{"id":63434,"date":"2011-04-19T00:01:00","date_gmt":"2011-04-18T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=63434"},"modified":"2024-09-20T06:11:29","modified_gmt":"2024-09-20T04:11:29","slug":"wunderbar","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/04\/19\/wunderbar\/","title":{"rendered":"Wunderbar"},"content":{"rendered":"\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\"><em>Kleine Geschichte um Almuts Gedichte<\/em><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"color: #999999;\">\r\n\r\n<\/span><\/p>\r\n<p class=\"has-text-align-right\" style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Die beiden M\u00e4nner, die aus dem Dickicht hervorgekommen sind, <\/span><br \/><span style=\"color: #999999;\">nach kurzer Zeit sind sie im Dickicht wieder verschwunden.<\/span><br \/><span style=\"color: #999999;\"><em>J\u00fcrgen Becker \u00b7 Schnee in den Ardennen<\/em><\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><br \/>Ich schreibe das W\u00f6rtchen \u203awunderbar\u2039, das sogar klingen l\u00e4\u00dft, was \u203aeigentlich\u2039 gar nicht zusammen\u00adklingen kann: <em>der wei\u00dfe Nebel wunderbar<\/em>, nie nieder, ohne vorher zu \u00fcber\u00adlegen, ob ich das Wort, allen Bedenken zum Trotz, doch noch einmal verwende. Stets unver\u00admutet h\u00f6re ich w\u00e4hrend des inneren Disputs Bensch und Kraus das Wort wunderbar murmeln, und die Skrupel werden voll\u00adkommen ein\u00adgenebelt, f\u00fcr den Augen\u00adblick jeden\u00adfalls. Und siehe da, unverhofft findet sich das sch\u00f6ne Wort \u203awunderbar\u2039 auch nach 2000 noch in hoch\u00admoder\u00adnen Gedicht\u00adkontexten: <em>Verliebt, so \/ hei\u00dft es, ist man immer wunderbar<\/em>, lese ich in Matthias G\u00f6ritz&#8216; <em>Opel Ascona<\/em> im <em>Jahrbuch der Lyrik 2011<\/em>. Ich lasse die Katze stracks aus dem Sack: W\u00e4hrend ich die Gedichte in Ulrike Almut Sandigs Gedichtbuch <em>Dickicht<\/em> (Anfang 2011 bei Sch\u00f6ffling &amp; Co. in Frankfurt am Main erschienen) lese, denke ich von Beginn an (auf fast jeder Seite, obstinat) das Wort: wunderbar.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Dickicht von Almuts Wortwald \u2013 <em>auf keiner g\u00fcltigen Karte verzeichnet<\/em> \u2013 sehe, h\u00f6re, f\u00fchle, schmecke, rieche ich: <em>\u00c4ste \u00b7 Wind \u00b7 \u00c4pfel \u00b7 Polarlicht \u00b7 Scheren\u00adschnitte \u00b7 sperran\u00adgelweite \u00b7 Himmel \u00b7 Blau\u00adglocken\u00adb\u00e4ume \u00b7 Flurlicht \u00b7 Wei\u00dftannen \u00b7 Gedichte \u00b7 N\u00fcsse \u00b7 Schaumgras \u00b7 M\u00f6wen \u00b7 G\u00e4nse \u00b7 Monde \u00b7 Sonnen \u00b7 Putzkolonnen \u00b7 Eisen\u00adgel\u00e4nder \u00b7 Marder \u00b7 Haare\u00adver\u00adknoter \u00b7 Brustbeine \u00b7 Schnee \u00b7 Windfelder \u00b7 B\u00fcchsen\u00adlicht \u00b7 Knochen \u00b7 Nebel \u00b7 Tiere \u00b7 Eis \u00b7 Laternen\u00adalleen \u00b7 Windl\u00f6cher \u00b7 Wasser \u00b7 Schein\u00adwerfer\u00adlicht \u00b7 Schatten\u00adverstecker \u00b7 Herz\u00adschritt\u00admacher \u00b7 Vogel\u00adbeer\u00adb\u00e4ume. <\/em>Zu guter Letzt habe ich mich <em>zwischen den Wurzeln der<\/em> W\u00f6rter <em>schreck\u00adlich verirrt<\/em>, und, nein, ich habe <em>den R\u00fcckweg nicht markiert<\/em>. \u2013 \u2013 \u2013<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die kleine Geschichte um Almuts Gedichte beginnt am 24. Dezember 2007, als ich (wie das Tagebuch verr\u00e4t, dessen Eintrag die lebendige Erinnerung best\u00e4tigt) mit best\u00e4ndiger Begeisterung das Lyrikband <em>Streumen<\/em> lese. \u2013 Ich springe an den Bodensee, zur\u00fcck zum Nachmittag des 20. November 2010. Am 6. Dezember 2010 notiere ich aus der Erinnerung f\u00fcrs <em>Konstanzer Tagebuch<\/em>:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-right\" style=\"text-align: justify;\">Von wegen ausschlafen nach einer langen Nacht: Um 8 Uhr sitze ich mit Andrea Heuser und Karin Fellner, die beide schon wieder abreisen m\u00fcssen, am mehr als reichlich gedeckten Fr\u00fchst\u00fcckstisch, und wir lassen den vergangenen Abend Revue passieren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Um halb zehn steht Christine Otto mit einem jaguar\u00e4hnlichen Auto vor der T\u00fcr, um uns zum Bodman Literaturhaus (hier weilt Ulrike Almut Sandig als Stipen\u00addiatin) im schweizerischen Gottlieben zu kutschieren, wo wir mit Thilo Krause, Swantje Lichtenstein, Marion Poschmann, Ulrike Almut Sandig und Ulf Stolterfoht als Leiter des Workshops (sonntags sto\u00dfen Rolf und Liz Hermann sowie Tom Schulz dazu) Probleme des \u00dcbersetzens aus dem Englischen w\u00e4lzen. Der an beiden Tagen jeweils von 10 bis 13 Uhr intensiv, auf der Basis der Aufs\u00e4tze von Hans-Jost Frey, <em>\u00dcbersetzen \/ Schleier\u00admachers \u00dcber\u00adsetzungs\u00adtheorie<\/em> und Peter Waterhouse, <em>Halbe Sachen<\/em> geradezu leiden\u00adschaftlich gef\u00fchrte Diskurs, bei dem sich nicht nur Swantje Lichten\u00adstein als tempe\u00adrament\u00advolle Nah\u00adk\u00e4mpferin erweist, die mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln rhetorischer Redselig\u00adkeit einen Treffer nach dem anderen f\u00fcr sich zu verbuchen sucht, f\u00fchrt abschlie\u00dfend zur direkten \u00dcbersetzungs\u00adarbeit an zwei Beispielen aus der amerikanischen Lyrik, die zeigt, da\u00df viele Wege nach New York und anderswohin f\u00fchren. Pr\u00e4dikat: wertvoll.<br \/>\u00a0 Nach dem Mittagessen im nahe\u00adgelegenen Restaurant jagen wir zur\u00fcck ins Hotel, um kurze Zeit sp\u00e4ter schon wieder aufzu\u00adbrechen, diesmal zur Meersburg, wohin wir \u2013 Matthias Kehle, Swantje Lichtenstein, Christine Otto, Ron Winkler, der mich in ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Lyrikleser verwickelt \u2013 mit der F\u00e4hre fahren, wobei wir bei blauem Himmel, in dem, wie gerufen, ein Luftschiff schwimmt, ein verschneites Alpen\u00adpanorama (<em>Ruhig gl\u00e4nzen indes die silbernen H\u00f6hen dar\u00fcber, \/ voll mit Rosen ist schon droben der leuchtende Schnee<\/em>, lese ich in Friedrich H\u00f6lderlins Gedicht <em>Heimkunft<\/em>) geschenkt bekommen, das so atembe\u00adraubend ist wie die pl\u00f6tzlich gef\u00fchlte Extremk\u00e4lte auf dem See.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Warm ums Herz wird mir schnell bei Ulrike Almut Sandigs Lesung im Burgcaf\u00e9 der Meersburg (wo ich natur\u00adgem\u00e4\u00df Annette von Droste-H\u00fclshoffs Verse aus dem Gem\u00e4uer heraus zu h\u00f6ren vermeine): Almut liest aus dem Erz\u00e4hl\u00adband <em>Flamingos<\/em> sowie einem noch im Entstehen begriffenen Lyrik\u00admanuskript auf eine Weise, da\u00df ich im bis auf den letzten Platz gef\u00fcllten Caf\u00e9 nur einen Teel\u00f6ffel fallen (bzw. ein Handy klingeln) h\u00f6re. Toll, wie die Autorin sich in den von ihr erfundenen kleinen Helden der Geschichte hinein\u00adver\u00adsetzt, ihn stimmlich kon\u00adgenial nach\u00adempfindet. Leise, aber sehr klar tr\u00e4gt Ulrike Almut Sandig die neuen Gedichte vor, die die Qualit\u00e4t des von mir mit so viel Lust gelesenen Lyrikbands <em>Streumen<\/em> vielleicht noch \u00fcber\u00adtreffen, die Lekt\u00fcre im n\u00e4chsten Jahr wird es zeigen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun ist der 24. Februar 2011, in der Nacht hat&#8217;s geschneit, und ich unterbreche, nachdem ich das Gedicht <em>schwere tiere<\/em> gelesen habe \u2013 wunderbar schlichte S\u00e4tze: <em>eben noch Radio geh\u00f6rt. du schaust geradeaus. der Motor macht leise Ger\u00e4u\u00adsche<\/em>\u00a0\u2013, einmal die (wie Ulrich Koch es hinsichtlich des gelungenen Gedichts formuliert) &#8222;auf unwider\u00adstehlich sanfte Art und Weise traurig machende&#8220; Lekt\u00fcre der mild, ruhig, sanft, zart klingenden W\u00f6rter, Verse und Strophen, deren Grundierung, Tiefenstruktur naturgem\u00e4\u00df immer wieder auch ganz anders ist als \u203amild\u2039, \u203aruhig\u2039, \u203asanft\u2039 und \u203azart\u2039, um dem \u203avermaledeiten\u2039 Wort, das als freche Flipper\u00adkugel durch den Kopf springt, nachzugeben, indem ich es nieder\u00adschreibe, so hat es den Willen und ich die Ruhe, na wunderbar (von wegen).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun h\u00f6re ich in \u203awunderbar\u2039 nicht nur Wunderbares, das Wunderwort ist auch Wundwort (das wunderbar verwundbar scheint), Wundewort, etymolo\u00adgisch betrachtet schlechter\u00addings klarer, barer Unfug, obwohl \u2013 ein einziger Buchstabe blo\u00df trennt die althochdeutschen Wurzeln: Wunde leitet sich von <em>wunta<\/em> (Schlag) ab, w\u00e4hrend Wunder von <em>wuntar<\/em> (Verwunderung) kommt. Der n\u00fcchternen Erkennt\u00adnis zum Trotz empfinde ich \u203awunderbar\u2039 aus tiefer gelagerten Gr\u00fcnden als nie bar allen Schreckens, wen wundert&#8217;s. <em>So sind wohl manche Sachen, \/ Die wir getrost verlachen, \/Weil unsere Augen sie nicht sehn<\/em>.<br \/><br \/>Gedichte sprechen. Gedichte sprechen f\u00fcr sich. Ich lese leise, lese laut, bin ganz: <em>Ohr \u2013<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">erinnern sich Geister? welche tun&#8217;s, welche tun&#8217;s<br \/>nicht? und wenn sie&#8217;s denn tun, dann tun sie&#8217;s<br \/><br \/>mit welchem Organ? Mit dem Hirn, mit den<br \/>Knochen, den Augen oder doch mit dem <strong>Ohr?<\/strong><br \/><br \/>erinnern sie sich an den Graswald hinter dem Hof?<br \/>wie krachten die Stacheln der Rosen beim Wachsen<br \/><br \/>wie knirschte der Birnbaum, wie klang die Magnolie<br \/>mit ihren Bl\u00fctenturbinen am Zweig und Brigaden<br \/><br \/>von Brummern darin, wie schnurrten die Flieger<br \/>in der irr blauen Sch\u00fcssel des Himmels herum<br \/><br \/>\u2013 und erinnert sich wer an das Surren der Geister<br \/>in den Kronen der B\u00e4ume, im Dickicht der Luft?<br \/>Ich lese, ich lese, die W\u00f6rter <em>surren<\/em> wie <em>Geister<\/em> (<em>in die Ecke Besen, Besen<\/em>), <em>zwischen den Birken flirrte die Hitze<\/em>, na, dann <em>Gute Nacht<\/em>, denk ich, lese, lese, bin am Ende alles andre als <em>von allen guten Geistern verlassen<\/em>, klapp <em>Dickicht<\/em> zu (Gedichte <em>sind immer noch h\u00f6rbar<\/em>), frag mich, tick ich, rausche, in die Tasten hauend, <em>bushwhacking<\/em>, Wortblock bauend, augenblicklich in fiesen W\u00f6rter\u00adwirbel\u00adwusel\u00adwind, bin j\u00e4hlings, pl\u00f6tzlich, unver\u00adsehens<em> im Dickicht meiner eigenen Brust<\/em> \u2013<br \/><br \/>ich lach mir n ast wird zu werk ballast barriere baumstop barrikade behindert\u00adlastet\u00adschr\u00e4nkt blockiert bald bollwerk bald bremse im busch buschen herum\u00adfuhr\u00adbusch\u00adwerken im dschungel eingefriedet einspruch\u00adwand\u00adz\u00e4unung wird wort engpa\u00df er schwert fu\u00df fessel im ge\u00e4stgeb\u00fcsch sp\u00fcrt gegen\u00addruck\u00adwirkung geh\u00f6lz wird zu gestr\u00e4uch\u00adge\u00adstr\u00fcpp ist doch gezweig blo\u00df hinter der lichtung mehr sicht die grasstepp die grenz wo der hag letztes handikap hinter der heck der hemmklotz die hemmnis der der hemmschuh klemmt in der hemmung wird hindernis hinderungs\u00adgrund wie h\u00fcrde nehmen jetzt ne dicke klippe riskieren: kompli\u00adkation vielviel krach\u00adaufwand im niederholz im niederwald denkste denn denkste denn du du du du wanze reisig in der savanne schranke \u00fcber staude steige steppe stock und stein\u00adstra\u00dfen\u00adsperre krauch durchs strauch\u00adwerk unterholz urwald ver\u00adhaumich\u00adblau ver\u00adschlag\u00admich\u00adrot widerstand in der wildnis zaun zweig zweig zweig schweig <em>in seinen armen das kind war tot<\/em><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Dickicht<\/strong>, Gedichte von Ulrike Almut Sandig. Sch\u00f6ffling &amp; Co. Frankfurt am Main 2011<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\r\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleine Geschichte um Almuts Gedichte Die beiden M\u00e4nner, die aus dem Dickicht hervorgekommen sind, nach kurzer Zeit sind sie im Dickicht wieder verschwunden.J\u00fcrgen Becker \u00b7 Schnee in den Ardennen Ich schreibe das W\u00f6rtchen \u203awunderbar\u2039, das sogar klingen l\u00e4\u00dft, was \u203aeigentlich\u2039&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2011\/04\/19\/wunderbar\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":98207,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[84,323],"class_list":["post-63434","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-theo-breuer","tag-ulrike-almut-sandig"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63434","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63434"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63434\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106296,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63434\/revisions\/106296"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/98207"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}