{"id":63667,"date":"2008-12-15T00:01:00","date_gmt":"2008-12-14T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=63667"},"modified":"2022-11-18T08:34:03","modified_gmt":"2022-11-18T07:34:03","slug":"amerikanische-lyrik-im-christian-lux-verlag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/12\/15\/amerikanische-lyrik-im-christian-lux-verlag\/","title":{"rendered":"Amerikanische Lyrik im Christian Lux Verlag"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit vielen Jahren geh\u00f6ren die Romane von John Updike zu meinem sich aus vielen guten Zuf\u00e4llen ergebenden Leseprogramm: <em>In the Beauty of the Lilies<\/em>, <em>Terrorist<\/em>, die <em>Rabbit<\/em>-Romane oder <em>Toward the End of Time<\/em> m\u00f6gen exemplarisch andeuten, welche Freuden Updike mir immer wieder bereitet. Noch nie jedoch las ich Gedichte dieses vielleicht amerikanischsten unter den amerikanischen Autoren.<br \/><br \/>Nun habe ich John Updikes pulsierende Gedichte in dem im November 2008 im Wiesbadener Christian Lux Verlag erschie\u00adnenen Lyrik\u00adband <em>americana. Reise\u00adgedichte<\/em> gelesen. Wie schon bei Craig Arnolds <em>Fleisch geworden\u00a0\/ Made Flesh<\/em> (<em>that was the root\u00a0\/ of cruelty and tenderness\u00a0\/ worming ist way in<\/em>), Hart Cranes <em>Wei\u00dfe Bauten<\/em> (<em>There are no stars tonight \/ but those of memory<\/em>) und Arielle Greenbergs <em>Stadt aus Papier \/ City of Paper<\/em> (<em>I just sing the beautiful letters<\/em>) empfinde ich dieses feine haptische Vergn\u00fcgen beim Lesen der Gedichte, beim Umbl\u00e4ttern der Seiten, die eine fesselnde Formulierung nach der anderen bereithalten. Achtzehn mal f\u00fcnfzehn Zentimeter gro\u00dfes Format sowie typographische und bildnerische Gestaltung lassen schon von weitem erkennen, mit welchen B\u00fcchern ich es zu tun habe: mit <em>luxbooks<\/em> eben, die die buchk\u00fcnstlerische und editorische Handschrift von Annette K\u00fchn und Christian Lux tragen. Der anspruchsvolle B\u00fccherwurm kommt hier voll auf seine Kosten, wird zum Lesen verf\u00fchrt von Versen, zum Schauen von Farben und Formen.<br \/><br \/><strong>The laugh is always on the loser<\/strong><br \/><br \/>Der Sound dieser mit fa\u00df- und greifbaren Spurenelementen aufgeladenen total amerikanischen Gedichte in Updikes <em>americana<\/em> setzt sich im Ohr fest, wirkt vollkommen nat\u00fcrlich, kraftvoll, wohltuend: Ich habe ja gut sitzen hier zuhause, mu\u00df mich diesem aus den Versen str\u00f6menden Gewusel, diesem L\u00e4rm, diesen Massen nur lesend aussetzen und darf schmunzeln, sooft und solange ich will. The laugh is always on the loser, no, Mr Updike? Der wiederum l\u00e4\u00dft sich, als Lyriker wohlgemerkt, nicht aus der Fassung bringen: Ein m\u00f6rderisch treffendes Wort folgt entspannt dem anderen, die Grimm, Groll und Geh\u00e4ssigkeit zum Trotz leichthin schwingenden S\u00e4tze fliegen in gelungenen Spannungsb\u00f6gen \u00fcber viele (meist zehnsilbige) Verse hinweg, erz\u00e4hlen, mich fesselnd, von beil\u00e4ufigen Eindr\u00fccken, gew\u00f6hnlichen Episoden, belanglosen Erlebnissen eines Menschen auf amerikanischen Reisen &#8211; alles nicht der Rede wert, alles <em>foobar<\/em> allt\u00e4glich, mu\u00df aber einmal zur Sprache gebracht werden &#8211; und wie:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>The Overhead Rack<\/em> Worst of all, and most hated by me<br \/>as I sit docilely crammed into my seat,<br \/>crammed and strapped like a psychotic in restraints,<br \/>are these bland-faced complacent graduates<br \/>of business school, trained to give each other<br \/>and the rest of the poor world the business,<br \/>who attempt to stuff their not one but two folding bags<br \/>big enough to hold an army of business suits<br \/>into the overhead rack, already crammed<br \/>with traveling crap like a constipated ox&#8217;s<br \/>intestine. The blond doors cannot lower,<br \/>the hats and hags of earlier arrivals<br \/>are crushed. Why don&#8217;t the smug smooth bastards check<br \/>their preening polyester wardrobes and<br \/>proliferating printouts, sheaf on sheaf,<br \/>at the ticket counter, or, better yet,<br \/>stay home and attend to their neglected wives<br \/>and morose, TV-mesmerized offspring<br \/>instead of crowding their slick and swollen bags<br \/>and egos onto <em>my<\/em> airplane, <em>my<\/em> tube in space, <em>my<\/em><br \/>clean shot home? Like slats of a chicken coop<br \/>overrunning with dung are the overhead racks.<br \/>If we crash, thus overloaded, the world<br \/>will yield up a grateful sigh at the headlines:<br \/>one less batch of entrepreneurs to dread.<br \/><em>Oh<\/em>, <em>kill<\/em>, <em>kill<\/em>, <em>kill<\/em>, I think, watching the filth<br \/>strap itself in, exhaling export beer<br \/>and nasal exchanges of professional dirt,<br \/>these fat corpuscles in the nation&#8217;s bloodstream:<br \/>oh, would I were a flying macrophage<br \/>to eat them all, their bags and all, and excrete<br \/>the vaporizing lava into space!<br \/>Der der angloamerikanischen \u2013 mono\u00adsyllabischen \u2013 Sprache angeborene Beat (ich vergleiche etwa <em>kill, kill, kill<\/em> mit der unumg\u00e4ng\u00adlichen deutschen Version) und die ihr innewohnende Melodie, denen der Popsong seinen weltweiten Erfolg verdankt, der unnach\u00adahmliche Klang sowie der geschmeidige Rhythmus tun ein \u00fcbriges, aus diesen weltgewandt gef\u00fcgten, freimetrischen Versen nichts weniger als beseelte, atmosph\u00e4risch dichte sprachliche Kunstwerke entstehen zu lassen: <em>This poem again, its kiss of ecstacy\u00a0\/ among waste spaces, airy corridors\u00a0\/ to somewhere else, where all men long to be.<\/em> Wie Updike, gleichsam en passant schlagend, in der banalen Situation irgendeines Hotelzimmers im Morgengrauen am Ende des Gedichts <em>Bad Night in New York State<\/em> Macbeth aufscheinen l\u00e4sst \u2013 nicht nur diese temperament\u00advolle Sequenz zeigt den Meister: <em>and killed the radio, wishing instead\u00a0\/ to kill the man, long gone, who had murdered sleep<\/em>. Die Floskel <em>killed the radio<\/em>, analog der Wendung \u203akill the engine\u2039, bedeutet nichts weiter, als da\u00df man das Ger\u00e4t gleichsam abw\u00fcrgt. Hier wird im Amerikanischen ein bitterb\u00f6ses Spiel mit dem Wort <em>kill<\/em> getrieben, das in dieser au\u00dferordentlichen Bandbreite innerhalb von vier Buchstaben im vorliegenden Kontext unnachahmlich bleibt. (Bei der \u00dcbersetzung erw\u00e4ge ich ein Wortspiel mit \u203aabw\u00fcrgen\u2039, das unmittelbar eine Assoziation zu \u203aerw\u00fcrgen\u2039 hervorruft).<br \/><br \/>\u00dcberhaupt zeigen die Gedichte mit der leicht dahin\u00adflie\u00dfenden Sprache die Macht des Banalen (unter anderem dargestellt durch die Farbe Grau, die das metalyrische Titelgedicht <em>americana<\/em> leitmotivisch durchzieht), das im Gedicht immer wieder (unaufdringlich) zum Besonderen verdichtet wird. Das ist die Kunst des ironisch-sarkastischen, grollend lakonischen, lyrisch durch Alliteration, Binnenreim und andere Ingredienzien angereicherten Parlandos, das Updike so leichtf\u00fc\u00dfig m\u00fchelos beherrscht.<br \/><br \/><strong>The poem enters on tiptoe<\/strong><br \/><br \/>Ich begl\u00fcckw\u00fcnsche Annette K\u00fchn und Christian Lux zu der Entscheidung, amerikanische Lyrik zweisprachig zu edieren und auf diese Weise Leserinnen und Lesern, die die englische bzw. amerikanische Sprache lieben, den unmittelbaren Genu\u00df der Originale m\u00f6glich zu machen: Mit ausgew\u00e4hlten Gedichten eines mit sinnlichen, spannungsreichen Double-Binds aufwartenden Craig Arnold (* 1967), des suchenden, zweifelnden, metaphorisch \u00fcber\u00adbordenden Hart Crane (1899-1932), eines die existen\u00adtiellen Tonarten in W\u00f6rtern und Versen amalgamierenden Del Ray Cross (* 1974), des Bricoleurs Timothy Donnelly (* 1969), der cham\u00e4leonesken Verwandlungs\u00adk\u00fcnstlerin Arielle Greenberg (* 1972), einer durch die weiten Land\u00adschaften der Lyrik m\u00e4andernden Barbara Guest (1920-2006), der temperamentvoll in die Vollen gehenden Jennifer L. Knox (* 1968), deren Gedicht <em>Saga of the Hippi Sci-Fi Homosexual<\/em> mich schon in <em>Schwerkraft<\/em> begeistert und auf diese sarkastisch-quietschfidele Autorin aufmerksam gemacht hat, der hoch\u00admodernen Amy Lowell (1874-1925), einer buchst\u00e4blich aufw\u00fchlenden Jeni Olin (* 1973): <em>Kissing men is like eating white bread with nothing on<\/em>, des Irrwischs D. A. Powell (*1963) und eines satirisch schlag\u00adkr\u00e4ftigen John Updike (*1932) heben K\u00fchn und Lux amerikanische Lyrikerinnen und Lyriker vehement in mein Bewu\u00dftsein, von denen ich bislang einzelne Gedichte blo\u00df kannte: <em>The poem enters on tiptoe, climbs the terrain.<\/em> (Barbara Guest)<br \/><br \/>Alle diese mit farbigen Autorenportr\u00e4ts von Bruno Zaid sowie starken Bildern verschiedener K\u00fcnstler geschm\u00fcckten, oft mit Nachworten versehenen B\u00e4nde sind 2008 erschienen (2009 erwarten uns Rae Armantrout, John Ashbery, Mary Jo Bang, Dan Chiasson, Hilda Doolittle, Ben Lerner, Sarah Manguso und Matthew Zapruder), und ich befasse mich mit ihnen \u2013 nach- und nebeneinander lesend, W\u00f6rter, Formen, Verse vergleichend, hin- und herbl\u00e4tternd, Bilder betrachtend \u2013 wie im Rausch. Was f\u00fcr ein k\u00fchner Start ins Lux-Verlag-Leben. Die Auflagen m\u00f6gen vorsichtig kalkuliert sein, wie ich in einem Zeitungsartikel lese, aber gleich im ersten Jahr diese hochinteressante Auswahl vitaler amerikanischer Lyrik anzubieten, das ist einmalig in der vielgestaltigen Literaturwelt des deutschen Sprachraums.<br \/><br \/><strong>Lesegewohnheitstier<\/strong><br \/><br \/>Der Verleger geh\u00f6rt selbst zum st\u00e4ndig wachsenden Team der f\u00fcr die Reihe <em>luxbooks-americana<\/em> gewonnenen \u00dcbersetzer im Verlag, zu dem Johannes Beilharz (dessen kongeniale \u00dcbertragungen der Gedichte von Barbara Guest ich sehr gelungen finde), Annette K\u00fchn, Jan Volker R\u00f6hnert, Peter Rehberg, Ulrike Almut Sandig, Barbara Thimm und Ron Winkler geh\u00f6ren. In Heinrich Deterings Besprechung von Hart Cranes <em>Wei\u00dfe Bauten<\/em> lese ich, wie \u00fcberzeugt dieser im Ganzen von der Luxschen Umsetzung ins Deutsche ist.<br \/><br \/>Mit <a href=\"http:\/\/www.poetenladen.de\/margitt-lehbert.htm\">Margitt Lehbert<\/a>, seit vielen Jahren \u00dcbersetzerin von <a href=\"http:\/\/www.poetenladen.de\/les-murray.htm\">Les Murray<\/a> und Verlegerin der in S\u00fcdschweden beheimateten Edition Rugerup (in der die amerikanischen, australischen, britischen, irischen, kanadischen Lyrikb\u00fccher von Don Coles, John Montague, <a href=\"http:\/\/www.poetenladen.de\/les-murray.htm\">Les Murray<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.poetenladen.de\/gabriel-rosenstock.htm\">Gabriel Rosenstock<\/a>, Iain Crichton Smith und anderen ebenfalls zweisprachig erscheinen \u2013 genauso wie in Ralf Z\u00fchlkes Stadtlichterpresse, die ebenfalls ein imposantes Repertoire amerikanischer Lyrik von Franco Beltrametti, Gray Snyder, Philip Whalen und anderen zu bieten hat) sprach ich bei ihrem Besuch im Oktober 2008 auch \u00fcber Lesegewohnheiten. Wir waren uns einig darin, da\u00df wir bei zweisprachig edierter englischer oder amerikanischer Lyrik naturgem\u00e4\u00df die originalen Fassungen lesen. Warum sollen wir uns, fragten wir, mit der \u00dcbersetzung befassen, wenn die Originale greifbar sind, die in der Sprache geschrieben sind, in deren W\u00f6rtersound wir uns so gern versenken? Trotzdem f\u00fchrt der Blick \u00fcber den Seitenrand auch schon einmal mitten in die \u00dcbersetzungen hinein.<br \/><br \/><strong>Pars pro toto<\/strong><br \/><br \/>Seit zwei Tagen mache ich mir Gedanken \u00fcber die deutschen Versionen der Updike-Gedichte, die ebenfalls von Christian Lux stammen. Die amerikanische Fassung auf der linken Seite lesend, schweift der Blick gelegentlich nach rechts. Dabei nehme ich nach und nach auf den verschiedenen Ebenen von Lexik und Wortwahl, Kollokation und Kookkurenz, Sprachebene und Satzbau, Kontext und Stil eine Reihe von Dingen wahr, die von meinem Sistiger Sehepunkt aus die eine oder andere Frage aufwerfen, vor allem dort, wo ich die Wiedergabe der lexikalischen, lyrischen und stilistischen Essenz der Originale gef\u00e4hrdet sehe.<br \/><br \/>Ich benenne, pars pro toto, diese Beispiele: In <em>Flight to Limbo<\/em> hei\u00dft es <em>toddlers<\/em> (u.a. von Updike wohl bewu\u00dft ohne Pronomen gesetzt, um die Distanz zwischen Mutter und Kind noch krasser darzustellen), in der \u00dcbersetzung steht dagegen nicht einfach \u201eKleinkinder\u201c, sondern <em>ihre S\u00e4uglinge<\/em>, obwohl \u203atoddler\u2039 im Gegensatz zu \u203ababy\u2039 das \u203aKleinkind\u2039 ist, das bereits laufen kann \u2013 was es im Gedicht auch tut, wenn auch von der gehetzten Mutter hinter sich her gezerrt. Die mehrdeutig schwingenden letzten W\u00f6rter <em>a sorry state<\/em> am Ende des Gedichts <em>Near Clifton, Perhaps<\/em> werden <em>k\u00fcmmerlich<\/em> \u00fcbersetzt \u2013 wenn \u00fcberhaupt mit einem Wort (ich spiele aus dem Stegreif mit \u203akein Staat zu machen\u2039 und \u203atrauriger Zustand\u2039), m\u00f6chte ich \u203abedauerlich\u2039 vorschlagen. Das wegen der wahnsinnigen Wut des Wetterers hier so witzig wirkende formelle Verb <em>excrete<\/em> wird derb mit <em>schei\u00dfen<\/em>, <em>eat<\/em> mit plattem <em>fressen<\/em> wiedergegeben, das binnengereimte, feinklingende P\u00e4rchen <em>eat\u00a0\/ excrete<\/em> kurzum auf den Highway to Hell bef\u00f6rdernd. Updikes homogener, musikalischer Parlandostil wirkt nie antiquiert, pathetisch und allenfalls auf amerikanisch l\u00e4ssige Weise vulg\u00e4r (ich denke an das mit <em>crammed<\/em>, <em>crushed<\/em>, <em>constipated<\/em>, <em>cannot<\/em>, <em>crushed<\/em> alliterierende, auf <em>rack<\/em> vokalgereimte <em>crap<\/em>), er bedient sich nicht der Elision oder Ellipse oder vollzieht ironisch gemeinte Stilbr\u00fcche: Es scheint aus ihm herauszubrechen, ist jedoch wohlkalkuliert und manches Wort hier und dort sehr bewu\u00dft wohltemperiert. Dagegen werden in den stilistisch auffallend heterogenen deutschen Versionen sehr unterschiedliche Register gezogen. Im Auftakt von <em>Island Cities<\/em> wird aus dem in der ersten Person Plural daherkommenden <em>We shrugged<\/em> ein unpers\u00f6nliches <em>Schulterzucken<\/em>, f\u00fcr <em>You see them from airplanes<\/em> (wodurch der Leser durch das als direkte Anrede empfundene Personalpronomen unmittelbar in den Gedichtkontext hineingezogen wird) steht (lexikalisch korrekt, aber neutral) <em>Man<\/em>, das mich, in diesem Gedicht zumal, kalt l\u00e4\u00dft. <em>Reading, PA<\/em> beginnt mit dem Nomen <em>Munificence<\/em> (das Lexikon bietet \u203aFreigebigkeit\u2039 an) und wird mit <em>\u00dcppigkeit<\/em> \u00fcbersetzt. Das klanglose Wort steht in diesem Gedicht, als Auftakt zumal, auf verlorenem Posten: Die Ausdruckskraft ist minimal, kein Bildablauf wird in Gang gesetzt: \u203a\u00dcberflu\u00df\u2039 w\u00e4re eine M\u00f6glichkeit. Aus dem mit zwei Nomen gebildeten <em>The line didn&#8217;t move, though there were not\u00a0\/ many people in it<\/em> wird <em>Nicht viele standen an, und doch ging es\u00a0\/ nicht vorw\u00e4rts<\/em>. Das klingt gut im Deutschen, vermittelt aber weder den Zeilensprung\u00a0\u2013 nach <em>not<\/em> \u2013 noch Updikes prosanahe Syntax. \u00dcbersetzen hei\u00dft, das zu \u00fcbertragen, was das Original vorgibt, und nicht, was vielleicht dort stehen sollte, zumal \u203aDie Schlange bewegte sich nicht\u2039 eine L\u00f6sung f\u00fcr die deutsche Version w\u00e4re \u2013 \u203abewegte\u2039 mit dem \u203aWeg\u2039 in der Mitte. So k\u00e4mpfen Original, \u00dcbersetzer und Leser um die <em>eine<\/em> gegl\u00fcckte Version (von denen es allezeit diverse gibt).<br \/><br \/><strong>Good luck<\/strong><br \/><br \/>Bei Nina Shevchuk-Murray lese ich: <em>I have been translating a lot of poetry lately \u2013 a secretly pleasurable and highly frustrating pastime, mercurial, moody. On the one hand, there is the guilty pleasure of coming to the table with the hard work already done for you; no birthing pains, no self-doubt, the original author has already done all that and the poem is right there, under your nose, perfect. On the other hand, that&#8217;s exactly where it is \u2013 right under your nose \u2013 staring back at you, daring you, and wondering how you could be so dumb as not to be able to come up with perfect equivalence for its every backflip and somersault. You become nervous. You are faced with a work of an utterly foreign mind veiled in formal play wrapped in verbal brilliance contained in a past and distant context. Good luck.<br \/><br \/><\/em>Neben den leichtf\u00fc\u00dfigen englischen bzw. amerikanischen Originalen hat es die schwerbl\u00fctige deutsche Sprache in der \u00dcbersetzung, zumal von hochkomplexen Gebilden wie Gedichte es sind, immer sehr, sehr schwer. Kopfsch\u00fcttelnd sehe ich mir die aufgebl\u00e4hten deutschen Verse neben den schlanken englischen an. Dagegen kommt der einf\u00fchlsamste \u00dcbersetzer kaum an. Wie viele Aussagen sind dazu bereits gemacht, wie viele Aufs\u00e4tze verfa\u00dft, wie viele B\u00fccher geschrieben worden? <em>Poetryis whatgetslostin translation<\/em>, lese ich, beispielsweise, bei Robert Frost, and that&#8217;s that. Bei aller \u00c4hnlichkeit (die das Interferenzproblem beim \u00dcbersetzen nicht kleiner macht: Weshalb, zum Beispiel, bedeutet <em>idle<\/em> nicht \u203aeitel\u2039?) haben wir es auch mit zwei grunds\u00e4tzlich sehr verschiedenartigen Sprachen zu tun. Wer sich da ans \u00dcbersetzen begibt, wei\u00df, da\u00df er sich auf etwas einl\u00e4\u00dft, dessen Ergebnis ihn selten gl\u00fccklich machen wird. Mit Wehmut denke ich in diesem Augenblick an <em>A Streetcar Named Desire<\/em>. Wie meint der Italiener: traduttore, traditore. Als ich die Gedichtb\u00e4nde <em>Tree<\/em> und <em>Black Light<\/em> ins Deutsche \u00fcbertrug, vereinbarten Richard Burns und ich jeweils einw\u00f6chige Arbeits\u00adbesuche: Er kam f\u00fcr <em>Tree<\/em>, das in <em>Baum<\/em> verwandelt werden sollte, in die Eifel, ich machte mich f\u00fcr <em>Black Light<\/em> auf nach England, um meinen Versionen von <em>Schwarzes Licht<\/em> die Seele des in Cambridge lebenden Autors einhauchen zu lassen. An den Endfassungen, die schlie\u00dflich ver\u00f6ffentlicht wurden, habe ich viele Monate gearbeitet, immer wieder an Versen und Formulierungen fast verzweifelnd.<br \/><br \/><strong>Aching to read<\/strong><br \/><br \/>Ohne die Auseinandersetzung mit den deutschen Fassungen h\u00e4tte ich John Updikes amerikanischen Gedichte nicht derma\u00dfen intensiv \u00fcber drei Tage hinweg gelesen und wieder gelesen, gleichzeitig die kongenialen Kohle\u00adzeichnungen von Annette K\u00fchn betrachtend, die das einsame Graue\/n hinter den vordergr\u00fcndig lapidaren Updikeschen Bildern \u2013 <em>The poem evaporates<\/em> \u2013 eindringlich betonen. <em>Per aspera ad astra.<\/em> (Un\u00fcbersetzbar.) Hingerissen, hergerissen, <em>americana<\/em> m\u00f6chte ich nicht mehr missen. Nach dieser wirkungs\u00adwundervollen Besch\u00e4ftigung, diesem <em>kiss of ecstacy among waste spaces<\/em>, bleibt mir die Qual der Wahl: Welches <em>Luxbook<\/em> nehme ich nun zum zweiten, zum dritten, zum vierten Mal zur Hand? So sehe ich mich auf Zehenspitzen ins Lyrikzimmer gehend, das begl\u00fcckende Buch von Lowell sehend: <em>I am so aching to write\u00a0\/ That I could make a song out of a chess-board\u00a0\/ And rhyme the intrigues of knights and bishops\u00a0\/ And the hollow fate of a checkmated king<\/em>, das be[d]r\u00fcckende Buch von Powell \u2013 <em>winter moon summer moon budding moon barley moon<\/em> \u2013 flehend: <em>Ach, zieh mich raus, zieh mich raus<\/em>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-color has-text-align-right has-cyan-bluish-gray-color\" style=\"text-align: right;\"><em>Es ist erst der Leser, der das Buch zum Buch macht, indem er es liest.<\/em><br \/><em>Francis Ponge<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">\u00a0<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\r\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Luxbooks&#8216; Eleven<\/strong><br \/><br \/>Craig Arnold: <em>Fleisch geworden.<\/em> <em>Ausgew\u00e4hlte Gedichte<\/em>, zweisprachige Ausgabe, aus dem Amerikanischen und mit einem Nachwort von Jan Volker R\u00f6hnert, Illustrationen von Boyce Cummings, 124 Seiten, Broschur, Christian Lux Verlag, Wiesbaden 2008.<br \/><br \/>Hart Crane: <em>Wei\u00dfe Bauten. Gedichte<\/em>, zweisprachige Ausgabe, aus dem Amerikanischen von Christian Lux, Nachwort von Timothy Donnelly, Illustrationen von Bruno Zaid, 108 Seiten, Broschur, Christian Lux Verlag, Wiesbaden 2008.<br \/><br \/>Del Ray Cross: <em>Ein frisches Trugbild.<\/em> <em>Ausgew\u00e4hlte Gedichte<\/em>, zweisprachige Ausgabe, aus dem Amerikanischen von Peter Rehberg, Illustrationen von Jessica McLeod, 124 Seiten, Broschur, Christian Lux Verlag, Wiesbaden 2008.<br \/><br \/><a href=\"http:\/\/www.poetenladen.de\/timothy-donnelly.htm\">Timothy Donnelly<\/a>: <em>Die neue Sicht der Dinge.<\/em> <em>Ausgew\u00e4hlte Gedichte<\/em>, zweisprachige Ausgabe, aus dem Amerikanischen von Barbara Thimm, Illustrationen von John Dilg, 92 Seiten, Broschur, Christian Lux Verlag, Wiesbaden 2008.<br \/><br \/>Arielle Greenberg: <em>Stadt aus Papier. Ausgew\u00e4hlte Gedichte<\/em>, zweisprachige Ausgabe, aus dem Amerikanischen und mit einem Nachwort von Ron Winkler, Fotografien von Matthea Harvey, 124 Seiten, Broschur, Christian Lux Verlag, Wiesbaden 2008.<br \/><br \/><a href=\"http:\/\/www.poetenladen.de\/barbara-guest.htm\">Barbara Guest<\/a>: <em>Fallschirme, Geliebter &#8230;.<\/em> <em>Ausgew\u00e4hlte Gedichte<\/em>, zweisprachige Ausgabe, aus dem Amerikanischen von Johannes Beilharz, Nachwort von Peter Gizzi, Aquarelle von Annette K\u00fchn nach Motiven von Margaret Bourke-White, 226 Seiten, Broschur, Christian Lux Verlag, Wiesbaden 2008.<br \/><br \/>Jennifer L. Knox: <em>Wir f\u00fcrchten uns.<\/em> <em>Ausgew\u00e4hlte Gedichte<\/em>, zweisprachige Ausgabe, aus dem Amerikanischen von Christian Lux und Ron Winkler, farbige Fotografien von Jeremy Hinsdale, 92 Seiten, Broschur, Christian Lux Verlag, Wiesbaden 2008.<br \/><br \/>Amy Lowell: <em>Verwundertes Glimmen.<\/em> <em>Ausgew\u00e4hlte Gedichte<\/em>, zweisprachige Ausgabe, aus dem Amerikanischen und illustriert von Annette K\u00fchn, 74 Seiten, Broschur, Christian Lux Verlag, Wiesbaden 2008.<br \/><br \/>Jeni Olin: <em>Ich habe Angst um meinen Hedgefonds.<\/em> <em>Ausgew\u00e4hlte Gedichte<\/em>, zweisprachige Ausgabe, aus dem Amerikanischen von Peter Rehberg, Illustrationen von Christian Lux, 60 Seiten, Broschur, Christian Lux Verlag, Wiesbaden 2008.<br \/><br \/>D. A. Powell: <em>Cocktails<\/em>. <em>Ausgew\u00e4hlte Gedichte<\/em>, aus dem Amerikanischen von Christian Lux, Illustrationen von Mahendra Singh, Nachwort von Kevin Prufer, 136 Seiten, Querformat (15 x 20 cm), Broschur, Christian Lux Verlag, Wiesbaden 2008.<br \/><br \/>John Updike: <em>americana. Reisegedichte<\/em>, aus dem Amerikanischen von Christian Lux, Kohlezeichnungen von Annette K\u00fchn, 65 Seiten, Broschur, Christian Lux Verlag, Wiesbaden 2008.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Seit vielen Jahren geh\u00f6ren die Romane von John Updike zu meinem sich aus vielen guten Zuf\u00e4llen ergebenden Leseprogramm: In the Beauty of the Lilies, Terrorist, die Rabbit-Romane oder Toward the End of Time m\u00f6gen exemplarisch andeuten, welche Freuden Updike&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/12\/15\/amerikanische-lyrik-im-christian-lux-verlag\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":98207,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[84],"class_list":["post-63667","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-theo-breuer"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63667"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63667\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104238,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63667\/revisions\/104238"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98207"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}