{"id":64146,"date":"2023-11-07T00:01:00","date_gmt":"2023-11-06T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=64146"},"modified":"2022-02-26T09:04:29","modified_gmt":"2022-02-26T08:04:29","slug":"verwunschener-ort","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2023\/11\/07\/verwunschener-ort\/","title":{"rendered":"Verwunschener Ort"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem Lande, so geht das Klischee, ist die Welt noch in Ordnung; und auf dem Weg vom Urbanen in die Provinz meiner Jugend will ich das gern glauben.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Wenn ich n\u00e4mlich, zum Beispiel, am Sonntag vor Ostern, nachdem ich dem Zug in der Kreisstadt entstiegen bin, mich entschlossen habe, nach Holzwei\u00dfig zu laufen, schl\u00e4gt mir zun\u00e4chst \u2013 verwirrend, bet\u00f6rend \u2013 das Gezwitscher der V\u00f6gel entgegen; so, als w\u00e4re man von einem Blick auf den andern in einen Urwald geraten und nicht in eine der gr\u00f6\u00dften Industriebrachen des Landes, die an ihren R\u00e4ndern nur z\u00f6gerlich in jener l\u00e4ndlichen Idylle ausl\u00e4uft, \u00fcber die ich berichten will.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Von der Bismarck\u00adstra\u00dfe abbiegend, an den Klinkers\u00e4ulen des Bitter\u00adfelder \u00dcberbaus links entlang, sehe ich zuerst die Geb\u00e4ude des ehemaligen Gleisbau\u00adbetriebs, dann, wo vor zehn Jahren ein Teil der Kreisleitung unter\u00adgebracht war, Parkpl\u00e4tze f\u00fcr die Bagger des Tiefbaus, Container f\u00fcr Lumpen und M\u00fcll &#8230; und schlie\u00dflich, am Annahof l\u00e4ngst schon vorbei, das Terrain der Anfang der neunziger Jahre zusammen\u00adgescho\u00adbenen Brikett\u00adfabrik, eine Gegend, \u00fcber die manch kluger Kopf gesagt hat, man h\u00e4tte sie zu einem Industrie\u00admuseum ausbauen sollen, um so den Namen der Stadt in der Welt, wo er war, zu bewahren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">In meinen Tr\u00e4umen ist Holzwei\u00dfig der verwunschene Ort meiner Jugend geblieben: hier war ich zum ersten Mal ungl\u00fccklich verliebt und erlebte meinen ersten Rausch, der mit Filmri\u00df und vollgekotzter Hose endete, hier bin ich noch immer zu Hause.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Vor allem habe ich hier auf eine l\u00e4ndliche Weise gelernt, was es hei\u00dft, Verantwortung zu \u00fcbernehmen, indem ich meinen sp\u00e4teren Beruf im Kleinen vorwegnahm und zust\u00e4ndig war f\u00fcr die Pflege und Aufzucht von f\u00fcnfzig Kaninchen, elf Meer\u00adschweinchen, die Streichel-Ein\u00adheiten einer gebrechlichen Katze. In meiner Eigenschaft als &#8218;Jugend-forscht-Landwirt&#8216; nahm ich im Ort eine seltsame Position ein, denn obwohl nahezu jede Familie sich Haustiere hielt, war ich mit dem \u00c4u\u00dfern meines Wunsches, Tier\u00adpfleger zu werden, mehr als allein. In einer Industriearbeitergemeinde wie Holzwei\u00dfig wurde man BMSR-Mechaniker und Bandwart, Rangierer oder Grubenlokf\u00fchrer, letzteres vor allem ein Job, den mein trink\u00adfester Kumpan E. bei der Jugend des Ortes zum Mythos aufstilisierte. Ich will gar nicht wissen, an wievielen Tagen seiner Lehrzeit er n\u00fcchtern war. Als ich 1984 aus einer s\u00e4chsi\u00adschen Kleinstadt hierher kam, war er noch Sch\u00fcler und schon mit dem Trinken besch\u00e4ftigt, ein anarchisches Vorbild, und ich f\u00fchlte mich, als Kleinst\u00e4dter aufs Dorf gekommen, in eine Art Kultur\u00adschock versetzt, indem mir der Ort meiner Herkunft vertr\u00e4umter erschien als derjenige, an den ich gelangt war. <br \/>\u00a0Sp\u00e4ter lernte ich, diesen versehrten, vom Bergbau \u00fcber und \u00fcber geformten Landstrich zu lieben; aber ich hatte mich auch schon entschlos\u00adsen: w\u00e4hrend alle Welt in die Industrie ging, wollte ich Landwirt werden, Rinderz\u00fcchter. Und obwohl schon meine Urgro\u00dfmutter, denn ich hatte diesen Wunsch bereits als Vierj\u00e4hriger verk\u00fcndet, mich davon abbringen wollte, bewarb ich mich, erhielt einen Vertrag und hatte im Sommer 1987 meinen ersten Stalldienst zu leisten: als Feriensch\u00fcler in Gro\u00dfz\u00f6beritz, Herr \u00fcber zweihundertf\u00fcnfzig Mastbullen, die ich zumeist allein zu versorgen hatte. <br \/>\u00a0In Gro\u00dfz\u00f6beritz erfuhr ich erstmals von der wirklichen H\u00e4rte l\u00e4ndlicher Arbeit \u2013 nachts h\u00f6rte ich im Schlaf das Quietschen der Abraumbagger in den Tagebauen ringsum, und jeden Morgen qu\u00e4lte ich mich mit dem Fahrrad die zehn Kilometer von Holzwei\u00dfig nach Gro\u00dfz\u00f6beritz, um, angekommen, dann festzustellen, da\u00df die Jungbullen \u00fcber Nacht ihr Gatter zerst\u00f6rt hatten, oder der Traktorist war wieder \u00fcbel gelaunt. Nach drei Wochen holte ich mein k\u00e4rgliches Lohnt\u00fctchen ab, und noch heute wundere ich mich, da\u00df mein Entschlu\u00df, einen solchen Beruf zu ergreifen, auch nach dieser Anstrengung von Bestand war. Die Tortur hatte mich unbeeindruckt gelassen, der Anschein ihrer elementaren Notwendigkeit hatte mich seltsamerweise \u00fcberzeugt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Bis nach Holzwei\u00dfig sind es vom Bahnhof der Kreisstadt aus zwei oder drei Kilometer; es ist narbiges \u00d6dland, das ich durchstreife, und doch ist es vom Leben der V\u00f6gel erf\u00fcllt, als w\u00fcrde schon hier die N\u00e4he von W\u00e4ldern und Feldern verhie\u00dfen: Amseln tummeln sich hier und der seltener werdende Spatz, der Star und der Stieglitz, aber auch Girlitz und Ammer, Dohle und H\u00e4nfling auf der R\u00fcckkehr in ihr Sommer\u00adquartier. Es ist, als w\u00e4ren sie immer schon da gewesen, und das waren sie ja auch, selbst in den unz\u00e4hligen Jahren des Staubs und gesch\u00e4ftigen Treibens, nur da\u00df es keiner mehr glaubt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Noch vor f\u00fcnfzehn Jahren war Holzwei\u00dfig kein typisches Dorf, sondern ein Flecken am Rande der Kreisstadt, ein Gebilde, dem man auch in den letzten Jahrzehnten seiner \u00fcber 700-j\u00e4hrigen Existenz, seit der Braunkohle wohl in Ermangelung einer durchgehenden Stra\u00dfe, nicht den Rang eines St\u00e4dtchens zugedacht hatte.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Immerhin hatte man aus dieser infrastrukturellen Sackgasse einen Abgeordneten f\u00fcr die Volkskammer nach Berlin entsandt, vielleicht als Ausgleich f\u00fcr die abbrechende Stra\u00dfe, hinter der das Bergbaugel\u00e4nde begann. Auch sonst war der Ort umgeben von ausge\u00adkohlten Tagebauen, deren Rekultivierung darin bestand, M\u00fcll- und Sp\u00fclkippe zu sein. Es war das Gel\u00e4nde ehemaliger Felder, das nun von den Anwohnern anhand schwarzer G\u00e4rten und \u00c4cker in einm\u00fctiger Subversion zur\u00fcckerobert wurde.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Auf einer dieser Sp\u00fclkippen wurde bereits wieder Luzerne angebaut; und auch ich war so ein Kippeng\u00e4rtner: vor den Schloten der Kreis\u00adstadt baute ich Radieschen und M\u00f6hren, Salat und Studenten\u00adblumen an. Heute ist das Gel\u00e4nde wieder gesperrt, von Pappeln und Tamarisken bestanden, und in hundert Jahren werden nur noch Spezialisten die Spuren der Vergangenheit, die dann unsere Hinterlassenschaft ist, mit einigem Sp\u00fcrsinn zu deuten verm\u00f6gen; und vielleicht werden sie sagen, wir h\u00e4tten, nach dem Aus\u00adsch\u00f6pfen der Kohle\u00adlager, auf dem Abraum einen Neuanfang gewagt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">1988 geriet ich ernsthaft aufs Land. Meine Lehre begann und damit die eigent\u00fcmlichste Unterweisung f\u00fcr mein Leben. Ich fand Freunde, wir tranken und feierten gut; in der H\u00e4lfte der Lehrzeit schw\u00e4ngerte ich ein M\u00e4dchen, wobei die K\u00fcr ein betrunkener Spa\u00df war und die Pflicht ein Debakel. Und in der Milchviehanlage, in der ich zu arbeiten hatte, standen zweitausend Rinder, die gemolken sein mu\u00dften.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Meine Scheu vor den Tieren hatte ich bereits in Gro\u00dfz\u00f6beritz abgelegt, nun wurde ich ans Melken gef\u00fchrt, um meinen volks\u00adwirtschaft\u00adlichen Beitrag zu leisten; und brachte es zum geachteten &#8218;Wolfs\u00adw\u00e4scher&#8216; im Stall: das war der arme Kerl, der nach dem Umstellen der K\u00fche die wundge\u00adlaufenen und entz\u00fcn\u00addeten Euter der Tiere zu versorgen hatte. Die betroffenen Rinder lie\u00dfen das gern mit sich tun, und so, \u00fcber diese traurige Pflicht, schien es, als h\u00e4tten wir eine \u00dcbereinkunft getroffen, die eine Art Vertraulichkeit war: ich lernte die &#8218;Klacken&#8216; auf eigenartige Weise achten und lieben. <br \/>\u00a0In den Mittags\u00adpausen nahmen mein Freund Ronald und ich uns oft ein Bund Stroh und setzten uns zwischen die wiederk\u00e4uenden Tiere im Stall; ihre Gesell\u00adschaft war uns meist n\u00e4her als das verh\u00e4rtete Melkerinnenpack im Aufent\u00adhalts\u00adraum. Eine Kuh quatscht niemals dazwischen oder verpfeift einen bei der Lehrmeisterin; ihr Ohrenspiel wirkt, als verst\u00fcnde sie einen, ihre herrlichen Augen fixieren einen melancholisch, meditativ. Auch sp\u00e4ter, da ich mich selbst mit arch\u00e4ologischen Studien rumschlug, las ich von der Verehrung der alten V\u00f6lker f\u00fcr das Rind und begriff: es sind erstaun\u00adliche Tiere, denen unsere Zuneigung und etwas Besseres als eine betonierte Stallung geb\u00fchrt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Aber f\u00fcr solche Sentimen\u00adtali\u00adt\u00e4ten war damals kein Raum, und so war ich im Verlauf meiner Lehre als Strohmann f\u00fcr das Einstreuen der St\u00e4nde oder als Treiber f\u00fcr die Verbringung der Tiere zum Melkstand im Einsatz; und die drei Jahre waren eine gewissen\u00adhafte Pr\u00fcfung meines Durchhaltewillens.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Den sch\u00f6nsten Augenblick erlebte ich an einem Fr\u00fchlingsmorgen gegen sieben im Repro-Bereich: ich hatte auf meiner Reihe das Melken beendet und r\u00e4umte die Milch\u00adkannen weg, als ich durchs Stalltor auf die Mistplatte sah, \u00fcber der karminrot die Sonne aufging und einen purpurnen Glanz \u00fcber die R\u00fccken der Tiere legte. So erlernte ich ein Handwerk, das ich nach Eintritt der Wende nicht mehr aus\u00fcben konnte, geblieben ist mir eine merkw\u00fcrdige Romantik f\u00fcr dieses harte Gesch\u00e4ft und ein etwas wehm\u00fctiges Erinnern an manche Flasche Bier und Lik\u00f6r, die ich hinterm Strohdiemen leerte.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Das alles ist untergegangen und fast schon vergessen, aber nach Holzwei\u00dfig, sei es aus den D\u00f6rfern der Lehrzeit oder der heimlichen Hauptstadt im S\u00fcden jenes seltsamen Landes, in der ich nun lebe, kehrte ich immer zur\u00fcck. Es ist ein wenig das alte Idyll der Jugend geblieben, und es scheint mir, als h\u00e4tte sich seither nicht viel ver\u00e4ndert, und ich k\u00f6nnte bald wieder meine ornithologischen Erkundungs\u00adg\u00e4nge im Wald hinter der Kippe beginnen; aber das ist nicht erlaubt, und soweit tr\u00fcgt das Idyll nicht, als da\u00df ich mir \u00fcber den Bruch der vergangenen Jahre nicht bewu\u00dft werden w\u00fcrde.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Wenn man sich von der Kreisstadt aus auf den Weg ins L\u00e4ndliche macht, ist der Schlaf der Welt etwas seltsam Gerechtes; und bald werden Tr\u00fcmmer\u00adflora und stinkender Bocksdorn, der \u00fcberall aufrankt und junge B\u00e4ume erstickt, an jenem Sonntag vor Ostern, auf dem Asphaltweg unterhalb des Bahndamms, getauscht gegen den matten Schimmer der Silber\u00addisteln am Wegrand und den Blick auf die Pappeln am Eingang des Dorfs, wohinter das \u00c4rzte\u00adhaus auftaucht und schlie\u00dflich der Bolzplatz, umringt vom Gezwitscher der V\u00f6gel und dem seltsamen Frieden, der Ankommen hei\u00dft.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Ich gehe auf der Gl\u00fcck-Auf-Stra\u00dfe am Bolzplatz vorbei bis zur Kreuzung, dann auf der Hauptstra\u00dfe an den Kastanien und Weiden entlang. Ich \u00fcberquere die Streng\u00adbach\u00adbr\u00fccke, den Holzwei\u00dfiger \u00dcberbau, habe noch hundert Meter vor mir, bin da. Ein Zug rauscht unter dem \u00dcberbau durch. Der Gesang der Meisen und Spatzen, Stieglitze und Gr\u00fcnfinken ist ohren\u00adbet\u00e4ubend. Ich \u00f6ffne die Haust\u00fcr, betrete das Haus mit einem Scherz auf den Lippen. Die Mutter kommt aus der K\u00fcche und lacht. Ich schlie\u00dfe sie in die Arme. Es gibt nur weniges, was einen gl\u00fccklicher macht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: justify;\">\r\n\r\n<\/p>\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\r\n\r\n<\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\r\n\r\n<\/p>\r\n<div id=\"attachment_99806\" style=\"width: 224px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99806\" class=\"wp-image-99806 size-full\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Andre\u0301-Schinkel.jpg\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"272\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Andre\u0301-Schinkel.jpg 214w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Andre\u0301-Schinkel-160x203.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><p id=\"caption-attachment-99806\" class=\"wp-caption-text\">Andr\u00e9 Schinkel, portr\u00e4tiert von J\u00fcrgen Bauer<\/p><\/div>\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> \u2192<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\r\n\r\n<\/p>\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Lesen Sie auch das Portr\u00e4t von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel.<\/a><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Poesie ist das identit\u00e4tsstiftende Element der Kultur, KUNOs <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologische Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Auf dem Lande, so geht das Klischee, ist die Welt noch in Ordnung; und auf dem Weg vom Urbanen in die Provinz meiner Jugend will ich das gern glauben. 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