{"id":63410,"date":"2008-12-02T00:01:00","date_gmt":"2008-12-01T23:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=63410"},"modified":"2022-02-27T19:02:49","modified_gmt":"2022-02-27T18:02:49","slug":"die-woerter-die-woerter-beim-lesen-im-zug-ohne-raeder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/12\/02\/die-woerter-die-woerter-beim-lesen-im-zug-ohne-raeder\/","title":{"rendered":"Die W\u00f6rter, die W\u00f6rter Beim Lesen im Zug ohne R\u00e4der"},"content":{"rendered":"\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit 1984 in dem 545 Meter hoch gelegenen Dorf Sistig inmitten des h\u00fcglig-waldigen Nationalparks Eifel am Rande der deutsch-belgischen Grenze lebend, frage ich mich auch heute (<em>einsamer nie als im<\/em> &#8230; Dezember 2008) \u2013 so, wie ich immer schon gefragt habe, seit ich Fragen denken und Abgeschiedenheit f\u00fchlen kann \u2013, wo wohl meine Heimat sei, mehr noch: ob es \u00fcberhaupt so etwas geben kann wie <em>Heimat<\/em>. Ich sehe mich als Knirps inmitten einer um mich herum erbauten Sandburg sitzen und im nichts als blauen <em>Himmel<\/em> mein Wolken\u00adkuckucks\u00adheim suchend. <em>Vergebens suchen Spatzen und Hasen Spielkameraden in unserem Hof<\/em>: Ja, sehen sie mich denn nicht?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: right;\"><span style=\"color: #999999;\">Fr\u00fch, bereits bevor ich lesen konnte, ent\u00addeckte ich in der wortlosen, harschen Welt des elterlichen Bauernhofs die B\u00fccher. Ich bat die jeweiligen Autoren um Asyl zwischen den Buchdeckeln und konnte seitdem nicht mehr von ihnen lassen, und auf diese Weise lernte ich sie lieben, die W\u00f6rter.<\/span><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Dichter sind Heimatlose und suchen ein Leben lang nach Wohnung und Nest, in dem sie sich, stundenweise wenigstens, zuhause f\u00fchlen d\u00fcrfen, und auch ich frage mich, <em>ob Ulysses je sein Ithaka verlie\u00df oder alles nur Einbildung war.Denn die echten Landschaften sind diejenigen, die wir selber erschaffen.<\/em> Francisca Ricinski hat un\/zweifel\/haft das Gl\u00fcck, in zwei Sprachen \u2013 die rum\u00e4nische und deutsche \u2013 hineinkriechen zu k\u00f6nnen, um sich <em>zuhause zu f\u00fchlen<\/em> und hier und dort zu finden, was nicht nur schreibende, Sprache liebende Menschen brauchen. Ich f\u00fchle mich schon mit den sch\u00f6nen Auftaktworten <em>Als<\/em> in diesen oft lyriknahen, klingenden Texten heimisch. Die Autorin, die seit 1980 in Deutschland lebt, hat sich diese mitteleurop\u00e4ische Sprache mit den vielen zusammengesetzten W\u00f6rtern, die ganz anders klingt als ihre Muttersprache, wie in <em>Heimkehr<\/em> vollkommen anverwandelt:<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-right\" style=\"text-align: justify;\"><em>Jahrelang schrieb ich euch Worte, in denen keine <br \/>Samen keimten, und liebte nur das Singen im Meer <br \/>und nackt auf den H\u00fcgeln zu tanzen, unser Storch<br \/>fand nicht mehr sein Nest, Tauben starben an den<br \/>Reben.<br \/>Der Tag bricht nun auf, der Tag der Heimkehr. Zeit<br \/>ohne Uhren und fremde L\u00fcfte, Himmelsweinberge<br \/>lasse ich zur\u00fcck. Armer Gast vor eurer T\u00fcr stehe ich. <\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich lese t\u00e4glich Gedichte und Geschichten. Mir scheint, ich lese literarische Texte, um Luft zu bekommen in einer Welt, die mich immer wieder des Atems beraubt. Wenn ich lese, bin ich auf der Jagd nach W\u00f6rtern. <em>Was schlimm ist<\/em>, Herr Benn? Wenn ich sie nicht aufsp\u00fcre, die W\u00f6rter. Bei Francisca Ricinski lese ich die W\u00f6rter, auf die es mir ankommt, zuhauf: <em>Wespe<\/em>, <em>Jasminbl\u00e4tter<\/em>, <em>Lindenbl\u00fctentee<\/em> und <em>Madeleine-Kr\u00fcmel<\/em> im ersten, <em>Ungerechtigkeitswut<\/em>, <em>Windm\u00fchlen<\/em>, <em>H\u00fchnerstall<\/em>, <em>Olivenhain<\/em> im zweiten, <em>Kirschbl\u00fcten<\/em>, <em>Baumkritzeleien<\/em>, <em>Stampfwille<\/em> und <em>Speicheltropf<\/em> im dritten Text. In diesem Augenblick legt der schiffbr\u00fcchige Franzose Mallarm\u00e9 mir den Arm um die Schulter und murmelt in meine Ohrmuschel: \u201eNa, habe ich zuviel versprochen? Franciscas Text ist aus W\u00f6rtern gemacht, n&#8217;est ce pas.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Je tiefer ich in das Wortbad eintauche, um so wohler f\u00fchle ich mich in den schaumigen Wortgebilden. <em>Immerhin noch jemand im Haus<\/em>: Gottfried Benn, Else Lasker-Sch\u00fcler, Fernando Pessoa, Marcel Proust, George Tabori und viele andere Menschen sind zu Gast in Francisca Ricinskis fabul\u00f6sen, luftdurchl\u00e4ssigen Wortnestern, sie hat sie <em>in das warme Wortland<\/em> (wahrhaftig ein wunder|volles <em>Herzland<\/em>) hineingewoben, und wir hoffen gemeinsam \u2013 bei allem \u00dcberflu\u00df der W\u00f6rter: <em>Vielleicht kommt Godot, wenn ihn niemand mehr erwartet<\/em>. <br \/><br \/><em>Ich schlie\u00dfe die Augen, so kann ich dich h\u00f6ren<\/em>, Silbe, Klang, Wort, eindringlich <em>quietschender Nachhall<\/em>, der mir die Lider auseinanderrei\u00dft, ich erblicke ein <em>Abschieds\/ Tlegramm<\/em>, das alles bisher Niedergeschriebene sichtbar macht \u2013 <em>Flackerbilder auf meiner Netzhaut<\/em>. Vielf\u00e4ltig sind die (auch hochmodernen) M\u00f6glichkeiten der Francisca Ricinski, die <em>Bleistiftspur<\/em> bemerkbar zu machen. Ich wandle weiter. <em>Heute Nacht fielen wieder Kastanien vor meine F\u00fc\u00dfe<\/em>. Ich lese den <em>Kurzbrief an die Schmetterlinge<\/em>. Neue W\u00f6rter kommen und bleiben <em>im leeren Nachtzug<\/em>, diesem <em>Zug ohne R\u00e4der Nevermore!<\/em>: <em>Apfelfleisch, Kauderwelschspruch<\/em>, <em>Krempelleib, Schmet\u00adterlings\u00adstra\u00dfe<\/em>, <em>Schrumpfmond<\/em>, <em>Vogelauge, Wundprotokolle<\/em> \u2013 im letzten Wagen, bevor ich <em>auf die F\u00e4hre steige<\/em>, treffe ich auf die klein und kleiner werdenden <em>Ameiseninseln<\/em>, die mich <em>Wachgebliebenen<\/em> hinaussto\u00dfen in die <em>l\u00f6chrige Galaxie <\/em>dieser inkoh\u00e4renten <em>Was-sind-das-f\u00fcr-Zeiten<\/em>. Francisca Ricinskis in leichtem, luftigem, melancholischem Ton<em> an vom Regen verwischte <\/em>(belebtetote)<em> Adressen<\/em> geschriebene Briefe mit meiner linken Hand umschlie\u00dfend, <em>h\u00fcpfe ich auf einem Bein meinem Schatten<\/em>.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">* * *<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchrend<\/strong> <strong>\u2192<\/strong> Ein Essay \u00fcber den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/12\/26\/lauschender-leser-und-redender-schreiber-2\/\">Lyrikvermittler<\/a> Theo Breuer.<\/p>\r\n<div id=\"attachment_44595\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-image-44595 size-medium\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/der-lyrik-eine-bresche-fuer-ein-gedicht-je-ausgabe-einer-zeitung_1505748323-1.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-44595\" class=\"wp-caption-text\">Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen der Kultur<\/p><\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>\u2192<\/strong> Poesie z\u00e4hlt f\u00fcr KUNO zu den identit\u00e4ts- und identifikationstiftenden Elementen einer Kultur, dies bezeugt der Versuch einer <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25630\">poetologischen Positionsbestimmung<\/a>. Um den Widerstand gegen die gepolsterte Gegenwartslyrik ein wenig anzufachen schickte <span data-offset-key=\"d96ve-1-0\">Wolfgang Schlott<\/span><span data-offset-key=\"d96ve-2-0\"> dieses\u00a0 post-dadaistische <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2016\/02\/03\/handwerkliche-anleitungen-zur-ueberwindung-von-schreibblockaden\/\">Manifest<\/a>. Warum<\/span> Lyrik wieder in die Zeitungen geh\u00f6rt <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/10\/07\/der-dichtung-eine-bresche-schlagen\/\">begr\u00fcndete<\/a> Walther Stonet, diese Forderung hat nichts an Aktualit\u00e4t verloren. Lesen Sie auch Maximilian Zanders <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=5418\">Essay <\/a>\u00fcber Lyrik und ein R\u00fcckblick auf den <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2014\/01\/08\/lyrik-katalog-bundesrepublik\/\"><em>Lyrik-Katalog Bundesrepublik<\/em><\/a>. KUNO sch\u00e4tzt den minuti\u00f6sen Selbstinszenierungsprozess des lyrischen Dichter-Ichs von Ulrich Bergmann in der Reihe <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=27947\">Keine Bojen auf hoher See, nur Sterne \u2026 und Schwerkraft. Gedanken \u00fcber das lyrische Schreiben<\/a>. Lesen Sie ein <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=22835\">Portr\u00e4t <\/a>\u00fcber die interdisziplin\u00e4re T\u00e4tigkeit von Angelika Janz, sowie einen <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=29450\">Essay<\/a> der <em>Fragmenttexterin.<\/em> Ein Portr\u00e4t von Sophie Reyer findet sich\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2013\/10\/08\/von-sappho-zu-sophie\/\">hier<\/a>, ein Essay fasst das transmediale Projekt<em> &#8222;<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2021\/04\/14\/bi-textualitaet\/\">Wortspielhalle<\/a>&#8220; <\/em>zusammen<em>. <\/em>Auf KUNO lesen Sie u.a. Rezensionsessays von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2015\/06\/17\/beschwoerungszauber\/\">Holger Benkel<\/a> \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15175\">Andr\u00e9 Schinkel<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/11\/12\/mit-deutschen-untertiteln\/\">Ralph Pordzik<\/a>,\u00a0<a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2018\/12\/20\/wohnraeume-der-poesie\/\">Friederike Mayr\u00f6cker<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/03\/19\/welten-gegenwelten\/\">Werner Weimar-Mazur<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/06\/26\/wohnraeume-der-poesie-2\/\">Peter Engstler<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=15177\">Birgitt Lieberwirth<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2019\/08\/17\/der-grill-auf-der-hauswiese-der-welt\/\">Linda Vilhj\u00e1lmsd\u00f3ttir<\/a>, und <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2017\/09\/17\/rettungsversuche-der-literatur-im-digitalen-raum\/\">A.J. Weigoni<\/a>. Lesenswert auch die <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/05\/16\/verseschmied-und-lyrikfischer\/\">Gratulation<\/a> von Axel Kutsch durch Markus Peters zum 75. Geburtstag. Nicht zu vergessen eine Empfehlung der kristallklaren Lyrik von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2020\/01\/19\/die-lyrikerin-ines-hagemeyer\/\">Ines Hagemeyer<\/a>. Diese Betrachtungen versammeln sich in der Tradition von <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2000\/04\/04\/vauo\/\">V.O. Stomps<\/a>, dem Klassiker des Andersseins, dem <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2005\/09\/24\/erinnerungen\/\">Bottroper Literaturrocker<\/a> &#8222;Biby&#8220; Wintjes und Hadayatullah H\u00fcbsch, dem Urvater des <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/1995\/06\/30\/wie-was-social-beat-ist-und-warum-und-warum-nicht\/\"><em>Social-Beat<\/em><\/a>, im KUNO-Online-Archiv. Wir empfehlen f\u00fcr Neulinge als Einstieg in das weite Feld der nonkonformistischen Literatur <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2001\/04\/01\/nonkonformistische-literatur\/\">diesem Hinweis<\/a> zu folgen.<\/p>\r\n\r\n\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Seit 1984 in dem 545 Meter hoch gelegenen Dorf Sistig inmitten des h\u00fcglig-waldigen Nationalparks Eifel am Rande der deutsch-belgischen Grenze lebend, frage ich mich auch heute (einsamer nie als im &#8230; Dezember 2008) \u2013 so, wie ich immer schon&hellip;<\/p>\n<p class=\"more-link-p\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2008\/12\/02\/die-woerter-die-woerter-beim-lesen-im-zug-ohne-raeder\/\">Read more &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":99651,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[93,84],"class_list":["post-63410","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-literatur","tag-francisca-ricinski","tag-theo-breuer"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63410","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=63410"}],"version-history":[{"count":1,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63410\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":101123,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/63410\/revisions\/101123"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/99651"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=63410"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=63410"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=63410"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}