{"id":65393,"date":"1999-01-01T00:01:00","date_gmt":"1998-12-31T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=65393"},"modified":"2022-04-03T16:52:51","modified_gmt":"2022-04-03T14:52:51","slug":"label-oder-available","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1999\/01\/01\/label-oder-available\/","title":{"rendered":"Label oder available?"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 1989 interessieren sich die Artisten des Projekts <em>Das Labor<\/em> f\u00fcr eine Audio-Art, die bislang nach den herk\u00f6mmlichen Marktgesetzen unerschlossen geblieben ist. Die Menschheit steht zu Beginn der 1990er Jahre vor einer Transformation der Sprache ins Medium der technischen Kommunikation. Es sind Wahrnehmungsver\u00e4nderungen, die nicht allein die Kunst betreffen, sondern die Conditio humana des popmodernen Menschen. Die Konfrontation der \u00c4sthetiken der digitalen Medien mit dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1989\/05\/01\/kassettenuntergrund\/\"><span style=\"color: #ff0000;\">Kassettenuntergrund<\/span><\/a> erweist zweierlei: Zum einen, da\u00df das Pensum, das eine digitale \u00c4sthetik f\u00fcr sich reklamiert, bereits von den avancierten Werken der Analog\u00adepoche \u00fcberboten wurde, zum andern, da\u00df die Theoretiker einer digitalen \u00c4sthetik die Entwicklung der Technologie notorisch einem \u00e4sthetischen Fortschritt gutschreiben. Die Stichworte dieser Fortschrittsvorstellung sind auf KUNO diskutiert worden: Interaktivit\u00e4t, Synergie von Mensch und Maschine, und das Ende der Gutenberg-Galaxis.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Der <em>Markt<\/em> wurde entmystifiziert.Das aufgekl\u00e4rte Publikum erwartet K\u00fcnstler, die den Vorhang aufrei\u00dfen, um in anderen Formen zu erz\u00e4hlen.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es hat etwas l\u00e4nger gedauert, bis sich Brechts <span style=\"color: #ff0000;\"><em><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Radiotheorie\">Radiotheorie<\/a><\/em> <\/span>im Internet in mediale Praxis verwandelt hat. Neben Bloggern und Podcastern ist hier eine neue Spielart eines sekund\u00e4ren Marktes entstanden, der einer Menge an Zwischenh\u00e4ndlern via eBay schon einmal zum Start verholfen hat. Die digitale Revolution verbl\u00fcfft ihre Kinder mit immer neuen Volten und zeigt, worin der Erfolg der neuen Medien bestehen kann. Die Community kann direkt Einfluss auf die Seiteninhalte in Form von Artikeln und Bewertungen zu nehmen, dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die Benutzer selbst \u00c4nderungen an der Datenbank vornehmen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">H\u00f6ren ist eine T\u00e4tigkeit auf Ohrenh\u00f6he, demokratisch, offen, optional.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In den letzten Jahren hat sich eine H\u00f6rbuch-Szene etabliert, die mit dem schauspielerischen Potential der Sprecher ebenso zu experimentieren versteht, wie sie auf das H\u00f6rspiel alten Schlags innovativ zur\u00fcckgreift. Gerade diese Liebhaberproduktionen sind es, die Aufmerksamkeit verdienen. Bei der Produktion <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1998\/11\/10\/ohryeure\/\"><span style=\"color: #ff0000;\">Ohryeure<\/span><\/a><\/em> handelt es sich um H\u00f6rspiele, die nicht von cleveren Marketingexperten f\u00fcr eine Zielgruppe zurechtgestutzt, sondern mit den Jugendlichen und JungautorInnen gemeinsam erarbeitet und umgesetzt wurden. Diese Arbeiten beinhalten Kriterien, die bisher kaum bei einer Beurteilung miteinbezogen wurden: Was ist der Sound der Zeit?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Globaler Resonanzraum<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Seitdem H\u00f6rspiele st\u00e4ndig und \u00fcberall herunterladbar geworden sind, schwimmt auch die zust\u00e4ndige Kritik \u00f6fter im <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ocean_of_Sound\">Ocean Of Sound<\/a> &#8211; und taucht manchmal unter. Zumal die allgemeine Herunterladbarkeit von H\u00f6rspielen, die Ver\u00e4nderung der H\u00f6rgewohnheiten, die mit dem gro\u00dfen stilistischen Durcheinander auf Festplatten einhergeht, l\u00e4ngst auch auf die H\u00f6rspielproduktion selbst durchschl\u00e4gt. Nicht nur die Grenzen zwischen verschiedenen Stilen sind durchl\u00e4ssig geworden, auch der Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist l\u00e4ngst verwischt. Dem mu\u00df man sich stellen. Das mag hei\u00dfen, da\u00df man mit den Beinen strampelt, da\u00df man um Hilfe ruft oder da\u00df es einem gelingt, auf den Wellen surfen und elegant \u00fcber die Schaumkronen des &#8222;Ocean Of Sound&#8220; zu reiten. Am Ende kommt es darauf an, so wenig Wasser wie m\u00f6glich zu schlucken. Mit der Digitalisierung beginnt das Zeitalter des <em><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/01\/18\/literaturclips-2\/\"><span style=\"color: #ff0000;\">LiteraturClips<\/span><\/a><\/em>.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Ich habe mir Zeit genommen, mich in dieses gewaltige literarische Sch\u00f6pfungswerk zu vertiefen, einzutauchen in die Zeitgeist-Werbewelt-Denkweise und die ihr ad\u00e4quate Formulierungskunst. Aber die Herausforderung anzunehmen, bedeutet da mehr\u2026<\/em> <\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Peter Paul Wiplinger<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"aligncenter size-large\">\r\n<div id=\"attachment_47037\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-47037\" class=\"wp-image-47037\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/TomTa\u0308ger-1.jpeg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"547\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/TomTa\u0308ger-1.jpeg 800w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/TomTa\u0308ger-1-300x205.jpeg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/01\/TomTa\u0308ger-1-768x525.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><p id=\"caption-attachment-47037\" class=\"wp-caption-text\">Tonstudio an der Ruhr, historische Aufnahme \u2013 Das Urheberrecht f\u00fcr dieses Photo liegt Andreas Mangen.<\/p><\/div>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Tom T\u00e4ger und A.J. Weigoni kommt das Verdienst zu, die Lyrik nach 400 Jahren babylonischer Gefangenschaft aus dem Buch befreit zu haben.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">lyrikwelt.de<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Tom T\u00e4ger 1989 im <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26948\"><em><span style=\"color: #ff0000;\">Tonstudio an der Ruhr<\/span><\/em><\/a> Helge Schneiders erste Schallplatte <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26990\">Seine gr\u00f6\u00dften Erfolge<\/a><\/span> produzierte, hat man ihn f\u00fcr verr\u00fcckt gehalten. Als A.J. Weigoni 1991 mit Frank Michaelis die <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25399\">LiteraturClips<\/a><\/span> auf CD (der Claim f\u00fcr <em>Klangb\u00fccher<\/em> war noch nicht abgesteckt) realisierte, hat man ihn f\u00fcr verr\u00fcckt gehalten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In D\u00fcsseldorf betrieben A. J. Weigoni und Frank Michaelis im Akademie-Umfeld mit der Literatur eine multimediale H\u00f6rspielerei zwischen Performance, Theater und Lesung. Die Kunstakademie hatte sich in den 1970er Jahren als installativer Diskursraum auf die Ratingerstra\u00dfe ausgedehnt. Als k\u00fcnstlerische Grenzg\u00e4nger betrieben A. J. Weigoni und Frank Michaelis mit der Literatur, in einem hocharbeitsteiligem Virtuosentum mit den Schauspielern Marion Haberstroh und Kai M\u00f6nnich, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=77122\"><span style=\"color: #ff0000;\">multimediale H\u00f6rspielerei<\/span><\/a> zwischen Performance, Theater und Lesung, und setzen Elemente der Minimalmusik ebenso ein, wie die des Jazz. Es ging bei dieser Zusammenarbeit um eine Synthese, die Alchemie des Zusammenbringens, die Erweiterung der Vorstellung, was mit Literatur, Musik und Kunst m\u00f6glich ist.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits 1991 legten Weigoni und Frank Michaelis die zum Schlagwort gewordenen <em>LiteraturClips<\/em> vor. Diese <em>LiteraturClips<\/em> m\u00f6gen hei\u00dfe Luft sein, sind aber angereichert mit purem Sauerstoff. Sauerstoffhappen, eher H\u00e4ppchen, die den Ohrganismus am \u00dcberleben halten. Das fr\u00fchzeitige Erkennen, da\u00df in der K\u00fcrze der einzelnen Beitr\u00e4ge der Erfolg zum langen Atem liegt &#8211; beim Produzenten vielleicht, beim Zuh\u00f6rer gewiss &#8211; ist sehr hoch anzurechnen. Mit der K\u00fcrze entsteht eine Konzentration auf das Elementare. Die Titelgebung <em>Literaturclips<\/em> ist selbstverst\u00e4ndlich reinste Camouflage, gleichzeitig markieren jedoch die zwischen 1991 entstandenen <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.buecher-wiki.de\/index.php\/BuecherWiki\/MetaPhone\"><em>LiteraturClips<\/em><\/a><\/span> und den bis 1995 entstandenen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25417\"><em><span style=\"color: #ff0000;\">Top 100<\/span><\/em><\/a> den H\u00f6hepunkt und die wahre Sprengung der sogenannten Pop-Literatur. Am Ende wird <em>Top 100<\/em> ein Ganzes, das wiederum in seine Teile zerf\u00e4llt. Das H\u00f6r-Spiel kann von neuem beginnen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">1995 begann die Zusammenarbeit A. J. Weigoni und Tom T\u00e4ger, die mit dem H\u00f6rbuch <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/01\/18\/das-gesamtwerk-des-sprechstellers\/\"><em><span style=\"color: #ff0000;\">Gedichte<\/span><\/em><\/a> einen sinnf\u00e4lligen crossmedialen Zirkelschlu\u00df findet, zu dem T\u00e4ger als <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/07\/20\/klangkloetzchen\/\">H\u00f6rspielkomponist<\/a><\/span> mit <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/taeger\/senora_nada.htm\"><span style=\"color: #ff0000;\">Se\u00f1ora Nada<\/span><\/a> eine Musik der befreiten Melodien zelebiert oder bei dem zweiten Monodram <span style=\"color: #ff0000;\"><em><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=41250\">Unbehaust<\/a><\/em><\/span> eine Klang-Collage aus Papierger\u00e4uschen anfertigt. Weigoni bewegt sich auf dem H\u00f6rbuch <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.buecher-wiki.de\/index.php\/BuecherWiki\/WeigoniGedichte\">Gedichte<\/a><\/span> in der Intermedialit\u00e4t von Musik und Dichtung, er sucht mit atmosph\u00e4rischem Verst\u00e4ndnis die auditive Poesie im \u00e4ltesten <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/weigoni\/schwebebahn.htm\">Literaturclip<\/a>,<\/span> den die Menschheit kennt: dem <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/weigoni\/schmauchspuren.html\">Gedicht<\/a>!<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dokumentiert wird das, was in den 1990ger Jahren an audio-art kulminierte, auf der Plattform <em>vordenker.de<\/em> mit der Reihe <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/metaphon_konzept.htm\">MetaPhon<\/a><\/span>, in der Facetten der <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=8121\"><span style=\"color: #ff0000;\">multimedialen Kunst<\/span><\/a> und des <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=28660\">H\u00f6rbuchs<\/a><\/span> zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/metaphon.htm\">H\u00f6rb\u00fccher<\/a>, die in der\u00a0Retrospektive <em>MetaPhon<\/em> vorgestellt werden, sind erh\u00e4ltlich \u00fcber: info@tonstudio-an-der-ruhr.de<\/p>\r\n<p><strong>Weiterf\u00fchend\u00a0\u2192 <\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/TopCover.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-17811\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/TopCover.gif\" alt=\"\" width=\"282\" height=\"142\" \/><\/a><\/strong>Die Titelgebung ist reinste Camouflage, gleichzeitig markieren die zwischen 1991 entstandenen <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1991\/01\/18\/literaturclips-2\/\"><em>LiteraturClips<\/em><\/a><\/span> und den bis 1995 entstandenen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25417\"><em><span style=\"color: #ff0000;\">Top 100<\/span><\/em><\/a> den H\u00f6hepunkt und die wahre Sprengung der Pop-Literatur. Zum Abschluss des Projekts &#8222;Kollegengespr\u00e4che&#8220; wird der Frager zum <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1997\/11\/09\/statt-eines-nachworts-der-frager-wird-zum-befragten\/\">Befragten,<\/a><\/span> Thema ist die Zeit als der der Claim f\u00fcr <em>Klangb\u00fccher<\/em> noch nicht abgesteckt war. Erg\u00e4nzend dazu <span style=\"color: #ff0000;\"><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"http:\/\/editiondaslabor.de\/blog\/?p=16348\">H\u00f6rb\u00fccher sind die herausgestreckte Zunge des Medienzeitalters<\/a><\/span>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Seit 1989 interessieren sich die Artisten des Projekts Das Labor f\u00fcr eine Audio-Art, die bislang nach den herk\u00f6mmlichen Marktgesetzen unerschlossen geblieben ist. 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