{"id":64648,"date":"2017-12-15T00:01:00","date_gmt":"2017-12-14T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=64648"},"modified":"2021-11-02T18:23:37","modified_gmt":"2021-11-02T17:23:37","slug":"heimkehr-ins-unbekannte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/12\/15\/heimkehr-ins-unbekannte\/","title":{"rendered":"Heimkehr ins Unbekannte"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Ausserhalb des Ratinger Hofs existierte D\u00fcsseldorf f\u00fcr mich lange Zeit nicht.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Michel Decar<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die weitgespannten assoziativen Bez\u00fcge, die Weigoni aufgespannt hat, f\u00e4ngt der Roman in der sinnlichen und konkreten Individualit\u00e4t der Figuren wieder ein, ohne seine motivische Vielschichtigkeit ganz aufzuheben. Nach seinem ersten Roman <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=21500\">Angeschlossenes Sammelgebiet<\/a> f\u00e4chert A.J. Weigoni das auf, was Enrik Lauer als <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\"><em>Scharnier\u2013Jahrzehnt<\/em><\/a> bezeichnet, er macht die Zeit lebendig, l\u00e4\u00dft die Figuren leben und in angemessener Unwissenheit dar\u00fcber bleiben, wie es historisch weitergeht. Die Sprache biedert sich nicht der Geschichte an, redet nicht moderner als sie war. Was bleibt, ist das Portrait von Rheinl\u00e4ndern in der lebenshungrigen, fragilen Widerspenstigkeit ihres Eigensinns, in einem Roman, den genau diese anmutig fragile Widerspenstigkeit in seiner Prosa auszeichnet. Manchmal, wenn Weigoni ab- und ausschweift, um den Punkt kreist, wenn er lauert wie die Katze auf die Maus, wirkt der Text improvisiert, dann wieder direkt und pointiert &#8211; und immer folgt man diesem rasanten Ganzen atemlos.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Heimat ist da, wo die Rechnungen ankommen.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Wim Wenders<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Prosa mutet bisweilen wie ein sprachliches Bildbelichtungsverfahren an, durch das etwas wie eine \u201aPoesie der letzten Bilder\u2018 entsteht. Weigoni erschlie\u00dft eine Sinneskulture und erkundet die Wissenstopographie des Rheinlands. Dieser Romancier beobachtet scharf und unaufdringlich. Seine dem Leben abgelauschten Figuren hat er mit sonderlichen sprachlichen Eigenheiten und Marotten ausgestattet, ihnen groteske Attribute und sprechende Namen verliehen, in denen sich Charaktereigenschaften und physiognomische Merkmale aufs Tragikomischste abbilden. Entstanden ist so eine Ansammlung der verschrobensten Gestalten des Rheinlands, die Komik entsteht nicht auf Kosten dieser Population, sondern transportiert sich mit ihrer Hilfe. In puncto Format, Personnage, Darreichungsform und Stil sitzt bei Weigoni der rheinische Ma\u00dfanzug wie angegossen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Einwandern ins eigene Leben<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Unergr\u00fcndliche und das nur allzu Simple liegen im Rheinland oft nur einen Steinwurf voneinander entfernt. Die Zeichen der Dekadenz und moralischer Verkommenheit sind im Rheinland offenbar. Weigoni zeichnet mit den <em>Lokalhelden<\/em> Figuren, die ihr Leben nicht aktiv in die Hand nehmen und darum, sich im Wortsinn auch nicht schuldig machen an den Ereignissen. Er f\u00e4ngt damit die Agonie dieser Spezies ein, die Rheinl\u00e4nder werden\u00a0 vom Schicksal mutwillig herausgeworfen aus ihrem Alltag, und ihre Schuld besteht darin, die Kraft zum Widerstand nicht aufgebracht zu haben. Manche sehen in diesem Romancier den letzten Polyhistor; manche heben aber auch seinen Dilettantismus hervor. Der Leser h\u00e4tte Probleme, wenn er bestimmen m\u00fc\u00dfte, welcher Wissenschaft Weigoni zuzurechnen sei. Ist er Anthropologe? Ethnologe? Historiker? Psychologe? Vergleichender Religionswissenschafter? Soziologe? Politologe? &#8211; Er ist alles das und doch keines davon.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Die Konstruktion eines literarischen Textes setzt uns in bestimmter Weise ins Verh\u00e4ltnis zur Wirklichkeit.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Peter Weiss<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die sch\u00f6pfende Kraft flie\u00dft hier aus einer radikalen Entgrenzung und aus Widerstandsbestrebungen gegen erstarrte Gesellschaftsformen heraus. Das Denkerische der Argumentation, hier in Form eines interessanten Paradoxes nachvollziehbar, stellt die Qualit\u00e4t des Buches dar, das aufgrund dieses klaren Blicks auf Nuancen auch nicht ins Satirisch-Karikaturistische abrutscht, sondern bei seiner Sache bleibt. Seine Kenntnisse sind bewundernswert, staunenswert ist aber auch sein Mut, alles, was nicht unmittelbar zu seinem Thema geh\u00f6rt, einfach nicht zur Kenntnis zu nehmen. Seine Literatur erfrischt und verfeinert die Sinne durch eine Ermutigung. Sie zeichnet nicht allein Formen des H\u00f6rens, Riechens, Schmeckens vor, jenseits der uns umgebenden Abgedroschenheit. Sie beweist uns: Nicht unsere Wahrnehmungen sind eingeebnet in Pauschalisierung, die Dinge sind unverbraucht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Heimat, das ist sicher der sch\u00f6nste Name f\u00fcr Zur\u00fcckgebliebenheit.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Martin Walser<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Roman ist keine Story nach dem Prinzip des Linearen. Eine narrative Stringenz wird von Weigoni in diesem Roman explizit verweigert. Die Prosa geht aus Strudeln hervor. Sie entsteht in einer Werkstatt der Momentaufnahmen und Bilder, der assoziativen, leicht deliranten Verkn\u00fcpfung von Orten, Zeiten, Erinnerungen und Episoden, die der Werkstatt von Lyrikern \u00e4hnlich ist. Diese Prosa ist gleichzeitig erfahrungsges\u00e4ttigt und bildungsgetr\u00e4nkt, alltagsmythologisch und gedankenverspielt. Souver\u00e4n bewegt sich Weigoni zwischen Erinnerung und Erfindung, Realismus und Imagination, Melancholie und Utopie, Komik und Katastrophe. Jeder Rheinl\u00e4nder hat das Recht, an der universalen gesellschaftlichen Ordnung teilzunehmen, unabh\u00e4ngig davon, wo er oder sie in der gesellschaftlichen Hierarchie steht. Egalitarismus ist gegen jede Form des Korporatismus gerichtet: Nicht deine Stellung im Gesellschaftsk\u00f6rper bestimmt deine Lebenschancen, sondern dein Handeln, dein Denken, dein Leisten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Heimat ist, wo noch niemand war.<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Ernst Bloch<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bonner Republik gleicht einem Staubecken f\u00fcr Schicksalsgetriebene. Das Gestern ist hier schockgefrostet, nach der Abwicklung der DDR soll der n\u00e4chste Plan realisiert werden: die Beseitigung der alten BRD. Die Rheinl\u00e4nder misstrauen den grossen Erkl\u00e4rungen, freuen sich an den kleinen Fortschritten, die sich da und dort trotz allem abzeichnen \u2013 und bleiben dabei heitere Skeptiker. Sie sind Strategen, sowohl der st\u00e4ndigen Selbstneuerfindung als auch der Geschmacksverirrung. Die Spannung zwischen Weltformat und unabschlie\u00dfbarer Reflexivit\u00e4t ist f\u00fcr sie nur schwer zu ertragen. Der einzige Grund in diesem Landstrich zu \u00fcberleben und nicht in den l\u00e4cherlichen Ritualen, aus denen sich sowohl <em>Sein<\/em> als auch ihr Alltag zusammensetzen, ist die abgr\u00fcndige Simplizit\u00e4t. Das sogenannte \u201a<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34345\">Scharnierjahrzehnt<\/a>\u2019 zwischen dem 9. November 1989 und dem 9. September 2001 erscheint in diesem Roman als etwas, das jederzeit seine Pr\u00e4senz, seine Sch\u00e4rfe und seine Umrisse zu verlieren droht. In der Sprunghaftigkeit des Romans zerspringt nicht nur das homogene Erz\u00e4hlen, sondern das Leben zu dieser Zeit selbst. Beides zuweilen bleibt ohne Struktur, nicht nur das erz\u00e4hlte Fragment. Gegen diesen Verlust schreibt dieser Analytiker des Untergangs an, mit Leidenschaft und Sturheit und der ihm eigenen Radikalit\u00e4t. Es ist der Versuch eine hochkomplexe, zersplitterte Welt wieder in die koh\u00e4rente Erz\u00e4hlung einzufangen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Vorschau auf: <strong>Lokalhelden,<\/strong> Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2018 &#8211; Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover. Vorbestellungen bereits m\u00f6glich-<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\">\r\n<div id=\"attachment_44658\" style=\"width: 189px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44658\" class=\"wp-image-44658\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/CoverLokalhelden-717x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"179\" height=\"256\" \/><p id=\"caption-attachment-44658\" class=\"wp-caption-text\">Coverphoto: Jo Lurk<\/p><\/div>\r\n<\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Lesenswert auch das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34345\">Nachwort<\/a> von Peter Meilchen sowie eine\u00a0bundesdeutsche <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34388\">Sondierung<\/a> von Enrik Lauer. Ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=49303\"><em>Lektoratsgutachten<\/em><\/a> von Holger Benkel und ein Blick in das <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=31462\">Pre-Master<\/a> von Betty Davis. Die Brauereifachfrau Martina Haimerl liefert <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=44781\">Hintergrundmaterial<\/a>. Ein <em>Kollegengespr\u00e4ch<\/em> mit Ulrich Bergmann, bei dem Weigoni sein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=50056\">Recherchematerial<\/a> ausbreitet. Constanze Schmidt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34331\">Ethnographie<\/a> des Rheinlands. Ren\u00e9 Desor mit einer Au\u00dfensicht auf die untergegangene <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=30641\">Bonner<\/a> Republik. Jo Wei\u00df \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34337\">Nachschl\u00fcsselroman<\/a>. Margaretha Schnarhelt \u00fcber die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=34340\">kulturelle Polyphonie<\/a> des Rheinlands. Karl Feldkamp liest einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=52088\">Heimatroman der tiefsinnigeren Art<\/a>. Als Letztes, aber nicht als Geringstes, Denis Ullrichs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=47226\">Rezensionsessay<\/a>.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausserhalb des Ratinger Hofs existierte D\u00fcsseldorf f\u00fcr mich lange Zeit nicht. 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