{"id":64292,"date":"2020-05-16T00:01:00","date_gmt":"2020-05-15T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=64292"},"modified":"2022-02-28T19:13:29","modified_gmt":"2022-02-28T18:13:29","slug":"verseschmied-und-lyrikfischer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/","title":{"rendered":"Verseschmied und Lyrikfischer"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Der Lyriker und Herausgeber Axel Kutsch wird heute 75 Jahre alt<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eKann man ein Gedicht\/ \u00fcber Fischst\u00e4bchen schreiben?\/ Nat\u00fcrlich kann man.\/ Ich la\u00df es bleiben\u201c, meint der Bergheimer Autor Axel Kutsch lakonisch in seinem Gedicht \u201eEin Leser fragt\u201c. In dem augenzwinkernden Vierzeiler steckt einiges von der Philosophie des Lyrikers und Herausgebers, der heute 75 Jahre alt wird. Bislang zw\u00f6lf Gedichtb\u00e4nde hat Kutsch seit 1974 ver\u00f6ffentlicht und sich dabei als ein versierter lyrischer Chronist der Republik erwiesen. Als Herausgeber baute er gemeinsam mit dem Verleger Ralf Liebe die Anthologie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/03\/versnetze-re\/\">Versnetze<\/a> zu wichtigsten allj\u00e4hrlichen Wasserstandsmeldung der deutschsprachigen Lyrikszene neben dem \u201eJahrbuch der Lyrik\u201c und der Zeitschrift \u201eDas Gedicht\u201c auf.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch in der soeben erschienenen Ausgabe \u201eVersnetze_13\u201c bleibt er dem Konzept \u201ePoetische Vielfalt statt Beliebigkeit\u201c treu: Nach Regionen und Alter sortiert, pr\u00e4sentieren hier Lyrikerinnen und Lyriker, was sie aktuell thematisch und formal umtreibt. Dabei zeigt Kutsch eine f\u00fcr einen Lyrik-Herausgeber eher untypische Eigenschaft: Er ist komplett uneitel. Wo andere gerne ihre eigenen Sprach- und Formschulen propagieren oder Weggef\u00e4hrten und Epigonen publizieren, gilt f\u00fcr ihn nur das Primat der Qualit\u00e4t. Wer den Mut und die F\u00e4higkeit zu einem eigenst\u00e4ndigen, kreativen Umgang mit Sprache, Inhalt und Form findet, kann auf die Aufnahme in diesen Sammelband hoffen, der deshalb unberechenbar im besten Sinne ist.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">So stehen sich mitunter, scheinbar nur der Willk\u00fcr des Geburtstags geschuldet, Beispiele der eher konventionellen Dichtung und die experimentelle, unorthodoxe Variante gegen\u00fcber \u2013 was bei den Vertretern beider Lager mitunter gleicherma\u00dfen f\u00fcr Stirnrunzeln sorgt. Ein Spannungsverh\u00e4ltnis, das Kutsch gerne aush\u00e4lt und von dem die Leser profitieren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Schon vor den \u201eVersnetzen\u201c hat er etliche Anthologien editiert, mit bis heute nicht nachlassender Begeisterung, wie er unl\u00e4ngst im Gespr\u00e4ch mit dem Lyriker Gerrit Wustmann sagte:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: #999999;\">\u201eDas Neue, das Unerwartete, Unverhoffte, mitunter Unerh\u00f6rte, die Entwicklung vieler Autorinnen und Autoren \u00fcber Jahre zu verfolgen, andere zu entdecken, auch Entt\u00e4uschungen bei Einsendungen, deren Verfasser schon mal besser waren &#8211; das alles tr\u00e4gt zur Spannung bei.\u201c\u00a0<\/span> <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Inzwischen renommierte Lyriker wie Marcel Beyer, Norbert Hummelt oder Jan Wagner haben fr\u00fche Werke in Kutschs Gedichtsammlungen ver\u00f6ffentlicht. Sein noch gr\u00f6\u00dferes Verdienst besteht aber darin, jene agile, quicklebendige Lyrik-Szene abzubilden, die zwar Talent und Kreativit\u00e4t vorweisen kann, aber keine realistischen Aussichten auf Ver\u00f6ffentlichungen in gr\u00f6\u00dferen Verlagen hat. Ein Abdruck in einem Band wie den \u201eVersnetzen\u201c ist diesen Autoren wertvoller Ansporn.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei hatte zun\u00e4chst wenig daraufhin gedeutet, dass Kutsch pro Jahresband etwa 2.000 Gedichte sichten und bewerten wird. 1945 in th\u00fcringischen Bad Salzungen geboren, w\u00e4chst Axel Kutsch im Raum Aachen auf, wo er als Redakteur bei einer Tageszeitung anf\u00e4ngt. Die ersten Gedichte zeigen ihn politisch engagiert, gesellschaftliche Ungleichheit und vor allem Militarismus besch\u00e4ftigen ihn. Allerdings wird schon bei den filigran herausgearbeiteten Versen die Form nicht dem Inhalt untergeordnet, beides findet jene Balance, die das Fr\u00fchwerk auch heute noch sehr gut lesbar macht. Sp\u00e4ter entwickelt er einen unverwechselbaren, spielerischen und ironischen Umgang mit Sprache, der trotz heiterem Grundton zu sehr pr\u00e4zisen und teilweise erfrischend b\u00f6sartigen Resultaten f\u00fchrt. Dabei macht er gerne auch das Gedicht als solches zum Thema. So l\u00e4sst er in seinem eigenen Beitrag zu den j\u00fcngsten \u201eVersnetze\u201c den \u00fcberm\u00fctigen Ikarus durch die zehn Zeilen eines Gedichts abst\u00fcrzen und wenn er im Vorg\u00e4ngerband raunt:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: justify;\">\u201eMeine Dame\/ das neue Gedicht\/ steht ihnen gut\u201c, dann kann man ihm das durchaus glauben. \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben den Einzeltiteln ist er in etlichen Anthologien und Zeitschriften vertreten. Kaum ein seri\u00f6ser Verlag, der \u00fcberhaupt keck genug ist, Lyrik-Sammelb\u00e4nde zu ver\u00f6ffentlichen, ist ohne seine Beitr\u00e4ge ausgekommen. Dazu wurden seine Gedichte in mehrere Sprachen \u00fcbersetzt, auf der B\u00fchne, im Fernsehen und im H\u00f6rfunk inszeniert sowie in Schulb\u00fcchern verewigt \u2013 eine Wirkung, die nicht viele deutschsprachige Lyriker erfahren haben.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend \u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine \u00a0W\u00fcrdigung\u00a0des Herausgebers und Lyrikers Axel Kutsch im Kreise von Autoren aus Metropole und Hinterland lesen Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=12833\">hier<\/a>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"210\" height=\"328\" class=\"wp-image-61090\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/image.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/image.jpeg 210w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/image-192x300.jpeg 192w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/image-160x250.jpeg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>, sowie einen Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> \u201e<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>\u201c <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Lyriker und Herausgeber Axel Kutsch wird heute 75 Jahre alt \u201eKann man ein Gedicht\/ \u00fcber Fischst\u00e4bchen schreiben?\/ Nat\u00fcrlich kann man.\/ Ich la\u00df es bleiben\u201c, meint der Bergheimer Autor Axel Kutsch lakonisch in seinem Gedicht \u201eEin Leser fragt\u201c. 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