{"id":63473,"date":"2005-06-27T00:01:31","date_gmt":"2005-06-26T22:01:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=63473"},"modified":"2021-12-26T17:46:56","modified_gmt":"2021-12-26T16:46:56","slug":"lyrik-im-tropen-verlag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/06\/27\/lyrik-im-tropen-verlag\/","title":{"rendered":"Lyrik im Tropen Verlag"},"content":{"rendered":"\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter den vielen Titeln, die der 1996 in K\u00f6ln gegr\u00fcndete und mittlerweile in Berlin ans\u00e4ssige <em>Tropen Verlag<\/em> herausgebracht hat, gibt es nur wenige Lyriktitel.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Auflagenzahlen von 1500 bis 2000, die f\u00fcr Lyrik heutzutage eher selten sind, lassen mich dennoch aufhorchen. Verlagsleiter Michael Z\u00f6llner erl\u00e4utert am Telefon kurz die tropische Verlagsstrategie, die Sie am besten durch das professionelle Verlagsprogramm kennenlernen. Klicken sie doch einmal www.tropenverlag.de an und lassen sich \u00fcberraschen von Vielfalt und Qualit\u00e4t der angebotenen Titel. Der <em>Tropen Verlag<\/em> wendet sich mit seinen unterschiedlichen Reihen an die verschiedensten Alters- und Interessengruppen und erreicht damit offenbar recht gro\u00dfe Leserkreise. Die mir vorliegenden Gedichtb\u00fccher \u2013 hier kurz in alphabetischer Reihenfolge vorgestellt \u2013 bestechen durch ihre ansehnliche Aufmachung und originelle Lyrik, die aus den unterschiedlichsten internationalen Nischen kommt, wobei wir es \u2013 sympathischerweise \u2013 mit Namen verschiedenster poetischer Gr\u00f6\u00dfenordnungen zu tun haben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">JIM CARROLL, <em>KLEINE NEW YORKER ODEN<\/em> (1996)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">1973 erschien die Originalausgabe des zweisprachig edierten Gedichtbuchs <em>Kleine New Yorker Oden<\/em> unter dem Titel <em>Living at the Movies<\/em> als Erstling des damals gerade mal 22j\u00e4hrigen Jim Carroll, der in den meisten Gedichten zeigt, wie man sprachlich Sinnlichkeit einf\u00e4ngt:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Marc,<br \/>ich beginne die Kl\u00e4nge zu sehen,<br \/>die ich nicht einmal zu h\u00f6ren<br \/>erwartete.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">TANJA D\u00dcCKERS, <em>LUFTPOST<\/em> (2001)<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Tanja D\u00fcckers (*1968) hat 2000 mit dem Gedicht \u201eNetworks\u201c den Quantensprung in die gro\u00dfe Anthologie <em>Der Neue Conrady<\/em> geschafft. In <em>Luftpost. Gedichte Berlin \u2013 Barcelona<\/em> treffe ich auf sinnlich-konkrete \u00dcberraschungen,die beispielsweise aus der dicken Luft in \u201eUnruhige Tage\u201c aufblitzen:<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Unruhig der Tag der bleiche<br \/>M\u00e4rzmittag in Berlin<br \/>mit Kohlenstaub<br \/>Fingern zur\u00fcck an den PC<br \/>Bildschirmschoner tropisch<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Am Abend vermischen sich<br \/>Buletten- und B\u00f6rekger\u00fcche<br \/>fluten Feuerwehrsirenen<br \/>in das Heulen der Autokolonnen einer Hochzeit<br \/>wei\u00dfe Wimpel und wei\u00dfe schnelle Schritte<br \/>ein Geschiedener hat sich im 3. Stock erh\u00e4ngt<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Am Morgen<br \/>das Rasseln der Stra\u00dfenbahn<br \/>gelber Wurm durch meine Schl\u00e4fen<br \/>stimmloses St\u00f6hnen der Nachbarn<br \/>beharrlich kitzeln<br \/>die Ecken meiner<br \/>ungelesenen Zeitschrift<br \/>meine nackte Brust.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">ROBERTO JUARROZ, <em>POESIE UND WIRKLICHKEIT<\/em> (1997)<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt Aufs\u00e4tze bzw. B\u00fccher zur Poesie, Poetik, und Poetologie, die wir getrost als zeitlos bezeichnen d\u00fcrfen. Zu diesen geh\u00f6rt der von Juana und Tobias Burghardt aus dem Spanischen \u00fcbersetzte Band <em>Poesie und Wirk<\/em><em>lichkeit<\/em> mit Gedanken und Gedichten des gro\u00dfen Argentiniers Roberto Juarroz (1925-1995), den ich gern von vorn bis hinten abschreiben w\u00fcrde:<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Deshalb erlaubt das Gedicht letzten Endes keine Erkl\u00e4rungen oder gleichzeitigen Diskurse. Novalis unterstrich: \u201eKritik der Poesie ist ein Unding.\u201c So schrieb ich einmal folgenden Satz: \u201eDie einzige Form, eine Sch\u00f6pfung aufzunehmen, ist ihre Neusch\u00f6pfung. Vielleicht sich mit ihr zu erschaffen.\u201c Und ich denke dar\u00fcber hinaus, da\u00df die einzige Form, die Wirklichkeit wiederzuerkennen, wahrzunehmen, aufzunehmen, Wirklichkeit zu sein, darin besteht, sie und sich zu erschaffen, sich mit ihr wiederzuerschaffen. Die Poesie und die Wirklichkeit erscheinen somit als die intimste Wesensverwandtschaft, die es im Menschsein gibt. Vor fast zwanzig Jahren schrieb ich: \u201eIch lebe die Poesie wie eine Explosion des Seins unterhalb der Sprache.\u201c<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">MICHAEL MADSEN, <em>SHOOTING<\/em> (1999)<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dennis Hopper mag Michael Madsen, den wir hierzulande in erster Linie als Schauspieler kennen, lieber als Jack Kerouac, er sei sch\u00e4biger, packender und habe den Slang der Stra\u00dfe. <em>Shooting<\/em> (\u00fcbersetzt von Michael Z\u00f6llner wie die meisten amerikanischen und englischen Titel des Verlags) ist ebenfalls zweisprachig ediert und ein starker, eindringlicher, sch\u00f6ner Lyrikband.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">ROBERTO PAZZI, <em>DIE SCHWERE DER K\u00d6RPER<\/em> (2001)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Elan der Gedichte Roberto Pazzis, der deutschen Lesern vornehmlich durch seine Romane bekannt ist, packt mich. Ein solcher Ton fehlt in der deutschen Lyrik. Die zweisprachige Ausgabe <em>Schwere der K\u00f6rper<\/em>, \u00fcbertragen von Tobias Eisermann, pr\u00e4sentiert mit gesammelten Gedichten der Jahre 1966-1998 einen pr\u00e4chtigen Einblick in eine gro\u00dfe lyrische Seele.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">ANTONIO PORCHIA, <em>VOCES COMPLETAS \/ GESAMMELTE STIMMEN<\/em> (2005)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Ich habe mich so sehr damit abgefunden,<br \/>manche Dinge nicht zu haben,<br \/>da\u00df ich mich nicht mehr damit abfinden<br \/>k\u00f6nnte, sie zu haben.<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIch glaube, da\u00df sich Porchia (1886-1968) in der grundlegenden Linie befindet, in der sich der Gedanke und das Bild, die Poesie und die Philosophie verbinden, deren k\u00fcnstliche Trennung vielleicht eine unserer gr\u00f6\u00dften Belastungen darstellt\u201c, betont Roberto Juarroz. Im deutschen Sprachraum hat beispielsweise Rolf Dieter Brinkmann permanent darum gerungen, diese Trennung zu \u00fcberwinden. Und Jorge Luis Borges schrieb: \u201eDie Aphorismen dieser Sammlung gehen viel weiter als der geschriebene Text; sie sind kein Ende, sondern ein Anfang.\u201c Lassen Sie sich diese von Juana und Tobias\u00a0Burghardt \u2013 Kennern s\u00fcdamerikanischer Lyrik \u2013 \u00fcbertragene Weltliteratur nicht entgehen: spannungsvoll und bewu\u00dftseinserweiternd vom Anfang bis zum Ende, das ja der Anfang ist: \u201eUnd w\u00fcrde deine Seele von ihren \u00dcbeln genesen, st\u00fcrbe sie.\u201c Phantastisch. Wenn ich nur ein einziges Buch auf die Insel mitnehmen d\u00fcrfte, Antonio Porchias titanisches Werk <em>Voces completas \/ Gesammelte Stimmen<\/em> k\u00f6nnte es sein.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\r\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Unter den vielen Titeln, die der 1996 in K\u00f6ln gegr\u00fcndete und mittlerweile in Berlin ans\u00e4ssige Tropen Verlag herausgebracht hat, gibt es nur wenige Lyriktitel. 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