{"id":65486,"date":"1998-06-16T00:01:00","date_gmt":"1998-06-15T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=65486"},"modified":"2021-12-26T12:22:40","modified_gmt":"2021-12-26T11:22:40","slug":"beseelt-sein-erkenntnis-suchen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/06\/16\/beseelt-sein-erkenntnis-suchen\/","title":{"rendered":"Beseelt sein &#038; Erkenntnis suchen"},"content":{"rendered":"\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum Gl\u00fcck f\u00fcr die Lyrik &amp; die Lyriker h\u00e4ufen sich in letzter Zeit die Stimmen, die vehement ein Sich-Besinnen auf Qualit\u00e4t, Originalit\u00e4t, Konzentration, Auseinandersetzung, Engagement und Leidenschaft in der Dichtung fordern. Dabei beziehen sich die Autoren sowohl auf \u00e4u\u00dfere und innere, formale und inhaltliche Merkmale. Besonders zu unterst\u00fctzen ist in diesem Zusammenhang die Forderung nach Belesenheit und (Aus\u00ad)Bildung des Dichters: der Schreiber irrt, der da glaubt, moderne Lyrik sei schon, wenn Verszeilen abgeteilt, Reimschemata vermieden oder kluge Gedanken, kombiniert mit interessanten Bildern, mehr oder weniger willk\u00fcrlich zeilenspringend (die innere Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit des Freiverses ignorierend) aufs Papier gebracht. Noch mehr irrt der, der bei Lyrik an Wahn, Rausch, Trunkenheit, Schwermut, \u00dcberdru\u00df und dergleichen Ph\u00e4nomene denkt. Nein, Lyrik ist immer Inspiration und Plan, Phantasie und Kalk\u00fcl, Traum und (lyrische!) Logik, Melancholie und Konzept, Kreativit\u00e4t und Vorstellung, Zerrissenheit und Konstruktivit\u00e4t, Besessen- und Bewu\u00dftheit: Der Dichter ist beim Schreiben oft so k\u00fchl-distanziert wie ein professionell arbeitender Kriminaler, und wer sich beim Schreibproze\u00df nicht kritisch \u00fcber die eigene Schulter zu schauen gelernt hat, sollte zwar weiterschreiben &#8211; wie sch\u00f6n, wenn es Millionen t\u00e4ten! -, aber darauf verzichten, \u00d6ffentlichkeit zu suchen &#8211; denn eigentlich gibt es bereits Gedichtb\u00fccher genug, womit wir beim Hauptthema w\u00e4ren: Auseinandersetzung mit Lyrik braucht, kann, darf doch vom Lyriker nicht gefordert werden! Wer nicht selbst den leidenschaftlichen Drang nach Erkenntnis auf dem Gebiet versp\u00fcrt, wo er Fachmann sein m\u00f6chte, hat den subjektiven Glauben an die Berufung zum Lyriker (zum Schaden der Lyrik) offenbar nicht einer radikalen Pr\u00fcfung unterworfen; nehmen wir doch die Schreibarbeit wenigstens so ernst wie die T\u00e4tigkeit des Mechanikers, dessen Werkstatt wir unser Automobil unter der Voraussetzung anvertrauen, da\u00df er auf dem neuesten Kenntnisstand und sie bestens ausger\u00fcstet ist! Kennzeichen des redlichen lyrischen Fachmannes, der seine Texte Lesern als Kommunikationsangebot zur Verf\u00fcgung stellt: Er ist literarisch und literaturtheoretisch auf dem laufenden &#8211; indem er sich beispielsweise einen fortw\u00e4hrenden (exemplarischen) \u00dcberblick \u00fcber die gro\u00dfen und kleinen Fachzeitschriften, Fachb\u00fccher, Anthologien und Lyrikb\u00e4nde verschafft -, bildet sich sprachlich\u00a0\/\u00a0rhetorisch st\u00e4ndig und selbstverst\u00e4ndlich weiter, verzichtet auf die Niederschrift eigener Texte zugunsten der Lekt\u00fcre von beispielsweise Novalis\u00ad, H\u00f6lderlin\u00ad, Baudelaire\u00ad, Rimbaud\u00ad, Mallarm\u00e9\u00ad, Benn\u00ad, Seferis\u00ad oder Poe\u00adGedichten, (dunkel anmutenden) Lichtquellen von Dichtern, von denen wir wissen, wie bewu\u00dft (und wie modern) sie ihre Verse gesetzt haben. Und ein Charles Bukowski (dessen Epigonen doch alle wissen m\u00fcssen, welch ein B\u00fccherwurm er von klein auf war!) wu\u00dfte genauso, was damals er tat, als er seine Lyrik von Rhetorik und sonstigen Feinheiten befreite: In seinen guten Gedichten sp\u00fcrt man das kalkulierte Vorgehen wie die Hundeschnauze an der Backe &#8211; cool konzipierte L\u00e4ssigkeit, authentisch, originell, beeindruckend. Ja, die Kenntnis rhetorischer Figuren (verschiedener Versma\u00dfe, Gedichtformen u.s.w.) ist absolut notwendig &#8211; das wu\u00dfte Bukowski &#8211; gerade wenn dieser Lyriker ganz darauf verzichten, bewu\u00dft eine v\u00f6llig andere Richtung einschlagen, seine Lyrik von diesem als einengend und manieriert empfundenen &#8222;Ballast&#8220; befreien will. Drei B\u00fccher seien an dieser Stelle hervorgehoben, denen ich wesentliche lyrische Kenntnisse &amp; Erkenntnisse verdanke: DAS GROSSE DEUTSCHE GEDICHTBUCH (hrsg. von K. O. Conrady), DIE STRUKTUR DER MODERNEN LYRIK (Hugo Friedrich) und WOZU LYRIK HEUTE (Hilde Domin). &#8212; Lyriker zu sein bedeutet, eine neue Welt pr\u00e4sentieren zu k\u00f6nnen, die eben ganz anders ist als die Welt, die wir (f\u00e4lschlicherweise?) die &#8222;Realit\u00e4t&#8220; nennen und ganz anders als die lyrische Sprach- und Formwelt bereits bekannter Dichter. &#8211; Traum, Phantasie, Erlebnis, Gedanke, Stimmung und Sprache sind grenzenlose Landschaften, deren Modellierung und Bearbeitung (Zertr\u00fcmmerung, Chiffrierung, Montage\u00a0&#8230;) die k\u00fcnstlerische T\u00e4tigkeit des Lyrikers schlechthin ist. Lyrisches Schreiben ist beseeltes, bewu\u00dftes Tun &#8211; grunds\u00e4tzlich jedem Menschen offen, der Lyrik liebt (und tats\u00e4chlich \u00fcber die notwendigen Begabungen verf\u00fcgt). Und wer Lyrik liebt, wird sie lesen, lesen, lesen (welcher Liebhaber wollte denn nicht diesem geliebten geheimnisvollen, erhabenen Wesen bei jeder sich bietenden Gelegenheit begegnen?) &#8211; und seine Texte nicht eher aus der Schublade hervorholen, bis er seine Begabung wirklich erkannt und in seinen Texten (seiner Sprache) die gewisse Besonderheit entdeckt zu haben glaubt, wie er sie nirgendwo anders entdeckt hat &#8211; denn (um nur zwei Beispiele zu nennen) visuelle &amp; konkrete Poesie + &#8222;experimentelle&#8220; Lyrik wurden auch schon von Barockdichtern verfa\u00dft, und nie war die Lyrik moderner als im 19. Jahrhundert. Grenzenlos bleiben trotzdem die gleichsam magischen M\u00f6glichkeiten der Sprache (endlos kombinierbar mit zahllosen Formen, Themen und Inhalten) in der Lyrik &#8211; bis hin ins Unendliche: Und dennoch (deswegen?) wird sie letztlich immer fragmentarisch bleiben. &#8211; Findet die Mehrzahl der Lyriker zu den Grundvoraussetzungen modernlyrischer Denk- und Schaffensweise zur\u00fcck &#8211; weg also vom privatistisch-larmoyanten Ich hin zum verfa\u00dften lyrischen Ich, dessen entpers\u00f6nlichten Charakter nicht nur T. S. Eliot so sehr betonte? (Ein Krolow, ein Fritz, ein Kunert sind wohl Garanten daf\u00fcr, da\u00df die moderne Lyrik mit ihrer Assoziations-, Suggestions- und Symbolkraft nicht kleinzukriegen ist: Oho!) Erleben wir &#8211; also &#8211; schon bald wieder ein neues blaues Lyrikwunder? Das w\u00e4re allerdings &#8212; wunderbar &#8230;<br \/><br \/><br \/><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: justify;\">Dieser Essay erscheint in leicht ver\u00e4nderter Fassung innerhalb eines 20seitigen Sonderteils in Muschehaufen\/ Viersen Nr. 37 (1998): Theo Breuer, &#8222;Mein alternatives Lyrik-ABC&#8220;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\r\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Zum Gl\u00fcck f\u00fcr die Lyrik &amp; die Lyriker h\u00e4ufen sich in letzter Zeit die Stimmen, die vehement ein Sich-Besinnen auf Qualit\u00e4t, Originalit\u00e4t, Konzentration, Auseinandersetzung, Engagement und Leidenschaft in der Dichtung fordern. Dabei beziehen sich die Autoren sowohl auf \u00e4u\u00dfere&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/06\/16\/beseelt-sein-erkenntnis-suchen\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":19900,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[84],"class_list":["post-65486","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-theo-breuer"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=65486"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/65486\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=65486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=65486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=65486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}