{"id":63277,"date":"2022-10-15T00:01:00","date_gmt":"2022-10-14T22:01:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=63277"},"modified":"2022-09-17T16:37:27","modified_gmt":"2022-09-17T14:37:27","slug":"remythisierung-der-abgewickelten-ddr-staates","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/2022\/10\/15\/remythisierung-der-abgewickelten-ddr-staates\/","title":{"rendered":"Remythisierung der abgewickelten DDR-Staates"},"content":{"rendered":"\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Unter den nach 2000 sich h\u00e4ufenden forschungsintensiven Untersuchungen zur Remythisierung des abgewickelten DDR-Staates nimmt die vorliegende Publikation des amerikanischen Soziologen Jonathan Bach in mehrerer Hinsicht eine besondere Position ein. Ausgehend von der These, dass die nach 1990 hinterlassenen Artefakte der DDR-Gesellschaft sich unvermittelt als \u201eanachronistische \u00dcberbleibsel eines gescheiterten Traums von sozialistischer Modernit\u00e4t\u201c (S. 9) erwiesen, besch\u00e4ftigt er sich mit den Folgen einer radikalen Diskontinuit\u00e4t. Er will wissen, was abl\u00e4uft, wenn ein Staat verschwindet und ein materielles Verm\u00e4chtnis hinterl\u00e4sst, das im Bewusstsein ihrer in der einstigen DDR verbliebenen Bewohner zwiesp\u00e4ltige Reaktionen hervorruft. Deren anf\u00e4ngliche Bevorzugung westlicher Produkte sei h\u00e4ufig einer Nostalgie nach gleichsam umetikettierten Produkten gewichen, die sich im Ph\u00e4nomen einer wachsenden Ostalgie niederschlage, die den Prozess der Demokratisierung nach Ansicht ehemaliger B\u00fcrgerrechtler empfindlich bremse. Unter Verweis auf Umfragen unter Ostdeutschen im Jahre 2014, unter denen 59 % meinten, dass das Leben in der ehemaligen DDR mehr gute als schlechte Seiten gehabt habe, stellt sich Bach die Frage nach den Ursachen f\u00fcr diese sich ausbreitende Meinung. Sie beruht auf der Behauptung, dass \u201edie sozialistischen Bestrebungen im Prinzip l\u00f6blich waren, dass im Osten, trotz der \u00dcberwachung durch den Staat, Freundschaften aufrichtiger oder die speziellen sozialen Wohlfahrtsprogramme der DDR wie die Kinderbetreuung progressiver waren als im Westen.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Wie wichtig eine Untersuchung der Alltagsethik in der ostdeutschen Gesellschaft ist, verdeutlicht Bach an folgenden \u00dcberlegungen, die in seine konkreten Betrachtungen Eingang gefunden haben. \u201eDer Alltag \u00fcberschreitet und \u00fcbersteigt die Grenzen des Politischen durch seine Formbarkeit \u2013 der Alltag als Zuflucht, als falsches Bewusstsein, als Raum f\u00fcr Befreiung und Kollision\u201c \u2013 mit dieser umfassenden, plastischen Beschreibung seines erinnerungsgeschichtlichen Untersuchungsfeldes beschreibt Bach zugleich auch, wie \u201eeine symbolische Bedeutung entsteht und Orten, Dingen und Menschen zugewiesen wird.\u201c Diese der gegenw\u00e4rtigen amerikanischen und franz\u00f6sischen Forschung zugeschriebenen Erkenntnisse setzt Bach in einer spezifischen Art der Aneignung von materieller Kultur um. Er will zeigen, dass \u201edie materielle Kultur der Vergangenheit in sich \u00fcberschneidenden \u00d6konomien der Gegenwart zirkuliert.\u201c Auf diesem Markt der Ostprodukte, in der symbolischen \u00d6konomie nationaler Symbole, zirkulieren verwaiste Artefakte aus der fr\u00fcheren DDR, deren Wert nicht im Austausch bestehe, \u201esondern auf ihrer F\u00e4higkeit zu verst\u00f6ren.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Es handelt sich dabei um die verst\u00f6renden Wirkungen der vom Staat abgekoppelten Artefakte, die Bach in vier umfangreichen Kapiteln bewertet. Einleitend setzt er sich mit Konsumartikeln, sog. \u201eOstprodukten\u201c, auseinander, die angeblich mit ihrem Verschwinden und Wiederauftauchen \u201eim Kontext des zugeh\u00f6rigen Tropus der Kommunismus-Nostalgie\u201c stehen w\u00fcrden. Hier operiert Bach mit einem vagen Begriff, der angeblich \u201eEmotionen\u201c ausl\u00f6se, die durch die Schwierigkeit entstanden sind, sich dem normalen Leben unter einer Diktatur in einem Land zu stellen, in dem der nationalsozialistische Alltag umstritten bleibt. Diese \u201eEmotionen\u201c, so ist einer solchen Behauptung entgegenzuhalten, beruhen aufgrund der Erfahrungen des Rezensenten in vielen materiellen Lebensbereichen der ehemaligen DDR, nicht auf \u201enostalgischen\u201c Erinnerungen an eine stets bel\u00e4chelte Kommunismus-Utopie, sondern auf einer symbolischen Wiederaneignung verloren gegangener, oft privater Artefakte. Unbenommen hingegen bleibt die Behauptung Bachs, dass die zu Objekten einer Nostalgie (\u201eOstalgie\u201c) gewordenen Dinge aus der Ostproduktion nunmehr einer neuen Form der Bewertung ausgesetzt werden m\u00fcssten. Dabei stellt er die These auf, dass \u201edie Nostalgie, die sich in ihnen verk\u00f6rpert, als Trickbetr\u00fcgerin fungiert und das nationale Produkt des kollektiven Ged\u00e4chtnisses durch Ironie, Wortspiele und symbolische Mehrdeutigkeit subtil untergr\u00e4bt.\u201c Und diese Nostalgie als kollektives Ph\u00e4nomen spiele im Kontext der Kommerzialisierung eine wesentliche Rolle, weil sie renommierte Produkte aus einer eben verschwundenen Epoche mit dem Siegel \u201awertvoll\u2019 versieht, und diese in den Umlauf bringt. Aufgrund der st\u00e4ndigen Umetikettierung und der Verwendung von Slogans des eben untergegangenen Regimes gewinnen Objekte der Nostalgie wieder an Modernit\u00e4t.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Konsequenterweise untersucht B. im Kapitel 2 unter dem irritierenden Stichwort \u201aKommunismus-Sammlungen\u2019 \u201eden Weg der sozialistischen Alltagsobjekte vom Ladenregal ins Museum\u201c, also in die nun als Schauobjekte gut gef\u00fcllten Regale, im Gegensatz zu den einst realiter meist l\u00fcckenhaften Warenangebote in der abgewickelten DDR. Im Mittelpunkt des Kapitels stehen nun die \u201evon Amateuren betriebene[n], [meist] privat finanzierten Museen \u00fcber den Alltag im Sozialismus\u201c, die, so Bach, \u201estaatlich gef\u00f6rderte Darstellungen des Ostens in professionellen historischen Museen herausfordern und erg\u00e4nzen.\u201c Auf diese Weise wollten sich private Sammler eine \u201eAmateurmuseumslandschaft\u201c schaffen und \u201esich den Mantel der Authentizit\u00e4t umh\u00e4ngen\u201c. Sie w\u00fcrden damit das historische Narrativ und die Erinnerungspolitik in Frage stellen und in den von Amateuren gestalteten R\u00e4umen einen \u201eAlltag zu einem integralen Bestandteil der j\u00fcngeren sozialistischen Vergangenheit erheben.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Ortswechsel vom musealen Alltag in die raue bauliche Umwelt erweist sich im 3. Kapitel \u2013 am Beispiel des Umgangs mit den ererbten \u00dcberresten des fr\u00fcheren ostdeutschen Parlaments, des sog. Palastes der Republik, \u2013 als ein in vieler Hinsicht mi\u00dfgl\u00fcckter Paradigmenwechsel. Er symbolisiert das Bestreben aus einer einstigen vieldeutigen St\u00e4tte des repr\u00e4sentativen \u201eVolkswillens\u201c ein umstrittenes repr\u00e4sentatives Geb\u00e4ude zu schaffen, an dessen Gestaltung nationales Selbstbewu\u00dftsein ge\u00fcbt und ein architektonisches Experimentierfeld entstehen soll.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Das letzte Kapitel ist nach Bach \u201eeinem internationalen Symbol f\u00fcr staatliche Repression, dem Kalten Krieg und dem \u00dcberwinden von Grenzen: der Berliner Mauer\u201c gewidmet. Es folgt dem methodisch \u00fcberzeugenden Prinzip, den materiell aus der Zeit genommenen aufgel\u00f6sten Raum der Mauer \u201ein den Narrativen von Trauma, Konsum und Politik\u201c durch drei Erinnerungsst\u00e4tten: in der Bernauer Stra\u00dfe, dem Checkpoint Charlie und East Side Gallery wieder in die Zeit zur\u00fcckzuholen. Auf diese Weise sei durch den Zusammenflu\u00df von Bewusstsein, \u201acoolness\u2019 und Kommerzialisierung\u201c der Charakter der einstigen Mauer ver\u00e4ndert worden. Aus einer Quelle der Scham sei \u201eein positives Symbol f\u00fcr die kulturelle Regenerationsf\u00e4higkeit der Stadt\u201c geworden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Umsetzung des theoretisch und konzeptionell ambitionierten Vorhabens gelingt Bach nicht zuletzt aufgrund der konkreten Beschreibung der einzelnen Projekte, der zahlreichen eingef\u00fcgten O-Texte mit Aussagen der Akteure und den rund f\u00fcnfzig \u2013 leider da und dort unzureichend gerasterten \u2013 fotografischen Abbildungen, die den materiellen\u00a0 und ideellen Prozess der vergangenen knapp drei\u00dfig Jahre begleiten. Der umfangreiche wissenschaftliche Nachweisapparat und die lange Liste der Danksagung an Personen und Institutionen, die dem Band beigegeben sind, zeugt von der tiefsch\u00fcrfenden Auseinandersetzung mit einem turbulenten mentalen Wandlungsprozess, der eben erst eingesetzt hat. Nicht zuletzt deshalb verweist der Autor in seinem Epilog an das unver\u00f6ffentlichte St\u00fcck <em>Exit Ghost<\/em>, in dem das doppelte Erbe der Vergangenheit \u201edie Anerkennung des Erbes des anderen mit sich bringt\u201c und damit die Erfahrungen aus Ost und West thematisiert und vermischt. Und deshalb \u201eauf performative Weise das Erbe des anderen zu seinem eigenen macht.\u201c<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine kluge, in sich stimmige Auseinandersetzung mit den leidvollen Spuren, die die DDR hinterlassen hat, und die viele ehemalige Bewohner-innen dieser Diktatur immer noch mit den Verlockungen in den nach 1990 gegr\u00fcndeten Alltagsmuseen verwechseln.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\" style=\"text-align: center;\">***<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Spuren der DDR<\/strong>. Von Ostprodukten bis zu den Resten der Berliner Mauer von Jonathan Bach. Aus dem Amerikanischen \u00fcbersetzt von Ursula Blank-Sangmeister unter Mitarbeit von Anna Raupach und Janet Sch\u00fcffel. Ditzingen (Reclam) 2019<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Spuren_Cover.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-91372\" src=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Spuren_Cover.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"358\" srcset=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Spuren_Cover.jpg 250w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Spuren_Cover-209x300.jpg 209w, http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Spuren_Cover-160x229.jpg 160w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>KUNO empfiehlt: <strong>Abgeschlossenes Sammelgebiet<\/strong>, Roman von A. J. Weigoni, Edition Das Labor, M\u00fclheim 2014 \u2013 Limitierte und handsignierte Ausgabe des Buches als Hardcover<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Weiterf\u00fchend \u2192 <\/strong>Zur historischen Abfolge, eine <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=25344\">Einf\u00fchrung<\/a>.\u00a0Eine Rezension von Jo Wei\u00df findet sich <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24394\">hier<\/a>. Einen Essay von Regine M\u00fcller lesen Sie <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24412\">hier<\/a>. Beim <em>vordenker<\/em> <a href=\"http:\/\/www.vordenker.de\/weigoni\/abg_sammelgebiet.html\">entdeckt<\/a> Constanze Schmidt in diesem Roman einen Dreiklang. Auf <a href=\"http:\/\/www.fixpoetry.com\/feuilleton\/kritiken\/a-j-weigoni\/abgeschlossenes-sammelgebiet\">Fixpoetry<\/a> arbeitet Margretha Schnarhelt einen Vergleich zwischen A.J. Weigoni und Haruki Murakami heraus. Eine weitere Parallele zu <em>Jahrestage<\/em> von Uwe Johnson wird <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=24922\">hier<\/a> gezogen. Die Dualit\u00e4t des Erscheinens mit Lutz Seilers \u201cKruso\u201d wird <a href=\"http:\/\/www.editiondaslabor.de\/blog\/?p=26315\">hier<\/a> thematisiert. In der <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=21327\">Neuen Rheinischen Zeitung<\/a> w\u00fcrdigt Karl Feldkamp wie A.J. Weigoni in seinem ersten Roman den Leser zu Hochgenuss verf\u00fchrt. Einen <a href=\"http:\/\/www.buecher-wiki.de\/index.php\/BuecherWiki\/AbgeschlossenesSammelgebiet\">Essay<\/a> lesen Sie bei Buecher-Wicki.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Unter den nach 2000 sich h\u00e4ufenden forschungsintensiven Untersuchungen zur Remythisierung des abgewickelten DDR-Staates nimmt die vorliegende Publikation des amerikanischen Soziologen Jonathan Bach in mehrerer Hinsicht eine besondere Position ein. 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