{"id":63561,"date":"2007-06-27T00:01:00","date_gmt":"2007-06-26T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=63561"},"modified":"2021-12-26T16:50:56","modified_gmt":"2021-12-26T15:50:56","slug":"orte-verlag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2007\/06\/27\/orte-verlag\/","title":{"rendered":"orte-Verlag"},"content":{"rendered":"\r\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>E<\/em><em>IN <\/em><em>B<\/em><em>ILD<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Dieses Insekt: Im Flug stehend<br \/>Stichelnd<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Gegen verwitterten Fels \u2013 das<br \/>Namenlose. Wie leid<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-right wp-block-paragraph\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Einem da (angesichts dessen)<br \/>Die W\u00f6rter tun.<\/em><\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">In <em>Lauter letzte Worte<\/em>, dem 1980 von Karl Corino bei <em>Suhrkamp <\/em>herausgegebenen Gedichtband von Dieter Leisegang (1942-1973) lese ich dieses vortreffliche Gedicht. Stets treffen wir beim modernen Dichter auf das Mi\u00dftrauen gegen\u00fcber den W\u00f6rtern (Robert Musil: \u201eDas Wort ist blo\u00df das Siegel auf einem lockeren Pack von Vorstellungen\u201c) und das Vertrauen in die Dinge, das W.C. Williams gleichsam als dichterisches Dogma verk\u00fcndete, denn die Dinge sind es, die dem Gedicht seine Vorz\u00fcge verleihen, nicht Idee, Reim oder Rhetorik. Ein Dichter, bei dem Williams viel Eindruck hinterlassen hat, ist Walle Sayer, der mit Vreni Merz und Michael Kohtes das Autorentrio von <em>Zeitz\u00fcnder 5 \u2013 Drei Gedichtb\u00e4nde in einem<\/em> (1990) bildet. Die Reihe <em>Zeitz\u00fcnder<\/em> erscheint im Schweizer <em>orte-Verlag<\/em> und basiert auf der Idee, das Gedicht aus dem ber\u00fchmten Elfenbeinturm zu befreien. Poeten und Poetinnen scheuen sich nicht, gemeinsam aufzutreten, selbst, wenn es Preistr\u00e4ger sind, wie es im Klappentext hei\u00dft. Michael Kohtes hat seinem <em>Gedichtband<\/em> das Motto \u201eDoch niemals habe ich das, was ich schreibe, in dem gefunden, was ich liebe\u201c von Paul Eluard vorangestellt, das getrost f\u00fcr die ganze Reihe in Anspruch genommen werden darf, denn \u201eGedichte, die herausfordern, die mit- und gegeneinander im Clinch liegen\u201c will der <em>orte-Verlag<\/em> als positive Provokationen in Umlauf bringen. In der Zeit nach 2000 habe ich etliche neue B\u00fccher aus Werner Buchers Verlag gelesen, die ich erneut h\u00f6chst interessant finde. Einen Endorphinschub bewirkt die Lekt\u00fcre von Virgilio Masciadris\u00a0<em>Wegen Marianne<\/em> (2002), dessen Tonart mich ohne Umschweife an- und dessen Botschaft mir \u2013 wie im folgenden Gedicht \u2013 tief aus der Seele spricht:<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\"><em>E<\/em><em>INF\u00dcHRUNG IN DIE <\/em><em>L<\/em><em>ITERATURTHEORIE<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\"><em>Heute morgen in der Zeitung (warum<br \/>mu\u00df es Feuilletons geben reichen nicht<br \/>Haupt- und Staatsaktionen und der Bildbericht<br \/>vom Jodlerabend vom Dienstag?) zwei ganze Spalten<br \/>\u00fcber die neuere Lyrik<br \/>welche dadurch gekennzeichnet sei<br \/>da\u00df sie in \u00dcberschu\u00df oder Verknappung<br \/>der Worte (schreibt<br \/>der gelehrte Germanist) Ausdruck<br \/>sei f\u00fcr die wachsende<br \/>Skepsis gegen die Sprache \/ ich Armer<br \/>der noch zu wissen meint<br \/>was Amsel hei\u00dft oder Pneu oder einfach<br \/>Gegenwart Gottes (schmerzlos sind wir<br \/>von gestern)<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\"><em>aaaaaaaaaaaFussnote<br \/>Als Zenon seinen<br \/>Beweis gef\u00fchrt hatte stand<br \/>Sokrates auf und<br \/>ging davon.<\/em><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Im Fr\u00fchling 2003 verbrachten meine Frau Birgit und ich eine Woche in Werner Buchers und Irene Bossharts [Irene ist als Lebensgef\u00e4hrtin und rechte Hand des Verlegers aus der \u2013 auf der H\u00f6he der Zeit nach 2000 angesiedelten <em>orte<\/em>-Verlagsstruktur \u2013 nicht wegzudenken. Unter anderem br\u00e4che Buchers und meine in erster Linie per E-Mail gef\u00fchrte Korrespondenz ohne Irenes Unterst\u00fctzung vollst\u00e4ndig zusammen, gell Werner?!] appenzellischem Holz- \/ Wirts- \/ Haus mit Blick \u00fcber den Bodensee. Dort erst habe ich erfahren, was \u201eknarren\u201c wirklich bedeutet. Unvergessen bleiben jene ungew\u00f6hnlich warmen fr\u00fchen Apriltage nicht blo\u00df wegen der verschiedensten Schweizer K\u00e4sesorten von der Alm und anderer Spezialit\u00e4ten, mit denen wir verw\u00f6hnt wurden, w\u00e4hrend wir Elvis aus der ROCK-OLA lauschten und (nicht nur!) \u00fcber Probleme der Lyrik debattierten, diskutierten, disputierten. Werner Bucher setzt sich konsequent und kompromi\u00dflos f\u00fcr die Au\u00dfenseiter bzw. unerkannten Stimmen in der Lyrikwelt ein. In der bibliophil ausgestatteten Reihe \u201efund-orte\u201c k\u00f6nnen Sie wahrhaftig Funde machen, die anderswo unm\u00f6glich w\u00e4ren: das zweisprachige (deutsch-spanische) Buch Hans Leopold Davi, <em>Ein Reisepass<\/em> <em>f\u00fcr das Wort<\/em> (2000) oder den 1996 publizierten Band <em>Im Falle eines Falles<\/em> <em>(vom Ross)<\/em>, dessen Autor Bill Offermann ist. Wer, bittesch\u00f6n, ist Bill Offermann? 1935 in D\u00fcren-Birkesdorf [Ein B\u00fccherpaket mit Gedichtb\u00e4nden und Romanen von Werner Bucher, Jon Durschei und Bill Offermann, das die Chefsekret\u00e4rin des <em>orte<\/em>-Verlags, Irene Bosshart, aus dem Appenzeller Land an mich in die Eifel schickte, wurde als verf\u00e4ngliche Sendung vom Zoll abgefangen. Das Zollamt in D\u00fcren (!) liegt \u00fcber 50 Kilometer von meiner Sistiger Wahlheimat entfernt. Ein Anruf beim Zollamt f\u00fchrte zu vermehrtem Stre\u00df. Man meinte, eine Anreise von 50 Kilometer sowie ein Urlaubstag seien nicht zuviel verlangt f\u00fcr eine zollamtlich erfa\u00dfte Paketsendung. Nein, es sei unm\u00f6glich, die Sache auf telefonischem Wege zu kl\u00e4ren. Ich sprach von staatlicher Schikane, wof\u00fcr der unzug\u00e4ngliche Zollbeamte wenig Verst\u00e4ndnis aufbrachte. Als ich das Paket pers\u00f6nlich in D\u00fcren abholte, beschied mich eine freundliche Mitarbeiterin (die am Tag des Anrufs frei hatte), das h\u00e4tte man doch ohne weiteres telefonisch kl\u00e4ren und anschlie\u00dfend auf dem Postweg bef\u00f6rdern k\u00f6nnen. Nun denn. \u00dcbrigens: Als die freundliche Dame das Paket inspizierte und die Lyrikb\u00e4nde achtlos beiseite legte, rief sie pl\u00f6tzlich begeistert aus: \u201eOh, ich liebe Kriminalromane, aber Jon Durschei kenn ich nich!\u201c, wollte aber keinesfalls einen Krimi als kleines Geschenk annehmen, wodurch sie sich angenehm von einer Reihe deutscher Fu\u00dfball-Schiedsrichter unterscheidet.] \u2013 am Rande der Eifel \u2013 geboren, verschlug es ihn nach dem Krieg in die Schweiz, wo er mit der Zeit das Lesen und Schreiben regelrecht verlernte. Werner Bucher, der das sch\u00f6pferische Talent Offermanns erkannte, ermunterte den verwunderten Bill Offermann\u00a0zum Schreiben von haiku\u00e4hnlichen Dreizeilern, mit denen schlie\u00dflich ein ganzer, durch und durch gelungener Band gef\u00fcllt wurde:<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\"><em>Ich soll mich \u00e4ndern<br \/>Hab aber keine Lust dazu<br \/>H\u00f6chstens versuchen<\/em><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"text-align: justify;\">Mit J\u00fcrgen Stelling verbindet Werner Bucher eine jahrzehntelange Freundschaft, die ihren literarischen H\u00f6hepunkt in dem gemeinsamen (dialogischen) fund-orte-Buch <em>Kandidaten im Schatten der Liebe<\/em> (1996) fand. J\u00fcrgen Stellings Lyrikband <em>Fremde Zimmer<\/em> (2000) f\u00fchrt uns in die verschiedensten Hotels und Pensionen, in denen der reiselustige Autor im Laufe der Zeit abgestiegen ist. Wir sehen, nicht nur Raoul Schrott schreibt \u00fcber <em>Hotels<\/em> (<em>Deutscher Taschenbuch Verlag<\/em>, M\u00fcnchen 1998). Sehr empfehlen m\u00f6chte ich noch das Gedichtbuch des zu Unrecht vergessenen Alexander\u00a0Xaver Gwerders <em>Wenn ich nur w\u00fc\u00dfte, wer immer so schreit<\/em>, das 1978 in der blauen Reihe erschien. Spitze. Das soll\u2019s aber noch nicht gewesen sein. Bitte lesen Sie in <em>Sistiger Favoriten<\/em>, <em>T\u00fcr zum Meer<\/em> und anderen Kapiteln weiter \u00fcber Werner Bucher, die Zeitschrift orte sowie andere Autoren aus dem <em>orte<\/em>-Verlag.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\r\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EIN BILD Dieses Insekt: Im Flug stehendStichelnd Gegen verwitterten Fels \u2013 dasNamenlose. Wie leid Einem da (angesichts dessen)Die W\u00f6rter tun. 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