{"id":63491,"date":"2005-11-02T00:01:00","date_gmt":"2005-11-01T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=63491"},"modified":"2021-12-26T17:39:00","modified_gmt":"2021-12-26T16:39:00","slug":"zu-klampen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/11\/02\/zu-klampen\/","title":{"rendered":"Zu Klampen!"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Gedichtb\u00fccher der <em>Edition Postskriptum<\/em> im Verlag <em>zu Klampen<\/em> sind in Regentleinen gebunden, fadengeheftet, mit Leseb\u00e4ndchen versehen, auf erstklassigem Papier gedruckt und mit ausgew\u00e4hlten Schrifttypen gestaltet. Die bibliophile Qualit\u00e4t dieser lyrischen Initiative ist beispielhaft.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Meine Begeisterung steigt mit jedem weiteren gelesenen Titel der jeweils 48seitigen B\u00fccher aus der 1997 begr\u00fcndeten Lyrik <em>Edition Postskriptum<\/em> im Verlag <em>zu Klampen!<\/em> (Springe), die von der <em>Stiftung Niedersachsen<\/em> gef\u00f6rdert und von Heinz Kattner herausgegeben wird. Die Autorinnen und Autoren werden offenkundig mit Bedacht, poetischem Sachverstand und Geduld ausgew\u00e4hlt. Lediglich zwei bis drei B\u00e4nde erscheinen pro Jahr, aber ich lasse einmal die Namen der bislang verlegten Autorinnen und Autoren vor Ihren Augen abrollen, um die lyrische Bandbreite deutlich zu machen: Hans Georg Bulla, Georg Oswald Cott, Hugo Dittberner, Bianca D\u00f6ring, Anne Duden, Sylvia Geist, Rolf Haufs, Katharina H\u00f6cker, Hauke H\u00fcckst\u00e4dt, Heinz Kattner [In <em>Unauff\u00e4lliges Zittern<\/em> (2001) tragen die Menschen \u201eKrieg im Blick\u201c und Partikel bringen die Welt in Wallung: \u201eAbend \/\/ Was bleibt zwischen Erde und Erde. \/ Die Bewegung eines Sandkorns \/ vom Berg herab, kaum sichtbar \/ und ist doch ein Beben des Ganzen.\u201c], G\u00fcnter Kunert, Gregor Laschen, Christoph Meckel, Andreas M\u00fcnzner [<em>Die Ordnung des Schnees<\/em> (2005): paradoxe, personifizierende, pointierte Verse.], Peter Piontek [Peter Pionteks <em>Verl\u00e4\u00dfliche Schatten<\/em> (2000) bringt u.a. diesen vorz\u00fcglich in Verse gebrochenen, Ambivalenzen bef\u00f6rdernden poetischen Kommentar: \u201eNach einer Unfallmeldung \/\/ Eines jeden einziger Unterschenkel \/ liegt in der Luft er kam um \/ die Kurve uneinsichtig \/\/ mit dem Motorrad \/ kam geflogen und aufgefahren \/ gen Himmel per Rettungshubschrauber. \/\/ Wir wissen ja nicht was \/ ein Mensch ist verst\u00fcmmelt \/ zum Leben erwacht.\u201c], Marion Poschmann, Monika Rinck [In Monika Rincks Gedichtband <em>Verz\u00fcckte Distanzen<\/em> (2004) finde ich einen ungew\u00f6hnlichen Reichtum an veritablen und zupackenden W\u00f6rtern, gewonnen aus pr\u00e4zisester Beobachtung, und eine luftige Sinnlichkeit ist in diesen Gedichten mit coolem, u.a. vielleicht an Benn geschultem Klang, bei dem \u201edie blauen Matten quietschen\u201c, mesmerisierenden Momenten, ironisierendem Ton und rotierendem Rhythmus.], Christian Saalberg, Volker Sielaff, Johann P. Tammen, Hannelies Taschau, J\u00fcrgen Theobaldy, Ernest Wichner.<br \/>Was f\u00fcr ein abwechslungsreiches lyrisches Programm, das sich aus den Werken j\u00fcngerer und \u00e4lterer Damen und Herren mit verschiedensten originellen Schreibweisen zusammensetzt, die sich durch den Aphorismus von Donald Marquis (1878-1937) \u201eWer Gedichte ver\u00f6ffentlicht, wirft ein Rosenblatt in den Grand Canyon und wartet auf das Echo\u201c nicht beirren lassen und die ich nicht nur in diesem Kapitel zu w\u00fcrdigen versuche.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige Gedichtb\u00e4nde greife ich beispielhaft heraus: Sylvia Geist \u00fcberrascht in <em>Morgen Blaues Tier<\/em> (1997) u.a. mit den unterschiedlichsten Versl\u00e4ngen, die den enorm vitalen Gedichten zus\u00e4tzliche Dynamik verleihen. W\u00e4hrend mich in Marion Poschmanns <em>Verschlossene Kammern<\/em> (2002) einzelne Gedichte stark ansprechen, [Marion Poschmanns <em>Grund zu Schafen<\/em> (siehe \u201eAmeisenjagd\u201c) erreicht mich als Gesamtkomposition st\u00e4rker. Katachrese, Pointe, Syn\u00e4sthesie, Unmittelbarkeit in der Kombination von Adjektiv, Nomen und Verb katapultieren den Gedichtband schon w\u00e4hrend des Lesens am 21. August 2005 in die oberen Regionen meiner Hitliste nach 2000.] nimmt Anne Dudens <em>Hingegend<\/em> (2001) mich total in Anspruch. Gro\u00dfe Lyrik. Volker Sielaff ist mir erstmals in der Anthologie <em>Lyrik von Jetzt<\/em> (<em>DuMont<\/em>, K\u00f6ln 2003) aufgefallen. Der Buchtitel <em>Postkarte f\u00fcr Nofretete<\/em> (2003) weist bereits auf die besondere kommunikative Struktur hin, die den Gedichten Sielaffs innewohnt \u2013 Gedichte, die wie von selbst zu mir kommen und bleiben wollen:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>ES IST IMMER NOCH DER ERSTE TAG<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dein Finger verschlie\u00dft meinen Mund<br \/>Himmel der die Wasser trennt<br \/>Bleib in deinem Schweigen sagst du<br \/>Und die W\u00f6rter f\u00fcr sp\u00e4ter<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die B\u00e4nde 22 und 23 der wunderbaren Reihe <em>Edition Postskriptum<\/em> erschienen im Herbst 2005. J\u00fcrgen Theobaldys Buch <em>Wilde Nelken<\/em> (2005) besticht durch feine, mit ironischem Faden durchwirkte Gedichte. Christian Saalbergs <em>Offenes Gew\u00e4sser<\/em> (2005) lotet in seinen Versen, die bei aller Doppelb\u00f6digkeit, Melancholie und Tiefe eine himmlisch beschwingte Lekt\u00fcre sind, Licht und Dunkel und andere Dichotomien mehr aus. Aus meiner Begeisterung f\u00fcr Gedichte Christian Saalbergs habe ich an verschiedenen Stellen in <em>Aus dem Hinterland<\/em> kein Hehl gemacht. Dieser erst nach 2000 verst\u00e4rkt zur Kenntnis genommene Dichter, der seit Jahrzehnten diese faszinierend assoziierten, originellen Gedichte schreibt, pfl\u00fcckt die Metaphern nicht nur im Herbst von den Lyrikb\u00e4umen. Christian Saalberg hat die \u201eSprache in der Sprache\u201c (Kenneth Koch) wahrhaftig entdeckt. Diese Leben, Tod und Poesie verkn\u00fcpfenden Wortgebilde zeigen mir die \u00fcber die allt\u00e4gliche Realit\u00e4t hinausgehende Einheit auf, die in dieser zerrissenen Welt via Gedicht \u2013 trotz allem \u2013 m\u00f6glich wird. [Auch Andreas Altmann hat im Oktober die neue Ernte eingefahren. In <em>das langsame ende des schnees<\/em>\u201c (<em>Rimbaud<\/em>, Aachen 2005) lese ich zwischen Paradox und Oxymoronchangierende Verse, die mit ihrem lakonischen Grundton hochdramatische Verwicklungenauf vollkommen unaufgeregte Art und Weise, besonnen Wort an Wort f\u00fcgend, vermitteln.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>GRENZ GEBIET<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">die farbe der grenzsteine ist abgebl\u00e4ttert<br \/><em>in verlassenen herbsten. die t\u00fcrme<\/em><br \/><em>sind ohne augen. und im sommer<\/em><em><br \/>sinken die z\u00e4une ins gras. gesichter,<br \/>die sich an ihnen teilten, haben sich<br \/>aus ihren geschichten gelebt.<br \/>ihre bilder bleiben hinter den worten<br \/>zur\u00fcck, die sich nur selber wiederholen.<br \/>ihre gegenwart hat die k\u00f6pfe verloren.<br \/>die k\u00f6rper bewegen sich auf uns zu.<\/em><br \/><em>als k\u00f6nnten wir fliehen, teilen wir<\/em><br \/><em>ihre schritte, verlieren uns aus dem blick,<\/em><em><br \/>der uns einholt.]<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Vor dem Portal sitzen Bettler mit ausgestreckten<br \/>aaaH\u00e4nden, die sie langsam sinken lassen.<br \/>Vorsichtig steigen die V\u00f6gel von den B\u00e4umen, eine<br \/>aaaLaterne in der Hand, um nicht zu stolpern.<br \/>So kann es einem ergehen, wenn man jeden Morgen<br \/>aaadas Haus durch die falsche T\u00fcr verl\u00e4\u00dft.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Dann gibt es noch die Nacht, gegen die man sich<br \/>aaanicht wehren kann.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Sie kommt, wann sie will, r\u00e4umt ohne gro\u00dfes<br \/>aaaFederlesen die Felder ab und nimmt mit der<br \/>Linken Hand auch das Kirchlein mit, das ich<br \/>aaaeben noch bedichtet habe.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Was kann man tun?<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Die Sonne hat ihr Augenlicht verloren und das Licht<br \/>aaaist mit dem letzten Zug davongefahren.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\r\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die Gedichtb\u00fccher der Edition Postskriptum im Verlag zu Klampen sind in Regentleinen gebunden, fadengeheftet, mit Leseb\u00e4ndchen versehen, auf erstklassigem Papier gedruckt und mit ausgew\u00e4hlten Schrifttypen gestaltet. Die bibliophile Qualit\u00e4t dieser lyrischen Initiative ist beispielhaft. 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