{"id":64833,"date":"2012-11-13T00:03:26","date_gmt":"2012-11-12T23:03:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=64833"},"modified":"2021-10-24T11:32:57","modified_gmt":"2021-10-24T09:32:57","slug":"ho-ho-meine-arme-seele","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/11\/13\/ho-ho-meine-arme-seele\/","title":{"rendered":"&#8230; \u201eHo, ho, meine arme Seele!\u201c"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eEs wird leer um mich herum\u201c, schreibt Peer Kehlenbach, der Ich-Erz\u00e4hler, und f\u00fcgt hinzu: \u201eIch, der gescheiterte Autor.\u201c (S. 5) Zu seinem Freund und Verleger Pretenius sagt er am Telefon: \u201eIch versuche zu \u00fcberleben &#8230;\u201c (S. 7), aber \u201e&#8230; ich hab einfach kein Thema.\u201c (S. 10)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Doch, er hat ein Thema. Er hat mehrere Themen. Das ist es ja auch, was die Novelle auszeichnet: Wie die Themen wie aus dem Nichts erzeugt und miteinander verstrickt werden. Was hei\u00dft: aus dem Nichts?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Peer, der Mittvierziger, wird von seiner Frau verlassen. Nun steht er allein da, wie erschlagen. Er sucht nach Gr\u00fcnden, findet nicht viel au\u00dfer: Er konnte nicht mithalten, er bot Anna nur die Aura des Dichters, mit der sie sich schm\u00fccken konnte, aber dann fehlte der Erfolg, der Durchbruch. Anna l\u00e4sst ihn fallen, die Ehe dauerte offenbar nur so lange, wie Annas narzisstische Schw\u00e4rmerei f\u00fcr einen vorzeigbaren Dichter dauerte.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">In Karlhanns Pretenius hat Peer dagegen einen Freund, der an ihn glaubt und ihm hilft, das schwer auf Peer lastende Trauma zu \u00fcberwinden. Er bringt den Freund in einem Moorhaus unter, wo er wieder zu sich und der Lyrik finden soll.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Diese Versuchsanordnung funktioniert nach anf\u00e4nglichem Leerlauf immer besser \u2013 und sie funktioniert eben auch nicht. Die Art, wie Marcus Neuert diesen komplizierten Prozess der Trauerarbeit und Selbstfindung seines Helden darstellt, ist h\u00f6chst subtil und f\u00fchrt auf einen Weg, der sich am Ende gabelt; der eine Weg f\u00fchrt ins Licht, der andere ins Dunkel. Aber davon nachher mehr.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst verliert sich Peer in seiner Trauer, die Verdr\u00e4ngung des Verlusts gelingt nicht. Peer Kehlenbach macht seinem Namen alle Ehre, nicht nur abends flie\u00dft der Wein durch seine Kehle. So kommt er nicht zum Schreiben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Da findet er unter losen Dielen ein B\u00fcndel Briefe, die er z\u00f6gernd liest: Dort entfaltet sich vor ihm die Geschichte zweier Liebender in den 50er Jahren, eine verbotene Liebe, ein Mittvierziger, Familienvater, Ministerialdirigent in Hannover, Niels Linnenhaupt, der liebt ein Schulm\u00e4dchen, das vor dem Abitur steht, sie hei\u00dft Magda und wird ihm h\u00f6rig. Aber die Liebe muss geheim bleiben, weil die gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse sie nicht zulassen, aber auch, weil er das ihm total ergebene Gretchen nur f\u00fcr sein m\u00e4nnliches Ego ausbeutet, ohne seine berufliche Stellung und Ehe gef\u00e4hrden zu wollen, das ist eine alte Geschichte, sie passiert immer wieder.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig hat Peer seltsame Gesichte, wenn er am Moorsee spazieren geht. Ihm kommt es so vor, als sehe er am Ufer eine Gestalt, er kann sie nicht erkennen, aber er bringt sie mit den Briefen in Verbindung &#8230; und irgendwie haben die Briefe, die Gestalt, der Moorsee mit ihm zu tun, er wei\u00df nicht, was. Und Nacht f\u00fcr Nacht erlebt er \u2013 als w\u00e4re es leibhaftige Wirklichkeit \u2013 Szenen mit einer Frau, die erst verschleiert ist, sich ihm dann als Magda offenbart und hingibt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Pretenius besucht Peer, der eine gewisse Kontrolle braucht, ab und an. Er ist sein einziger Halt. Pretenius ist sowieso immer da, er ist das in Peer pr\u00e4sente \u00dcber-Ich, sein alter ego, er nennt es den kleinen Pretenius, der st\u00e4ndig seine \u00fcberzogenen Gedanken und Vorstellungen relativiert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Angeregt durch die Briefe und Erscheinungen am Moor schreibt Peer Gedichte, die Pretenius unverhofft reif und gro\u00df vorkommen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Auch der Leser glaubt nun, Peer gelingt die Trauerarbeit und Selbstfindung, indem er sein Seelendrama in allgemeing\u00fcltige Gedichte transformiert. Die n\u00e4chtlichen Tr\u00e4ume wirken wie Bilder seiner Sehnsucht nach neuer Liebe.\u00a0 Offenbar ist Peer auf dem besten Weg der Gesundung, ja, das Trauma des Verlassenwerdens scheint ihm sogar zum dichterischen Durchbruch verholfen zu haben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Unterst\u00fctzt wird diese Annahme durch die feine Ironie des Ich-Erz\u00e4hlers, der sich selbst sehr genau beobachtet; besonders die literarischen Anspielungen zeigen das, etwa wenn Peer schreibt: \u201eMeine Ruh ist hin &#8230;\u201c (S. 31), denn sein Herz ist schwer, oder wenn er am See steht, da f\u00e4llt mir Goethes Ballade vom Fischer ein, nur dass Peer in anderer Weise angezogen wird vom See und anders hinsinkt als der Fischer, denn Peers Nixe ist keine leibhaftige Frau, sondern eine vertrackte Selbstverf\u00fchrung im eigenen Kopf. Die Empathie und Identifizierung mit Magda wird immer st\u00e4rker und nimmt schlie\u00dflich pathologische Z\u00fcge an \u2013 wenn er etwa glaubt, \u201eMagda &#8230; beginnt dreidimensional zu werden.\u201c (S. 33) Er h\u00f6rt sie nachts sprechen: Komm! Er soll sie retten &#8230;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend Pretenius Peers Gedichte liest, hackt dieser Holz: \u201eMein Sch\u00e4del scheint auf den Haublock gelegt zu sein. Kopf ab und Schluss, das w\u00e4re auch eine Alternative. Aber man kann sich nicht enthaupten, zumindest nicht in dieser Versuchsanordnung.\u201c (S. 60) Das ist doppelt ironisch: Pretenius kann seine Gedichte zerhauen \u2013 und andererseits ist das eine sanfte Anspielung auf eine denkbare Selbsthinrichtung. Diese aber wird immer unwahrscheinlicher, denkt der Leser, denn die Gedichte sind gut, und die n\u00e4chtlichen Erscheinungen werden schw\u00e4cher. Denn Magda sagt ihm: \u201eIch habe meinen Frieden gefunden bei dir &#8230;\u201c (S. 74)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Diese n\u00e4chtlichen Szenen \u2013 in denen ein anderer Erz\u00e4hler auftritt, der in der dritten Person berichtet, wo Peer wie eine Kamera \u00fcber sich selbst schwebt und sich beobachtet wie in Sterbevisionen \u2013 bilden eine zweite Erz\u00e4hlebene, die Briefe Magdas an Niels eine dritte. Sie stehen miteinander in einem dialektischen Verh\u00e4ltnis. Die Nachtszenen und Briefe spiegeln Peers Seelendrama.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Peer erkennt immer mehr: Seine Wahrheit findet er nicht in den Briefen, sondern nur in sich selbst. In den Gedichten findet er sich!, denkt der Leser. Ja, Lyrik macht bewusst, und das erkennt Peer (S. 76):<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">\u201eDas Gedicht &#8230; lotet aus, erforscht jeden Winkel. Aber es w\u00fcnscht nichts und vor allem: es heilt nichts, im Gegenteil. Je besser es gemacht ist, desto tiefer st\u00f6\u00dft es dich hinein in Leid oder Genuss, ins Irrationale. Vielleicht ins Vermeidbare. Vielleicht auch ins Schicksal, wer wei\u00df das schon so genau. &#8230; Meine Gedichte werden meine Zeit mit Magda. Meine Zeit mit Magda wird Gedicht. Und ich sp\u00fcre, nein: ich wei\u00df, dass es mich k\u00fcnstlerisch voranbringen wird. Aber dieser Vorgang hat einen hohen Preis, ich bezahle mit der schrittweisen Aufgabe dessen, was man oberfl\u00e4chlich als Realit\u00e4t bezeichnen k\u00f6nnte.\u201c (S. 76)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Peer sieht auch die Gefahr: \u201e&#8230; immer \u00f6fter schwimmen mir Lyrik und Liebe, Alltag und Traum ineinander, und instinktiv ahne ich, dass dies kein Dauer-zustand werden darf \u2013 irgendwann wird der Punkt \u00fcberschritten sein &#8230;\u201c (S. 78)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Lyrik kann, wie der Traum, sch\u00fctzender Kokon sein, um der Realit\u00e4t nicht ausgeliefert zu sein, sie kann auch \u2013 und diesen Weg geht Peer leider nicht zu Ende \u2013 zu Erkenntnissen f\u00fchren und neue Realit\u00e4t er\u00f6ffnen, wenn die Wunden der Vergangenheit akzeptiert werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">So ist Marcus Neuerts Erz\u00e4hlung auch eine Geschichte \u00fcber das Wechselspiel von Leben und Dichtung, Dichtung und Wahrheit. Die Unerh\u00f6rtheit der Novelle zeigt sich in den phantastisch-romantischen Nachtst\u00fccken, die in Peers Leben hinein wuchern, bis er ohnm\u00e4chtig wird und \u2013 genau im Moment m\u00f6glicher \u00dcberwindung! \u2013 untergeht. Die Bilder seines Seelentheaters und Genesungsprozesses, die Freundschaft Pretenius\u2019 und die Traumarbeit der Nachtszenen, versagen am Ende.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Zwar hat sich Peer aus dem Weinkeller-Leben immerhin hinauf gearbeitet in die K\u00fcche, er weint sogar, aber auch diese kleine Katharsis rettet ihn nicht. Im 12. und vorletzten Kapitel \u00fcberf\u00e4llt ihn wieder ein Alptraum, seine neue Droge, diesmal aber nicht nachts, sondern am helllichten, wenn auch tr\u00fcben Tag, und er wird dabei real Handelnder. In \u00fcberm\u00e4chtiger Identifikation mit Magda, eine Verschmelzung von Fausts Gretchen und Maria Magdalena, versinkt er nolens volens im Moor des Seeufers, als s\u00fchne er f\u00fcr alles, was der feige Liebhaber Magda angetan hatte, die in Peers Wahnvorstellung mit dem leblosen Bild ihres Geliebten in den See ging. Und dies ist das eigentlich unerh\u00f6rte Ereignis.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Hier h\u00e4tte die Novelle enden k\u00f6nnen. Ob Peer wirklich im Moor versank, oder ob auch dies nur als Bild zu verstehen ist, h\u00e4tte offen bleiben k\u00f6nnen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Aber es folgt ein letztes Kapitel, in dem Petrenius zum (nunmehr dritten) Erz\u00e4hler wird und der Geschichte noch ein gewagtes Surplus aufsetzt, indem Peers Phantasterei ins Reich des Pathologischen verbannt wird. Nur seine Gedichte als Ergebnis eines allgemeing\u00fcltigen Erkenntnisprozesses \u00fcberleben, Petrenius wird sie ver\u00f6ffentlichen. Darin kann der Leser doppelte Ironie sehen: Solche Gedichte gibt es nicht. Die Wirklichkeit ist viel zu komplex, als dass sie begriffen werden k\u00f6nnte. Und ich denke an Peers Seele, der im Leben ihr g\u00f6ttlich Recht | Nicht ward, sie ruht auch drunten im Moorkus nicht; | Doch ist ihm das Heilige, das am | Herzen ihm lag, das Gedicht, gelungen. | Willkommen dann, o Stille der Schattenwelt!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Alles in allem: Eine subtile, ernste wie heiter-ironische, sprachlich und strukturell brillant erz\u00e4hlte, spannende Erz\u00e4hlung!<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-93442\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Moornovelle.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"308\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Moornovelle.jpg 200w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Moornovelle-195x300.jpg 195w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Moornovelle-160x246.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/>Moornovelle<\/strong> von Marcus Neuert. Free Pen Verlag, Bonn 2012.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; \u201eEs wird leer um mich herum\u201c, schreibt Peer Kehlenbach, der Ich-Erz\u00e4hler, und f\u00fcgt hinzu: \u201eIch, der gescheiterte Autor.\u201c (S. 5) Zu seinem Freund und Verleger Pretenius sagt er am Telefon: \u201eIch versuche zu \u00fcberleben &#8230;\u201c (S. 7), aber \u201e&#8230;&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2012\/11\/13\/ho-ho-meine-arme-seele\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":41,"featured_media":93442,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[766,866],"class_list":["post-64833","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-marcus-neuert","tag-ulrich-bergmann"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/41"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64833"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64833\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}