textgewebe, das der Korrelation zwischen Sinn und Sein nachsp\u00fcrt. Es geht ihm nicht darum literarische Schemata aus der Wirklichkeit herauszul\u00f6sen, sondern Realit\u00e4tspartikel in die Literatur hineinzuschmuggeln. Es haftet W\u00f6rtern wie Globalisierung, Individualstaat und F\u00fcrsorgegesellschaft etwas H\u00e4\u00dfliches an, es sind stumme W\u00f6rter ohne Klang, zugleich jedoch W\u00f6rter, die nicht alt klingen, denn das, was sie ausdr\u00fccken, was ihre Semantik ausmacht, existiert (wenngleich nicht in gleichem Ausma\u00df) nach wie vor, es schlummert in der Mitte der entindividualisierten Gesellschaften. Weigonis Kunst besteht nicht in einem literarisch aufgem\u00f6belten Journalismus, sondern in der atemberaubenden F\u00e4higkeit, sich in diese besch\u00e4digten Seelen einzuf\u00fchlen, aus ihnen heraus zu erz\u00e4hlen. Die Schw\u00e4rze seiner Arbeit beschreibt eine tief verdorbene Menschheit, sie ist die Schutzschicht zwischen ihm und allem, was ihn abst\u00f6\u00dft.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Als\u00a0 Trivialmythen-Erforscher verbindet Weigoni souver\u00e4n Hoch- und Popul\u00e4rkultur<\/em><\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Hervorhebung der Lust an Literatur verbindet sich bei Weigoni mit dem Interesse, die Kluft zwischen \u00e4sthetisch moderner Elite\u2013 und konventionsgebundener Massenkultur aufzuheben. Die Gr\u00fcndlichkeit, die er bei seinen Recherchen an den Tag legt, spiegelt sich in einer fast schon anthropologischen Genauigkeit, mit der er die von ihm so benannte Hypermoderne beschreibt. Den Glauben an ein wahres, inszenierungsfreies Selbst nennen sie im Rheinland ein gut florierendes Ger\u00fccht. Die globalisierten Menschen wickeln ihr <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/?p=52\">untotes Leben<\/a> ohne viel Hoffnung in Wohnsitzlosigkeit ab. Es geht um Verlierer, um das Dasein an den R\u00e4ndern sowohl der Gesellschaft als auch der eigenen emotionalen Landschaften, um ein Einsamsein, das sich nicht alleine auf eine pers\u00f6nliche Befindlichkeitskrise zur\u00fcckf\u00fchren l\u00e4\u00dft. Kommunikation ist das, was helfen k\u00f6nnte, aber nicht funktioniert. Zu stark sind die Einschreibungen in die Lebensl\u00e4ufe. Einen Text zu verstehen hei\u00dft, die Welt zu verstehen, und umgekehrt, es geht Weigoni nicht nur um B\u00fccher, es geht ihm um die Lesbarkeit der\u00a0Welt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">F\u00fcr die Rheinl\u00e4nder bedeutet Heimat nicht gleich Zuhause.<\/span> <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erz\u00e4hlungen in den <em>Zombies<\/em> sind so schl\u00fcssig kombiniert, dass man sie mit ein wenig Erg\u00e4nzungsleistung auch als Roman lesen kann. Die Episoden der <em>Lokalhelden<\/em> lassen sich durchaus als verschachtelte Abfolge von Kurzgeschichten lesen. Was beide Prosastrecken eint, ist das Unausgesprochene der Fehlstellen, die \u00dcbertretungen anzeigen, ohne sie auszuformulieren, und dies markiert dabei bei beiden Prosastrecken die Schwelle. Das Erz\u00e4hlen flie\u00dft, analog zum Rhein, dahin, im Vorbeiziehen werden immer wieder gewichtige Themen ber\u00fchrt, um sie wie in der Endlosigkeit des zombifizierten zu verlieren. Mit dieser Prosa h\u00e4lt Weigoni die Erinnerung wach, er legt Rechenschaft \u00fcber die Unzul\u00e4nglichkeit des Einzelnen ab und offenbart, wie schwierig es ist, angesichts der Globalisierung seine W\u00fcrde zu wahren, geschweige denn menschliche Gr\u00f6\u00dfe zu zeigen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Die Penetranz der Waren macht den Flaneur zum Streuner und ist der Grund f\u00fcr die Fluchtf\u00f6rmigkeit seines Umherstreifens. In Umgebungen ohne Diskretion kann es Flaneure nicht mehr geben.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Wilhelm Genazino<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\">\r\n<div id=\"attachment_44658\" style=\"width: 189px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44658\" class=\"wp-image-44658\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-717x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"256\" \/><p id=\"caption-attachment-44658\" class=\"wp-caption-text\">Photo: Jo Lurk<\/p><\/div>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im falschen Ganzen der Bonner Republik kann es keine richtigen Teile geben. Als Psychohistoriker der alten BRD beschreibt Weigoni das Leben im Rheinland, als eine einzige Misere.\u00a0Es ist ein Durchwursteln unter Lebensumst\u00e4nden, die f\u00fcr die Rheinl\u00e4nder eine einzige gro\u00dfe \u00dcberforderung darstellen. Und doch gilt, sich nur nichts anmerken zu lassen. Diese Lebensvermeider, egal ob es sich mit Prolls, Kreative oder Intellektuellen, mogeln sich regelrecht um \u00fcber die Zumutungen des Alltags herum. Weigoni schafft es sich mit mit dieser Prosa mit dem Undurchdringlichen in eine Verbindung zu setzen, die eine vage Hoffnung auf den unzerst\u00f6rbaren Eigensinn des Rheinl\u00e4nders \u00fcbrig l\u00e4\u00dft. Der Lebensdurst ensteht in der \u201eAlkstadt\u201c aus dem Scheitern am Verstehen der Welt, tr\u00f6stet die Rheinl\u00e4nder tr\u00f6sten sich mit einem \u201elekker Oberg\u00e4rig\u201c \u00fcber ihr eigenes Unverst\u00e4ndnis hinweg. Literatur kann die Widerspr\u00fcche nicht aufl\u00f6sen, die Spannung zwischen Realit\u00e4t und Wunsch bleibt nach der \u00dcberwindung des Rausches un\u00fcberwindlich vorhanden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Humorlosigkeit bedeutet im Rheinland einen Mangel an Intelligenz.<\/em><\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Fakten bilden nie die gesamte Geschichte ab. Es geht um Verkn\u00fcpfungskompetenz. Weigonis pr\u00e4zise Sprache schafft eine Eindringlichkeit und unmissverst\u00e4ndliche Direktheit, die zu ber\u00fchren vermag. Nicht einmal die konsequent verfolgte Dialektschreibung in der w\u00f6rtlichen Rede, die zur Verst\u00e4rkung gewollter Authentizit\u00e4t eingesetzt wird st\u00f6rt den Lesefluss. Nicht nur die Rheinl\u00e4nder sehen mehr als die Figuren, wom\u00f6glich auch hinein in die eigene Seelenlandschaft. In den besten Passagen wird man zum Leser seiner selbst.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Zombies<\/strong>, Erz\u00e4hlungen von\u00a0A. J. Weigoni, Edition Das La\u00adbor, M\u00fclheim an der Ruhr 2010.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Lokalhelden,<\/strong> Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2018 &#8211; Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-98176\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Logo.jpg\" alt=\"\" width=\"133\" height=\"133\" \/>W<\/strong><strong>eiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">KUNO \u00fcbernimmt einen Artikel von Karl Feldkamp aus <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/08\/07\/tote-lebende\/\">Neue Rheinische Zeitung<\/a> und von Jo Wei\u00df von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/02\/18\/turbokapitalistischer-realismus\/\">fixpoetry<\/a>. Enrik Lauer stellt den Band unter <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/09\/01\/unter-kanonverdacht\/\">Kanonverdacht<\/a>. Betty Davis sieht darin die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/03\/18\/zur-gegenwartslage-der-literatur\/\">Gegenwartslage der Literatur<\/a>, Margaretha Schnarhelt kennt den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1990\/01\/18\/bissfest\/\">Ausgangspunkt<\/a> und Constanze Schmidt erkennt literarische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/10\/23\/polaroids-von-den-schattenseiten-der-gesellschaft\/\">Polaroids<\/a>. Holger Benkel beobachtet <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/25\/kleine-damonen-auf-tour\/\">Kleine D\u00e4monen auf Tour<\/a>. Ein Essay \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2010\/01\/18\/der-sudelbuchschreiber\/\">Unlust am Leben, Angst vor\u2019m Tod<\/a>. F\u00fcr Jesko Hagen bleiben die Untoten <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/01\/12\/die-untoten-sind-lebendig\/\">lebendig<\/a>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Lesenswert auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34345\">Nachwort<\/a> von Peter Meilchen sowie eine\u00a0bundesdeutsche <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\">Sondierung<\/a> von Enrik Lauer. Ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=49303\"><em>Lektoratsgutachten<\/em><\/a> von Holger Benkel und ein Blick in das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=31462\">Pre-Master<\/a> von Betty Davis. Die Brauereifachfrau Martina Haimerl liefert <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44781\">Hintergrundmaterial<\/a>. Ein <em>Kollegengespr\u00e4ch<\/em> mit Ulrich Bergmann, bei dem Weigoni sein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=50056\">Recherchematerial<\/a> ausbreitet. Constanze Schmidt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34331\">Ethnographie<\/a> des Rheinlands. Ren\u00e9 Desor mit einer Au\u00dfensicht auf die untergegangene <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30641\">Bonner<\/a> Republik. Jo Wei\u00df \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34337\">Nachschl\u00fcsselroman<\/a>. Margaretha Schnarhelt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34340\">kulturelle Polyphonie<\/a> des Rheinlands. Karl Feldkamp liest einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=52088\">Heimatroman der tiefsinnigeren Art<\/a>. Als Letztes, aber nicht als Geringstes, Denis Ullrichs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=47226\">Rezensionsessay<\/a>.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Woran liegt es, dass manche B\u00fccher einen Platz im literarischen Kanon erlangen und andere einfach vergessen werden? Auch wenn sich KUNO wiederholen sollte: Schlechte Zeiten sind gute Zeiten f\u00fcr Satiriker. 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