{"id":64914,"date":"2014-10-08T00:01:00","date_gmt":"2014-10-07T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=64914"},"modified":"2020-09-08T14:34:51","modified_gmt":"2020-09-08T12:34:51","slug":"eitel-tupfen-der-anreger","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/10\/08\/eitel-tupfen-der-anreger\/","title":{"rendered":"Eitel Tupfen der Anreger"},"content":{"rendered":"\r\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<li>Eitel Tupfen ist Romantiker.<\/li>\r\n<li>Eitel Tupfen in der Selbstdarstellung: Eitel Tupfen ist ein Ersatzteillager.<\/li>\r\n<li>Eitel Tupfen hat viele Sachen im Hinterkopf.<\/li>\r\n<li>Eitel Tupfen misst grundlos und t\u00e4glich seine K\u00f6rpertemperatur.<\/li>\r\n<li>Eitel Tupfen liebt es, wenn er \u00fcber sich selber redet, in Verkleinerungsformen zu sprechen. So hat Eitel Tupfen, trotz Gr\u00f6sse 52, F\u00fcsschen.<\/li>\r\n<li>Eitel Tupfen wechselt nach wichtigen Ereignissen seines Lebens die Farbe seiner Bettw\u00e4sche sowie die Marke seiner Seife.<\/li>\r\n<li>Letztes unspektakul\u00e4res Ereignis im Leben von Eitel Tupfen: Eitel Tupfen ist unverhofft eine Verpflichtung mit Konsequenzen eingegangen.<\/li>\r\n<li>Eitel Tupfen will, dass diese Formel praktisch umgesetzt wird: 1 Instrument pro Haushalt, 1 Klavier pro Restaurant, 1 Kleinformation pro gr\u00f6sseren Wartesaal.<\/li>\r\n<li>Eitel Tupfens Hobby: auf Demonstrationen gehen.<\/li>\r\n<li>Eitel Tupfen ist Eitel Tupfen.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Eitel Tupfen hat sowohl zuviel als auch zu wenig Energie. Damit w\u00e4re Eitels Problem bereits auf den Punkt gebracht. Zu viel Energie deshalb, weil Eitel vor Ideen nur so quillt und sobald es sich ergibt, schiesst Eitel seine Erleuchtungen in alle Welt hinaus. Zu wenig Energie hat Eitel deswegen, weil sich die Inspirationen in alle Welt verlieren und damit nicht zur konkreten Bl\u00fcte aufkeimen. Man muss keineswegs Mitleid mit Eitel haben, dass Eitels Gedankengut so schrecklich vom Weg abkommt, denn quasi ohne Unterbrechung wird Eitel von Geistesblitzen getroffen. In Eitels Ideenkammern brodelt es n\u00e4mlich wie im Epi-Zentrum vom Stromboli zu besten Zeiten. Etwas Mitleid ist aber durchaus angebracht, wenn es darum geht, die Inspirationsquellen n\u00e4her zu betrachten. Eitel sch\u00f6pft n\u00e4mlich nicht aus dem Seinigen allein. Im Gegenteil: er ben\u00f6tigt f\u00fcr seine Eingebungen lebende Gestalten. Sie dienen Eitel als Impulstr\u00e4ger und m\u00fcssen herhalten, wenn Eitel den innigen Wunsch versp\u00fcrt der menschlichen Masse vor ihm, ganz nach den Gesetzen der Mechanik, einen kr\u00e4ftigen Stoss zu verpassen. Als Impulsgeber gen\u00fcgt manchmal nur gerade ein symmetrisches Gesicht und ein Photo der Fratze als Beweis. Dazu gleich mehr. Eitel ist unentwegt auf der Lauer. Er hat immer etwas am Laufen und er verf\u00fcgt \u00fcber einen selbst ernannten guten Riecher. Schon nach wenigen S\u00e4tzen schn\u00fcffelt Eitel seine Musen aus der Durchschnittsmasse heraus. Stets wittert Eitel Grosses, Neues, Sensationelles. Eitel ist um Superlative nie verlegen. Ein paar Beispiele aus der Praxis: \u00d6ffnet jemand vor Eitels Argusauge mit einem anderen Gegenstand als einem g\u00e4ngigen Flaschen\u00f6ffner eine Bierdose, fl\u00fcstert Eitel dem Mann ein (der \u00fcbrigens zum Trinken des Doseninhalts nicht mehr kommen wird, weil dies Eitel in seinem \u00dcbereifer kurzerhand \u00fcbernimmt), dieser sei zu keinem geringeren als zu einem Erfinder geboren und er m\u00fcsse sich dies im Angesicht seines ehrlichen Spiegelbilds, ob er nun will oder nicht, eingestehen. Eitel zeigt sich dann gerne behilflich, die neue Berufskarriere bis ins Detail zu planen und telefoniert schon mal in alle Welt herum, um den soeben geborenen Erfinderling und Nachfolger von Edison zu verk\u00fcnden. Sodann geht es ums Entwerfen und, wenn auch halbwegs widerwillig, werden fleissig Patentanmeldungen ausgef\u00fcllt. Ist Eitel Zeuge eines profanen, jedoch gut ausbalancierten Mauerstehens, wie es schon jeder Mal beim Warten oder Telefonieren tat, schleicht Eitel an den Mauersteher heran und kl\u00e4rt ihn auf, womit dieser fortan seinen Lebensunterhalt verdienen muss, n\u00e4mlich als Akrobat. Wenig sp\u00e4ter ist der Artistenverband im Anmarsch, und es ist f\u00fcr den neuen Akrobaten knifflig, den Lauf der Dinge noch zu kontrollieren. Nicht selten landet so jemand, wenn er sich nicht gut verbal oder physisch zu wehren weiss (oder schlichtweg verbl\u00fcfft ist, war er gerade noch B\u00e4cker und auf einmal Akrobat), tats\u00e4chlich in der Zirkusmanege wieder, wenn auch erstmals als Clown, als Trapezseilhalter oder als Elefantenkotsammler. Wenn eine h\u00fcbsche Lady nicht unweit von Eitel verkl\u00e4rt herumwandelt, und ist sie zudem symmetrisch geschnitten, muss sie sich nicht wundern, nachdem sie sich vorher in ein Gespr\u00e4ch mit Eitel verwickelte und den \u00fcberw\u00e4ltigten Eitel ein Polaroid von sich schiessen liess, wenn am Folgetag dubiose Modeagenten vor ihrer T\u00fcr stehen und vorhaben die junge Dame nackig abzulichten. Eitel sp\u00fcrt Talente auf und ist dabei enthusiastisch wie eine fidele Turnschuhkolonie. Wehe dem, der sich als Volksmusikdulder outet und dazu zwei (im Zweifelsfall gen\u00fcgt auch eins) gesunde Beine hat: Im Nu stellt sich die Verbindung zur Tanzschule her, und da Volkst\u00e4nzer andauernd gesucht sind, werden sie auch nicht mehr so einfach entlassen, haben sie mal ihre Beine in die Volksmusikkreise gesetzt. M\u00f6glicherweise neigt Eitel tats\u00e4chlich etwas an zu \u00dcbertreibung neigender Haltung. Denn gerade mal ein alltagskompetenter Mann gilt in Eitels Deklarationsparametern bereits als hochbegabt. Ist einer talentiert, z\u00e4hlt er in Eitels Wahrnehmung zum Genie. Wenn Eitel aber einem wirklichen Genie begegnet, findet ihn Eitel irgendwie pervers, um es in Eitels O-Ton zu formulieren. Eitel ist so gesehen ein Scout, der zwar regelm\u00e4ssig Beute macht, aber mit gr\u00f6sster Wahrscheinlichkeit knapp daneben liegt. Eitels Zettel, Inserate, Telefonnummern, die er laufend aus allen Hosentaschen oder Kleiderspalten hervorzieht, werden aber durchaus, vor allem von Talentbefreiten, sehr gerne entgegengenommen. Stets freundlich und mit neuen Ideen angesteckt, lassen sich Eitels Kumpanen gerne in neue Hoffnung und eingefl\u00fcstertes Gl\u00fcck betten. Eitel verlangt \u00fcbrigens bei eintreffendem Erfolg \u2013 und das sagt er gerne augenzwinkernd \u2013 lediglich etwas symbolische Provision. Eitel ist aber nicht auf Geld oder Ruhm aus. Viel mehr sieht er sich als Anstifter zum Gl\u00fcck. Der Mediator Eitel wiederholt gerne seinen Leitsatz: \u201e1+1=3\u201c, wobei klar ist, dass mindestens eine der Einsen Eitel ist. Eitel hat schon viel erlebt: Firmen gegr\u00fcndet, Firmen gel\u00f6scht. Telefonnummern notiert, Telefonnummern verteilt. Leute getroffen und andere Leute getroffen, denen er von den zuerst getroffenen Leuten erz\u00e4hlte. Ein Netzwerker eben. Eitel ist ein Traumt\u00e4nzer, der Menschen mit viel Talent l\u00e4stig ist und solchen mit wenig Begabung tats\u00e4chlich ein Gl\u00fccksbote der Zukunft sein kann. Eitel ist aber nur vordergr\u00fcndig strebsam und hintergr\u00fcndig wenig aktiv. Nur gelegentlich bringt er etwas auf die Beine. So zum Beispiel k\u00fcrzlich, wo er eine Party organisierte und Menschen zusammenbrachte, die Eitels Meinung nach wunderbar zusammenpassten und auf alle F\u00e4lle einmal zusammenkommen mussten. Es waren solche darunter, die ordentlich gut kochen konnten sowie richtige Berufsk\u00f6che und dazu ein paar hungrige Leckerm\u00e4uler. Man erkennt Eitels gute Absicht nur allzugut, aber solche Feste sind die Ausnahme. Denn Eitel ist wenig bereit seine angezettelten Geschichten seri\u00f6s zu verfolgen. Zu m\u00fchsam. Keine Zeit. Zu viele Komplikationen. Das ist bedauerlich, da die angesteckten Menschen von sich aus ebenfalls selten fleissig sind. Und so verpuffen Eitels Visionen aufgrund allgemeiner Faulheit j\u00e4mmerlich, da auch Ideen gewissen Treibstoff brauchen. Der Weg ist f\u00fcr Eitel schwer anzuerkennen oder sich einzugestehen, dass n\u00e4mlich ein Ansatz noch kein Sprung oder ein Ganzes ist. Dass ein gestecktes Ziel erreicht werden muss. Dass eine Idee aus sich heraus keine Beine hat. Zu Hause verzweifelt Eitel an dieser Tatsache und mimt daher den gestressten B\u00fcrokraten. Er plagt sich mit Anmeldungen, schreibt unabl\u00e4ssig Businesspl\u00e4ne, l\u00e4sst Dokumente in andere Sprachen \u00fcbersetzen, ordert Brosch\u00fcren, ordnet Patente, stapelt Formulare, kramt in Kontakten und arbeitet st\u00e4ndig an seiner Adresskartei. Wenn er alleine ist, bereitet sich Eitel mental auf das Leben draussen vor, indem er zum Beispiel Fernsehen guckt, wo er viele seiner Grundideen herholt. Solche banalen Dinge tut Eitel in seiner warmen Stube, sofern er nicht kurzerhand vor lauter Enthusiasmus durchdreht und sich zum Abreagieren auf dem Boden quer durch die Wohnung w\u00e4lzt. Nur das entspannt Eitel und nur durch die Reibung an seinem K\u00f6rper bekommt Eitel den Kopf wieder frei. Man sollte dem Boden eigentlich sehr dankbar sein, dass er so herh\u00e4lt und nicht ein weiteres menschliches Wesen Eitels Ganzk\u00f6rperreibung zum Opfer fallen muss. Eitel danach zu befragen was aus dieser oder jener Idee geworden sei, ist nicht ratsam. Eitel meint dann lediglich \u201eDas sag ich dir gleich.\u201c und l\u00e4dt den Fragenden zu sich nach Hause ein. Sehr geheimnisvoll ist das. Ohne weiteren Kommentar \u00f6ffnet Eitel zu Hause einen Schrank voll von Akten. Nach einer Weile nickt Eitel. Seltsamerweise nickt da der Fragende, wohl eingesch\u00fcchtert, ebenfalls, worauf Eitel zeremoniell eine Whiskyflasche kappt und wortlos drei Glas voll nimmt. Dann trinken beide, bis ein paar Gl\u00e4ser sp\u00e4ter Eitel mit viel Nachdruck in der Stimme meint: \u201eHier\u201c. Dann \u00f6ffnet Eitel einen Ordner und der Fragende muss feststellen, dass es sich um einen klassischen Ausredenkatalog handelt. Der Whisky zeigt bis zu diesem Zeitpunkt schon eine l\u00e4hmende Wirkung. Der Gast wird also bleiben und sich Eitels monstr\u00f6s langen (bzw. langsam-lang-langweilig-lustig-lallenden) Monolog \u00fcber allerlei Hindernisse anh\u00f6ren, warum die Projekte trotz Potential nicht zur Ausf\u00fchrung gekommen sind.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: justify;\"><em>\u201eWer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.\u201c (Sokrates)<\/em><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Besonderlinge<\/strong>, Galerie der Existenzen I, von Joanna Lisiak, Wolfbach Die Reihe 2012<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-64903\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Besonderlinge-I_neu.jpg\" alt=\"\" width=\"172\" height=\"269\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Besonderlinge-I_neu.jpg 343w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Besonderlinge-I_neu-191x300.jpg 191w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Besonderlinge-I_neu-260x408.jpg 260w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Besonderlinge-I_neu-160x251.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Joanna Lisiaks \u201eBesonderlinge\u201c sind, wie der Titel schon andeutet, bemerkenswerte Figuren mit besonderen Eigenschaften: Sie w\u00fcnschen sich Spielpl\u00e4tze f\u00fcr Erwachsene, sammeln Senfgl\u00e4ser oder f\u00fchren Statistiken \u00fcber Brillentr\u00e4ger. So schr\u00e4g die einzelnen Charaktere in der Landschaft stehen, so liebensw\u00fcrdig sind sie auch. Und sp\u00e4testens auf den zweiten Blick erkennt man, dass diese raffiniert portr\u00e4tierten \u201eBesonderlinge\u201c, die Joanna Lisiak in ihre \u201eGalerie der Existenzen\u201c aufgenommen hat, gar nicht so fremd, gar nicht so anders sind.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesen Sie auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=31414\">Portr\u00e4t<\/a> der Autorin und das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30534\">Kollegengespr\u00e4ch<\/a> zwischen Sebastian Schmidt und Joanna Lisiak. KUNO verleiht der Autorin f\u00fcr das Projekt <em>Gedankenstriche<\/em> den Twitteraturpreis 2016. \u00dcber die Literaturgattung <em>Twitteratur<\/em> finden Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22423\">hier<\/a> einen Essay.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eitel Tupfen ist Romantiker. Eitel Tupfen in der Selbstdarstellung: Eitel Tupfen ist ein Ersatzteillager. Eitel Tupfen hat viele Sachen im Hinterkopf. Eitel Tupfen misst grundlos und t\u00e4glich seine K\u00f6rpertemperatur. 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