{"id":63969,"date":"2009-02-01T00:01:25","date_gmt":"2009-01-31T23:01:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=63969"},"modified":"2022-02-20T14:05:40","modified_gmt":"2022-02-20T13:05:40","slug":"du-ruchu-dur-spruchu-ust-dus-guducht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/02\/01\/du-ruchu-dur-spruchu-ust-dus-guducht\/","title":{"rendered":"du! (ruchu dur spruchu ust dus guducht)"},"content":{"rendered":"\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In seinen j\u00fcngsten Essays hat sich Theo Breuer mehrfach skeptisch \u00fcber die Lyrik\u00adproduktion j\u00fcngerer Auto\u00adrinnen und Autoren ge\u00e4u\u00dfert. Es mangele an B\u00e4nden, die unter die Haut gehen, im Kopf bleiben und auch im Bauch \u00fcber die Lekt\u00fcre hinaus nachwirken, weil sie <em>Leben<\/em> in sich aufgesogen haben. Ihm fehlen Lyrikb\u00e4nde, deren Gedichte mit jeder Verszeile und auch mit dem Wei\u00df\u00adraum dazwischen vermitteln, dass sie geschrieben werden <em>mussten<\/em>, weil die Zeit daf\u00fcr reif war. Gedichte, die ihre Entstehung nicht nur ambitioniert-talentiertem Schreib\u00adhand\u00adwerk ver\u00addanken, das sich oft mehr an dem zu orientieren scheint, was gefragt ist und im Literatur\u00adbetrieb ankommt, statt daran, Lyrik mit Charisma zu verfassen, die so eigen\u00adst\u00e4ndig ist, dass sie vielleicht die Zeit \u00fcber\u00addauert. Wer von den heute ange\u00adsagten und teilweise mehrfach preis\u00adgekr\u00f6nten j\u00fcngeren Dichte\u00adrinnen und Dichtern wird in ein-, zwei- oder drei\u00adhundert Jahren noch in den B\u00fcchern, Fest\u00adplatten und K\u00f6pfen der Lyrikleser zu finden sein?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><br \/><br \/><em>Pose statt Poesie<\/em><br \/><br \/><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Vielleicht haben die Menschen schon im 23. Jahr\u00adhundert vergessen, was ein Gedicht ist. Bereits heute ist das, was zu diesem Thema ge\u00e4u\u00dfert wird, h\u00f6chst subjektiv, alles andere als allgemeing\u00fcltig und nur f\u00fcr eine winzige Minder\u00adheit verfasst. Poeto\u00adlogische Reflexionen wirken h\u00e4ufig mehr wie eine kunst\u00advolle Form der Selbst\u00addarstellung, denn als Mittel Erkenntnis\u00adinteresse zu verfolgen. Lyrikerinnen und Lyriker schauen gemeinsam auf den Gegenstand \u201eGedicht\u201c, aber jeder sieht ihn aus seinem Blickwinkel ein wenig anders. So mag es auch den Arbeiten von Theo Breuer ergehen, die in \u201eWortlos. und andere Gedichte\u201c, seinem neuen Lyrikband, zu finden sind. Dieser ist Anfang Januar in der \u201eSilver Horse Edition\u201c als zw\u00f6lfter Band der von Peter Ettl herausgegebenen Lyrikreihe erschienen. <em>Mein<\/em> Blickwinkel auf das Buch ist dieser: Theo Breuer schreibt Gedichte, die sich in ihrer <em>schroffen Sch\u00f6nheit<\/em> (Christoph Leisten) deutlich von dem unterscheiden, was durch\u00adschnittlich in Gedichtb\u00e4nden, Zeit\u00adschriften und Antho\u00adlogien an zeit\u00adgen\u00f6ssischer Lyrik zu lesen ist. Wer sonst schreibt Gedichte, wie zum Beispiel dieses:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>du! (ruchu dur spruchu ust dus guducht)<\/strong><br \/><br \/>da racha dar spra \/ cha ast das gadacht<br \/>de reche der spre \/ che est des gedecht<br \/>de reche der spre \/ che est des gedecht<br \/>da racha dar spra \/ cha ast das gadacht<br \/><br \/>de reche der spre \/ che est des gedecht<br \/>da racha dar spra \/ cha ast das gadacht<br \/>da racha dar spra \/ cha ast das gadacht<br \/>de reche der spre \/ che est des gedecht<br \/><br \/>di richi dir spri \/ chi ist dis gidicht<br \/>di richi dir spri \/ chi ist dis gidicht<br \/>do rocho dor spro \/ cho ost dos godocht<br \/><br \/>di richi dir spri \/ chi ist dies gidicht<br \/>do rocho dor spro \/ cho ost dos godocht<br \/>do rocho dor spro \/ cho ost dos godocht<br \/>Ein Gedicht, das nach erst- und nur einmaliger Lekt\u00fcre vielleicht seltsam erscheint, dem aber eine enorme Vitalit\u00e4t und Sprachkraft innewohnt, die sich erschlie\u00dft, sobald man die Zeilen laut und akzentuiert vortr\u00e4gt. Ein Gedicht auch, das nicht zuf\u00e4llig an Ernst Jandl erinnert, denn die Strophen basieren auf dessen Diktum \u201eDie Rache der Sprache ist das Gedicht\u201c. Die Rache von \u201edu! (ruchu dur spruchu ust dus guducht)\u201c ist, dass man die Verszeilen, wenn man sie einige Male ausgesprochen hat, immer wieder im Stillen oder auch laut vor sich hin sagt und sich dabei fragt, weshalb das Gedicht trotz der eigentlich simplen Idee eine solche Faszination erzeugt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><br \/><br \/>M\u00fcllerkleins S\u00e4mling<br \/><br \/><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Neunzehn markante, ganz unterschiedliche Texte haben in <em>Wortlos<\/em> zusam\u00admengefunden und versprechen eine interessante Lesestunde, in der keine Langeweile aufkommt. In Breuers Gedichten findet sich keine kunstfertige Beliebigkeit, die zwar stilistisch f\u00fcr sich einnimmt, w\u00e4hrend und nach der Lekt\u00fcre aber weder auf-, noch anregt, weil der Dichter schreiben <em>wollte<\/em> und nicht schreiben <em>musste<\/em>. Wo andere dichten bis es preisverd\u00e4chtig ist, stehen die Gedichte von Theo Breuer souver\u00e4n f\u00fcr sich selbst und sind nur ihren eigenen merk!w\u00fcrdigen, schr\u00e4gen, charisma\u00adtischen, sonder\u00adbaren, selt\u00adsamen, frechen, originel\u00adlen, vitalen und vielseitigen Ma\u00dfst\u00e4ben verpflichtet. Juroren\u00adfavorisierte Fein\u00adstaub\u00adlyrik ist Breuers Sache nicht. Ein weiteres Beispiel:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>sosososo<\/strong><br \/><br \/>keine ente \u2013<br \/>selbst sonette<br \/>(jede wette)<br \/>blo\u00df fragmente<br \/><br \/>leben ohne poesie<br \/>ohne po<br \/>einfach so<br \/>(frage: wie)<br \/><br \/>alle wetter<br \/>versef\u00fcgen<br \/>(also l\u00fcgen)<br \/><br \/>ist<br \/>kein mist<br \/>(um so better)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><br \/>Theo Breuer ist ein Flaneur zwischen den Stilen. Konkrete und visuelle Poesie, Surrealismus und pop poetry flie\u00dfen ebenso selbstverst\u00e4ndlich in die Gedichte ein, wie Umgangssprache und Weltdichtung. Viele Texte sind gereimt. Auff\u00e4llig ist der Hang zum Sonett. Trotz ihrer ausgepr\u00e4gten Heterogenit\u00e4t wirken Breuers Gedichte leicht und verspielt. Dennoch sind sie ausgefeilt bis ins kleinste Detail. Jedes Wort, jeder Buchstabe, jedes Satzzeichen z\u00e4hlt und ist wesentlicher Bestandteil des durchkomponierten Ganzen. Formulierungen oder W\u00f6rter, die auf den ersten Blick banal, vielleicht unreflektiert oder gar unlyrisch erscheinen, haben oft mehrere Ebenen. <em>Mist<\/em> beispielsweise ist, wie man im mehrseitigen Anhang zur Textgenese von \u201esosososo\u201c erf\u00e4hrt, auch als das englische Wort f\u00fcr <em>Nebel<\/em> zu lesen. <em>Nebel<\/em> wiederum wird, von hinten nach vorn gelesen, zu <em>Leben<\/em>.<br \/><br \/>Mir pers\u00f6nlich hat es in \u201eWortlos\u201c besonders die Michael-Hamburger-Trilogie \u201estill he is turning: one two three\u201c angetan, die unter dem starken Eindruck von Frank Wierkes Film \u201eMichael Hamburger. Ein englischer Dichter aus Deutschland\u201c entstand. Dieser wurde einige Monate nach dem Tod Hamburgers in 3sat gezeigt. Michael Hamburger z\u00fcchtete \u00c4pfel. In seinem Garten gab es seltene Sorten. Theo Breuer verarbeitet Hamburgers \u00c4pfel in seiner Trilogie so schmackhaft und saftig, dass man in die Gedichte hineinbei\u00dfen und sie anderen unbedingt weiterempfehlen und zur Verkostung in den Mund schieben m\u00f6chte.<br \/><br \/>Sichtweisen h\u00e4ngen vom Blickwinkel ab. Auch von Vorlieben. Wer keine \u00c4pfel mag, sagt mehr \u00fcber sich selbst aus, als \u00fcber die Beschaffenheit der Frucht. Ich pers\u00f6nlich sch\u00e4tze Breuers Gedichte, weil sie \u00fcberraschend schmecken, frisch und immer ein wenig anders. So wie \u201ehughes gold-pepping \/ geflammter kardinal \/ zwiebel-borsdorfer \/ herzogin olga \/\/ flandrischer rambour \/ barceloner parm\u00e4ne \/ erpolzheimer wildling \/ finkenwerder herbstprinz \/\/ fraschdorfer streifling \/ roter herbstkalvill \/ kaiser alexander \/\/ kleiner langstiel \/ jungfernsch\u00f6nchen\u201c oder \u201em\u00fcllerkleins s\u00e4mling\u201c.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wortlos und andere Gedichte<\/strong>, von Theo Breuer. Linoldrucke von K. F. Hacker. Silver Horse Edition 2009<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"189\" height=\"267\" class=\"wp-image-63971\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Wortlos_Cover.jpeg\" alt=\"\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Wortlos_Cover.jpeg 189w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Wortlos_Cover-160x226.jpeg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 189px) 100vw, 189px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 In seinen j\u00fcngsten Essays hat sich Theo Breuer mehrfach skeptisch \u00fcber die Lyrik\u00adproduktion j\u00fcngerer Auto\u00adrinnen und Autoren ge\u00e4u\u00dfert. Es mangele an B\u00e4nden, die unter die Haut gehen, im Kopf bleiben und auch im Bauch \u00fcber die Lekt\u00fcre hinaus nachwirken,&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2009\/02\/01\/du-ruchu-dur-spruchu-ust-dus-guducht\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":17,"featured_media":98731,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[89,84],"class_list":["post-63969","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-andreas-noga","tag-theo-breuer"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63969","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/17"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63969"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63969\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98766,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63969\/revisions\/98766"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98731"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63969"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63969"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63969"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}