{"id":63947,"date":"2013-05-03T00:01:00","date_gmt":"2013-05-02T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=63947"},"modified":"2021-05-03T10:02:49","modified_gmt":"2021-05-03T08:02:49","slug":"weiter-gehen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/05\/03\/weiter-gehen\/","title":{"rendered":"Weiter gehen"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">In <em>Weiter gehen<\/em> erscheinen die Gedichte der Wortk\u00fcnstlerin May Ayim erstmals gesammelt in einem Band. Die Lyrikb\u00e4nde blues in schwarz wei\u00df (1995) und nachtgesang (1997) sto\u00dfen auch knapp zwei Jahrzehnte nach ihrem erstmaligen Erscheinen auf gro\u00dfe Resonanz bei Menschen aus den unterschiedlichsten Zusammenh\u00e4ngen. Sie werden im Unterricht an Schulen und Universit\u00e4ten eingesetzt und oft im Kontext von Migration und Rassismus in Deutschland zitiert, w\u00e4hrend eine neue Generation junger Schwarzer Poet_innen sich von den Texten May Ayims inspirieren l\u00e4sst.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">May Ayim war eine Meisterin im Spiel mit Sinn und Deutung der Sprache, die sie zugleich doppeldeutig und klar, eindringlich und feinsinnig einsetzte. Die Texte der 1996 verstorbenen Dichterin, die eine wichtige Mitstreiterin in der Schwarzen deutschen Bewegung war, ber\u00fchren durch Feinf\u00fchligkeit und Witz, durch Ironie und Sch\u00e4rfe. Sie erz\u00e4hlen Biographisches, Politisches, Allt\u00e4gliches, Absurdes\u00a0&#8211; und einfach Menschliches.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dabei findet die Autorin immer wieder \u00fcberraschende Wege, Rassismus und stereotypisierende Denkweisen auch im Sprachgebrauch aufzudecken. Die Bandbreite der Emotionen, die sie mit ihren Texten anspricht, reicht von Sehnsucht und Hoffnung \u00fcber Verzweiflung bis hin zur blanken Wut.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<div class=\"wp-block-image\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"208\" height=\"320\" class=\"wp-image-63948\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/weiter-gehen-gedichte_Cover.jpg\" alt=\"\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/weiter-gehen-gedichte_Cover.jpg 208w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/weiter-gehen-gedichte_Cover-195x300.jpg 195w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/weiter-gehen-gedichte_Cover-160x246.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px\" \/><\/figure>\r\n<\/div>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">May Ayim (1960-1996) war eine ghanaisch-deutsche Dichterin, Wissenschaftlerin und politische Pers\u00f6nlichkeit, war eine der Vorreiterinnen der Schwarzen Deutschen Bewegung, die mit ihrer Forschung zur Geschichte und Gegenwart Afrodeutscher und mit ihrer politischen Lyrik im In- und Ausland bekannt wurde. Posthum sind ihr Gedichtband <em>Nachtgesang<\/em> und die Anthologie <em>Grenzenlos und unversch\u00e4mt<\/em> erschienen, ebenso der Dokumentarfilm von Maria Binder \u201cHoffnung im Herz: M\u00fcndliche Poesie \u2013 May Ayim\u201d.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchend\u00a0\u2192<\/strong><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO weiterhin zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugte auch der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; In Weiter gehen erscheinen die Gedichte der Wortk\u00fcnstlerin May Ayim erstmals gesammelt in einem Band. 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