{"id":64774,"date":"2003-01-19T00:01:46","date_gmt":"2003-01-18T23:01:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=64774"},"modified":"2022-06-06T16:28:35","modified_gmt":"2022-06-06T14:28:35","slug":"die-ordnung-der-apokalypse","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/01\/19\/die-ordnung-der-apokalypse\/","title":{"rendered":"Die Ordnung der Apokalypse"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Joachim Zelters \u201eBriefe aus Amerika\u201c<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">I<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schreibstrategie ist subtil in ihrer didaktischen Absicht und k\u00fcnstlerischen Steigerung.\u00a0 Zelter beginnt leicht, in heiterem Ton, spielerisch, \u00fcber ziemliche Strecken satirisch gef\u00e4rbt, der Leser wird sozusagen erst einmal auf einem Niveau abgeholt, wo jeder alles oder doch das meiste versteht &#8211; und doch wird der Roman eingeleitet mit einem vergleichsweise anspruchsvollen Zitat, das \u00fcberdies eine Erz\u00e4hlweise ank\u00fcndigt, die mancher wahrscheinlich erst einmal nicht versteht. Der Erz\u00e4hler verr\u00e4t sein didaktisches oder dialogisches Prinzip, das viele erst einmal \u00fcberlesen und vergessen. Der erfahrene Leser aber wird in anderer Weise als der ganz naive in die Spannung versetzt: Was meint Zelter mit der Abkehr von modernistischer Literatur, die das Erz\u00e4hlen verweigerte, den Leser oft manipulatorisch entt\u00e4uschen wollte &#8211; war das nicht die Aufhebung der Imaginationshilfe, war das nicht schon so abstrakt, dass sich solche Literatur im Formalen verlor, in Bez\u00fcgen zu anderer Literatur vielleicht, war das am Ende nicht eine allzu literaturhistorische Produktionsweise von Literatur? War der nouveau roman und \u00c4hnliches akademische Literatur geworden? Oder literarisch formulierte Soziologie, Nomenklaturgeschw\u00e4tz und Kommunikationsquerschnittsl\u00e4hmung? Das ist das eine.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der andere Aspekt des Romans gewinnt sich indirekt. Zwar verspricht Zelter \u00fcber das Zitieren von Hayden-White, \u2018prim\u00e4re\u2019 Literatur zu schreiben, also wieder \u2018richtig\u2019 zu erz\u00e4hlen, nicht in Bez\u00fcgen zu erstarren, und doch ahnt der Leser, dass der Autor in einer Weise, die er jetzt nat\u00fcrlich nicht benennt, berechtigten modernen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgen will: In der Struktur, in einer bestimmten motivischen oder metaphorischen Verflechtung, wer wei\u00df. Bei Zelter ist es zun\u00e4chst ein allgemein-didaktisches Steigerungsprinzip, das aller Kunst innewohnt: Das Komplexe wird im Einfachen aufgel\u00f6st, das Einfache im Komplexen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor allem gelingt dem Autor das Schwerste: Je narrativer sein Roman am Ende wird, umso schneller wird er, und das scheint ein Widerspruch zu sein. Er dosiert aber den tempo-reichen Schlussspurt so geschickt, dass der Atem des Erz\u00e4hlers reicht und das Erz\u00e4hlte nicht langweilig wird. Ein sch\u00f6ner Trick, ein feiner Betrug, der Literatur nun einmal ausmacht &#8211; Zelter schreibt mit dem literarischen Begriff des L\u00fcgens -, eine verdammt starke Beschleunigung hat das Ende des Romans &#8211; nat\u00fcrlich k\u00f6nnte der Autor nicht ewig so weiterschreiben, aber es ist ein wunderbar gedehnter orgasmischer Flug. Es ist schon frech, wie er mit der wiederholten Stimulation\u00a0 \u201eUnd noch ein Kapitel. Und noch eins&#8230;\u201c die Spannung dehnt und zugleich ironisiert. Da kommt die Sprache in Fahrt. Weitere Mittel, dieses Tempo zu erzeugen, sind Abbr\u00fcche, Ellipsen, fragmentarische K\u00fcrze &#8211; aber Zelter gibt das Erz\u00e4hlen als Mitteilung und Lenkung nicht auf.Er hat eine ganz eigene Schreib-Art. Am Ende wird die Erz\u00e4hlsprache immer poetischer, sie n\u00e4hert sich im Finale der Dichte von poems in prose.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nat\u00fcrlich hat Literatur verdammt viel mit Psychologie zu tun, und mit der kommunikativen Situation, in der sich der Leser mit dem Text (manchmal auch der Autor) befindet &#8230; Mit Nietzsche begr\u00fcndet Zelter (s)eine humane Literatur, eine einfache im komplexesten Sinn, eine nat\u00fcrliche, eine nicht moralisch verlogene, eine Literatur, die die selbsttherapeutischen Anteile im Werk in der Form und in der Moralit\u00e4t des Worts doppelt aufhebt. Die Ironie ist ein solches Mittel monologischer und dialogischer Moralit\u00e4t. Diese Auffassung teilt Zelter mit Thomas Mann.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">II<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die ganze Welt ist Text in unendlichen Beziehungen: Biologisch, historisch, kommunikativ. Sie werden auch au\u00dferhalb der Satiren (B\u00fcro des Rektors: Stammb\u00e4ume, Wissenschafts-Nexus&#8230;) wichtig, und zwar da, worauf der Roman zum Ende hin immer mehr anspielt: Politik, Gesellschaftssystem, Existenzprobleme. Es geht um uns selbst, es geht um unser Zusammenleben und echtes Verstehen, um Liebe individuell und kollektiv. Wir suchen Amerika und finden es nicht. Wir m\u00fcssten noch nicht einmal dorthin, weil unsere Bilder, unsere Vorstellungen so gewaltig sind, dass sie unsere G\u00f6tter sind. Aber wir richten unser Leben nicht wie G\u00f6tter ein, sondern ohne Vernunft und Selbstverantwortung. Amerika wei\u00df selbst nicht, was es ist. Das gipfelt etwa in dem Satz des Pr\u00e4sidenten: \u201eThis is not America.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir suchen uns selbst &#8211; und finden uns nicht. Wir finden (nur) Briefe aus Amerika, wir haben (immer) ein vermitteltes Bild. Nat\u00fcrlich bedeutet der Schluss des Romans: Reise selber an dein Ziel! Ad fontes! Am Ende ist ein sich so falsch suchender Mensch dekonstruiert, der Leser dekonstruiert sich, um sich im gleichen Moment wieder zu konstruieren &#8211; und das ist die Erkenntnisleistung, die der Roman, als Kunstwerk, evoziert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiter. Wir finden uns also immer wieder in den Bildern anderer, nicht in uns selbst. So gesehen dekonstruiert unser Scheitern das R\u00e4tsel Rachaels, allerdings nicht eindeutig, weil Rachael eine symbolistische Romanfigur ist. Es kommt hier darauf an, dass der Leser m\u00f6glichst mehrere Bedeutungen nebeneinander und zueinander stellt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit Rachaels Nummer kann der Suchende, weder Schwartz noch Schultumberg noch sonst einer telefonieren, wenn nicht das echte Gespr\u00e4ch gesucht wird, echte Liebe, und das hei\u00dft: Begreifen, was Auschwitz war &#8211; Erinnerungsarbeit leisten, verstehen, den Dialog suchen, auch hier: Selber hingehen, und nicht das oder den man liebt als Mittel der Selbstliebe missbrauchen &#8211; ein Hauptmotiv dieses Romans! So ist das sehr konkret dargestellte Motiv der Selbstbefriedigung an der Figur Schwartz\u2019 notwendig grausam dargestellt und wird sinnf\u00e4llig.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn wir Auschwitz nicht verstehen, verstehen wir uns selbst nicht. Wenn wir uns selbst nicht verstehen, passiert Auschwitz \u00fcberall in der Welt wieder. Die Br\u00e4nde in New Eden (sic!) sind ein Hinweis auf eine Welt, die (wieder) aus den Fugen geht. Ich denke an \u201eHamlet\u201c &#8211; auch hier ist die Selbstliebe ein Motiv &#8211; und so assoziiere ich mit Rachael Ophelia.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Weiter. Die Br\u00e4nde in New Eden verweisen (fast stumm) auf die soziale Ungerechtigkeit in unserer Welt. Hier gelingt dem Autor sein bestes satirisches Bild: Die belagerte Universit\u00e4t. Eine Revolution in Amerika! Wie grotesk! Die Universit\u00e4t erscheint nun als Elfenbeinturm, angeblich mit der ganzen Welt vernetzt, in Wirklichkeit aber nur mit der herrschenden Klasse und &#8211; mit der Ethik der Herrschenden. Die Verbrechen bekommen einen Namen, werden aber mit Worten allein nicht begriffen. Im Zentrum dieses Elfenbeinturms, im Turmzimmer, herrscht das falsche Bewusstsein, und hier ist auch der Ort der totalen Selbstliebe, f\u00fcr die Schwartz steht. Er ist Deutscher, das ist der Bezug zu Auschwitz, der Name ist sprechend. Alle Menschen, die Bilder (statt Wirklichkeit) suchen, um sich selbst anzubeten (statt sich und den Mitmenschen zu lieben), sind in Schwartz \u2018kollektiviert\u2019. Schwartz ist als Bewusstseinszustand in der Welt real, obwohl er als Romanfigur eher fiktiv zu sein scheint.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Woran starb Rachael? An Unliebe. Am Vergessenwerden. Am Missbrauch durch Schwartz, die Personifizierung des kollektiven B\u00f6sen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Etwas mysteri\u00f6s, aber sicher so gewollt, sind die beiden Figuren Schwartz und Rachael &#8211; sie scheinen am Ende ineinander \u00fcberzugehen, T\u00e4ter und Opfer verschwinden zum Schluss. Das Blut, das nun statt Spermien flie\u00dft, ist wichtig f\u00fcr den Erkenntnisprozess: Dass aus harmlos erscheinender Wichserei (Schwartz; die Universit\u00e4t; die kollektive Selbstliebe der meisten Menschen, einer Nation, einer kapitalistischen Gesellschaft) uns\u00fchnbare Verbrechen im Kleinen wie im Gro\u00dfen entstehen m\u00fcssen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Dekonstruktion der Einbildungen und Vorstellungen, die wir haben, um uns zu lieben, weil wir glauben sonst nicht leben zu k\u00f6nnen, zeigt, dass solche Selbstliebe nicht die Deutlichkeit des Hasses ben\u00f6tigt, um gef\u00e4hrlich zu werden. Die Eskalation des Faschismus beginnt in uns selbst.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Schultumberg ist immerhin eine Vorstufe f\u00fcr den Erkenntnisprozess des Lesers. Seine Suche f\u00fchrt ihn zu dem philosophischen Hauptwerk Schwartz\u2019, die radikale Beschreibung einer onanierenden Welt, und er liest das Buch im Rausch &#8211; dies l\u00e4uft am Ende parallel mit der Haltung des realen Lesers, der Zelters \u201eBriefe aus Amerika\u201c liest: Er kann sich nun selbst dekonstruieren. Und die Kunst (des Dichtens) ist im Gegensatz zur elfenbein-t\u00fcrmigen Philologie (Liebe des Wortes statt Liebe zur Welt) ein n\u00fctzliches Mittel f\u00fcr solche (Selbst-)Erkenntnis. Aber ganz sicher ist das auch nicht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Leser sollte nun zur\u00fcckgehen zu dem Motto des Romans (Hayden-White), nun versteht er die Holocaust-Andeutung ganz.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der spielerische Erz\u00e4hlperspektivismus ist dem Briefroman entwachsen. Der anf\u00e4nglich deutlich sp\u00fcrbare Ich-Erz\u00e4hler verschwindet zunehmend in den Brief-Erz\u00e4hlern, am Ende ist dies Schultumberg, und am Ende ist es auch gar nicht mehr wichtig, ob der Autor oder der Empf\u00e4nger der Briefe erz\u00e4hlt! Das f\u00fchrt dazu, dass der Empf\u00e4nger der Briefe, der Ich-Erz\u00e4hler vom Anfang, mit dem Leser des Romans verschmilzt (per Identifikation), also lernt der Leser so, wie der Ich-Erz\u00e4hler lernt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser\u00a0 subtil montierte Briefroman verliert bzw. \u00fcberwindet zunehmend seinen Charakter als Briefroman. Darin liegt das Moderne der Erz\u00e4hlweise trotz Beibehaltung sprachlicher und narrativer Tonalit\u00e4t.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kritik an unserer Welt in den satirischen oder grotesken Partien des Romans ist berechtigt, und die Hauptmetapher (die Universit\u00e4t &#8211; zum Begriff des Universalen sagt der Erz\u00e4hler ja schon viel zu Beginn) sehr geeignet. Wenn es uns nicht gelingt, aus unseren Sprachgef\u00e4ngnissen (also aus falschem Bewusstsein, Verdr\u00e4ngungsmechanismen, falschen Fluchten, G\u00f6tzenverehrung und Bilderirrtum &#8230;) auszubrechen, bleibt die Welt unver\u00e4ndert und unter der Herrschaft derjenigen, denen die Universit\u00e4t als Bewusstseinsschmiede zur Erhaltung ihrer Macht dient. So \u00e4ndern wir die Welt nicht. Zelter will, dass echte Liebe in der Welt &#8211; individuell und kollektiv &#8211; realisiert wird. Ein weiterer Roman von ihm k\u00f6nnte die Kritik an der Welt, besonders am Kapitalismus, der die Traumata und das Psycho-pathische unserer Gesellschaft immer wieder so verf\u00fchrerisch kreativ erzeugt, noch genauer behandeln.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Spannung wird in dem Roman auch dadurch erzeugt, dass der Erz\u00e4hler die Projektionen nicht sofort demaskiert (Schwartz), und die Spannung wird \u00fcber den Schluss hinaus insofern verl\u00e4ngert, als der Leser sich fragt, wer ist nun Schwartz wirklich, wer Rachael? Ich bin Schwartz in einem gewissen Grade selbst, erkennt der Leser, und nun ist er in der Analyse seiner eigenen Wirklichkeit, in der er t\u00e4glich steht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die satirischen \u00dcberdehnungen sind allerdings nicht immer ad\u00e4quat: Sie setzen sich in ihrer (partiellen) Krassheit und \u00dcberspitzung zu sehr von dem ernsten Hintergrund ab, vor allem am Schluss. Auch lesepsychologisch wird das zur Kneippkur. Andere satirisch-groteske Partien gelingen: Die Telefonbuchleserin (hier f\u00fchrt das Groteske zum ernsten Hintergrund). Oder die Weltbildkarte am Anfang des Romans. Das gilt auch f\u00fcr die (auf den ersten Blick) gewagte Verkn\u00fcpfung des Auschwitz-Traumas auf Seiten der T\u00e4ter wie der Opfer (oder der T\u00e4ter- und Opfer-Nachfahren) mit allen Formen der Liebe und Sexualit\u00e4t. Wie sich Sexualit\u00e4t auslebt oder nicht auslebt, hat viel damit zu tun, wie wir soziale Probleme l\u00f6sen. Unterdr\u00fcckte Sozialit\u00e4t f\u00fchrt zwangsl\u00e4ufig zu Gewalt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die amerikanische Religion der kapitalistischen Freiheit ist ein Irrweg. Kapitalismus bewirkt, selbst in gez\u00e4hmter Form, permanente Selbstverletzung des Menschen. Vielleicht steckt das im Bilde der Vertreibung aus dem Paradies. Damit sind wir wieder in New Eden. Das neue Paradies ist die Pervertierung des alten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein raffiniertes Buch mit starken Erfindungen! Joachim Zelters Roman ist ein wichtiges Buch! Die \u201eBriefe aus Amerika\u201c sind auf mehreren Ebenen spannend, sie unterhalten den mitdenkenden Leser mit dem Witz des Hintergr\u00fcndigen und der Lust des rasenden Erz\u00e4hlers! Mich ergreift die surreale und damit sehr real gemeinte Bildlichkeit des Romanschlusses, der zum Besten geh\u00f6rt, das ich kenne: Der individuelle Narzissmus entfaltet sich universell in der Realmetapher der Universit\u00e4t, dem verzerrten Inbegriff des Lebens, der Fratze des Universalen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Briefe aus Amerika<\/strong>, Roman von<span class=\"trunc\" data-occurrence=\"10\" data-delimiter=\", \"> Joachim Zelter.\u00a0<\/span><span class=\"publisherprop\">Kl\u00f6pfer &amp; Meyer. Ersterscheinen 1998<\/span><\/p>\r\n<h5><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-98374\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/1989\/02\/Bergmann.jpg\" alt=\"\" width=\"122\" height=\"182\" \/>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/h5>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist eine bildungsb\u00fcrgerliche Kurzprosa mit gleichsam eingebauter Kommentarspaltenfunktion, bei der Kurztexte aus dem Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper,<\/em> und auch aus der losen Reihe mit dem Titel\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=40312\"><em>Splitter, nicht einmal Fragmente <\/em><\/a>aufploppen. \u2013 Eine Einf\u00fchrung in\u00a0<em>Schlangegeschichten<\/em>\u00a0von Ulrich Bergmann finden Sie\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=32773\">hier<\/a>. Lesen Sie auf KUNO zu den\u00a0<em>Arthurgeschichten<\/em> auch den\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=6837\">Essay<\/a>\u00a0von Holger Benkel, sowie seinen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15183\">Essay<\/a> zum Zyklus <em>Kritische K\u00f6rper.<\/em><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Joachim Zelters \u201eBriefe aus Amerika\u201c I Die Schreibstrategie ist subtil in ihrer didaktischen Absicht und k\u00fcnstlerischen Steigerung.\u00a0 Zelter beginnt leicht, in heiterem Ton, spielerisch, \u00fcber ziemliche Strecken satirisch gef\u00e4rbt, der Leser wird sozusagen erst einmal auf einem Niveau abgeholt, wo&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2003\/01\/19\/die-ordnung-der-apokalypse\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":41,"featured_media":98374,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[2535,866],"class_list":["post-64774","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-joachim-zelters","tag-ulrich-bergmann"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64774","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/41"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=64774"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64774\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":103531,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/64774\/revisions\/103531"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98374"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=64774"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=64774"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=64774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}