{"id":64746,"date":"2007-06-22T00:01:00","date_gmt":"2007-06-21T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=64746"},"modified":"2021-03-15T21:26:59","modified_gmt":"2021-03-15T20:26:59","slug":"multiples-erzaehlen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/06\/22\/multiples-erzaehlen\/","title":{"rendered":"Multiples Erz\u00e4hlen"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color wp-block-paragraph\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Wohin gehen wir? Immer nach Hause.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color wp-block-paragraph\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Novalis, Heinrich von Ofterdingen<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Dominic Angelochs \u201eRoman in vier Erz\u00e4hlungen\u201c, <em>Der blinde Passagier<\/em>, ist die Diagnose eines Pers\u00f6nlichkeitszerfalls in einer Welt, in der wir weder uns selbst noch jemand anderen noch ein Zuhause finden. Das Motto des dem Vater gewidmeten Buchs \u2013 <em>Et mes chers souvenirs sont plus lourds que des rocs<\/em> \u2013 weist hin auf die Macht der Einfl\u00fcsse, die uns erdr\u00fccken k\u00f6nnen; mit solchen Felsen im Kopf geht keiner leicht durchs Leben, auch nicht in Gedanken. Schon der Titel ist metaphorisch gemeint. Der blinde Passagier ist jeder von uns auf seiner Lebensreise, und er kommt in jeder der vier Erz\u00e4hlungen, die man auch Gedanken-Kapitel nennen kann, vor. In diesem Bild wiederholt sich der Determinismus unseres Seins: Den felsenschweren Pr\u00e4gungen folgt eine Lebensreise, aber wir fahren nicht, sondern werden gefahren, wir sind unbekannt und wollen oder k\u00f6nnen nicht bezahlen, nicht einstehen f\u00fcr unser Handeln und Nichthandeln. So eine Reise scheitert, sie f\u00fchrt in die Katastrophe.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Das erste \u201aKapitel\u2019, \u201eSelbstportr\u00e4t im Restaurant mit Mantel und Kellner\u201c, ist eine verkappte Ich-Erz\u00e4hlung. Sie zeigt einen Erz\u00e4hler, der den Leser oder sich selbst mit du anredet und so sein Ich im allgemeinen Du (man) tarnt. Seine Gedanken sind kursiv gesetzt. Diese Idee erinnert an Frederic Beigbeder\u2019s \u201aRoman\u2019 \u201e99 francs\u201c (deutsch \u201e39,90\u201c) \u2013 Ich, du, er, wir, ihr, sie ist dort die Reihenfolge der Erz\u00e4hlperspektiven. Angelochs namenloser \u201aHeld\u2019 in der ersten Erz\u00e4hlung kann sich selbst nicht ansprechen, weil er sich nicht findet. Zwar sieht er sich im Spiegel, aber er erkennt sich nicht darin. Ihm gelingt eben <em>kein<\/em> Selbstportr\u00e4t! Er bleibt nur in Gedanken bei sich und ist darin einsam und verloren. Es kommt sogar zu einem Bewusstseinsausfall, ein Gehirnkurzschluss zeigt die Leere des Erfahrenen und Gedachten. System failure. Die Szene ist fast absurd \u2013 ein Bild auf die Leere unseres Alltags und des Lebens: Noch nicht einmal das Essen gelingt. Wir sind allein, Kommunikation gelingt nicht. Wir bleiben in der Ungewissheit unseres k\u00f6rpersprachlichen Schweigens stecken (die Frau mit der Handtasche). \u2013 Das Spiel mit den Erz\u00e4hlperspektiven ist beachtlich und durchaus humorvoll \u2013 etwa wenn sich der Du-Erz\u00e4hler bei der Darstellung des Hirnkollaps von den Gedanken seines Helden, der sich eigentlich selbst erz\u00e4hlt, helfen l\u00e4sst (\u201e&#8230; und du \u2013 <em>schwebst ein St\u00fcck dar\u00fcber!<\/em>)\u201c und nach diesem \u201eSternsterben\u201c schlie\u00dflich auf zwei leeren Seiten ganz schweigt&#8230;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">\u201eChim\u00e4ren\u201c: Das zweite \u201aKapitel\u2019 erz\u00e4hlt von Victor Kramer. Ist diese Figur neu oder ist sie der Held des misslungenen Selbstportr\u00e4ts? Nach diesem Schein-Anschluss haben wir es mit einem auktorialen Erz\u00e4hler zu tun. Das Thema ist wieder die Realit\u00e4t. Der Erz\u00e4hler Angeloch spielt mit anderen literarischen Formen: Auf einmal kommt action auf, Cramer wird entf\u00fchrt. Dann folgen verschiedene Bewusstseinszust\u00e4nde, die um einen Traum herum gruppiert sind, alles Schattierungen, M\u00f6glichkeiten einer Unendlichkeitsrealit\u00e4t. Dann Horrorversatzst\u00fccke, comic-artige Bez\u00fcge. Humorvoll wird das unbehauste Leben von Cramer-Ahasver erz\u00e4hlerisch reflektiert. Begegnet sich Cramer in dem Hoteljungen, der dann doch keiner ist? Ist das Hotel, in dem er wohnt, das Haus seiner Erinnerungen und Spiegel seines unbehausten Lebens? Er kann sich wieder nicht fassen, auch nicht in dem Traum im \u201aTraum\u2019 des ganzen \u201aKapitels\u2019. Eine gl\u00e4serne Barriere wie in Marlies Haushofers Roman \u201eDie Wand\u201c steht zwischen ihm und sich selbst. Dann jagen Schatten andere Schatten wie in Platons H\u00f6hlengleichnis. Zuletzt will er sich selbst umarmen, also finden und liebend annehmen, das klappt auch nicht. Er sucht das Meer, die Weite, er hat so eine Ahnung von romantischer Ferne, aber er erreicht sie nicht, genauso wenig wie die Schamlippen einer Frau, \u201edie sich ihm entgegenzuw\u00f6lben schienen\u201c. Da blitzt wieder der Humor des Autors durch, indem er andere literarische Genres inkorporiert. Oder das Schiff, diese barocke Metapher f\u00fcr das Leben \u2013 das kommt auch vor in den Gedanken Cramers, in seiner Sehnsucht nach dem Meer, nach Schicksal, er will dem Zufall trotzen, er will Sinn f\u00fcr sein Leben. Der Leser wartet auf Informationen \u00fcber Cramer, wo kommt er her, was macht er beruflich, und hofft, die Zusammenh\u00e4nge besser zu verstehen. Aber er wird entt\u00e4uscht und merkt es nur noch nicht, weil er sich inzwischen selbst eine vorl\u00e4ufige Story bastelt, um weiterlesen zu k\u00f6nnen, um ein Fundament zu haben. Aber das wird immer instabiler. Angeloch schreibt kein analytisches Drama \u00e0 la <em>\u00d6dipus<\/em>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Die titelgebende dritte Erz\u00e4hlung \u201eBlinder Passagier\u201c zeigt wieder Cramer, und jetzt atmet der Leser auf: Die Handlung kommt in Gang, er fasst Tritt, jetzt passiert etwas, das er versteht: Ein Ehedrama in den letzten Szenen. Cramer wartet auf einer spanischen Atlantikinsel auf seine Frau, um sich mit ihr vielleicht wieder zu vertragen. Aber Marie kommt nicht. Dann Wechsel der Erz\u00e4hlperspektive \u2013 jetzt ist der Leser schon wieder irritiert, weil er nicht gleich kapiert, dass Marie die Erz\u00e4hlerin ist. Marie war da, aber Cramer sah sie nicht. Das ist metaphorisch gemeint, sagt sich der Leser. Cramer lebt neben Marie her und sieht sie nicht, sp\u00fcrt sie nicht, gibt ihr keine N\u00e4he usw. Ist seine Frau der blinde Passagier? Offenbar. Wir Menschen verstehen uns nicht und bewegen uns auf unserem Lebens-Schiff (!) wie blinde Passagiere. Gut, nicht alle, aber in dieser Geschichte ist es so. Im dritten Teil der dritten Erz\u00e4hlung wird Cramer wieder zum Erz\u00e4hler. Aber der Leser ist bald wieder verwirrt: Erst ist Marie nicht da, dann v\u00f6llig unvermittelt doch (S 64), und auf einmal sind wir alle auf der <em>Titanic<\/em>! Will der Autor lustig sein, oder erleben wir hier nur einen Zeitsprung (zur\u00fcck oder vor?)? Die Action-Soap bringt eine neue Figur: Pablo. Aber den Namen erf\u00e4hrt der Leser (nat\u00fcrlich) erst sp\u00e4ter. Der Autor narrt ihn. Der Leser wird zum Suchenden, wie Victor Cramer, die Ironie des Namens gilt auch ihm. Der Leser ist der eigentliche blinde Passagier \u2013\u00a0 in diesem Roman-Wrack. Im vierten Teil der dritten Erz\u00e4hlung taucht ein Ich-Erz\u00e4hler auf, wahrscheinlich ist das Cramer, der wieder wartet, nun aber auf die Marie des dritten Teils&#8230; Oder?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Der Roman-Torso endet in einem furiosen Fiasko des v\u00f6llig verwirrten Lesers: Der Titel der vierten und letzten Erz\u00e4hlung hei\u00dft: \u201eAufzeichnungen aus einer verlassenen Wohnung.\u201c Die Handlung wird immer wilder. Actionism. Wer erz\u00e4hlt hier \u00fcberhaupt, wer ist dieses Ich? Marie, denke ich nach einer Weile, weil der Matrose Pablo aus der dritten Erz\u00e4hlung erw\u00e4hnt wird. Umkehrung: Jetzt sieht Marie Victor nicht. Was soll das? Ist das ein Symmetriespiel? Es ist n\u00fctzlich, jetzt schon einmal die letzte Seite zu lesen: Aha, Pablo und Maria geh\u00f6ren zusammen&#8230; Aber ob das auch stimmt? Dieses Ende ist kein Ende. Was ist es dann? Es folgen gewaltsame Handlungen \u2013 ich denke, es sind schizophrene Vorstellungen und Projektionen. Erst das Haus, in dem Marie wohnt (oder doch Victor?), dann die Stra\u00dfe, das Viertel, zuletzt die ganze Stadt im Wahnsinn! Sie alle beobachten, bedrohen, bedr\u00e4ngen Marie (oder Victor) in der Wohnung. Die Wohnung wird zur Festung. Wieder ein Bild f\u00fcr den Zustand des Menschen unserer Zeit: Der Behauste ist unbehaust, er ist allein und einsam, er wird bedroht von seinen Mitmenschen und lebt in fortw\u00e4hrender Angst um sein Leben. Dieses ganze pathologische Geschehen ist so unrealistisch, so k\u00fcnstlich surrealisiert, dass der Leser sich fragt, was er sich noch fragen soll. Da kommt keine Sinnfrage mehr auf. Das absichtliche Scheitern des Romans wird zum Scheitern des Lesers, wenn er nicht durchschaut, dass er scheitern soll. Die Zerst\u00f6rung \u00fcblicher Romanschemata soll zum \u201arichtigen\u2019 Roman im Leser f\u00fchren, zu der Erkenntnis: Es gibt keinen Roman, der nicht unendlich sein m\u00fcsste. Einen Roman kannst du nur selbst leben, aber du scheiterst, wenn du dein Leben wie einen Roman liest und verstehen willst. Es gibt keinen Roman, weil es ein verstehbares Lebenskontinuum, eingebettet in einen Kausalnexus, nicht gibt, nicht geben kann. Es gibt auch kein solches Leben! \u2013 So gesehen schrieb Angeloch einen Anti-Roman im Geist der neuen Physik, eine literarische Gleichung der Absurdit\u00e4t unseres Seins. Schade, Schr\u00f6dingers Katze lief nicht durch die Matrix seiner erz\u00e4hlenden Zeilen \u2013 das w\u00e4re ein witziges Surplus des realen Surrealismus gewesen&#8230;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Fazit: Angeloch nennt seinen Zyklus von vier Erz\u00e4hlungen einen Roman, und dies nicht etwa ironisch. Vier blinde Passagiere machen noch kein Schiff, denkt der Leser konventioneller Romane, daf\u00fcr ist ihm das Ganze zu kurz und h\u00e4ngt erz\u00e4hlerisch zu wenig zusammen. Aber genau das ist die Absicht. Angeloch stellt den Kausalnexus gew\u00f6hnlicher Romane in Frage. Das Erz\u00e4hlen bleibt, aber die Struktur des Erz\u00e4hlens wird, trotz der K\u00fcrze im Vergleich zu einem Roman, derart komplex, dass die Einheit des Erz\u00e4hlten aufgehoben wird in einem Multiperspektivismus, der die Existenz fester Realit\u00e4ten (oder Wahrheiten) nicht mehr zul\u00e4sst. Angeloch widerlegt den herk\u00f6mmlichen Roman \u2013 auch den nouveau roman \u2013, ohne auf den Roman-Begriff und partiell herk\u00f6mmliches Erz\u00e4hlen zu verzichten. Dabei kommt es zu einer starken Erweiterung des Roman-Begriffs.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Was ist spannender? Die Schreibtechnik oder der Gang der Handlung? Nat\u00fcrlich geh\u00f6rt beides zusammen, auch bei Angelochs \u201eRoman in vier Erz\u00e4hlungen\u201c, und doch ist die Form so betont, dass der Leser sie nicht aus dem Auge lassen darf, wenn er die vier Erz\u00e4hlungen als ein Ganzes verstehen will, wenn er das \u00fcberhaupt will oder kann. Denn das ist nicht leicht wegen der abschlie\u00dfenden Erz\u00e4hlung, in der alle Zusammenh\u00e4nge, die der Leser zuvor (re)konstruierte, noch mehr aus den Fugen ger\u00e4t. Es gibt nicht die eine Wahrheit. Es gibt unendlich viele Wahrheiten, wie es M\u00f6glichkeiten gibt, aber diese sind nicht darstellbar. Der Autor weist auf die Unm\u00f6glichkeit eines stimmigen Handlungszusammenhangs hin, analog gibt es auch keine stimmige Interpretation, sondern unendlich viele.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Wir k\u00f6nnen nicht leben, ohne uns und die Welt zu interpretieren. Angeloch zeigt, dass der Mensch an sich und der Welt zerbricht, wenn es ihm nicht gelingt, sich und die Welt wie auch immer zu verstehen. So gesehen ist sein Roman, der auf Grund seiner Struktur gar keiner sein kann, eine Parabel f\u00fcr die Unm\u00f6glichkeit eines stimmigen Lebens. Es gibt keinen wirklichen Sinn des Lebens. Im Bild des Wahnsinns, in dem sowohl Victor (Sieger!?) Cramer (Sucher) als auch Marie (die dem Meer Entsprossene) versinkt, zeigt sich die Pathologie unseres Seins.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Dies zu zeigen, gelingt Dominic Angeloch mit einer einfallsreichen und sicheren Sprache, die das Konkrete so formuliert, dass es im Begrifflichen wieder zerflie\u00dft, und umgekehrt. Die Dinge der Welt sind nicht fassbar, nicht g\u00fcltig definierbar. Die Sprache kann mit Bildern, wie Wittgenstein im Tractatus logico-philosophicus meinte, eine Leiter ans Leben stellen, auf der wir vielleicht zu einer Ahnung von Erkenntnis klettern k\u00f6nnen, mehr aber nicht. Angelochs Bilder und die Erz\u00e4hlstruktur sind im Hinblick auf seine philosophierende Bewegung leicht und subtil zugleich. Eine derartige Gedankenerz\u00e4hlung ist spannend!<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Ich w\u00fcnschte mir nur, dass der Autor den Weg zu einer noch ausf\u00fchrlicheren und damit noch genaueren Erz\u00e4hlweise findet: Die Personen und ihre Verh\u00e4ltnisse sollten noch sinnlicher dargestellt werden, ohne die Beweisf\u00fchrung in Gedankenbildern zu verraten. Ganz leicht fiel mir das Lesen und Interpretieren nicht. Der Autor sollte sich fragen, ob alle intellektuellen Leser so viel Lust haben, den \u201eRoman in vier Erz\u00e4hlungen\u201c zu ihrem (Leser-)Roman zu machen. Sich einen Roman in der Art der \u201eWahlverwandtschaften\u201c, \u201eHomo Fabers\u201c oder\u00a0der \u201eElementarteilchen\u201c anzueignen \u2013 von \u201eDoktor Faustus\u201c und \u201eUlysses\u201c einmal abgesehen \u2013 ist schon anstrengend genug. Nicht jeder Leser will beim Lesen ein Herkules sein. Zum Gl\u00fcck ist Angelochs Roman-Torso\u00a0nur eine kleine Hydra.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Der blinde Passagier<\/strong>. Ein Roman in vier Erz\u00e4hlungen von Dominic Angeloch. Illustriert von Johannes Reinhart. Verlagshaus J. Frank, Berlin 2007. 92 Seiten. (www.belletristik-berlin.de) ISBN 978-3-940249-11-1-0<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wohin gehen wir? Immer nach Hause. 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